Das Ende des Gockelsterbens

Trinity

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Das Ei,

viele lieben es.
Die meisten wissen, dass viele Eier aus Legebatterien von unglücklichen Hennen kommen.

schon viel weniger Menschen denken aber weiter und wissen, dass bei der Züchtung der Legehennen natürlich auch männliche Küken entstehen, die aber gleich nach der "Geburt" geschreddert, vergast oder sonstwie zu Tode gebracht werden :( (Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=9IoQZxe_88Q)

Die Firma "Ja Natürlich" hat sich zuerst dafür eingesetzt, dass ein Projekt namens "Haushuhn und Gockelhahn" ins Leben gerufen hat, das sich zum Ziel gesetzt hat, zu jeder Legehenne auch einen Gockel ein schönes Leben zu ermöglichen...

http://www.janatuerlich.at/Ja__Natu...erprojekt_Haushuhn___Gockelhahn/Overview.aspx

Nun habe ich heute erfahren, dass es Bald ein Gesetz geben wird, das nur noch solche Eier sich "Bio-Eier" nennen dürfen, deren Züchter keine männlichen Küken mehr töten...

Tötung männlicher Küken soll bald Geschichte sein - Tierschutz-Erfolg - Tierecke - krone.at

Das wäre ein wirklich schöner Erfolg für den Tierschutz. Was meint ihr?
 

Wissender

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Das ging doch schon vor eine Weile durch die Medien, dass ab 2016 keine männlichen Küken mehr getötet werden dürfen (oder bringe ich da was durcheinander? Bin nämlich manchmal etwas zerstreut)

Diskordische Grüße!!!
 

Astun

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Wer kennt die Predigten von Abraham a Santa Clara?
Dort beschimpfte er einige Zeitgenossen als »Kapaunbäuche«.

Was war mit Kapaun gemeint? Kastrierte Gockel.
Die hat man sich früher sehr gerne munden lassen.

Warum man später dazu übergegangen ist, männliche Küken zu shreddern, und sich dadurch das Kapaungeschäft entgehen hat lassen, kann ich beim besten Willen nicht sagen.

Jedenfalls wäre das die Gelegenheit für einen weiteren Geschäftszweig der Geflügelindustrie, aber auch für die Biobauern, welche ihre Kapaune an die Gastronomie verkaufen könnten.
 

Trinity

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ich weiß nicht, ob sich das lohnen würde und die leute das heute noch kaufen würden... einfach weil sies nimmer gewohnt sind.
 

infosammler

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Schmeckt das anders? Der hahn? Ich weiß das meine mutter mir das erzählt hat, das es früher gang u gebe war auch den hahn zu verspeisen.
 

Trinity

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der KASTRIERTE hahn schmeckt sicher fetter und zarter, da kastrierte tiere ja dazu neigen, fetter zu werden. ein unkastrierter gockel wäre wohl zu zäh.
darum isst man auch eher den ochsen als den stier... nehme ich an.
 

infosammler

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Ja stimmt. weiß eh kastriert. Aber die haben auch den nicht kastrierten gegessen, aber bevor halt die hormone einschossen.
 

Trinity

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hm, stubenküken? :D
 

infosammler

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Ja wahrscheinlich. Also bin am "bauernhof" aufgewachsen, ein ganz kleiner halt (für den eigengebrauch). Tortzdem mit kuh, Schwein und huhn.
Damals nahm man das alles nicht so ernst, hab meiner oma zugesehen, wie sie alle diese tiere abgeschlachtet hat. Absurd eigentlich... hoffentlich hab ich da keinen schaden davon bekommen. War doch alles sehr blutig und die katzen wurden ertränkt in einem kübel.

Hab aber etwas gegoogelt. Am einem gewissen Alter wirds auch würziger und ist schwerer zum verdauuen, aber durchaus für suppe geeignet ein Hahn. Und coq au vin soll ursprünglich aus gockelfleisch gemacht sein.


Kapaun... ja jetzt weiß ich auch wie man das schreibt.
Vielleicht ist für die industrie das kastrieren der hähne einfach zu teuer bzw zeitaufwendig!? Deshalb hat man es unterlassen...
Also geschlechtsreif sind sie angeblich wenn sie krähen und anfangen zu tretten.
 

viennatourer

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darum isst man auch eher den ochsen als den stier... nehme ich an.

Wenn du mal Fleisch von einem (geschlechtsreifen) unkastrierten Bullen kostest, findest du die Antwort.
Es schmeckt streng-sehr streng in Richtung.... Urin,also fast unverkäuflich für verwöhnte Gaumen.
Andere Faktoren wären,dass das Tier nach Kastration ruhiger wird(war früher wichtig wg. Feldarbeit Stichwort-Zugtier,sanfteres Verhalten auf der Weide, in der Gruppe, etc...) und der wichtigste Faktor ist überhaupt jener,dass kastrierte Tiere größer,schwerer werden bzw. länger wachsen, weil durch die Kastration hormonell bedingt die Wachstumsfugen der Rinder später schließen,als bei unkastrierten Rindern.

Beim Thema Hähne,so glaube ich hat es auch mit der Aufzucht zu tun,die einem "Erzeuger" ungleich teurer kommt als bei Hühnern.
Der Hahn braucht bis zur Schlachtreife fast doppelt(?oder war es drei mal) so lange wie Hühner,dadurch erfordert dies auch eine zwei-dreifache Futtermenge und blockiert ebenso die Aufzuchtflächen,auf denen im gleichen Zeitraum eigentlich wieder 2 oder 3x Hennen aufgezogen werden könnten.
Also, wenn ein Betrieb rein auf (Massen)Produktion ausgerichtet ist, werden Hähne für diesen einfach.....unrentabel.

das nur noch solche Eier sich "Bio-Eier" nennen dürfen, deren Züchter keine männlichen Küken mehr töten...

Halte ich schon wieder für eine reine Augenauswischerei und Verbrauchertäuschung zwecks...."Bioschmäh"
Dann werden nämlich die männlichen "Puserln" lebend an Betriebe weiterverkauft und eben erst "außerhalb" des Hofes der Eierproduzenten getötet und zu Tierfutter verarbeitet.

vt
 
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!Xabbu

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Jetzt gibt es endlich mal positive Nachrichten zu diesem Thema - zumindest in Deutschland. Ich hoffe, dass andere Länder bald folgen.

Der Bundestag hat das millionenfache Töten männlicher Küken in Deutschland verboten.

 
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