Forrest Fenn treasure - Schatzsuche in den Rocky Mountains

Morow

„archaic obsidian”
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Kurz vor seinem achtzigsten Geburtstag hat Forrest Fenn beschlossen, die Welt vor ein Rätsel zu stellen, das Millionen Menschen verrückt machen soll und einen Verrückten zum Millionär.



Während einer Krankheit im Jahr 1986, füllt Fenn eine Schatzkiste mit Gold-Nuggets, seltenen Münzen, Schmuck und Edelsteinen. Er beabsichtigte, es zu verbergen und zu sterben, mit dem Schatz als Vermächtnis.
Allerdings überlebte er seine Krankheit und beschloss, den Schatz zu erstellen und verstecken diesen 2009 oder 2010.
Fenn veröffentlicht, The Thrill of the Chase als seine Memoaren inkl. eines Gedichtes, um den Schatz zu finden.

Auch seine Lebensgeschichte hat er aufgeschrieben, wasserdicht verpackt und in die Truhe gelegt. Wer den Schatz findet, soll ... auch etwas über den Menschen lernen, der ihn versteckt hat. Seit mehr als zwei Jahren liegt die Truhe irgendwo in dem 5000 Kilometer langen Gebirgszug, den Rocky Mountains.




Im März 2013 zeigte er, dass der Schatz in den Rocky Mountains nördlich von Santa Fe und 5.000 Fuß (1.500 m) über dem Meeresspiegel versteckt ist. Im September 2013 kündigte Fenn die Veröffentlichung eines neuen Buches, Too Far to Walk, die ein ausziehbares Karte von der Umgebung des Schatzes.

Der Wert des Schatzes soll sich auf 1-3m $ belaufen.

Fenns Motto: »Ich will, dass Leute vom Jagdfieber gepackt werden, so wie ich.« ... »Ich möchte, dass irgendein Typ mit seinem Pick-up-Truck loszieht, meinen Schatz sucht und dabei ein bisschen was erlebt.«




Interviews mit Fenn werden im Netz gedeutet, als wären sie die Offenbarung eines Heiligen.

Ein Interview:
This is going to get me in trouble but I have to say it. The following words have nothing to do with the treasure chest I hid, and they will give no hints or associations to its location. Searching for hidden treasures in the mountains is enjoyable. It brings families together, it promotes bonding and it gets kids off the streets, out of the game rooms and away from their texting machines. During rough economic times, it provides hopes and dreams where otherwise they might be lacking. It is both healthy and mind expanding. And it utilizes the great outside for the purpose it was intended. I have 14,442 emails that have told me those things. I am sorry that someone was arrested for digging a small hole in the ground. In the scope of world events, surely it should not have made the front page and NBC news. It is beyond me why anyone would want to prosecute that man. If I were his judge, I would fine him ten bucks and tell him not to do it again. What has happened to our basic senses? There are those who will tell me that I do not understand the problem, and they will be right, I don't. Let us put things in perspective and look at them from a different slant. There are 654,885,389 acres of land in the United States that are owned by the American people. That is what the federal government admits is "public property." And the population of this great country is 313,914,040. After doing the math I learn that my allotment is exactly 2.086 acres. Now, what if I wanted to secret a can of Dr. Pepper under a rock in the cooling waters of a rivulet somewhere in my allotted public acreage? If I did, I would not need to use all of my area, I would need just 7.5 fluid ounces and 90 calories of space. And I would still have about 2.08555 acres remaining. Seems fair to me but would I have broken the law? Yes or No? If yes, then let us change the law because who knows where that nonsense could end. If no, then why are we getting so excited about the little things?



Hier das Poem:


As I have gone alone in there
And with my treasures bold,
I can keep my secret where,
And hint of riches new and old.

Begin it where warm waters halt
And take it in the canyon down,
Not far, but too far to walk.
Put in below the home of Brown.

From there it’s no place for the meek,
The end is ever drawing nigh;
There’ll be no paddle up your creek,
Just heavy loads and water high.

If you’ve been wise and found the blaze,
Look quickly down, your quest to cease,
But tarry scant with marvel gaze,
Just take the chest and go in peace.

So why is it that I must go
And leave my trove for all to seek?
The answers I already know,
I’ve done it tired and now I’m weak.

So hear me all and listen good,
Your effort will be worth the cold.
If you are brave and in the wood
I give you title to the gold.​





TIPP: Um das Gedicht zu verstehen, muss man sich also gründlich mit Forrest Fenn beschäftigen, mit seiner Lebensgeschichte als Kunsthändler und Schlitzohr, irgendwo zwischen Indiana Jones und Dagobert Duck.
" Wer den Schatz findet, soll ... auch etwas über den Menschen lernen, der ihn versteckt hat." - Doch dies, ist auch vorraussetzend dafür, den Schatz erst einmal zu finden.

Für mich persönlich wäre, glaube ich, die Suche mehr wert als 1-3Millionen $. Eine Schatzsuche, ein Abenteuer. Dennoch befürchte ich, dass Fenn's zweites Buch, womöglich zuviel verraten hat.

Und auch diese ganze Geschichte erinnert mich an eine Serie. Detectiv Conan, wo der Weg der egentliche Schatz war. (Nur so am Rande)



Was meint ihr hat es wirklich mit dem Schatz auf sich? Ist Fenn warhaftig der Indiana Jones der heutigen Zeit? Was könnte ihr getrieben haben, den Schatz zu verstecken? Und ja, Fenn beantwortet einige dieser Fragen auch aus dem Kontext/den Interviews. Aber was denkt ihr?

Hat sich schon einer von euch auf die Suche gemacht bzw. würdet ihr euch auf die Suche begeben?
 

Merlin

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Ich hol das mal nach oben - der Schatz wurde vor ein paar Tagen gefunden. Forrest Fenn hat es bereits bestätigt. Leider kursiert derzeit viel Blödsinn und diverse Lösungen im Netz... Der Finder will anonym bleiben, bis jetzt gibt es auch keinen offiziellen Fundort.

Ich hab als Links mal gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schatz_des_Forrest_Fenn
https://old.reddit.com/r/ForrestFennTreasure/
https://old.reddit.com/r/FindingFennsGold/

Eine IMHO plausible Lösung, die leider inzwischen wieder gelöscht wurde, würde hierher führen: https://goo.gl/maps/8NTenaqiFcnAfuDk7

Vielleicht erfahren wir ja demnächst wenigstens, wo der Schatz wirklich war...
 

infosammler

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Wahrscheinlich irgendwo unter einen Wasserfall. Da würds ich verstecken. Aber das Gedicht verstehe ich nicht, weil ich manche Wörter gar nicht kenne.
 
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