In der ägyptischen Mythologie der Pharaonen,…

Amun Re

neugierig
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3. Juli 2012
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Frauenfeld
Ich, „Chepra“, bin der Schöpfer alles dessen, was Leben in sich trägt, nachdem ich selbst in uralten Zeiten ins Le¬ben trat. Selbst erzeugte ich mich aus dem Urwesen, mein Name ist „Osiris“, das Urwesen aus dem Urstoff. [Auch der Gott des AT muss sich selbst erzeugt haben, auch wenn darüber nichts geschrieben steht; vergleiche „Urknall“] Ich war der Herr über alle Welt, und die ganze Welt war von mir erfüllt, denn ich war allein. Die Götter wa¬ren noch nicht entstanden. Es gab auch sonst noch keine anderen Geschöpfe und Wesen, ich war ganz allein, und ich erschuf alles, was erschaffen ist. Kein Wesen half mir, ich allein erschuf alles. Dann hob ich die ins Leben getretenen Wesen aus dem Urwasser, dem Zu¬stande des Nichtseins empor, obwohl ich noch keinen festen Platz fand, darauf zu stehen. In meinem Herzen formte ich ein herrliches Urbild, den Uranfang legte ich für mich. So erschuf ich alles Lebendige, und es ent-standen viele Wesen, die wiederum andere Wesen er¬zeugten. Ich spie die Gestalten von „Schu“ und „Tefent“ aus und wurde damit aus einem Gott zu einer drei¬fachen Gottheit, ja aus mir selbst kamen zwei Götter zum Leben. Schu und Tefent wurden aus dem Urwasser, aus mir selbst hervorgehoben, und dann entstand die Pflanzenwelt. Als ich weinte, entstanden die Menschen aus meinen Tränen. Schu und Tefent gaben „Geb“ und „Nuth“ das Leben, Geb und Nuth erweckten die anderen Götter, und diese riefen unzählige Wesen auf der Erde ins Leben. Sie alle rufen meinen Namen an, sie ver¬nichten ihre Feinde, sie äussern Worte der Kraft.
 
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