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Brechen die USA auseinander?

Trinity

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Zythran

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kann mir gut vorstellen das sowas passieren könnte. und da ich ein befürworter von dezentralisierung bin wäre es imho wohl das beste was den USA passieren könnte.


bleibt bloss die frage, wenn es eine zweite sezession gibt, wird es wieder zum bürgerkreig führen, und was passiert dann innerhalb der US truppen im ausland, oder auf schiffen ? damals 1860 waren ja noch nicht ein haufen truppen über den ganzen globus verteilt...

FEMA camps und rascher rückzug der US truppen aus irak bzw verringerung der soldaten in afganistan passen da irgendwie super rein...


naja, mal abwarten
 

Handyfuchs

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Gut, bei der EU kann ich es mir gut vorstellen, daß sie auseinanderbricht. Denn dort mangelt es noch sehr an Demokratie. Und sollte das Bundesverfassungsgericht den Lissabon-Vertrag ablehnen, ist die EU schwer gezeichnet bzw. fast am Ende.
In den USA ist es ein bißchen anders. Dort sehe ich einen Staat (z.B. Texas) wie ein Bundesland in Deutschland. Ähnlich ist dort auch die politische Struktur aufgebaut. Nur gibt es dort keinen Ministerpräsidenten sondern einen Gouvernor. Auch sonst sind die US-Staaten sehr aufeinander angewiesen. Zudem ist das System in den letzten 150 Jahren zu stark zusammengewachsen. Deshalb glaube ich nicht, daß die USA auseinanderbrechen.

Gruß Manfred.
 

viennatourer

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yop

Wenn man als einstige Supermacht ,plötzlich Schwächen zeigt,darf man sich nicht wundern......

Russischer Diplomat prophezeit Kollaps der USA vor 2011

"Zerfall in sechs Rumpfstaaten": Russischer Diplomat prophezeit Kollaps der USA vor 2011 - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Was kommen soll......

Die USA zerfallen in 6 Rumpfstaaten

Der Dollar wird abgeschafft

Obama verhängt noch heuer das Kriegsrecht

China und Russland werden das Rückgrat einer neuen Weltordnung sein.

Alaska wird wieder unter russische Kontrolle geraten.

Woher er seine Weisheiten bezieht,ließ Igor Panarin/Dekan der Diplomatenakademie allerdings offen.....vielleicht nur Wunschdenken?

Auch gab es darüber keinen "offiziellen" Kommentar von russischer Seite.


mfg.v
 

Zwirni

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In sieben US-Bundesstaaten liefen jeweils eine Petition die allesamt nun genug Unterschriften erreicht haben um einen Austritt dieser Staaten aus dem Verband einzuleiten. Allen voran Texas: der Bundesstaat wäre für sich alleine gesehen die 15.stärkste Wirtschaft der Welt und könnte daher durchaus auch alleine überleben.

Vielleicht haben wir ja bald (wieder) eine Republik Texas :owink:

Und das kurioseste daran:
Die Meldung steht auf einer russischen Nachrichtenseite auf deutsch :olol:
http://de.rian.ru/world/20121115/264940216.html
 

Yvannus

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Rainscastle
Oh, dann könnte man aja uch gleich über einen christlichen Gottesstaat nachdenken :D

Ich halte es zumindest für nicht völlig ausgeschlossen, daß in den USA die nächsten Jahre Veränderungen stattfinden werden. Es ist ein riesiges Land, es gibt einen Haufen innenpolitische Konfliktfelder und die finanzielle Situation einzelner Budnesstaaten ist auch nicht gerade rosig.
 

Klogeist

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Also ich denke die USA werden niemals zerfallen, das sind ja fast alles Patrioten Durch und durch.
Die Leute da drüben zelebrieren ihre Nation ja täglich, fast wie einen religiösen Akt.
 

cold steel

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Also ich denke die USA werden niemals zerfallen, das sind ja fast alles Patrioten Durch und durch.
Richtig - letztendlich sind die alle sehr "common sense". Kein Staat der USA ist für sich genommen ideologsch in der Lage autonom zu sein. Wirtschaft ist nicht alles, Finanzpoltik, Währung, Verteidigung, etc...
Welcher Staat der USA sollte das alleine können ?

Grüße
CS
 

Klogeist

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Hmmm das würde ich jetzt auf die Schnelle net behaupten, spontan würde ich jetzt Kalifornien, Texas und en Paar höher industrialisierte Bundesstaaten nennen, ob die das jetzt hinbekommen weis ich net aber ich denke mal die hätten zumindest mal die Möglichkeit souverän klarzukommen.
 

cold steel

neugierig
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Vorraussetzung für das Bedürfnis nach Selbständigkeit wäre ja zuerst einmal eine andere kulturelle Identität, als die USA selbst, ähnlich wie Quebec in Kanada. So etwas kann man in den USA allenfalls in Utah oder Hawaii feststellen. Und gerade die beiden sind IMO aufgrund ihrer Strukturprobleme eher nicht in der Lage autonom zu werden.
Die Kalifornier und Texaner sehen sich doch schon viel mehr als "die Amerikaner".

Grüße
CS
 

Klogeist

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Das ist ein gutes Argument, aber ich könnte mir Gut vorstellen das viel Südstaatler sich doch wieder gerne ausserhalb der Union sehen würden. Da diese ja wie jeder weis zwangsweise in die USA integriert wurden so wie wir sie heute kennen.
 

sg-1

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wenn die leute nicht so verdummt wären, würden solche diskussionen gar nicht aufkommen.

Meiner Meinung nach haben die Leute noch nichts kapiert. Viele denken zu lokal und sehen einfach nicht, dass die Welt nicht außerhalb ihrer Stadt bzw. Staates aufhört.

Was ist denn gewonnen, wenn eine Union zerfällt bzw. Länder austreten? Langfristig gesehen sollte doch die ganze Welt eine Union sein - also müssten diese Länder irgendwann wieder beitreten.

Ein Austreten löst doch nicht das eigentliche Problem...
 

Klogeist

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Warum soll ein Austreten keine Probleme beheben können? Es gibt viel Situationen in denen es sich für mache Staaten oder Bundesstaaten lohnen würde aus einen Staatenbund auszutreten, nur als Beispiel um einen Krieg zu entgehen, um wirtschaftlich Unabhängig zu sein, Freiheitswillen usw.
 

viennatourer

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Hammerurteil von US-Gericht...
Etwa die Hälfte des Bundesstaates Oklahoma gehört den Ureinwohnern.
Der Kongress habe der Nation der Creek in einem Vertrag von 1833 das Land zugesprochen, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil.
1,8 Millionen Menschen sind von dem Urteil betroffen, das auch Folgen für die Steuerpflichten und das Strafrecht hat. -quelle-
 

Astun

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@viennatourer

Das vergönne ich den USA, aber vor allem den Ureinwohnern.
Die USA haben in der Vergangenheit einen regelrechten Genozid-Krieg gegen die Ureinwohner geführt.
Das ist wieder ein Stück Gerechtigkeit für die Ureinwohner.
Es könnte ruhig mehrere solcher Urteile geben.
 

viennatourer

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Die USA haben in der Vergangenheit einen regelrechten Genozid-Krieg gegen die Ureinwohner geführt.
Na ja ,die Ureinwohner sind ; egal wo auf diesem Planeten; auch untereinander nicht gerade zimperlich miteinander umgegangen
wenn es um territoriale Belange ging.
Die USA bzw. eingewanderten Europäer stellen aber bei Exilierung,Deportation, usw. von Kanada bis Florida und an die Westgrenzen des Kontinents in der langen Menschheitsgeschichte sicher kein Novum dar.
Die Geschichtsbücher sind jedenfalls voll mit Beispielen und auch schon vor aufkommen der Schrift wird es wohl nicht anders abgelaufen sein.
Womit ich aber Vertreibung,Aushungern,Landraub, usw. von Seiten der Neuwelt-Siedler... jetzt keineswegs herunterspielen oder schönreden will.

Aber es ging ja dabei nicht um den Genozid oder die Vertreibung, die übrigens aus anderen Gebieten -nach- Oklahoma in die Reservation stattfand //Stichwort-"Path of Tears"// ,sondern um die bisherige Nichteinhaltung bzw. Rechtsbruch eines Vertrages von Seiten der USA.
Verträge zwischen Indianern und USA gab es übrigens nur bis 1871,ab dann wurde nur noch einseitig,ohne jeglichem Mitspracherecht der Ureinwohner; von den USA entschieden bzw. zugeteilt.

Klar wäre es natürlich interessant,ob und falls noch (frühere) Verträge dieser Art in anderen US-Staaten existieren,dieses Urteil ev. als Rechtsgrundlage, in möglicherweise folgenden Prozessen als Entscheidungsbegründung dienen könnte.
Die Anlehnung bei Urteilen an sog. Präzedenzfälle bzw.case und common law , ist ja im angelsächsischen Sprachraum keine unübliche Praxis.
Ebenso sind natürlich, die aus diesem Urteil resultierenden Folgewirkungen für die nähere Zukunft, zumindest bei den Betroffenen
mit den vielen zu erwartenden Rechtsstreitigkeiten, sicher Thema.
;-) Mit Glasperlen und einigen Flaschen Alkohol wird sich das diesmal nicht erledigen lassen.
 

Helios

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Das sollten sich in Deutschland und Europa mal so einige durchlesen, nicht von der Elite (die ist eh fein raus), sondern von den "Systemkriegern" darunter. Denn es gibt keinen Grund, sich entspannt zurück zu lehnen in dem Glauben, dass wir über solche Verhältnisse erhaben sind, wenn einige gleichzeitig alles dafür tun, genau solche Verhältnisse zu schaffen UND die anderen nichts dagegen unternehmen. Denn der wichtigste Punkt auch dieses Essays ist doch nicht, dass dumme, destruktive Idioten dumme und destruktive Dinge tun. Sondern dass all die Anderen glauben es reiche aus, Gutes zu wollen.
 
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