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Alt 23.06.2008, 03:48   #2 (Permalink)
Jaegermeister
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Sowas Ähnliches hatten wir schonmal: Stalin und die Affenarmee

Daß an der Gentechnik geforscht wurde, uneingeschränkter als heute möglich, möchte ich gar nicht ausschließen. Wenn ich mich recht erinnere, so bin ich mir ziemlich sicher daß im Jahre 1923 ein Ami bereits Frösche geklont hatte, Jahrzehnte bevor das Schaf Dolly Aufsehen erregte. Warum also nicht Gentechnikexperimente im Dritten Reich?

Was mir dabei aber irgendwie nicht richtig in den Kram paßt ist die damalige Rassenlehre, sowie die im Artikel angegebenen Jahre. Einerseits sollte doch das Züchten irgendwelcher Mutanten ganz klar der nationalsozialistischen Rassenlehre widersprechen, andererseits sind die Jahre 40-42 nicht zu vergessen, in welchen dieser Gedanke angeblich umgesetzt sein worden soll. Man darf davon ausgehen daß selbst im Jahre 42 nur die Allerwenigsten an eine Niederlage dachten. Zahlreiche eingestellte Rüstungsprojekte zeugen denn auch davon. Ein 1940 angeregtes und 1942 initiiertes "Mutantenprogramm" halte ich für völlig absurd. Auf Grund der damaligen Rassenlehre würde ich es sogar noch für 45 als Notlösung für völlig absurd halten, aber doch nicht zu dem Zeitpunkte wo für uns eigentlich alles "prima" lief...

Und überhaupt, wielange braucht denn so ein Retortenzombiesupersoldat um waffengangfähig zu werden? Lesen und Schreiben lernen, wie das Durchschleusen durch eine Lehrkompagnie, muß ebenso draufgerechnet werden. Grundsächlich halte ich das gar nicht mal für unmöglich (selbst zu dieser Zeit), aber für komplett abstrus daß wir damit losgelegt haben. Alle nur erdenklichen Umstände sprechen ausnahmslos dagegen: Das Gedankengut, die Zeit im Sinne des Kriegsverlaufs und die Zeit der möglichen Produktion!
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