Reinigungsritual

mahalo

neugierig
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Das mit dem „rituellen Reinigen“ ist so!
Das bezieht sich eigentlich weniger auf Steine.
Man möchte ja manchmal Menschen, Räume, Dinge, reinigen und kann das nicht oder nicht nur mit Wasser oder Meersalz tun.
Am besten ist es, wenn man sich zu Beginn eines Ritual selber reinigt, duscht und ruhig auch dem Wasser zuschaut, wie es den Abfluss runterläuft und sich dabei vorstellt, dass da auch die negative Energie, die schlechten Wünsche andere (die z.B. neidisch auf etwas an uns sind) mit weggeschwemmt wird. Die Kleider müssen zumindest über Nacht draußen gelüftet werden und man zieht sich was dazu an, was man gerne anhat, vielleicht immer zum Meditieren oder zu Ritualen. Man kann sich auch Reinigen, in dem man sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, also andersherum als bei den Sufis oder beim 1. Tibeter, denn die laden ja auf.
Dann reinigt man den Raum, wenn man es im Freien macht, die Umgebung, durch Räuchern, weiht den Raum. Zum Reinigen sind besonders Weihrauch und Salbei geeignet. Als idealen Zeitpunkt könnte man Sonnwende, Vollmondnacht oder im abnehmenden Mond ansehen.
Gegenstände, die man noch behalten will und energetisch reinigen möchte, hält man in rechten Hand, während man mit der linken Hand die unerwünschte Energie abstreift. Man muss sich konzentrieren und vorstellen, wie schmutzig der Gegenstand ist und wie rein er hinterher dadurch wird.
Bei vielen Gegenständen ist es aber auch zu überlegen, ob man die nicht ganz feierlich verbrennt, z.B. Brief oder Plüschtier von Ex.
Die Hawaiianischen Schamanen verbrennen schmerzlichen Eindrücke und Sorgen in einem Feuerritual. Feuer reinigt und befreit.. Sie machen eine Art Lagerfeuer, sitzen mit Freunden zusammen, singen, trommeln, atmen und bearbeiten dabei einen Gegenstand, der brennbar ist, z.B. ein Stück Holz. Dieser Gegenstand ist ein Symbol für das, was sie loswerden wollen. Während man den Gegenstand bearbeitet, denkt man noch mal drüber nach.
Während die symbolischen Gegenstände brennen, berührt man mit den Händen die Flammen und reinigt mit dieser Energie das Stirnchakra und damit seinen Geist von allen schädlichen verurteilenden und zerstörerischen Gedanken, weil die einem selbst nur schaden. Dann reinigt man das Herzchakra von allen negativen verletzenden und lieblosen Gefühlen und am Schluss reinigt man beim Wurzelchakra von allen bestehenden Krankheiten und Blockaden. Anschließend bedankt man sich bei den Göttern, Geistern und allen Menschen. Die Asche bekommt natürlich der Wind!
Kommt aber ja nicht auf die Idee irgendwelche negativen Energien an andere Menschen dabei zu schicken wollen. Alles, was man anderen gibt, bekommt man fünffach zurück, besagt eine alte Hexenweisheit.
Das Ritual hat nur einen Sinn, wenn ihr etwas loslassen, vergessen, wollt und euren Frieden damit haben.
Außerdem sagen die Kahunas (hawaiianische Schamanen):
Setz dich ans Ufer des Flusses
und warte bis die Leichen deiner Feinde vorüberschwimmen.

Ich werde demnächst mit einem sehr lieben Menschen, der mir viel bedeutet, so ein Ritual veranstalten und wir werden uns dabei trennen von Briefen und Geschenken, die wir von Menschen bekamen, die uns sehr verletzt und enttäuscht haben. Wir werden uns bei diesem Ritual von allen negativen Erinnerungen befreien und ohne Hass Trauer sein. Diese Befreiung macht dann eine neue glückliche Beziehung möglich. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf und bin gespannt, was draus wird.

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