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<span style="color:red"> Tierreich | Newsletter: Die Steinhummel - Das deutsche Insekt 2005 ! </span>

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Berlin - Sie ist ist extrem stechfaul, baut ihre Nester am liebsten in
Steinhaufen und hat ein feuerrotes Hinterteil: Die Steinhummel ist am
Donnerstag zum deutschen Insekt des Jahres 2005 gekürt worden.

Damit fiel die Wahl auf eine der größten der rund 30 einheimischen
Hummelarten, wie das zuständige Kuratorium in Berlin mitteilte. Zugleich
wurde erstmals ein Vertreter der rund 100.000 Arten umfassenden
Insektenordnung der Hautflügler auserkoren, zur der auch alle Ameisen,
Bienen und Wespen gehören.

Mit der Wahl der Steinhummel, lateinisch Bombus lapidarius, soll nach den
Worten des Kuratoriums eine Reihe von Vorurteilen abgebaut werden. Denn
entgegen weit verbreiteter Annahme sind Hummeln in der Regel sehr
friedfertig, obwohl die Königinnen und Arbeiterinnen einen Stachel haben.

Hummeln tummeln sich in fast allen Klimaregionen. Selbst am Polarkreis
leben spezialisierte Arten. Für kältere Frühlingstage haben Hummeln einen
Trick parat: Sie zittern sich warm. Durch Muskelzittern erzeugen sie
Körperwärme. Daher sind Hummeln auch bei sehr kühlem Wetter unterwegs.
Zwar produzieren sie Honig nur für den eigenen Bedarf. Doch ihr Nutzen als
Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen ist von unschätzbarem Wert.

Das Insekt des Jahres wird in Deutschland seit 1999 gekürt. In den
vergangenen Jahren kamen unter anderem bereits die Hain-Schwebfliege, die
Feldgrille und die Plattbauch-Segellibelle zu Ehren. In diesem Jahr wurde
die Wahl erstmals gemeinsam mit der Österreichischen Entomologischen
Gesellschaft getroffen. (APA)

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
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<span style="color:red"> Ein Herz für Tiere Newsletter </span>


EHFT : PH : GK - Newsletter Nr. Ein Herz für Tiere : Partner Hund : Geliebte Katze - Newsletter Nr. 2/05
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Inhalt:

[*] Falscher EU-Pass? Keine Sorge!
[*] Vorsicht vor hungrigen Greifen
[*] Spezialklinik für dicke Katzen
[*] Und wie gut kennen Sie Wildschweine?
[*] Katzenfreunde sind Sammler
[*] Anti-Graffiti-Hunde gegen Vandalen

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Liebe Tierfreunde,

was wir unseren Newsletter-Abonnenten exklusiv bereits in unserem
Newsletter vom

28. April 2004

mitteilten, wird mehr und mehr zur Gewissheit und eine Besserung ist nicht
in Sicht: Der Iberische (Spanische) Luchs, auch Pardelluchs (einige Bilder
finden Sie im Anhang) genannt, ist vom Aussterben bedroht.

Berichteten wir vor knapp einem Jahr, dass noch etwa 120 Exemplare in
freier Wildbahn vorhanden seien und machten wir schon damals darauf
aufmerksam, dass ein intensiver Schutz gefordert werden muss, stellt sich
die Lage nunmehr noch dramatischer da.

Wie der WWF am Donnerstag berichtete, ist der Bestand auf rund 100 Tieren
gesunken. Damit könnte 10.000 Jahre nach dem Aussterben der letzten
Großkatze, dem mächtigen Säbelzahntiger, der Iberische Luchs die nächste
Großkatzen-Art sein, die ebenfalls für immer ihr Dasein beendet. Nur durch
drastische Sofortmaßnahmen seitens der EU und vor allem Spaniens könne der
Iberische Luchs noch gerettet werden, schreibt der WWF.

Bei dem derzeitigen Bestand von nur 100 Tieren trage auch die EU durch
die Förderung von Straßen- und Staudammprojekten aktiv zur Gefährdung bei.
"Wir fordern daher, dass das gesamte Areal des Iberischen Luchses
unverzüglich in die Liste der EU Natura 2000 Gebiete inkludiert wird", so
Beate Striebel vom WWF Österreich.

Die letzten umfassenden Bestandsaufnahmen der Spanischen Regierung
ergaben, dass derzeit nur noch zwei isolierte Populationen des Iberischen
Luchses im Süden Spaniens leben. Von der gesamten Population, die, wie
beschrieben, nur noch 100 Tiere ausmache, seien lediglich 25 (!)
fortpflanzungsfähige Weibchen.

Wie dramatisch der Rückgang der Population ist, zeigt der Vergleich mit
den Zahlen von 2002. Damals war der Bestand noch auf 160 Tiere geschätzt
worden. Der Unfalltod auf Spaniens immer größer werdendem Straßennetz, ist
der Hauptgrund der hohen Verluste. Bereits seit 2 Jahren fordert der WWF
von der Spanischen Regierung die Schließung einer Straße (Villamanrique-El
Rocio), welche das Herz des Doñana Naturparks kreuzt und somit den
Lebensraum des Iberischen Luchses durchschneidet. Diese Straße wurde auch
von der EU mitfinanziert.

"Gerade bei sehr kleinen Populationen bedeutet der Verlust eines einzigen
Tieres einen weiteren Schritt in Richtung Aussterben", betont Striebel.
"Wir können nicht akzeptieren, dass die EU Kommission, welche sowohl
Projekte zum Schutz des Iberischen Luchses unterstützt, gleichzeitig die
Zerstörung seines Lebensraumes mitfinanziert!"

Der WWF verlangt bei der aktuellen Reform des EU-Strukturfonds, solche
Widersprüche auszuschließen. An Projekte, die zur Gefährdung des
Iberischen Luchses und anderer bedrohter Tierarten beitragen, dürfe kein
Geld fließen. Das EU Natura 2000 Programm schreibt die Erhaltung,
Verbesserung und Ausweitung des Luchshabitats vor. Laut diesem besitzt der
Luchs den höchstmöglichen Schutzstatus.

Der WWF betont, dass Spanien nicht das gesamte Verbreitungsareal des
Iberischen Luchses in das Natura 2000 Netzwerk integriert hat. Äußerst
wichtig wäre, eine Verbindung zwischen den zwei verbliebenen
Populationen - des Doñana Nationalparks und der Sierra Morena - zu
schaffen.

"Beide Populationen sind entscheidend für das Überleben der Art. Alle
Vorkommen des Iberischen Luchses müssen in die Natura 2000-Liste der
mediterranen Region aufgenommen und die Straße Villamanrique-El Rocio
gesperrt werden", sagt Striebel .

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
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Liebe Tierfreunde,

Deutschland und Großbritannien haben auf EU-Ebene einen neuen Anlauf für den Schutz der heimischen Delphine in der Seefischerei unternommen. Denn, so der Staatssekretär im deutschen Agrar- und Verbraucherministerium, Alexander Müller, am Montag in Brüssel, beim Wolfsbarsch-Fang würden im Ärmelkanal immer wieder Delphine in sogenannten Spann-Netzen umkommen.

Änderungen an den Netzen hätten zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Die EU-Kommission sei daher von Großbritannien aufgefordert worden, Hilfe beim Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) anzufordern. Deutschland habe diese Forderung im EU-Ministerrat unterstützt, sagte Müller.

Bei der Fischerei mit sogenannten Spann-Netzen werden die Netze zwischen zwei Schiffen gespannt. Eigentlich stammt der Wolfsbarsch, auch Seewolf oder Salmbarsch bezeichnet, häufig aus Aquakulturen im Mittelmeerraum. Aber auch im Atlantik wird er wild in Netzen gefangen.

Wegen der Gefahr dieser Fischereitechnik für die Delphine habe Großbritannien die Fangtechnik bereits in der eigenen Zwölf-Meilen-Zone verboten, berichtete Müller.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace zitierte englische Wissenschafter, wonach im Ärmelkanal jährlich mehr als 2.000 Delphine qualvoll in den Fischernetzen ertrinken. Das gefährdet den Bestand ernsthaft, der sich nach Untersuchungen der Gesellschaft für den Schutz von Walen und Delphinen (WDCS) im Ärmelkanal auf etwa 9.700 Delphine beläuft.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
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<span style="color:red"> Ein Herz für Tiere Newsletter 03/05 </span>

<a href="http://www.ein-herz-fuer-tiere.de/CoCoNewsletterExtras/newsletters/news_28.html">Hier</a> kommt ihr zu den Artikeln mit Bildern.

Inhalt:

[*] Das große Hüpfen
[*] Wie alt kann eine Kuh werden?
[*] Achtung, liebestolle Wanderer
[*] Hauskatze verhindert größeren Schaden
[*] Imagegewinn von Bär und Wolf
[*] Katzen als Teil der Nahrungskette
[*] In diesen Hotels heißt ein Mops die Gäste willkommen
 
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Liebe Tierfreunde,

wie wir in unserem Newsletter vom 12. März exklusiv für unsere Abonnenten berichteten, ist der auf der Spanischen Halbinsel heimische Iberische Luchs (Lynx pardinus) , auch Pardelluchs genannt, extrem vom Aussterben bedroht. Nun können wir Ihnen eine wirklich freudige Mitteilung vermelden, die für das Überleben des Iberischen Luchses Hoffnung aufkeimen lässt.

Im spanischen Nationalpark Coto Doñana nämlich erblickten in dieser Woche erstmals drei in Gefangenschaft gezeugte Iberische Luchse das Licht der Welt, wie der WWF mitteilte. Für die am stärksten vom Aussterben bedrohte Raubkatzenart der Welt ist dies ein grandioser Erfolg.

Für Jesus Cobo, der für den WWF Spanien das Schutzprogramm für Luchse
koordiniert, zeigt dieses Ereignis, "dass es möglich ist, den langsamen
Tod der Iberischen Luchse noch aufzuhalten". Jedoch, so Cobo weiter,
"müssen die Verantwortlichen auf allen Ebenen koordiniert zusammenarbeiten“.

Das Überleben der scheuen Katzen in der freien Wildbahn hängt unbedingt
vom Erhalt ihres Lebensraumes ab, so dass Zucht und Auswilderung für den WWF jedoch nur letzte Mittel sind, das Aussterben einer Art zu verhindern. Anders als ihre Vettern in Nordeuropa sind die Luchse in Spanien keine typischen Waldbewohner. Sie brauchen eine abwechslungsreiche Landschaft mit Buschland, lichten Waldflächen und offenem Gelände.

Entwarnung kann man denn auch für den Iberischen Luchs noch lange nicht geben. Denn die kleinen Katzen müssen zunächst die nächsten Wochen überleben. In freier Wildbahn überleben selten alle Tiere eines Wurfs. Erst dann kann sich an den langen Prozeß der Auswilderung gemacht werden, der, wie die Erfahrung zeigt, auch nicht immer von Erfolg gekrönt ist.

Gleichwohl, und dies sollte für alle ein Hoffnugsschimmer sein, wurde ein
Weg gefunden, um der so stark bedrohten Art zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team

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Liebe Tierfreunde,

obgleich wir in Europa langsam dem Sommer entgegensehen, was könnte
schöner sein, als in die warmen Fluten des Atlantiks vor Florida zu
springen?

Nun wird dieses Vergnügen ganz erheblich getrübt. Ganze Schwärme von Haien haben zu einem Badeverbot geführt.
Mehrere Strände wurden geschlossen. Laut Experten handelt es sich um
Schwarzspitzenhaie (Carcharhinus limbatus) , die sich auf dem Weg zu jenen Plätzen im Norden, wo der Nachwuchs zur Welt kommt, befinden. Die Wanderung der Tiere könnte noch einige Wochen dauern, meinen Fachleute. Im Herbst kehren die Haie dann wieder in den Süden zurück.

Schwarzspitzenhaie gelten zwar nicht als Menschenfresser, sollen aber in
der Vergangenheit durchaus Menschen gebissen haben. In Florida werden die weltweit meisten Hai-Attacken verzeichnet. Allerdings fallen jene Angriffe in Australien meist fataler aus, weil es dort eine große Population von Weißen Haien gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
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Die letzten Amur-Leoparden fanden Zuflucht bei der russischen Pazifikflotte

Im fernen Osten Sibiriens liegt die Heimat der letzten Amur-Leoparden. Nur eine kleine Gemeinschaft der meistgefährdeten Raubkatzenart der Welt hat der Bedrohung durch den Menschen, Jagd und Verfolgung Stand gehalten.


Etwa dreißig der seltenen Leoparden leben heute noch in der russischen
Taiga, die Hälfte von ihnen im Schutz eines Naturreservats, das die
russische Pazifikflotte verwaltet.

"Hier im Gebiet Neschinskoje ist die Jagd auf Pelztiere und die Jagd mit
Hunden verboten", sagt Wladimir Wassiljew, Vorsitzender des Jagdvereins
der Pazifikflotte. Die Leoparden leben in einem sehr kleinen Areal, das
sich auf etwa 150 mal 30 Kilometern nahe der chinesischen Grenze
erstreckt. Ein Naturschutzgebiet und zwei Reservate hat der russische
Staat in den vergangenen Jahren dort eingerichtet. "Wir füttern hier das
Rotwild und die Wildschweine, da sind sie sogar zahlreicher als im
nächsten Nationalpark", erklärt Wassiljew die Vorliebe der seltenen
Raubkatzen für das Reservat der russischen Marine. Trotzdem, warnen
Tierschützer, gefährde die Präsenz des Menschen in der Region den bereits
dramatisch dezimierten Bestand des Amur-Leoparden.

Wissenschaftler aus aller Welt kämpfen um das Überleben der vom Aussterben bedrohten Leoparden. Rund 30 Unterarten der Raubkatze leben auf den Kontinenten der Erde, von Afrika bis Asien haben sie sich
verschiedenartigste Lebensräume erobert. Der Amur-Leopard, der nur in
Fernost nahe des Ussuri-Flusses vorkommt, ist die am weitesten nördlich
lebende Leopardenpopulation.

Das Fell der asiatischen Raubkatze gilt als das schönste Leopardenfell
überhaupt, es ist besonders dicht und lang. Zudem leuchtet die
Grundfärbung in kräftigem Gelb, und die Rosettenflecken - das
Markenzeichen - sind mit einem Durchmesser von rund 5 Zentimetern
verhältnismäßig groß. Gerade deshalb war das Fell des Amur-Leoparden unter Jägern und Wilderern jahrzehntelang heiß begehrt.

Russische und amerikanische Umweltschützer haben nun im Naturschutzgebiet von Neschinskoje Fotoapparate mit Selbstauslöser aufgestellt - sie sollen Klarheit über die genaue Anzahl der Amur-Leopaden bringen. "Wir haben die Kameras an Orten platziert, die sehr schwer zugänglich sind", sagt Alexej Kostyrin, Mitarbeiter der Wildlife Conservation Society (WCS). "Die verwenden wir aber nur bis zum April. Denn im Frühling und Sommer ist der Wald voller Menschen, und dann verstecken sich die Leoparden ohnehin."

Schon bei den bengalischen Tigern in Indien und einer Jaguarart
Südamerikas haben Zoologen den Fotoapparat zur Bestandsaufnahme
eingesetzt. Rund 50 Kameras haben die Wissenschaftler nun in der Taiga
versteckt. Sie schießen ein Foto, sobald sich ein größeres Tier nähert -
doch das muss natürlich nicht umbedingt ein Leopard sein. Durchschnittlich
alle drei Tage liefert jeder Apparat ein Bild.

"Es ist außerordentlich wichtig, genau festzustellen, wie viele Tiere sich
in dieser Region aufhalten", sagt Wladimir Aramilew vom Pazifik-Institut
für Geographie. "Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass nicht mehr als 20 Leoparden am Leben sind, müssen wir diese einfangen, um die Population in Gefangenschaft wieder aufzuzüchten."

Anhand der Fotografien analysieren die Wissenschaftler das Fell der Tiere:
Wie viele Rosetten zählt es auf dem Rücken, wie groß sind sie? Daran lässt
sich ein Leopard vom anderen unterscheiden. Im vergangenen Winter konnten dreizehn Raubkatzen in der Taiga geortet werden, acht von ihnen haben die Tierschützer in diesem Jahr wiederentdeckt.

Ein Weibchen und ein älteres Männchen fehlen. "Sie sind wahrscheinlich
tot", schätzt Kostyrne vom WCS. "Aber sie müssen nicht umbedingt von
Wilderern umgebracht worden sein - vielleicht sind sie auch im Kampf mit
einem Rivalen oder einem Tiger gestorben."

Nun hoffen die Wissenschaftler, auf weitere Amur-Leoparden zu stoßen.
Wenn sich die Population wie in den vergangenen drei Jahren bei 30 bis 35
Tieren gehalten hat, können die Raubkatzen in freier Wildbahn weiterleben. Innerhalb von fünf Jahren sollte sich dann ihre Zahl auf etwa 50 Tiere erhöhen - und die unmittelbare Gefahr des Aussterbens wäre fürs Erste gebannt.

Allerdings bedroht derweil ein weiteres Problem die Leopardenpopulation in Sibirien: russische Pläne, eine Ölpipeline durch die Region bis hin zum Pazifik zu verlegen. Das könnte das fragile Ökosystem der Taiga aus dem
Gleichgewicht bringen. Umweltschützer halten die Pipeline jedenfalls für
eine masive Bedrohung der Naturgebiete - und damit auch für den
Amur-Leoparden. (Von Vera Negdanova)

Mit freundlichen Grüßen

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Liebe Tierfreunde,

wie jedes Jahr wieder, müssen wir auch in diesem Jahr wieder vom Beginn
der Walfang-Saison berichten. Seit letztem Montag ist nun auch Norwegen -
ein Land, dass sich vehement dem Walfangmoratorium widersetzt - in die
diesjährige Walfang-Saison gestartet.

Auf rund 30 Booten bereiteten die Walfänger die Jagd auf 767 Zwergwale bis
August vor. Dies ist die höchste Quote seit Wiederaufnahme des
kommerziellen Walfangs 1993.

Der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) bezeichnete den Walfang als
sinnlos, denn: "Niemand braucht Walfleisch", so Ralf Sonntag,
Meeresbiologe und Leiter des IFAW-Büros in Hamburg. Folhlich müsse der
Walfang endlich eingestellt werden.

Dass die Walfangquote in diesem Jahr angehoben wurde, liegt vor allem
daran, dass 2004 die Fangquote bei 670 Tieren lag. Allerdings wurde die
Obergrenze um 127 Tiere unterschritten, und die Differenz wurde auf die
Quote für das laufende Jahr 2005 aufgeschlagen.

Norwegen hält sich nicht an das von der Internationalen Walfangkommission
(IWC) 1986 beschlossene Verbot des kommerziellen Walfangs. In dem
skandinavischen Land wird Walfleisch zum Verzehr verkauft, außerdem werden
Walprodukte exportiert, vornehmlich nach Island.


Mit freundlichen Grüßen

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Liebe Tierfreunde,

auf dem Indischen Subkontinent zeigt der verstärkte Schutz bedrohter Tiere erste Erfolge. So ist die Zahl der Löwen im indischen Unionsstaat Gujarat wieder gestiegen. Bei einer Zählung, die unlängst abgeschlossen wurde, sind 359 Tiere registriert worden. Das sind immerhin 32 mehr als vier Jahre zuvor. Diese Zahlen gab der zuständige indische Chefminister Narendra Modi am Donnerstag bekannt. Ursächlich dafür, so der Minister weiter, seien insbesondere eine Aufklärungskampagne und drakonische Strafen gegen die Wilderei gewesen.

Die Zählung, die im Naturschutzgebiet Gir-Forst 330 Kilometer südwestlich der Stadt Gandhinagar alle fünf Jahre durchgeführt wird, macht auch die langfristige Erholung des Bestandes der Indischen Löwen deutlich. Im Jahre 1974 wurden nämlich nur noch 180 Löwen in diesem Gebiet registriert.

Ebenso stark bedroht wie die Löwen sind in Indien die Tiger. Schätzungen aus dem Jahr 2001 zufolge ist die Zahl der frei lebenden Tiger auf dem Indischen Subkontinent auf 5.000 bis 7.000 zurückgegangen, die Hälfte davon direkt in Indien.

Mit freundlichen Grüßen

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Liebe Tierfreunde,

zu unserer aller Freude können wir heute von einem ganz besonderen Projekt des aktiven Artenschutzes berichten. Es geht um die Wiederansiedelung des Ostsee-Störs.

Was bereits vor acht Jahren vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf Vilm initiiert wurde, geht nun in eine entscheidende Phase: Zehn ausgewachsene Elternfische - jedes bis zu zwei Meter lang - werden diese Woche aus Halifax in Kanada nach Frankfurt eingeflogen und dann in Containern zum Bestimmungsort Born auf dem Darß gefahren. Bei den kanadischen Fischen handelt es sich um Vertreter des atlantischen Störs (Acipenser oxyrinchus), der nach neuesten Untersuchungen im Ursprung der einst in der Ostsee heimischen Art entspricht. Der geplante Bestand für das Ostsee-Störprojekt umfasst gegenwärtig etwa 40 Tiere. Sie wurden in den vergangenen drei Jahren im St. John River gefangen und im kanadischen Huntsman Marine Science Centre in St. Andrews kontrolliert gehalten. Zunächst soll die Hälfte von ihnen in die neu gebaute Quarantänehaltung der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern in Born umgesetzt werden.

Die vorhandenen Elterntiere stellen somit die Grundpopulation für die
künstliche Aufzucht des Störs. Wenn alles gut läuft, könnte schon in
diesem Jahr die erste Nachzucht im deutsch-polnischen Odergebiet
gestaffelt ausgesetzt werden. Der Erfolg der nicht ganz billigen Aktion,
so werden allein in den nächsten drei Jahren fast drei Millionen Euro in
das Projekt fließen, wird sich aber erst in einiger Zeit ermitteln lassen.
Erst in etwa zehn Jahren wird sich zeigen, ob die einst ausgesetzten und
ins Meer abgewanderten Störe als geschlechtsreife Exemplare in die Oder
zurückkehren.

Feinschmeckern sei aber an dieser Stelle gesagt, dass der Ostsee-Stör zwar auch gehörige Mengen an Kaviar produzieren kann. Von der Qualität her lässt er sich aber mit den bekannten kaspischen Artgenossen jedoch nicht vergleichen. Im übrigen steht diese Art des Störs unter striktem
Naturschutz.



Steckbrief:


Wissenschaftliche Bezeichnung: Acipenseridae
Familien: 2
Bezeichnung: echte Störe und Löffelstöre
Körperbau: lang gestreckte Körper, spitz
ausgezogene Schnauze, schiefe (heterozerke) Schwanzflosse mit im
oberen Teil endender Wirbelsäule
Größe: Je nach Unterart zwischen 3 (Stör) und 8 m
Gewicht: 200 - bis zu 1.300 kg




Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
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Liebe Tierfreunde,

wie der Biologe Lothar Frenz in der Juni-Ausgabe des Hamburger Magazins "GEO" berichtet, hat der niederländische Biologe Marc van Roosmalen in Brasilien eine bisher unbekannte Zwergseekuh und damit möglicherweise eine neue Säugetierart entdeckt. Frenz hatte gemeinsam der mit van Roosmalen die Expedition unternommen.

Äußerlich unterscheide sich das Tier gravierend von den bisher bekannten Seekühen am Amazonas. Die nun entdeckte Seekuh ist mit 1,30 Meter Länge und einem Gewicht von 60 Kilo etwa halb so groß wie die bekannte Amazonas-Seekuh.

Seekühe, auch Manati (Trichechus inunguis) genannt, erreichen üblicher weise eine Größe von 2,5 - 3 Metern und ein Gewicht von 350 - 500 kg. Sie sind, und das ist erstaunlich, mit den Elefanten verwandt. Die Nahrung besteht ausschließlich aus Wasserpflanzen, wobei sie bis zu acht Stunden lang Nahrung aufnehmen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
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<span style="color:green"> Newsletter Ein Herz für Tiere : Partner Hund : Geliebte Katze - Newsletter Nr. 5/05 </span>

<span style="color:green"> Abspecken mit Spaß und tollen Nebenwirkungen </span>
Da hätte man auch früher drauf kommen können: In Wismar, wo die Dickleibigkeit von Kindern genauso verbreitet ist wie im Rest der Republik, hat der Verein Wismarer Therapiebegleithunde die Initiative ergriffen. Die Mitglieder und deren (ausgebildete) Hunde nehmen übergewichtige Kids mit zu Spaziergängen, Spielstunden und sportlichen Aktivitäten.

Die Hunde motivieren die Kinder, sich zu bewegen, lassen sie ihren Appetit für ein paar Stunden vergessen und helfen ihnen buchstäblich über den „Kummerspeck“ hinweg, denn ihren vierbeinigen Begleitern ist die Figur egal und auch andere Kinder hänseln die dicken Hundekids nicht, sondern suchen den Kontakt – wegen des Hundes. Übrigens, auch wenn Sie selbst eine Spitzenfigur haben: Sport macht mehr Spaß, wenn Sie einen Hund als Partner an Ihrer Seite haben. Alle offiziellen Hunde- und viele Funsportarten, die sich als gemischtes Team (aus Mensch und Hund) spielen lassen, finden Sie im noch druckfrischen Extraheft „Partner Hund“-Sport. 76 Seiten voller Ideen und Infos – zu beziehen im Zeitschriftenhandel oder direkt bei Partner Hund bestellen und einen Fünf-Euro-Schein beilegen, dann kommt das Special direkt ins Haus.


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<span style="color:green"> Schildkröten sind gefragte Heimtiere </span>
Obwohl sie allesamt streng geschützt sind und auch die Nachzuchten nur mit Auflagen abgegeben werden, erleben Land- und Wasserschildkröten zur Zeit wieder einen echten Boom. Allerdings: Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Und so greifen „Liebhaber“ schon mal zu unlauteren Mitteln, um an die Panzertiere heranzukommen. Wie eine Frau aus Künzelsau, die zwei Jungen beobachtete, die auf der Straße eine griechische Landschildkröte gefunden hatten. Sie stellte die Finder, die das Tier zurück in den Garten der Besitzerin bringen wollten und nahm ihnen die Schildkröte unter dem Vorwand ab, die Eigentümerin zu kennen und diese mit dem Fund überraschen zu wollen.

Tage später fragten die Kinder bei der rechtmäßigen Schildkrötenhalterin nach dem Befinden des Reptils und ließen den Schwindel so auffliegen. Nach einem Zeitungsaufruf der Polizei gab die „Finderin“ die Schildkröte gegen Erstattung der Fütterunkosten heraus, doch die Halterin erstattete Anzeige wegen Unterschlagung und bekam Recht. In der Revisionsverhandlung beim Landgericht Heilbronn verurteilten die Richter die „Finderin“ erneut, diesmal wegen Betrugs. Das bestätigte dann endlich, fast zwei Jahre nach dem Ausflug der Schildkröte, das Oberlandesgericht und inzwischen ist das Urteil rechtskräftig. Vor Diebstahl oder Fundunterschlagung ist auch „der Herr der Frösche" nicht gefeit. Jährlich schlüpfen aus seinem Teich rund 5000 Kaulquappen, die sich bis zum Ende des Sommers zu kleinen Laubfröschchen entwickeln. Mehr über den Beschützer der Lurche in unserer Reportage in der Juniausgabe von Ein Herz für Tiere.


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<span style="color:green"> Vorsicht, schwarze Katze kreuzt von links </span>
In Deutschland nimmt der Aberglaube zu – auch der mit tierischen Symbolen. So glaubt ein Viertel der Bürger über 16 Jahre, dass es Unglück bedeutet, wenn eine schwarze Katze von links über den Weg läuft. In den neuen Bundesländern sind es sogar 32%, nahezu jeder dritte also. Nach der Zahl 13 gilt die Katze als zweithäufigstes Symbol für Unglück überhaupt – noch vor der Spinne am Morgen und dem Käuzchenruf. Das ergab eine Langzeitstudie des demoskopischen Instituts Allensbach. Etwas Besonderes scheinen die rabenschwarzen tatsächlich zu sein. Blacky zum Beispiel, der Held im Junitatsachenroman von Geliebte Katze, versetzt auch ausgewiesene Katzenkenner in Erstaunen. Nicht weil er Unglück bringt, sondern wegen seiner enormen Intelligenz.


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<span style="color:green"> Schoko-Snacks für brave Bären </span>
Rund 600 Braunbären leben derzeit im zentralrumänischen Gebirge Covasna und tun das, was alle Wildtiere tun, wenn der Lebensraum nicht mehr genug Nahrung bietet: Sie schleichen sich in die Höfe der Landwirte und versorgen sich dort selbst. Oder sie durchstöbern die Felder nach essbaren Wurzeln, Knollen und Pflanzen. Um einen Konflikt zwischen den Bauern und den Bären zu verhindern, verteilten die Behörden Schokolade an die Bären. Mit Erfolg. Die durch ihren langen Winterschlaf ausgehungerten Tiere wurden „legal“ satt.

Und finden inzwischen genügend Futter in den Gebirgswäldern und Auen. Ein Stückchen Schokolade wäre wohl auch den Ameisenbären im Dortmunder Zoo jede Sünde Wert. Dort allerdings legt man auf „artgerechte" Ernährung Wert. Mit Erfolg, den Besucher in Form von Jungtieren vor Ort oder unsere Leser in der Juniausgabe von Ein Herz für Tiere bewundern können.


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Liebe Tierfreunde,

mehr als ein Fünftel aller Vogelarten weltweit sind einer Studie zufolge
in ihrem Bestand bedroht, mehr als 1.000 Arten droht auf lange Sicht das
Aussterben. Gefährdet seien inzwischen rund 2.000 der weltweit 9.775
Vogelarten, berichtete die Dachorganisation nationaler Vogelschutzgruppen,
BirdLife International, am Mittwoch in ihrem Jahresbericht.

179 Arten seien in die höchste Gefährdungsstufe als akut vom Aussterben bedroht eingeordnet worden. Hauptursache für die weiterhin kritische Entwicklung sind laut BirdLife wie in den vergangenen Jahren die Zerstörung der Lebensräume durch Industrie und Tourismus.


Auch europäische Spezies bedroht

Unter den in Europa vorkommenden Vogelarten haben sich die Bestände der Blauracke, einem knapp taubengroßen Vogel offener Landschaften vor allem Südeuropas weiter verringert, so dass diese Art erstmals in die Liste der mittelbar bedrohten Arten aufgenommen wurde.

Einer der seltensten europäischen Brutvögel, der Azoren-Gimpel wurde in die höchste Gefährdungsstufe aufgenommen. Die Art hat nur noch einen Weltbestand von rund 300 Paaren.

Auch die Bestände des in der Türkei und auf der griechischen Ägäis -Insel Lesbos vorkommenden "Türkenkleibers" litten vor allem wegen der weiteren touristischen Erschließung seines Lebensraumes. Der Rotmilan verzeichnete ebenfalls einen weiteren Rückgang seiner Population und wurde wie der Türkenkleiber in die Kategorie "mittelbar bedroht" aufgenommen.(APA)

Mit freundlichen Grüßen

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Liebe Tierfreunde,

nach Angaben der Fischereibehörden des Pacific Communities Oceanic Fisheries Program könnte der Großaugen-Thunfisch (Thunnus obesus) innerhalb eines Jahres gänzlich ausgestorben sein. Der wichtige Speisefisch, der bis zu zwei Meter lang und 200 Kilogramm schwer wird, ist bereits jetzt im Atlantischen Ozean kaum noch zu finden. Grund dafür ist vor allem die unkontrollierte Fischerei, vor allem von sehr großen illegalen Fischerbooten.

Die EU hatte bereits im Jahr 2001 reagiert und ein Einfuhrverbot von Großaugen-Tun aus verschiedenen Staaten verhängt. Dazu gehören die vor allem die Staaten Bolivien, Kambodscha, Georgien, Äquatorialguinea und Sierra Leone.

Die Tunfische gehören weltwirtschaftlich zu den wichtigsten Nutzfischen. Wegen ihres hervorragend schmeckenden Fleisches sind sie sehr begehrt. Allein in Japan werden jährlich ewa 65.000 Tonnen Tunfisch gefangen, in den USA etwa 18.000 Tonnen.

Tunfische sind räuberische Fische, die sich in erster Linie von anderen Fischen und Kopffüßern ernähren. Die größten Arten wie der Rote Tunfisch (Thunnus thynus) werden bis zu 4,5 Meter groß und bis zu 800 Kilogramm schwer.

Zur systematischen Einordnung:

Klasse: Knochenfische (Osteichthyes)
Unterklasse: Strahlenflosser (Arcinopterygii)
Überordnung: Echte Knochenfische (Teleostei)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Makrelenfische (Scombroidei)
Familie: Makrelenartige (Scombridae)


Es gibt sechs Hauptarten:

- Thunnus alalunga: der Weiße Thun, Weiße Thunfisch oder Germon (über 1 m lang, ca. 30 kg schwer, weltweit verbreitet, der "Konservenfisch")

- Thunnus albacares: der Gelbflossen-Thun oder Gelbflossen-Thunfisch (maximal 2,40 m lang und 200 kg schwer)

- Thunnus atlanticus: der Schwarzflossen-Thun oder Schwarzflossen-Thunfisch (westlicher Atlantik, klein mit 50 cm und 3,20 kg, höchstens 1 m lang und 21 kg schwer)

- Thunnus thynnus: der Rote Thun, Rote Thunfisch oder Blauflossen-Thunfisch (Mittelmeer, Atlantik) kann bis zu 4,58 m lang und 820 kg schwer werden, lebt ungefähr 15 Jahre, wird aber meist bei einer Länge von 2 m gefangen. Die etwas kleinere Unterart "Thunnus thynnus orientalis" lebt im Pazifik.

- Thunnus obesus: der Großaugen-Thun oder Großaugen-Thunfisch (eine Tiefwasserart, maximal 2,50 m und 210 kg, hält sich in subtropischen Gewässern auf)

- Thunnus tonggol: der Langschwanz-Thun oder Langschwanz-Thunfisch (ziemlich klein, nur 13,60 kg, aber immense Bedeutung in der indopazifischen Region)


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Moonlight

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Ulsan - Nach fünftägigen harten Kämpfen zwischen Gegnern und Befürwortern des Walfangs ist die Tagung Internationale Walfangkommission (IWC) am Freitag zu Ende gegangen. Japan zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Konferenz in der südkoreanischen Hafenstadt Ulsan. "Wir machen Fortschritte", sagte Delegationschef Joji Morishita. "Wir sind sehr zuversichtlich für das nächste Treffen."

Japan konnte bei der Tagung mehr Stimmen als je zuvor für eine Lockerung des 19 Jahre alten Walfang-Moratoriums auf sich vereinigen, erhielt aber trotzdem nie die nötige Zahl an Unterstützerstimmen. Kritiker werfen dem Land vor, sich mit Entwicklungshilfe die Stimmen ärmerer Länder zu sichern.

Aufweichung

Japan versucht seit langem, das seit 1986 geltende Verbot für kommerziellen Walfang aufzuweichen. Das Land unterläuft schon das Walverbot, indem es eine Ausnahmeklausel nutzt und etwa 650 Wale jedes Jahr für vorgeblich "wissenschaftliche Zwecke" tötet. Die drei größten Walfang-Nationen Norwegen, Island und Japan töteten seit Beginn des Moratoriums nach Angaben der Umweltorganisation WWF mehr als 18.000 der Meeressäuger.

Auch Walfang-Gegner wie Neuseeland und Umweltschutzorganisationen zeigten sich nach dem Ende der Tagung zufrieden, da Japan sich nicht durchsetzen konnte. Neuseeland Artenschutzminister forderte eine Reform der IWC. Das Gremium müsse künftig Mechanismen für Streitschlichtung entwickeln. Außerdem müsse es Sanktionen gegen Staaten geben, die gegen das Walfangverbot verstießen.

NGO-Kritik

Alarm für die Zukunft der Wale hat Greenpeace am Freitag in einer Aussendung geschlagen, da Japan - trotz Ablehnung aller wesentlichen Anträge von der IWC - eine Verdoppelung des Walfangs in der Antarktis angekündigt hat. "Eine Wiederaufnahme des Walfangs widerspricht der Meinung der Welt zum Walfang", betonte Antje Helms, Greenpeace Meeresbiologin. "Eine feindliche Übernahme der IWC steht bevor, und es ist dringend geboten, etwas dagegen zu unternehmen."

Greenpeace fordert daher jene Länder, die gegen den Walfang gestimmt haben, auf, auch abseits der IWC-Diskussionen konkrete Schritte für den Schutz der Wale zu unternehmen. "Die Bedrohungen, denen die Wale weltweit ausgesetzt sind, müssen von den Regierungen auf allen Ebenen behandelt werden", fordert Antje Helms. "Allein in der EU-Fischerei sterben jährliche Tausende Delfine und Kleinwale als Beifang in Netzen. Weitere sind von chemischen Vergiftungen oder Lärm im Meer betroffen. Dagegen kann jeder EU-Staat auch abseits der IWC konkret etwas unternehmen!" (APA/red)

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Moonlight

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<span style="color:red"> Der Hund ist das beliebteste Haustier </span>
Nicht zahlenmäßig, sondern im Sympathieranking aller Hausstierarten. Das zeigt sich in der Sozioland-Studie rund um das Thema Haustiere, an der fast 4.000 Personen teilgenommen haben. Weitere Ergebnisse dieser Studie: Fast 96% der Befragten geben an, sich aus Liebe zu Tieren generell ein Haustier angeschafft zu haben. Mit 33% die zweithäufigste Nennung als Grund der Anschaffung ist die Rettung des Tieres. Genannt werden mit jeweils 9% auch Einsamkeit und Neugierde. Weitere, eher nutzenorientierte, rationale Überlegungen wie Langweile, praktischer Nutzen, Kind-Ersatz, Dekoration oder Freunde/Bekannte finden erstaunlicherweise kaum Zustimmung.

<span style="color:red"> Was zuviel ist... </span>
Eintausend Euro Hundesteuer verlangte eine Gemeinde von dem Besitzer eines sogenannten Kampfhundes. Zu Unrecht, wie das Oberverwaltungsgericht Koblenz jetzt befand. Denn, so die Richter, die Hundessteuer dürfe nicht so hoch sein, dass sie auf ein faktisches Verbot der Haltung hinauslaufe.

<span style="color:red"> Überlebenskünstler Gismo </span>
Mit vier Geschossen aus einem Luftgewehr im Kopf schleppte der einjährige Kater Gismo aus Stuttgart sich zurück in sein Zuhause. Dort weckte er seine Menschen, die mit ihm noch in der Nacht – es war ein Uhr – in die nächste Tierklinik fuhren. Dank einer Notoperation ist der Kater überm Berg. Die körperlichen Wunden werden heilen, die seelischen brauchen eine Extra-Behandlung.


http://www.ein-herz-fuer-tiere.de/CoCoNewsletterExtras/newsletters/news_30.html kommt ihr zum ausführlichen Newsletter unter anderem mit folgenden Themen:

[*] Vergessen beim Tierarzt
[*] Willkommen sind Hunde auch im Fünfsternehotel
[*] Wann haben Sie Ihren letzten Hirschkäfer gesehen?
 
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Moonlight

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Liebe Tierfreunde,

so kann es kommen: Auf einer Regenwald-Expedition im Osten Madagaskars hatten Wissenschaftler vor wenigen Monaten seltsame Geschöpfe entdeckt: In den Nachtstunden stießen sie auf mausähnliche Tiere mit rundlichen Ohren und langen, buschigen Schwänzen. Da diese Tiere bisher unbekannt schienen, wurde sie gefangen un in den Zoo von Zürich gebracht.

Eine nachfolgende Untersuchung des Deutschen Primatenzentrums an der Universität Göttingen, bei dem unter anderem das Genmaterial und das Verhalten der Tiere analysiert wurde, brachte eine Überraschung: Bei den haarigen Nachtaktiven handelt es sich um zwei neue Halbaffen-Arten.

Sie gehören offenbar zu den Gattungen Riesenmausmaki (Mirza) und Mausmaki (Microcebus), die bisher acht Arten umfassen. Eine Erbgutanalyse habe ergeben, dass der genetische Unterschied zwischen den beiden Tieren zu groß sei, um sie einer Art zurechnen zu können, schreibt Peter Kappeler vom Deutschen Primatenzentrum im Fachblatt "Primate Report".

Die Zahl der bekannten Lemuren-Arten, zu denen die beiden Mausmakis gehören, steigt damit auf 49. Lemuren, die als besonders gefährdet gelten, kommen in freier Wildbahn nur auf Madagaskar vor. Wissenschaftler halten sie für die ursprünglichste Variante der Primaten, zu denen auch der Mensch zählt.

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Moonlight

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Liebe Tierfreunde,

dank eines Bündels von Umweltmaßnahmen hat sich die Zahl der Weißstörche in Portugal in den vergangenen 20 Jahren verfünffacht. Im vergangenen Jahr wurden 7.685 Nester gezählt, 1984 waren es dagegen nur 1.500 gewesen, wie eine am Montag in Lissabon veröffentlichte Studie zeigt.

Entscheidend sei diese Entwicklung der Ansiedlung des Louisiana-Flusskrebses zu verdanken, durch die die Störche wieder ausreichend Nahrung fänden, erklärten die Portugiesische Gesellschaft für Vogelbeobachtung und das Institut für Umweltschutz. Wegen des reichhaltigen Nahrungsangebots überwinterten viele Störche in Südportugal, statt nach Afrika weiterzuziehen.

Als weiteren positiven Faktor führte die Studie die Umbauten an den Stromleitungen an, die zum Schutz der Tiere vorgenommen wurden. In den fünfziger bis achtziger Jahre hatte der Weißstorch in Portugal noch vor dem Aussterben gestanden. Grund waren der intensive Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und die Trockenlegung der Sümpfe.(APA)

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Trinity

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Wien
Liebe Tierfreunde,

ein britischer Forscher hat bis zu 20 Millionen Jahre altes Spinnenblut in
einem Bernstein-Fossil entdeckt. Möglicherweise lasse sich aus der
urzeitlichen Blutprobe sogar das Erbgut der Spinne bestimmen, schreibt
David Penney von der Universität Manchester im Fachjournal "Palaeontology"
(Bd. 48, S. 925). Das Tier einer zuvor unbekannten Art gehört zur Familie
der Lochröhrenspinnen.

Penney hatte das Fossil im Jahr 2003 im Bernstein-Museum von Puerto Plata
in der Dominikanischen Republik entdeckt. Es ist vier Zentimeter lang und
zwei Zentimeter breit und stammt aus dem Erdzeitalter des Miozäns. Penneys
Analyse zufolge starb die Spinne, als sie einen Baum hinaufkletterte und
vom Harz eingefangen wurde. (APA/dpa)

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