CO² in Backpulver umwandeln. Indien macht es vor.

Astun

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Anscheinend sind die Inder nicht nur sehr innovativ was Computer und neue Medien anbelangt, sondern auch was die Bewältigung von Umweltproblemen angeht.
Im folgenden verlinkten Artikel erfährt ihr mehr darüber:

Indische Chemieanlage wandelt CO²-Emissionen in Backpulver um.


Ich finde das einen sehr guten Ansatz, denn damit könnte Indien zum Backpulverproduzent Nummer 1 auf der Welt werden.
Möglich, dass ich diesen Markt überschätze, aber Backpulver wird doch ständig gebraucht in der Lebensmittelindustrie.
Vor allem aber ist es eine gute Verwertbarkeit eines sonst klimaschädigenden Treibhausgases.
Da soll es doch lieber im Backpulver gebunden oder umgewandelt sein, als dass es weiterhin unser Klima aufheizt.

Viel Spaß beim Lesen.
 

Morow

„archaic obsidian”
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Wundert micht etwas, das wir sowas nicht bereits heute machen :/ Wäre aber echt super wenns marktfähig wird.
 

Astun

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😂😂😂😂😂Wenn das marktfähig würde, würde der Preis für Backpulver wahrscheinlich ins Bodenlose abstürzen!
Aber als Klimamaßnahme auf alle Fälle zu überlegen.
Nur darf's nicht beim Überlegen bleiben, sondern sollte auch umgesetzt werden.
Wie gesagt, die Inder machen es vor.
 

viennatourer

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Der Nachteil ist halt jener,dass Backpulver beim Verbrauch(zu dem es ja produziert wird ) ab 65C/Luft oder im Wasser gelöst,
das CO2 wieder freisetzt.

Sehe da jetzt keinen Fortschritt.
 

Helios

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Bei der Wiederverwendung reduziert sich die Freisetzung da, wo in Zukunft auf die Herstellung verzichtet werden kann. Insofern kommt es darauf an, wie viel weniger CO2 bei der konventionellen Herstellung von Natriumcarbonat freigesetzt wird bzw. woher das dort gebundene CO2 ursprünglich stammt, denn dieses würde eingespart werden. Das kann durchaus eine Klimamaßnahme sein, auch wenn es anschließend trotzdem wieder freigesetzt wird.

Wenn ich fünf Liter Frischwasser zum Waschen nutze, und fünf Liter Frischwasser für die Klospülung, dann verbrauche ich eben zehn Liter. Nutze ich die fünf Liter zum Waschen anschließend für die Klospülung habe ich meinen Verbrauch halbiert - auch wenn das Waschwasser letztlich doch wieder zum Abwasser wird ;)
 

Astun

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Der Nachteil ist halt jener,dass Backpulver beim Verbrauch(zu dem es ja produziert wird ) ab 65C/Luft oder im Wasser gelöst,
das CO2 wieder freisetzt.

Sehe da jetzt keinen Fortschritt.
Bei der Wiederverwendung reduziert sich die Freisetzung da, wo in Zukunft auf die Herstellung verzichtet werden kann. Insofern kommt es darauf an, wie viel weniger CO2 bei der konventionellen Herstellung von Natriumcarbonat freigesetzt wird bzw. woher das dort gebundene CO2 ursprünglich stammt, denn dieses würde eingespart werden. Das kann durchaus eine Klimamaßnahme sein, auch wenn es anschließend trotzdem wieder freigesetzt wird.
Hahaha😂😂😂🤣🤣🤣, ich muss gerade an Elon Musk denken, der den Mars mit Atombomben beschießen will, um den CO²-Gehalt der Marsatmosphäre zu erhöhen.
Laut Wissenschaft könnte man damit den CO²-Gehalt der Marsatmosphäre auf maximal 7% des irdischen Wertes erhöhen.
Also noch meilenweit davon entfernt, was nötig wäre, um den Mars erfolgreich terraformen zu können.
Er könnte ja das Backpulver tonnenweise hinaufschießen, welches aus dem CO² der irdischen Industrie-Abgase stammt.

Elon Musk fordert:
NUKE MARS​
Also nicht NUKE MARS,
so wie von Elon Musk gefordert,
sondern ⇨⇨⇨⇨​
ÜBERZIEHT DEN MARS MIT BACKPULVER!
PROJEKT MARSCAKE!​

@viennatourer

🤔Ähmm, was genau meinst Du mit »65C/Luft«.
Soll das 65°C Lufttemperatur heißen?
 

viennatourer

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Ja, ich meinte die Lufttemperatur,das -°- ist mir da iwi entschlüpft ;-)
 

Astun

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@viennatourer

Du hast gesagt, dass bei einer Lufttemperatur von 65°C das CO² wieder aus dem Backpulver freigesetzt wird.
Da hab ich mich gleich mal gefragt, wieviel CO² überhaupt im Backpulver gebunden ist?
Wieviel CO² ist in einer Tonne Backpulver enthalten?
Wenn es eine relativ hohe Menge ist, dann sollte man es unbedingt machen.
Als Überbrückungstechnologie, bis bessere CO²-neutrale Technologie unsere Wirtschaft und Technik klimaverträglich macht.

Was wir mit den inzwischen angesammelten Mengen an Backpulver machen?
Das werden wohl viele Tonnen an Backpulver sein, vielleicht sogar Millionen Tonnen.
Na ja, wenn diese Mengen an Backpulver nicht vom Markt bewältigt werden können, dann wären solche Terraformingprojekte wie in Beitrag 6 auch eine Möglichkeit die Überproduktion loszuwerden.
Um die Gebiete aufzuheizen, in welchen das Backpulver verstreut wäre, müsste man Spiegel im Marsorbit starionieren, welche das Sonnenlicht auf jene Gebiete gebündelt werfen würden.
So würde man bald die benötigten 65°C erreichen können, um das CO² freisetzen zu können.
Ob Terraforming grundsätzlich beim Mars sinnvoll ist, sei mal dahingestellt.

Mich hat auch die Frage beschäftigt, ob man CO² nicht auch in Methan umwandeln könnte!?
Methan kann man ja als Erdgassubstitut einsetzen, sprich, man könnte auch gasbetriebene Autos damit antreiben.
Die Bindung von CO² in Form von Backpulver wäre dann wohl eine gute Idee zur Transportmöglichkeit.
 

Astun

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@viennatourer

In diesem Beispiel wird ein Verhältnis von 1:1 zwischen Natriumhydrogencarbonat und Kohlendioxid angezeigt.
Der Prozentanteil von Natriumhydrogencarbonat bei Backpulver wird mit 27% angegeben.
Heißt das jetzt, dass ab 65°C das Backpulver 27% seines Gewichtes durch CO²-Ausgasung verliert?
Oder hab ich da was falsch verstanden?
 

viennatourer

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Nach meinem Verständnis der Summenformel kann aus 1 NaHCO3 nur 1 CO2 entstehen.
Aber bei Backpulver ( 2 NaHCO3) ist ja bei Erhitzung neben dem CO2 wiederum auch Na2CO3 und H2O ein Rückwandlungs/Abspaltprodukt,
das dürfte sich auch auf Masse/Gewicht auswirken.
Ganz genau kann dir das wohl nur jemand aufdröseln der sich mit Chemie beschäftigt.
 
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