Mehrlingsgeburten - Fluch oder Segen?

Zwirni

Boardleitung Stellvertreter, der Faden, der sich d
Teammitglied
Registriert
15. November 2003
Beiträge
12.950
Punkte Reaktionen
231
Ort
Stadt der Helden
Statistisch gesehen bekommen die meisten Menschen 2 bis 3 Kinder, viele bleiben auch bei Einem. Manche Frauen erwischt es jedoch richtig: Drillinge, Vierlinge, Fünflinge, sogar Achtlinge gab es bereits.

Eine Mutter von Achtlingen erlangte vergangenes Jahr ja Bekanntheit, weniger durch ihre 8 + 6 Kinder, eher durch ihren zeitweise ausschweifenden Lebensstil. Nadya Suleman hat sich jedoch zusammengerissen und hütet nun ihre kleine Fußballmannschaft wie es eine Mutter tun sollte.
Aber tut sie das wirklich? In einem aktuellen Interview sprach sie davon, dass sie ihre Achtlinge hasst und eher Selbstmord begehen würde als ihren kleinen Kindergarten weiter zu hegen und zu pflegen.

http://www.dailymail.co.uk/tvshowbi...babies-older-children-animals.html?babbyhater

Sind Mehrlingsgeburten gut? Sowohl aus mütterlich/väterlicher Sicht als auch aus Sicht der Kinder?

Ich denke es hängt von der Anzahl ab. Acht Kinder ist schon heftig. Ich kann mir nicht vorstellen wie die irgendwann mal zur Schule gehen geschweige denn Berufe erlernen. Jemanden zu haben der so aussieht wie ich selbst kann ein Segen sein, aber auch ein Fluch. Aber gleich 7 andere zu haben? Das geht auf Dauer nicht gut für die Kinder, kratzt imho an der Psyche. Drillinge und Vierlinge sind da noch anders denke ich. Die Mütter müssen aber so oder so sich beachtlich ins Zeug legen, nicht nur finanziell ..
 

Nightmary

Fullquote Killer
Registriert
17. Februar 2009
Beiträge
5.036
Punkte Reaktionen
17
Ort
Duisburg
Nicht nur aus finanzieller Sicht, aber auch im Interesse der Kinder finde ich diese "Erziehungsmethode" sehr fragwürdig. Mit Sicherheit gibt es Powermuttis (und -vatis :owink:) die 4 oder 6 Kinder gut versorgen können, aber im Fall von Nadya Suleman sieht man eindeutig dass sie überfordert ist.

Habe mal eine Reportage darüber gesehen und dort waren dann 8 Betten in einem Zimmer (erinnerte etwas an Brutkästen) und jeden morgen warf sie einfach routinemäßig je ein Fläschchen ins Bett, auf dass sich die Kinder selbst versorgen. Auch am Esstisch wurde das Essen so wie es war auf dem Tisch verteilt und jeder hat sich einfach bedient (ohne Besteck versteht sich).

Mag ja sein dass die Kinder "versorgt" sind, aber ich wage zu bezweifeln, dass sie die nötige Wärme und Geborgenheit bekommen, die sie so sehr benötigen. Gerade für das Urvertrauen ist das fatal. Es klingt zwar fies, aber unter solchen extremen Voraussetzungen finde ich, wären die Kinder besser bei anderen Familien aufgehoben (zumal die Mutter sehr labil scheint).
 

Onkel Doktor

neugierig
Registriert
28. November 2012
Beiträge
6
Punkte Reaktionen
0
Ort
-I- Schwabenland -I-
Ich persönlich würde sagen, dass es sich bei extremen Mehrlings-Geburten um einen Fluch handelt, nene, net so ne Verzauberungs********, ein Fluch in dem Sinne, dass es eben nicht immer was tolles ist! Ich hab selber einen Sohnemann, und da merke ich es manchmal schon wie schwer es sein kann, grad in den ersten Monaten, da muss man eben starke Nerven haben, aber auch die Beziehung mit der Frau kann da drunter "leiden", man hat eben weniger Zeit miteinander. Daher würde ich sagen, dass ich froh bin, dass es nur bei einem Bub geblieben ist und keine Zwillinge und gleichfalls muss ich da den Eltern von Mehrlingen meinen höchsten Respekt aus sprechen, denn ich würde das nicht sooo leicht packen mit 8 Schreihälsen auf einmal klar zu kommen!
 
Oben