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Branching Universe Theorie. Ist das möglich?

Astun

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Die Branching Universe Theorie propagiert ein sich ständig verzweigendes Universum.
Sie ist in der »Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik« von Wheeler, Everett und Graham enthalten und besagt, daß sich in jedem Sekundenbruchteil unzählige neue Universen (Realitäten) bilden.

Auf Wikipedia hab ich folgende Seite dazu gefunden, allerdings in Englisch:

https://en.wikipedia.org/wiki/Many-worlds_interpretation

Ein Druck auf Seite übersetzen klappt eigentlich ganz gut.
Ich hab kein sinnentleertes Übersetzungsgebrabbel gefunden.
Materie ist allerdings etwas kompliziert.

Soweit ich verstanden habe, sollen bei dieser Theorie auch unsere eigenen Entscheidungen eine Rolle spielen.
Jede alternative Entscheidungsmöglichkeit generiert neue Universen, in welchen wir die alternativen Entscheidungen durchleben.

Aber was passiert, wenn diese Realitäten anfangen miteinander zu interagieren?
Wäre so etwas möglich?
Würde das wieder Realitäten auslöschen, oder vielmehr Paradoxa schaffen?

Abspaltungen von der eigenen Realität! Verzweigungen!
Leben wir womöglich selbst gerade in einer dieser Abspaltungen/Verzweigungen?

Da kann einem schon das Hirn zum Rauchen anfangen.

Was meint ihr dazu?
 

infosammler

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Heute habe ich gar keine lust englisch zu lesen, aber find die theorie interssant.
Die welt von gestern ist ja nicht die selbe wie heute.
Trotzdem war die realtät gestern genauso real wie sie sie heute ist, denk ich mir. Sprich ihlch glaube nichtm das es gleichzeitig mehr realitätet gibt, solange wir die zeit haben.
 

Jessy

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Ich find die Theorie auch unheimlich spannend und stelle es mir echt eigenartig vor wenn du dich selbst siehst, wenn du dich bei etwas wichtigen anders entschieden hast. Ich wöllte aber nich wissen was passiert, wenn sich diese Universen begegnen.
 

infosammler

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Ich glaub das geht nicht, es wird zwar hier bildlich dargestellt, dass aus bild a dann bild b1 und bild b2 wird, aber rückblickend gibts nur immer ein einziges bild.
Also was ich meine, wenn es in die zukunft alternativen gibt, muss es auch in die vergangenheit alternativen geben.
 

Jessy

neugierig
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Kann doch wirklich sein, dass durch alternative Entscheidungen in der Vergangenheit ganz andere Universen entstanden sind. In manchen sind wir alle vielleicht gar nicht geboren oder Menschen sind gar nicht vorhanden oder Amerika wurde nie entdeckt oder, oder, oder
Ich kann es mir aber auch nicht wirklich vorstellen.
 

Wissender

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Soweit ich weiß, wurde die viele Welten-Theorie zu Gunsten der Kopenhagener Deutung aufgegeben bzw. als nicht sehr wahrscheinlich betrachtet

Für mich ist es ein schönes Gedankenspiel bzw. die Grundlage für eine schöne Star Trek-TNG-Episode ("Paralellen")

Diskordische Grüße!!!
 

shift_

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Vielleicht ist das aber auch eine Erklärung für ein Dejavu.

Wenn man eins hat, dann bedeutet dies das man in einem anderen parallel Universum schon mal an dem Ort war zum Bsp.

Ich hoffe ihr wisst was ich meine
 

Wissender

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@Shift: um Deja Vus zu erklären braucht man weder Paralelluniversen noch hellseherische Fähigkeiten...das ist auch viel einfacher mit Psychologie zu erklären: unser Gehirn arbeitet eben nicht so zuverlässig, wie ein Computer...Erinnerungen werden immer im Moment des Erinnerns konstruiert und sind damit unzuverlässig...außerdem verknüpfen sich Erinnerungen häufig an Schlüsselreize...manchmal reagiert das Gehirn auf einen Schlüsselreiz, der nicht mit einer Erinnerung verknüpft ist, macht aber den Fehler, die Situation doch "wiederzuerkennen" - Resultat des Ganzen ist eben kein Systemabsturz, sondern ein Verarbeitungsfehler: wir haben das Gefühl, die betreffende Situation schon einmal erlebt zu haben

Die Idee mit dem Paralelluniversum als Erklärungsversuch für Deja Vus scheitert eben an Ockhams Rasiermesser ;)

Diskordische Grüße!!!
 

Wissender

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Mamaaaa!!!: Psssst musst Du ja nicht jeden verraten ;)

Diskordische Grüße!!!
 

Klogeist

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Na ja, en bissle weit hergeholt fand ich das schon immer. Soweit ich das noch weis wären durch diese Theorie 500 hoch 500 Universen möglich, das trifft aber nur auf den Menshcen zu. Was is aber mit eventuellen ausserirdischen Zivilisationen? Diese spielen in dieser Theorie keine Rolle, denn füre diese müssten ja genau die gleichen Naturgesetze gelten wie für Uns. Diese müssten ja auch dann 500 hoch 500 mögliche Universen pro Alienrasse haben.
 

Wissender

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@Klogeist: streng genommen müsste das auf alles bezogen sein - auf jedes subatomare Partikel, auf alle unbelebten Zustände der Natur, auf alles eben

Klar, möglich ist alles, aber die Wahrscheinlichkeit ist unterschiedlich...ein derart verzweigtes und riesiges Multiversum halte ich für eher unwahrscheinlich (jedoch eben nicht unmöglich)...

Aber Wahrscheinlichkeit hin wie her - eine Grundlage für interessante Gedankenspiele in der Sci-Fi-Literatur und -Filmindustrie ist es alle Male

Diskordische Grüße!!!
 

Klogeist

innerer Zirkel
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Ich glaube so was kann sich nur auf Wesen mit Verstand beziehen die die Möglichkeit besitzen solche Gedankenspiele durchzudenken.
Materie ohne Verstand kann sich dazu net entscheiden ob es links oder rechts geht. Ich denke Materie wird dazu gezwungen oder es ist ein natürlicher Prozess.
 

infosammler

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Vielleicht überleben auch nur diese zivilisationen, die weit genug auseinander leben. Tun pflanzen auch, setzt man sie zu nahe nebeneinander gedeihen sie schlecht. Vielleicht lichtet sich dadurch das universum und da hier schon alle relativ alt ist, bleiben nur die übrig, die sich nie begegnen!?
 

Astun

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Die Diskussion hier ist etwas eingeschlafen, aber ich denke, dass es noch genug Aspekte gibt, welche man diskutieren kann.

@infosammler

Vielleicht überleben auch nur diese zivilisationen, die weit genug auseinander leben.
… bleiben nur die übrig, die sich nie begegnen!?
Was willst Du damit andeuten, Infosammler?
Mündet für dich jede Interaktion mit einer anderen Zivilisation automatisch in eine Art Konflikt/Krieg, welcher auf Kosten einer der interagierenden Zivilisationen geht!?
Jede Zivilisation muss zuerst einmal seine ureigensten existenzbedrohenden Probleme bewältigen können, bevor sie dazu fähig sein wird interstellare Raumfahrt zu betreiben.
Solange diese Probleme nicht bewältigt sind, ist die Entwicklung interstellarer Raumfahrt so gut wie unmöglich!
Und das ist auch gut so, denn sollte eine Zivilisation, welche noch mitten in ihren Flegeljahren steckt, die Technologie für die interstellare Raumfahrt in die Hand bekommen, besteht Gefahr im Verzug für alle anderen friedlichen, reifen Zivilisationen.
Eine unreife Zivilisation würde ein gewaltiges Konfliktpotential mit hinauf zu den Sternen tragen.

Von daher sehe ich die Zivilisationsentwicklung eher so:
🔸Jäger und Sammler
🔸Agrarwirtschaft und Viehzucht
🔸Entwicklung der Schrift
🔸Erste Hochkulturen
🔸Entwicklung der Seefahrt
🔸Verschiedene Religionen
🔸Höhere Technikentwicklung
🔸Aufkommen von Wissenschaft und Forschung
🔸Industrialisierung
🔸Ressourcen-Ausbeutung
🔸Soziale Konflikte, Religiöse Konflikte, Politische Konflikte, Streit um Ressourcen
🔸Aufkommen von Massenvernichtungswaffen
🔸Aufkommen von Umwelt- und Klimaproblemen
🔸Summierung der Probleme zur Existenzbedrohung der Zivilisation
🔸Mögliche Weiterentwicklung:
⇨Selbstvernichtung der Zivilisation
⇨Zusammenarbeit aller Zivilisationsvölker und Überwindung der Probleme, wodurch eine zivilisatorische Selbstvernichtung abgewendet wird.​

Mit der Industrialisierung fangen die zivilisatorischen Flegeljahre an, welche entweder erfolgreich überwunden werden können, oder aber in der Selbstvernichtung der Zivilisation enden!
Überwindet eine Zivilisation seine Flegeljahre, hat sie sehr gute Chancen sehr alt zu werden!
Voraussetzung ist ein Umdenken zum Miteinander aller Völker, weg vom Gegeneinander und der Lösung aller existenzbedrohenden Probleme!
Eine Zivilisation, welche diesen Umdenkprozess schon verinnerlicht hat, ist eine reife Zivilisation, welche keine Gefahr mehr für den interstellaren Frieden mehr darstellt.
Interstellare Raumfahrt ist ein Projekt für eine geeinte Zivilisation!
Eine Flegeljahre-Zivilisation hat keine Chance ein derartiges Projekt zu verwirklichen!
Vorher vernichtet sie sich selbst!
 

infosammler

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@Astun

Ja von dieser Theorie hab ich auch gelesen und ergibt durchaus Sinn, dass ein Planet zuerst einig sein muss um das Weltall zu bereisen, weil dafür die gesamten Ressourcen gebraucht werden müssen. Irgendwann wirds eh nur einen Staat und eine Sprache und ein Aussehen geben.
 

Astun

Inventar
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@infosammler
Irgendwann wirds eh nur einen Staat und eine Sprache und ein Aussehen geben.
Also, das mit dem Staat werden wir erst einmal sehen!
Vielleicht übernimmt ja die UNO die von dir angesprochene Möglichkeit!?

Dass wir alle dann nurmehr mit einer Sprache reden würden, halte ich für ausgeschlossen!
Kein Volk lässt sich eine Sprache aufoktruieren, welche nicht der eigenen Identität entspricht!
Ein Zusammenhalt der Völker muss ja nicht zwangsläufig in Identidätsvergessenheit münden!

Was das gleiche Aussehen betrifft, glaube ich, hätte die Natur etwas dagegen, da sie vor allem auf Vielfalt setzt!
Und so durchmischen wirst Du die Menschheit nicht können, dass alle gleich aussehen!
Ehrlich gesagt ist mir da auch die natürliche Vielfalt lieber, weil jeder Menschentyp sich an seine Umwelt angepasst entwickelt hat.
Jeder Menschentyp hat außerdem seine eigene Art von Schönheit hervorgebracht, und die sollte doch erhalten bleiben!


… dass ein Planet zuerst einig sein muss um das Weltall zu bereisen, weil dafür die gesamten Ressourcen gebraucht werden müssen.
Nein, nicht wegen der Ausbeutung der Ressourcen muss ein Planet einig sein, sondern, damit sich die Staaten untereinander nicht gegenseitig das sprichwörtliche Hackl ins Kreuz hauen.
Ein globaler Frieden ist Voraussetzung für eine Zusammenarbeit für ein derart großes Projekt wie Interstellare Raumfahrt!
Aber es ist auch notwendig, dass wir unsere Umweltprobleme lösen können, da uns diese noch immer in den Untergang stürzen könnten.
Und da hakt es bei deinem Gedankengang.
Du hast geschrieben: »weil dafür die gesamten Ressourcen gebraucht werden müssen.«
Das würde aber der einzigen möglichen Überlebensstrategie widersprechen, denn diese ist, dass wir im Einklang mit der Natur leben, weil wir ein integraler Teil der Natur sind, aber ganz sicher nicht die Krone der Schöpfung!
Wir können uns auf dieser Welt nicht alles erlauben, denn die Natur schüttelt existenzbedrohende Arten immer wieder ab.
Der Klimawandel ist wahrscheinlich auch so ein Prozess zum Abschütteln der Problemspezies Mensch.
Noch können wir die Kurve kriegen, aber viel Zeit bleibt uns nicht mehr übrig!
Wir müssen lernen nachhaltige Ressourcen zu nutzen, ohne dabei das Gleichgewicht der Natur aus den Augen zu verlieren.
Unser wirtschaftliches Denken ist noch viel zu stark auf Ausbeutung getrimmt.
Wir müssen zu einer Wirtschaft der natürlichen Co-Existenz kommen, wenn wir eine Überlebenschance haben wollen!
 

infosammler

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Vorweg reden wir da von hunderten, wenn nicht tausenden Jahren.

Dass wir alle dann nurmehr mit einer Sprache reden würden, halte ich für ausgeschlossen!
Naja wir haben schon jetzt eine Weltsprache und Handelsprache und das ist Englisch. Wenn wir von der Erde gehört werden wollen sprechen wir Englisch.


Was das gleiche Aussehen betrifft, glaube ich, hätte die Natur etwas dagegen, da sie vor allem auf Vielfalt setzt!
Wir greifen da ja ein. Der Mensch ist der Umwelt nicht mehr so ausgesetzt, wie in seinen Anfängen. Zu hell bringt das Problem das zu viel Sonne die Folsäure abtötet, welche aber sehr wichtig ist, zu dunkel und man generiert zu wenig Vitamin D, was genau so wichtig ist. Und da der Mensch immer weniger der Umwelt ausgesetzt sein wird und immer mehr eingreift in seine Gesundheit, wird er irgendwann mittelhell oder mitteldunkel sein. Laut der Theorie halt.


Nein, nicht wegen der Ausbeutung der Ressourcen muss ein Planet einig sein, sondern, damit sich die Staaten untereinander nicht gegenseitig das sprichwörtliche Hackl ins Kreuz hauen.
Ja eh, hab das eh auch gelesen und sogar hier vor ein paar Jahre irgendwo hingeschrieben. Ist eine Theorie bzw ein Forschungsbericht. Und mit gesamten Ressourcen sind auch die gesamten gemeint. Das Wort bezieht sich nicht nur auf materielle Ressourcen. Ist halt nur ein Sammelbegriff das alle Kraft verwendet werden muss, eben alle Ressourcen.
 

Helios

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Die Diskussion hier ist etwas eingeschlafen, aber ich denke, dass es noch genug Aspekte gibt, welche man diskutieren kann.
Der eigentliche Kernaspekt deines ersten Beitrags hier wurde ja noch gar nicht diskutiert, von daher ist die Frage, um was es eigentlich gehen soll? Bei der Viele-Welten-Interpretation geht es um "das Wesen" der Quantenmechanik, eine Art formale Beschreibung mit Blick auf die Definition der dafür notwendigen Begriffe. Das ist sehr abstrakt und hat nichts mit der Diskussion zu tun, die hier geführt wurde und die sich eher auf räumliche Paralleluniversen bezieht, wie man sie aus der Science Fiction kennt (bspw. alternative Zeitlinien), also als makroskopische Realität.

Und das ist auch gut so, denn sollte eine Zivilisation, welche noch mitten in ihren Flegeljahren steckt, die Technologie für die interstellare Raumfahrt in die Hand bekommen, besteht Gefahr im Verzug für alle anderen friedlichen, reifen Zivilisationen.
Eine unreife Zivilisation würde ein gewaltiges Konfliktpotential mit hinauf zu den Sternen tragen.
Dieser "Reifeprozess" ist mangels entsprechendem Beispiel allerdings reine Fiktion, das kann genauso gut eine Selbsttäuschung sein wie die entsprechenden Prozesse in der Vergangenheit, die aus der jeweils zeitgenössischen Sicht ähnlich interpretiert wurden.

Kein Volk lässt sich eine Sprache aufoktruieren, welche nicht der eigenen Identität entspricht!
Das ist schon etliche Male geschehen und wird in einer globalisierten Welt zwangsläufig auch weiterhin passieren, auch wenn es durch die bessere Dokumentation heute wahrscheinlicher ist, dass viele zumindest als Folklore überleben werden. Wie lange es dauert und wie die Ausprägung sein wird kann niemand vorhersagen, aber es spricht wenig dafür, dass es langfristig nicht dazu kommt.

Wir können uns auf dieser Welt nicht alles erlauben, denn die Natur schüttelt existenzbedrohende Arten immer wieder ab.
"Die Natur" als zusammenhängende, womöglich noch handelnde Entität ist nur ein Konstrukt des Menschen um die Realität in ihrer Abstraktheit einfacher greifbar zu machen, ähnlich wie es etwa die Götter waren (oder sind). Es mag sein, dass die Menschheit durch irgendwelche äußeren Umstände ausgelöscht werden, oder wir uns selbst auslöschen, aber es gibt keinen Grund für die Annahme, dass dahinter irgendeine Form von äußeren Willen oder auch nur äußeres Handeln steckt (auch wenn ich ein solches Modell aus romantischer Sicht durchaus nachvollziehen kann).
 

Astun

Inventar
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@infosammler

Was Ressourcen angeht, gibt es soviel zu sagen, aber auch genug, was dahergelabert worden ist.
Kennst Du die Kardaschow-Skala?
Ein typisches Produkt ihrer Zeit, wo man noch die Fortschrittlichkeit einer Zivilisation daran bestimmte, wie gut sie ihre Welt, ihr Sonnensystem, ihre Galaxie ausbeuten konnte.
Meiner Meinung nach ist sie nicht mehr zeitgemäß.
Hab dafür auch einen eigenen Thread erstellt!

Nicht die Ausbeutung aller Ressourcen muss das Ziel sein, sondern die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, ohne das natürliche Gleichgewicht aus den Augen zu verlieren.
Wie ich schon sagte brauchen wir eine Wirtschaft der natürlichen Co-Existenz!
 
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