Tja, die Sache mit dem Krebs.
Ich sehe das so: Aus medizinischer Sicht ist Krebs ja eine unkontrollierte Zellwucherung, die dadurch zu Stande Kommt, das die Zelle die sich erneuern will nicht abstirbt (grob gesehen). Somit trägt jeder das Potential für Krebs in sich.
Der Knackpunkt ist allerdings, dass bei Krebspatienten ein Auslöser für diese Anomalie auftritt. Je nach Person sind das die unterschiedlichsten Dinge. Es gibt einige Stoffe, die ein Besonders hohes Risiko bergen Krebs auszulösen, aber selbst diese Risikostoffe lassen nicht bei allen Menschen Krebs entstehen.
Mit anderen Worten: Krebs KANN durch alle möglichen Dinge ausgelöst werden, MUSS aber nicht. Da Krebs immer noch eine schwer zu bekämpfende Krankheit ist, finden solche Meldungen immer sehr schnell Aufmerksamkeit.
Das Problem das ich dabei sehe ist, dass unter gewissen Voraussetzungen Jemand oder vielleicht auch zwei Personen, eventuell sogar nur Versuchstiere im Labor, durch irgendeinen Stoff Krebs bekommen haben und schon ist wieder ein böser krebserregender Stoff gefunden, der natürlich zu 100%iger Sicherheit Krebs auslöst, sobald man mit ihm in Kontakt kommt.
So nebenbei bemerkt müssten dieser Theorie nach ALLE Kfz-Mechaniker die vor 1995 diesen Beruf ausgeübt haben an Krebs zu Grunde gehen. Weil bis zu diesem Zeitpunkt immer noch asbesthaltige Bremsbeläge und Kupplungsscheiben in den Autos vorkamen, welche beim Ausbau auch nicht ohne Staubaufwirbelung entfernt werden konnten.
„Lustiger“ Weise ist Krebs aber nicht die Typische Kfz-Mechanikerkrankheit, sondern kaputte Kniegelenke und Wirbelsäulenschäden.