Koscheres Fleisch in NÖ - Politiker will Juden registrieren

Trinity

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Landesrat Waldhäusl erlangte schon mit anderen Skandalen traurige Berühmtheit.
Nun wurde sein neuesstes Vorhaben gestoppt.
Koscheres Fleisch widerspräche dem Österr. Tierschutz und solle verboten werden.
Aber wegen der Religionsfreiheit sollte ein tatsächlicher Bedarf an koscherem Fleisch ermittelt werden, was tatsächlich einer Registrierung aller im Bundesland Niederösterreich lebenden Juden zur Folge gehabt hätte.

Nun wurde Waldhäusl von der ÖVP gestoppt, nachdem es zu nationalen und internationalen Protesten kam.
Man will nun andere Wege finden.

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Mikl-Leitner-stoppt-FPOe-Hardliner/341617762
Mehr dazu:
https://derstandard.at/2000083723212/Regeln-fuer-koscheres-Fleisch-Streit-zwischen-FPOe-und-SPOe-entbrannt
 

Yvannus

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Häusl passt hier enorm gut. Und wie man wieder den Tierschutz vorschiebt. Wie bei den Muslimen. Da werden die, die daheim ihre Frauen am Herd halten und mal eine neifotzn plötzlich auch zu den ganz großen Female Rights Warriors.
 

infosammler

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Da Lob ich mir die Grünen, die wollen durchsetzen, dass Tiere stressfrei wieder am Hof getötet werden. So dumm sind die Tiere zwar nicht, dass sie nicht wissen, das sie gleich ermordet werden. Aber eh wenn man morgens aufsteht und man erfährt erst kurz davor, dass man gleich erschossen wird, ists sicher angenehmer, als eine lange Fahrt ins Schlachthaus.

Also ich denke Fleisch wiederspricht dem Tierschutz.... wenn man schon so genau ist.
(Sorry, ich weiß diese Fleischverzichter, aber manchmal muss es einfach raus.)

Das dieser Vorschlag wieder von der FPÖ kommt, sagt alles. Auch wenns ein Wiederaufwärmen einer Idee ist, ist klar, dass die FPÖ dies tut.
Und wo ist bitte der Tierschutz, wenn man schächtet für registrierte Leute und schächtet ohne Registration? Beides nicht wirklich Tierschutz.
 
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Gorgo

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das nächste geistesgestörte kapitel..

das ein tier für den ganz normalen fleischverzehr schnell getötet, und dann ausgeweidet wird etc. damit hab ich tatsächlich kein problem. hab das immerhin 28 jahre lang unterstützt. jetzt halt nicht mehr.

tiere für irgendeinen religiösen schmarrn einfach ohne betäubung ausbluten zulassen, dass ist in meinen augen ein verbrechen und gehört bestraft.

denken. fühlen.
 

Sun❂Gazer

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Viele Menschen denken und fühlen halt erst mal an ihre Religion, die ihnen unsagbar wichtig ist.

Was wichtiger ist weiss ich selber nicht so genau, ich selber finde es immer etwas eigenartig, wenn man das wohl der Tiere über das der eigenen Art stellt (ich glaube keine andere Spezies tut das).

edit: zu dem eigentlichem Thema könnte ich jetzt auch was posten, aber wozu das Offensichtliche durchkauen?
 

infosammler

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ich selber finde es immer etwas eigenartig, wenn man das wohl der Tiere über das der eigenen Art stellt (ich glaube keine andere Spezies tut das).
Das eigene Wohl wird doch nicht darunter leiden, wenn man ein Tier nicht schächten darf. Was ist den das für eine Aussage?:oeek:
Außerdem steht das Wohl der Tiere und das der Menschen doch nicht im Widersatz.

Und einem Tier die Hals aufzuschneiden und es verbluten und ersticken zu lassen ist Qäulerei. Das will doch auch niemand an sich selbst gemacht bekommen. Bei uns heißt das dann Mord und wird bestraft.

Und btw soll dem Tier jegliches Blut ausgeronnen werden, weil man es nicht essen will... den Rest isst man.
 

viennatourer

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irgendeinen religiösen schmarrn einfach ohne betäubung ausbluten zu lassen....
Eigentlich ist der Ablauf noch viel absurder.

Zuerst kommt der Halsschnitt,danach betäubt der Veterinär das ausblutende Tier.
 

Sun❂Gazer

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Das eigene Wohl wird doch nicht darunter leiden, wenn man ein Tier nicht schächten darf. Was ist den das für eine Aussage?
Es sind halt religiöse Gefühle die dabei verletzt werden, das ist schon etwas worunter das eigene Wohl leiden kann. Mich stört dabei ehrlich gesagt auch immer ein bisschen, dass es eine "gnädige" Art zu schlachten geben soll, wenn einem die Tiere so arg leid tun, warum isst man sie dann überhaupt? Das ist doch heuchlerisch. Schächten, oder sonst was, am ende sind die Tiere immer tot, deal with it.

Und einem Tier die Hals aufzuschneiden und es verbluten und ersticken zu lassen ist Qäulerei. Das will doch auch niemand an sich selbst gemacht bekommen. Bei uns heißt das dann Mord und wird bestraft.
Es wäre auch dann Mord, wenn du einem Menschen ganz "gnädig" und schmerzfrei einen schnellen Schuss zwischen die Augen verpasst. Das ist ja gerade das worauf ich hinaus will: zwischen Menschen und "Tieren" fühlt man einfach einen Unterschied - diese Vergleicherei ist nicht hilfreich bei sowas.


:unsicher: sry für so viel offtopic.
 

infosammler

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Es sind halt religiöse Gefühle die dabei verletzt werden, das ist schon etwas worunter das eigene Wohl leiden kann
Egoistische Gefühle sind das. Ich glaube ich muss ein Tier schächten, damit ich besser bin. Das sind keine religiöse Gefühle, das ist nur ein Deckmantel um sich selbst ins rechte Licht zu rücken, vor Gott und der Gemeinschaft.

Mich stört dabei ehrlich gesagt auch immer ein bisschen, dass es eine "gnädige" Art zu schlachten geben soll, wenn einem die Tiere so arg leid tun, warum isst man sie dann überhaupt?
Weil an doch ein schlechtes Gewissen hat,das man es tut, sprich die Empathie ist vorhanden, wird aber durch stärkere Impulse unterdrückt.
Bekanntersatz "ich esse eh nur Biofleisch, Tiere denen es gut ging"
Die Psyche des Menschen könnte den Widerspruch nicht klar verarbeiten,wenn wir auf einer Seite Tiere als Haustiere halten (Katzen) und Nutztiere essen (Schweine), so trennt er sie per Nutzen und überlagert die Gefühle, die wir für Nutztiere haben (was die selben wie für Haustiere wären) und blockiert sie.
Rüttelt man dann an dieser Überlagerung reagieren viele,wie bekannt, mit ausflüchten ala das kann man nicht vergleichen usw.

Das ist immer der selbe Ablauf.:obiggrin:
 

pitfisch

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Scheinbar hat hier keiner die "normale" Schlachthausrealität auf dem Schirm. Korrekt ausgeführtes Schächten ist eben nicht grausamer als das was sich in unseren Billichwillich-Schlachtfabriken abspielt. (ich kann gerne mit Details aufwarten) Oder glaubt ihr wirklich man hätte vor langer Zeit mal beschlossen "hey, lasst uns unser kostbarstes Nahrungsmittel möglichst barbarisch ermorden"?

nothing is real john lennon
 

Gorgo

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@sungazer
ich selber finde es immer etwas eigenartig, wenn man das wohl der Tiere über das der eigenen Art stellt (ich glaube keine andere Spezies tut das).
nein, das hab ich auch nicht gesagt. wobei ich deine formulierung eigenartig finde... keiner tut das. uns geht es glaub ich ganz gut. der kuh auf der alm auch. der unterschied ist halt dass die kuh früher oder später im schlachthof (ver)endet. von dem her kann ich deinen satz oben echt nicht nachvollziehen.

tiere haben keine stimme. wir müssen dafür sorgen, dass ihnen alle rechte zustehen, die auch auf sie abgestimmt sind.

nein, ich stelle tiere nicht über die menschen. das tierreich ist komplett separat. die sollten wir in ruhe lassen. und unsere haustiere sollten wir liebevoll behandeln, bis zu einem würdevollen tod. ich glaub nicht, dass das irgendwie extrem klingt, was ich sage.

sicher, für einen tierhasser klingt das alles zu extrem, lol, aber wer will schon mit so jemandem zu tun haben..
 

Prometheus94

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Alle Propheten waren Schafshirten. In den Religionen wird das als Training für die spätere Aufgabe gesehen, nämlich die Menschen zu leiten.

Ja, ein Schafshirte lernt, wie er die Schafe bei sich behält bis er sie zum Metzger führt. Und genau das haben sie gelernt und das wird merkwürdigerweise gefeiert.

Wir dürfen uns also nicht wundern, dass Glaubensanhänger, die solchen Leuten folgen, dann Tiere ebenfalls so behandeln, obwohl sie selbst Opfer sind. Denn Allah oder Jehova verlangt die Opfer und das Schneiden auf dieser Art, sonst stirbt er glaube ich, bezüglich des Opferfestes.

Zumindest war es bei den Griechen so, opfert man nicht richtig, würden die Götter sterben. (Bald ist ja Opferfest).

Starke Arbeit Abraham und Mohammed, ihr habt eure Anhänger zum Metzger geführt, zum so barmherzigen Gott Allah/Jehova!

Das Schächten an sich ist Ritual und keine Lustsache, nur mal so. Moslems und Juden dürfen das Blut von Tieren nicht "trinken", man kann das aber auch anders machen. Aber man schächtet, weil es die Höhlenmenschen Mohammed und Abraham vor Jahrhunderten es so vorsahen. Ich habe mal das Schächten live beobachtet. Noch während es verblutete, hat es sich in die Hosen gemacht...ja...es kackte.

Einfach dreckige Religionen. Ich darf das sagen, bin ja deshalb ausgetreten.
 
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Astun

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@Anonymus94

Alle Propheten waren Schafshirten.
Welche Propheten meinst Du?
Moses wuchs als ägyptischer Prinz auf.
Er hatte keine Erfahrung mit dem Führen von Schafen oder Ziegen.

Jesus wuchs als Sohn eines Zimmermanns auf.
Auch er hatte keine Erfahrung als Viehhüter, aber sehr wohl einige seiner Jünger.
Zu Jesus Zeit waren Viehhüter außerdem jene Menschen, welche auf der sozial niedrigsten Stufe der Gesellschaft standen.

Mohammed war Angestellter bei einer reichen Patrizierin, also einer Händlerin.
Auch er hatte keine Erfahrung mit dem Hüten von Vieh.
Mohammeds Chefin war eine Frau mit sehr viel Macht und Einfluss, und sie hat ihre schützende Hand über Mohammed gehalten.
Sie tolerierte, dass Mohammed, als ihr Angestellter, seine Lehre verbreitete.
Nach ihrem Tod musste Mohammed fliehen, nach Medina.
Das ist der Beginn der islamischen Zeitrechnung.

Abraham gehört nicht zu den Propheten, sondern zu den Patriarchen.
Propheten haben meist etwas mit Religionsgründungen zu tun, oder sie treten als Mittler zwischen Gott und Königen oder dem Volk direkt auf.
Propheten haben auch im Namen Gottes Wunder gewirkt.
So wird vom Propheten Elischa berichtet, dass er genauso wie Jesus Tote zum Leben erweckt hat, und dass er auch an einem Vermehrungswunder beteiligt war.

Ach ja, die Hebräer sind erst im ägyptischen Lande Goschen zum Volk geworden, bevor sie von den Ägyptern versklavt wurden.
Zu Juden wurden sie erst durch Moses, nicht umsonst sagt man zu Juden, sie hätten ein mosaisches Glaubensbekenntnis.
 

Sun❂Gazer

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Ara, ara, was hab' ich da wieder losgetreten 😅

Egoistische Gefühle sind das. Ich glaube ich muss ein Tier schächten, damit ich besser bin. Das sind keine religiöse Gefühle, das ist nur ein Deckmantel um sich selbst ins rechte Licht zu rücken, vor Gott und der Gemeinschaft.


Weil an doch ein schlechtes Gewissen hat,das man es tut, sprich die Empathie ist vorhanden, wird aber durch stärkere Impulse unterdrückt.
Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich selber habe in dem Sinne keine Gewissensbisse. Wenn ich es nicht essen soll, dann kann ich es nicht verdauen und werde vielleicht sogar krank davon. Natürlich gibt es Produkte die ich nicht essen würde, z.B. Tiere/Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind, oder deren Zucht/Jagd/Fang Probleme in ihrem Lebensraum verursacht (Schleppnegze, etc). Ich weiss nicht wie das bei Leuten ist, deren Religion ihnen bestimmte Vorgaben zur Nahrung gibt (ich bin heoretisch "evangelisch" habe aber nichtmal eine Ahnung wie genau man es nennt, soviel dazu), das heisst aber eben nicht dass ich es ignorieren, oder ostentativ schlechtreden muss.

tiere haben keine stimme. wir müssen dafür sorgen, dass ihnen alle rechte zustehen, die auch auf sie abgestimmt sind
Da gebe ich dir recht, wenn ich aber an auf sie abgestimmte Rechte denke, dann denke ich dabei nicht wirklich an Individuen, eher an die entsprechenden Arten. Vielleicht habe ich dich da auch missverstanden? Keine Ahnung.

Btw: wenn ich daran zurück denke wie meine Katze damals beim Spielen plötzlich einen Herzinfarkt bekam und dann kopfüber vom Bügelbrett hing (von dem sie gerade herunter springen wollte), dann weiss ich nicht ob ich dieser Pflicht mit dem würdevollem Tod nachgekommen bin, auch wenn ich natürlich kaum wissen konnte dass das so kommt - im Tod gibt es weder Schande noch Würde. Deswegen fürchten sich Viele davor.
 

Trinity

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Es gab damals eine Halal Diskussion, als einige Supermärkte anfingen Halal Fleisch zu verkaufen, bzw. das hatten sie eh schon jahrelang nur ist es jetzt mal den Besorgten aufgefallen...
Da hat man dann genau geschildert, wie das Schächten in Österr. Schlachthöfen stattfindet.
Das Tier wird betäubt, dann bekommt es den Halsstich, dann blutet es aus.
Der einzige Unterschied ist, beim rituellen Schächten wird vorher noch ein Gebet eines islamischen Geistlichen gelesen.
Weil alles andere widerspricht dem österr. Tierschutzgesetz.

Übrigens werden unsere Schweine auch erst betäubt und dann bekommen sie einen Stich in die Halsschlagader, damit sie ausbluten und dann werden sie weiterverarbeitet.

Ganz hat sich mir also die Aufregung nicht erschlossen.
Da sind die Hühner noch ärmer, die werden auf einem Bein aufgehängt, dann werden sie kopfüber in ein Elektrobad gezogen und dann werden sie geköpft... und da sind sicher auch noch net alle tot.


Was ich allerdings viel schlimmer find...
Die tatsächliche Ungeheuerlichkeit, auf die das Thema eigentlich abzielt, wird hier fast unisono ignoriert und man hat sich nur über Sinn und Unsinn des Schächtens verlagert...
 

Sun❂Gazer

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Was ich allerdings viel schlimmer find...
Die tatsächliche Ungeheuerlichkeit, auf die das Thema eigentlich abzielt, wird hier fast unisono ignoriert und man hat sich nur über Sinn und Unsinn des Schächtens verlagert...
Das liegt wahrscheinlich daran, dass man dazu gar nicht viel mehr dazu sagen kann als das was Yvannus bereits gesagt hat. Ich hatte auch wirklich nicht im Sinn das in eine große Diskussion ausarten zu lassen.
 

Gorgo

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@trinity
stimmt. ich hab's wohl mitbekommen, aber ich war wahrscheinlich zu geschockt, als über die tatsache zu reden, dass hier in österreich, 80 jahre nach dem anschluss, ein politiker tatsächlich ernstgemeint über judenregistrierung redet...
da findet man keine worte mehr. ich bin mit der regierung durch.

@sungazer
wir reden ein bisserl aneinander vorbei, was ja wurscht ist. ich weiß grad nicht ob das sarkastisch gemeint war.. mit der katze (r.i.p.) egal.

Da gebe ich dir recht, wenn ich aber an auf sie abgestimmte Rechte denke, dann denke ich dabei nicht wirklich an Individuen, eher an die entsprechenden Arten. Vielleicht habe ich dich da auch missverstanden? Keine Ahnung.
nein... was mein ich mit rechte... das du einen golden retriever nicht einfach so abknallen darfst, auf offener straße, zum spaß. da stimmen wir wohl hoffentlich überein.

oder meinst du tierrechte im schlachthof? extrem polemisch könnt ich sagen die haben das recht zu sterben, werd ich aber nicht, hab's aber grad geschrieben. also wurscht.

tiere haben das recht, in ruhe gelassen zu werden. das ist die kurzform. was ich damit meine kannst du dir ja denken.
 

infosammler

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Wenn ich es nicht essen soll, dann kann ich es nicht verdauen und werde vielleicht sogar krank davon.
Hepatits E. In Europa hat sich die Krankheit verzehnfacht, weil so viel rohes und nicht durchgegartes Fleisch gegessen wird. Durch den Stuhlgang landen die Viren dann sogar im Trinkwasser.
Magen und Darmkrebs begünstigt Fleisch auch.
Die Verdauung stellt sich ein, je nach Ernährung.



Natürlich gibt es Produkte die ich nicht essen würde, z.B. Tiere/Pflanzen die vom Aussterben bedroht sind, oder deren Zucht/Jagd/Fang Probleme in ihrem Lebensraum verursacht
Sag ich doch, Psychologie... einfach sortiert ja darf ich essen, ist ok. Und nein darf ich nicht essen, ist kein Tier zum verzehr.
Btw isst man nur Pflanzenfresser, hat man auch so entschieden.

Da sind die Hühner noch ärmer, die werden auf einem Bein aufgehängt, dann werden sie kopfüber in ein Elektrobad gezogen und dann werden sie geköpft... und da sind sicher auch noch net alle tot.
Das stimmt leider. Vorallem weil die Nachfrage so gigantisch ist. Ich mein es werden pro Sekunde 5000 Tiere geschlachtet. Diese Zahlen kann man sich nicht vorstellen.


Die tatsächliche Ungeheuerlichkeit, auf die das Thema eigentlich abzielt, wird hier fast unisono ignoriert und man hat sich nur über Sinn und Unsinn des Schächtens verlagert...
Ja, aber es ist auch ein sehr emotionales Thema.
Ich hab vorhin nochmal gegoogelt und diese Nachricht ging natürlich um die Welt und wies so ist, ist die Empörung groß. Zu recht.
Ganz so gut steht Österreich nicht mehr da... bald wird das ganze Land als rassistisch abgestempelt. :oeek:
Sebastian Kurz hat sich eingeschaltet und hoffentlich eine klare Stellung gegen diese Idee gebracht.
Die FPÖ ist nur noch eine Plage. Die ganze Zeit muss man hinter der FPÖ (ich fasse sie alle zusammen) aufräumen und den Gestank des geistigen Dünnsch.. kriegt man nie mehr raus....

Trotzdem wird hier wieder das Tier wie Ware behandelt, instrumentalisiert für Religion, Politik und Geld.
 
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Yvannus

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Sebastian Kurz hat sich eingeschaltet und hoffentlich eine klare Stellung gegen diese Idee gebracht.
Die FPÖ ist nur noch eine Plage. Die ganze Zeit muss man hinter der FPÖ (ich fasse sie alle zusammen) aufräumen und den Gestank des geistigen Dünnsch.. kriegt man nie mehr raus....
Der Kurz ist genauso verachtenswert wie das ganze braune Gesindel von der FPÖ. Er koaliert mit diesen, er toleriert die meisten Ausbrüche und er selbst tut mit seiner Regierung alles dafür, dass die Gesellschaft gespalten wird und die Schwächsten untergehen. Der Kurz ist eigentlich noch der schlimmere aus dieser ganzen Bande, weil er das bürgerlich-pseudoharmlose Gesicht dieser Menschenfresser ist. Da kann er jetzt noch so den empörten geben.

Ich frag mich sowieso was bei einem jungen Menschen schief laufen muss, dass er mit 31 genau so ist.
 

Gorgo

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@yvannus
herzlichen dank!

Ich frag mich sowieso was bei einem jungen Menschen schief laufen muss, dass er mit 31 genau so ist.
sehr früh schon in die politik gekommen (andere haben das potential in ihm erkannt und gepusht, eh klar)... der kann gar nicht anders handeln, als er handelt. das heißt weder gut noch schlecht. aber, wenn du ihn genau beobachtest, feiert er sich selber als kanzler ab, wie ich es nicht mal beim kern gesehen hab, und der feiert sich heute noch ab..

@info
ja der wird einen satz sagen a la "wir dürfen in österreich selbstverständlich keinen antisemitismus tolerien".. wetten. das muss er ja sagen.
 
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