Greenpeace gibt Einkaufstips GEN - Food in deutschen Küchen

Trinity

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Greenpeace gibt Einkaufstips

  • Am Mittwoch hat Greenpeace einen "Einkaufsratgeber" http://www.greenpeace.org/multimedia/download/1/386671/0/rz16.1.04.pdf(Adobe Acrobat-Datei), der Konsumenten dabei helfen soll, genveränderte Bestandteile in Lebensmitteln zu vermeiden.

    Greenpeace hatte hierfür über 400 Unternehmen befragt, inwieweit sie auf Gentechnik in ihren Produkten und Marken verzichten wollen oder es bereits tun.

    Bei genauerem Hinsehen scheint das Bild aber deutlich weniger positiv auszufallen, als dies in einem begleitenden Artikel von Greenpeace dargestellt wird - oder die in dem Ratgeber gemachten Angaben sind zumindest teilweise nicht mehr aktuell.

    Die Behauptung, es gäbe "nur noch wenige, die nicht von der Gentechnik lassen wollen" scheint sich zwar beispielsweise bei einem Blick in die Rubrik "Backen, Brot, Kuchen, Müsli, Nudeln" noch größtenteils zu bestätigen - hier stehen 43 Unternehmen, die Gentechnik komplett ablehnen nur 10 gegenüber, die nicht darauf verzichten wollen - spätestens bei den Molkereiprodukten kehrt sich dieses Verhältnis allerdings um. Hier sagen nur 9 Unternehmen einen Verzicht zu, während 44 Unternehmen offensichtlich keinen Anlaß sehen, auf derartige Produkte zu verzichten, oder auf die Greenpeace-Anfrage nicht geantwortet haben, was in diesem Zusammenhang allerdings tatsächlich die Vermutung aufkommen läßt, daß die von Greenpeace vorgenommene Einstufung als Befürworter richtig ist.

    Gerade bei den Molkereiprodukten ist das Bild ziemlich düster, sind hier doch fast alle "großen" Hersteller friedlich in der Rubrik vereint, deren Vermeidung Greenpeace rät.

    Ebenso wird die Aussage, "der Handelsriese Metro der kürzlich noch mit der Gen-Industrie eine Werbekampagne für Gen-Food starten wollte, hat es sich kurz vor Weihnachten anders überlegt" nicht in der Einstufung in dem Ratgeber widergespiegelt. Sollte sich obige Aussage allerdings nur auf die Absage der geplanten Werbekampagne beziehen, so würde dies nur bedeuten, daß die Verbraucher über das Verhalten des Konzerns bezüglich genmanipulierter Lebensmittel im Dunkeln gelassen werden sollen und nicht, daß es hier tatsächlich zu einer veränderten Unternehmenspolitik gekommen ist.

    Auf eine entsprechende Anfrage hat Greenpeace bisher nicht reagiert, dies mag allerdings auch damit zusammenhängen, daß derzeit Wochenende ist.

    Trotz der genannten Ungereimtheiten und der Tatsache, daß die Aussagen der Unternehmen Greenpeace gegenüber rechtlich nicht bindend sind, kann der Ratgeber aber sicherlich dabei helfen, Produkte auszuwählen, die mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit frei von genveränderten Bestandteilen sind.
 

Trinity

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Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik"

<span style="font-size:7pt"> Copyright-Hinweis: Texte und Informationen von dieser Website (Greenpeace.org) können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden. </span>

  • 450 Firmen und Marken auf dem Prüfstand!

    Gentechnik kann sich im Supermarkt nicht durchsetzen. Das ist das Ergebnis der bislang größten Umfrage zu Gentechnik unter Lebensmittelherstellern und Handelsunternehmen. Mit dem Greenpeace-Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" finden Sie schnell heraus, welche der über 400 Firmen auf genmanipulierte Zutaten in ihren Produkten verzichten wollen und welche nicht.

    Jetzt sind wir alle gefragt: Unsere Kaufentscheidung bestimmt, ob sich die Lebensmittel ohne Gentechnik dauerhaft im Supermarkt behaupten können. Mit Hilfe dieses Einkaufsratgebers können Sie Gentechnik in Ihrem Essen vermeiden und den Konzernen deutlich machen, dass diese Risikotechnik keine Chance hat. Hier erfahren Sie, wie die Lebensmittelhersteller es mit der Gentechnik halten.

    Der Ratgeber ist auch das Ergebnis diverser Mitmachaktionen der EinkaufsNetz-Mitglieder. Ihre Protestschreiben haben dafür gesorgt, dass bereits im Sommer des letzten Jahres die große Mehrheit der Firmen erklärte, keine Zutaten aus genmanipulierten Pflanzen in Lebensmitteln einzusetzen. Doch nach wie vor werden die meisten Tiere, deren Produkte (Milch, Eier, Fleisch) auf unseren Tellern landen, mit Gentechnik gefüttert. Hier gibt's noch einiges zu tun.

Quelle:
http://www.greenpeace.org/deutschland/?page=/deutschland/fakten/einkaufsnetz/
 

DanaScully

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Hallo allerseits!
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Die EU genemigt nun berüchtigten GEN - MAIS Bt11 ... :erolleyes: Es wird nicht mehr lange dauern bis ganz viele Genmanipulierte Lebensmittel auch bei uns in den Regalen sein werden, den es wurde 33 weitere Ansuchen bereits gestellt.

Hier gehts zum Artikel in der : http://wcm.krone.at/krone/C00/S25/A7/object_id__18162/hxcms/index.html

6 Jahre widersetzte sich Europa dagegen, nun nehmen sie es doch auf :sad:

Liebe Grüsse
Dana Scully
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DanaScully

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Die Firma Syngenta will Gen-Mais vorerst nicht in EU vertreiben und hofft auf die europäische Zulassung seiner Maissorte zum Anbau als Futtergetreide, da sich die Lebensmittelindustrie klar ausgedrückt hatte, dass sie den gentechnisch veränderten Mais in der aktuellen Lage nicht vermarkten werde.

Hier gehts zum Artikel http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/720843

Lieben Gruß
Dana Scully
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Crash86

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wer sagt denn, das dieser "GEN - Mais" so schlecht ist ? Ich denke, dass erst durch die Gentechnick einige sachen für uns gesund werden !!! Man könnte doch den Mais so verändern, dass er länger haltbar ist (sprich: die Alterung verlangsamen) daran ist nichts schädliches für uns menschen !!!!

Also.... bevor wieder alle ausflippen von wegen: HILLLLLFFFE GEN-FOOD
sollte man erstmal nachdenken, ob es IMMER bedeutet, dass durch die gentechnik nur alles verschlechtert wird.

Ist nicht bös gemeint

MfG
Crash86
 

Ignazius

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Also ich meinerseits, finde das natürlch angebautes Gemüse/Obst viel gesünder ist, mit Wissenschaft und technik kann man zwar viel machen und erschaffen, aber die Natur st einzigartig und auch alles was sie hervorbringt. Mir ist ein normaler Apfel lieber als ein genmanipulierter.
Warum? ~Was der Bauer net kennt, isst er net~ ^^
 

Crash86

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<blockquote>

woher willst du wissen, dass es gesünder ist ? Es ist sogar anfälliger für Krankheitsereger usw... als das Technisch veränderte Gemüse, da man es so verändern kann, das es sozusagen "imun" gegen krankheiten oder Schädlingen ist. Was bei dem natürlichen nicht gegeben ist, da es immernoch von insekten befallen werden kann... und ich denke, du isst nicht gerne einen apfel, der gefüllt mit maden oder ähnlichem ist... oder ? (heftig ausgedrückt)

MfG
Crash86
 

Ignazius

erleuchtet
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Ich nehm mir schon die Guten Äpfel ^^
Aber weisst du wie oder mit was sie das Gemüse/Obst verändern? Vielleicht ist es ja schädlicher als ein wurmzerfressener apfel...
 

Crash86

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ja "die" verändern das Erbmaterial.... da braucht man nichts dazu .... nur halt dinge die schon in dem Apfel vorhanden sind... nicht wie so viele denken irgendwelche ach so schädliche chemikalien oder ähnliches ...

MfG
Crash86
 

DanaScully

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Greenpeace-Test: Paprika stark belastet
Dem Test von Greenpeace zufolge ist die Belastung von Paprika mit Pflanzenschutzmitteln weiter angestiegen. Die Umweltorganisation hatte Tests in den sechs größten deutschen Supermarktketten durchgeführt. Bei 27 Prozent der Proben wurden die gesetzlichen Grenzwerte für Pestizide erreicht oder überschritten, so die Organisation. Im Vergleich zum Vorjahr sei das eine Steigerung um vier Prozent. Paprika aus konventionellem Anbau habe dabei bis zu 20 Mal mehr Pestizide enthalten als gesetzlich erlaubt. Besonders schlecht habe türkische Paprika abgeschnitten, während Paprika aus Bio-Anbau und aus den Niederlanden gar keine oder
nur geringe Rückstände aufwies.


Hier gehts zum http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?line=1&ressort=10400&rubrik=10402&snr=15822

LG Dana Scully
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DanaScully

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Hallo allerseits!
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Werden wir bald vor der Tatsache stehen, Gen-Food in den Deutschen Küchen gebrauchen zu müssen, obwohl wir es nicht wollen?

Droht tatsächlich ein AUS für das Eurpäische Genverbot? Der Kurier berichtet heute darüber. Die Begründung eines Genfer Gerichts könnte lauten, dass der Nachweis gesundheitlicher Folgen nicht erbracht werden konnte und daher unzulässig sei.

Hier gehts zum ausführlichen Artikel: http://www.kurier.at/oesterreich/1263069.php

:oquestion: Warum wird man nur gezwungen etwas zu tun, was man gar nicht möchte?

LG Dana Scully
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