Traum oder Erinnerung an ein früheres Leben

Fred

Inventar
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Man sollte doch bei seinen Träumen nicht vergessen, dass es sich da um keine Filmdoku mit 100% Wahrheitsgehalt handelt.
Die Begebenheit scheint doch schon weiter zurück zu liegen. Warum ist sie nun plötzlich so wichtig?
Um darüber aufzuklären warum man sich seit Jahrhunderten schuldig fühlt?
Irgendwann sollte diese Sache, wenn es sich um eine tatsächliche Begebenheit gehandelt haben sollte, doch erledigt sein.
 

infosammler

Welcome Guide
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Von schuld ist ja nicht die rede, sind eriennerungen.
 

Juhannat

neugierig
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Wer weiß, Fred, vielleicht liegst du ja nah dran. Vielleicht ist es so, dass mein jetziges ich plötzlich ein Gefühl der Schuld entwickelt, dass es Menschen getötet hat. Vielleicht ist es ja so, dass mein Geist sich zu erinnern versucht, um mit der ganzen Geschichte abzuschließen und um über sich im klaren zu sein.
Außerdem bin ich auch der Meinung, das man wissen muss, wer man war um wissen zu können, wer man jetzt ist. Die Vergangenheit gehört zu einem dazu, auch die, die vor unserem jetzigen Leben lag. Das wir vergessen, was passiert ist, muss nicht unbedingt heißen, dass wir einen Neustart bekommen oder uns nicht erinnern sollen. Ich habe vielmehr das Gefühl, dass es eine Art Herausforderung ist, die man zu meistern hat. Man soll versuchen herauszufinden, wer man war. Dann kann man sich darüber im Klaren sein, wer man mal sein wird. Und, wer weiß, vielleicht ist das jetzige Leben auch nur dazu da, um mit dem Vorherigem abzuschließen, weil man in diesem keine Ruhe gefunden hat?:oquestion:
 

Gla di Athor

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Ich konne mich daran erinnern das Setoy und ich als Kinder und Teenager viel Zeit zusammen verbrachten. Ich hatte ständig mit meinem Vormund Paramesu Setoys Vater ärger da ich mich ständig allem wiedersetzte. Ich wollte lesen, reiten (auf Pferden war das was ganz neues) Einmal haben wir eine Vase der sowas beim Toben runtergeworfen und mußten uns eine üble standpauke anhören. Mein Vater starb bei einem Feldzug nach Kanaan und Paramesu ein großer Offizier wurde mein Vormund bevor er Pharao wurde. Über Persönliche Dinge könnte ich noch viel mehr schreiben aber ich denke dich interessiert auch was ich so gesehen habe. Gebäude z.B.
Ich kann mich an Baupläne erinnern die etwas von Blaupausen hatten. Mit unendlich vielen Zahlen und Beschriftungen. Der Ausbau der Tempelanlage in Ipetsut mit riesigen Säulengängen, war im gange. Die Reliefs an ihnen die ich sehen konnte waren sehr filigran gearbeitet und "Schriftzüge", deren bedeutung ich kannte beeindrukend. Anderen Orts waren auf riesigen Säulen ganze Geschichten zu "lesen". Von Feldzügen, Siegen, Göttern und Königen. Manche bunt bemalt manche nur in Reliefform aus dem Stein gehauen. Die Stadt Ipetsut (Karnak) wuchs und wuchs. Irgendwo mitten in der Wüste wurde ein Brunnen ausgehoben (ich machte noch scherze das dort sicher nie Wasser zu finden sei) ich hatte unrecht. Wenn ich krank war ging ich entweder zu einem sinu Prister oder sahu. Man nannte mich übrigens Tera. Das wahnsinns Projekt jedoch die runde Decke hat ja geklappt wie wir heute alle wissen. (Das Grab KV17) Ich habe Bilder von Sethos Grab gefunden und meiner Erinnerung zufolge hat sich jemand ganz schön an diesem Grab zuschaffen gemacht. Wandmalereien, sogar einfache Bilder verändert und entweder Gänge zugemauert oder einfach verschwiegen. Genau wie im Sethos Tempel in Abydos bisher noch keiner den Grund herausgefunden hat weshalb nicht alle Könige auf der berümten Königsliste stehen. Dafür müßte man die Hiroglyphen auf der am Nördlichst liegenden Wand lesen können. Warum das keiner kann oder ob sie so verwittert sind das man nichts mehr lesen kann weiß ich noch nicht. Wenn ich heute Hiroglyphen Texte sehe weiß ich zwar ungefähr was da steht kann das aber schwer übersetzten. So jetzt tun mir die Finger vom schreiben weh. Das war ein kleiner einblick in die Details. Noch Fragen?
Also das ist wirklich schon erstaunlich detailreich, und wenn du wirklich vorher keine Ahnung von Ägypten hattest, sehr unwahrscheinlich, dass es "nur" ein Traum war.
Interessant wäre nun, was es mit dieser nördlichsten Wand auf sich hat.
Wenn ich du wäre, würde ich meine Penunzen zusammenkratzen, und hinfahren.
Am besten suchst du dir vorher einen (oder mehrere) neutralen Achäologen, der alles dokumentiert, und wenn du dann Dinge aufdeckst, die nur ein wirklich damals Eingeweihter wissen konnte, hätten wir den Beweis für Reinkarnation.


Hallo lothroniel,

in der Praxis der Reinkarnationstherapie, die sich mit den Visionen aus früheren Leben beschäftigt, sieht sich der überwiegende Teil der Menschen eigentlich eher als "ägyptisches Schäfertöchterchen", als als "Kleopatra". Dennoch durchläuft man natürlich auch Inkarnationen, mit "höherer Verantwortung", die natürlich auch im Zuge der Erinnerung eine viel stärkere Dominanz haben.

Gruß Olorien
das klingt sehr einleuchtend meiner Meinung nach.

Leider ist es wirklich so, dass leute mit übersteigertem Geltungsbedürfnis in die Welt posaunen, sie wären gottweiswas Großes gewesen, und damit der Sache einen negativen Stempel aufbrennen. Solche Leute steckt man schnell zu den Napoleons in die Klapsmühle, und das Thema gleich mit.

Ich hab sechs Rückführungen durchlaufen und kann keine großen Persönlichkeiten vorweisen. Leider habe ich auch keine so detailreichen Erinnerungen, wie du, kaum namen, nur undeutliche Gesichter, mehr fühlen als sehen. Nun war es auch keine Tiefenhypnose, sondern dieser Alphazustand. Wie auch immer, die Emotionen waren schon sehr beeindruckend und verstörend.

Interessant war wiederum, was sich im Nachhinein daraus ergeben hat, aber dazu sag ich jetzt lieber nix, sonst bedien ich gleich wieder ein Klischee :orazz:
 
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