Opus Dei: Die Mafia des Papstes

Death-Virus

Inventar
Registriert
20. Februar 2003
Beiträge
699
Punkte Reaktionen
0
Der englische Autor Robert Hutchison („Die Mafia des Papstes“) bringt das Opus Dei mit weit über einem Dutzend Morden an Kardinälen, Politikern, Bankiers in Verbindung, die den Plänen des geschäftstüchtigen Werkes im Wege gestanden seien. Doch selbst wenn er sich darin geirrt hätte, bleibt die Frage: Wohin geht die Reise der Kirche – vor allem dann, wenn die politischen Verhältnisse n einem Land sich in die totalitäre Richtung verschärfen?



Escriva, der heilige Götterbote?
Eine Merkwürdige Heiligsprechung: Opus-Dei-Gründer Escrivá

Heiligsprechungen sind immer etwas Merkwürdiges – denn schon Jesus von Nazareth sagte: „Nur einer ist heilig – euer Vater im Himmel.“

Besonders merkwürdig war jedoch die vom „Heiligen (!) Vater“ durchgeführte Heiligsprechung des Spaniers Josemaria Escrivà de Balaguer – und ein Rekord zudem: Sie erfolgte nur 27 Jahre nach seinem Tod. Merkwürdig ist sie vor allem deshalb, weil Papst Johannes Paul II. hier den Gründer einer durch und durch totalitären Organisation zu den „Ehren der Altäre“ erhebt: des Opus Dei.

Das Opus Dei, „Werk Gottes“, gegründet 1928, verfügt in der Kirche über wachsenden Einfluss: 80 000 Mitglieder weltweit, zahlreiche Radiosender und Universitäten werden von ihm kontrolliert, Dutzende von Bischöfen stehen ihm nahe. Seit 1992 ist das „Opus“ nicht mehr den Bischöfen, sondern direkt dem Papst unterstellt, der mit Hilfe der dieser Organisation nahestehenden Kardinäle 1978 in dieses Amt gewählt wurde.

Geistliche und zölibatär lebende Laien („Numerarier“) im Opus Dei unterliegen strikter Kontrolle, übergeben der Organisation Vollmacht über ihre Konten, geloben Gehorsam, notfalls auch gegen ihr Gewissen zu handeln, halten sich an einen Index verbotener Bücher, der in der Gesamtkirche in den 60er Jahren abgeschafft wurde. Auf diesem Index stehen unter anderem Rousseau, Lessing, Kant, Sartre. Interne Opus-Dei-Mitglieder unterziehen sich einem rigorosen Tagesablauf mit mittelalterlichen Bußübungen und „Abtötungen“: Sie tragen fünf Zentimeter breite „Bußgürtel“ um das Bein, schlafen einmal in der Woche auf hartem Boden, meiden Vollbäder und Tänze. Schlimmer noch sind die Instruktionen des Gründers Escrivà, der seinen Schülern einredet, sie seien „Dreck“ oder „Staub“.

Trotz seiner vergleichsweise kurzen Geschichte hat das Opus Dei mehrfach deutlich gemacht, in welche Richtung sein politischer Einfluss geht: Man unterstützte das Regime Francos, die Militärdiktaturen in Argentinien und Chile, die jeweils Tausende von politischen Gegnern ermorden ließen. Opus-Dei-Mitglieder dienten in solchen Regierungen als Minister, während andere als vatikanische Botschafter fungierten. Protestiert gegen die Verbrechen hat niemand von ihnen. Der englische Autor Robert Hutchison („Die Mafia des Papstes“) bringt das Opus Dei weit über einem Dutzend Morden an Kardinälen, Politikern, Bankiers in Verbindung, die den Plänen des geschäftstüchtigen Werkes im Wege gestanden seien. Doch selbst wenn er sich darin geirrt hätte, bleibt die Frage: Wohin geht die Reise der Kirche – vor allem dann, wenn die politischen Verhältnisse n einem Land sich in die totalitäre Richtung verschärfen?

Heiligenverehrung braucht nur eine Organisation, die leugnet, dass jeder Mensch dazu berufen ist, den göttlichen Funken in sich selbst wieder zum Leben zu entfachen, indem er sein Leben heiligt – nicht mit äußeren Bußübungen, sondern indem er seine Gefühle und Gedanken der Bergpredigt gegenüberstellt und sein Negatives mit Christi Hilfe in Positives umwandelt.

quelle der administration bekannt
 

SirMichael

neugierig
Registriert
3. April 2011
Beiträge
11
Punkte Reaktionen
0
Ort
Niederrhein
Das Opus Dei

Hallo,

auf Grund dessen das ich nichts zum Opus Dei gefunden habe, habe ich mir gedacht eröffne ich einfach mal einen neuen Thread. Ich persönlich finde, dass der Opus Dei auch zu den Geheimbünden gehört.
Was sagt ihr Geheimbund oder nicht?

Liebe Grüße
Sir Michael
 

Cruz

neugierig
Registriert
1. Mai 2011
Beiträge
2
Punkte Reaktionen
0
Also ich kenn mich da nicht so aus, aber ich finde nicht das Opus Dei unbedingt ein Geheimbund ist, denn der/die Leiter und Prälaten sind ja bekannt.
 

nein

Dr. rer. anim. - RIP *1956-†2015
Registriert
29. Oktober 2004
Beiträge
8.790
Punkte Reaktionen
12
Ort
münchen
ja, die sind bekannt, nicht aber, was sie tun und wollen...
 

was_wäre_wenn

neugierig
Registriert
25. August 2011
Beiträge
1
Punkte Reaktionen
0
Opus Dei ist eine Personalprälatur des Papstes. wodurch ihr Rang eines Bistums ihne konkretes Territorium zukommt. Opus Dei gilt als ultrakonservative katholische Sekte. Die Organisation ist in jüngster Zeit durch Medienberichte über Gehirnwäsche, Zwangsausübung und die gefährliche Praxis der Selbstkasteiung ins Zentrum kontroverser Diskussionen geraten.
Unter anderem an der 243 Lexington Avenue in New York hat Opus Dei eine Zweigstelle.

( Laut Sakrileg - Dan Brown)
 

infosammler

Super-Moderator, Welcome Guide
Teammitglied
Registriert
13. Oktober 2010
Beiträge
13.734
Punkte Reaktionen
308
Schon wahnwitzig, das religionen dem im weg stehen, für was sie gedacht sind.
Frag mich nur, was einem dazu treibt dem glauben zu schenken.
 

Metatron

neugierig
Registriert
25. Juni 2012
Beiträge
30
Punkte Reaktionen
0
Ort
Erde
ich weiß nicht, ob irgendwer diesen beitrag noch lesen wird ... ist ja schon ne weile rum ...
das OD ist ein Sonderfall eines Geheimbundes. Man weiß, dass er existiert, aber man weiß nicht, was sie treiben und was ihr eigentliches Ziel ist. ich hatte immer angenommen, dass es sich um eine kirchengruppierung handelt, die sich wohltätigen Zwecken widmet und gut. Aber nachdem ich das Buch gelesen hatte, fragte ich mich besorgt, was die mit der ganzen kohle veranstalten, die sie über ihre mitglieder einnehmen, denn es handelt sich ja nicht immer nur um normale monatsgehälter von bürgern, sondern auch um firmeneinnahmen. Ihnen gehörte auf diese weise mal 2% des spanischen bruttoinlandproduktes ... ne menge heu und rasch waren sie schon wieder pleite. meine frage ist: wofür verschleudern die diese unmengen?
würden sie das geld in die armenspeisung stecken oder in krankenhäuser, dann gäbe es keine armen mehr, um die sich kümmern müßten, denn das OD verschiebt gern millardenbeiträge und das schon zu zeiten, als man für diese kohle ganze staaten aufkaufen konnte. mir wird bei dieser vorstellung schwindelig. auch der nicht ganz abwegige gedanke, dass das OD ein paralleles bankennetz erschaffen hat. damit könnten sie relativ unbeschadet und unbemerkt in die wirtschaft eines landes eingreifen, inflationen o.ä. auslösen und ein land in den ruin treiben ... oder zu einem aufschwung verhelfen, vergl. die aktivitäten des OD in Polen vor dem untergang des ostblocks ...

ich denke, dass man ruhig anerkennen darf, dass das OD ein Geheimbund ist. Ich kann meine Freundin auch angucken und weiß trotzdem nicht, was sie denkt und manchmal auch nicht was sie tut. unsichtbarkeit oder verborgensein ist kein kriterium für einen geheimbund. in wien hat das OD einen sitz im botschaftsviertel. ich hätte ein prunkvolleres schild an der haustür erwartet (irgendwas in messing oder so, aber die haben ein weißes plasteschild mit blauer schrift gewählt - enttäuschend für den betrachter, aber sicherlich auch so gewollt).

ich frage mich auch noch, was aus dem autoren des buches geworden ist und auch, ob das erscheinen dieses buches vom OD nicht sogar gewollt ist, um die fronten zu klären: es gibt uns und wir haben verdammt dicke eier.
 

Lady Lovecraft

neugierig
Registriert
19. August 2012
Beiträge
26
Punkte Reaktionen
0
Ort
Berlin
meine frage ist: wofür verschleudern die diese unmengen?
[…]
würden sie das geld in die armenspeisung stecken oder in krankenhäuser, dann gäbe es keine armen mehr, um die sich kümmern müßten, denn das OD verschiebt gern millardenbeiträge und das schon zu zeiten, als man für diese kohle ganze staaten aufkaufen konnte.

Mit dem Geheimbund sind unter anderem die Universitäten Päpstliche Universität vom Heiligen Kreuz in Rom und die Universität von Navarra in Pamplo verbunden. Der Opus Dei ist hier jeweils der Träger der Einrichtungen.
Hier werden die vorher benannten Laien für ihre religiöse Tätigkeit ausgebildet.
Parallel dazu arbeitet der Opus Dei in der Seelsorge (Überraschung!) - wird wohl auch Geld kosten ;)

"Auf allen Kontinenten existieren Bildungs- und Sozialwerke, die von der Spiritualität des Opus Dei geprägt sind und ihm zuarbeiten: Schulen, Berufsbildungszentren, Universitäten, Hilfswerke, Spitäler usw. Sie arbeiten als zivile, wirtschaftlich eigenständige Privatinitiativen. In einigen von ihnen ist die Prälatur Opus Dei formell verantwortlich für die christliche Orientierung.
Einzelne oder mehrere Mitglieder gemeinsam errichten mit Spenden, die oft unter großem persönlichen Einsatz eingeworben werden, oder mit dem Geld, das die Numerarier von dem Lohn aus ihrer gewöhnlichen Arbeit abführen, eigene Ausbildungszentren – etwa für Landwirtschaft –, Schulen, Studentenheime, Wirtschaftsschulen – zum Beispiel IESE, Barcelona –, Kulturzentren und sogar zwei Universitäten in Pamplona, Spanien und Piura, Peru. Die Opus-Dei-Zentren sind so genannte kooperative Werke und werden auf Veranlassung des Opus Dei von Mitgliedern ins Leben gerufen."
Quelle: WIKI

mir wird bei dieser vorstellung schwindelig. auch der nicht ganz abwegige gedanke, dass das OD ein paralleles bankennetz erschaffen hat.

Dann setz Dich gemütlich hin, denn bei den Verbindungen der Vatikanbank dürfte Dir tatsächlich schwindlich werden. Welches Geld ansonsten spasseshalber über die römisch-katholische Kirche abgewickelt wird, kannst Du hier via WIKI schön nachverfolgen. Nur mal als Beispiel:
* Liga-Bank in Regensburg ist eine der ältesten katholishen Banken in Deutschland und Monopolist in Süddeutschland.
* Darlehnskasse Münster DKM, eine der vier katholischen Banken in NRW.
* Bank im Bistum Essen, eine der vier katholischen Banken in NRW.
* Bank für Kirche und Caritas in Paderborn, arbeitet ebenfalls unter Berücksichtigung ethischer Kriterien, stehen aber nur ausgewählten (im kirchlichen Bereich arbeitenden) Privatkunden und katholischen kirchlich-caritativen Einrichtungen zur Verfügung.
* Pax-Bank in Köln, älteste kirchliche Bank in Deutschland.
* Bank für Orden und Mission in Idstein, Untertaunus, investiert das bei ihr angelegte Geld unter Berücksichtigung ethischer Grundsätze. Sie vergibt keine Kredite. Ein Teil des Geschäftsgewinns fließt an die Missionszentrale des Franziskanerordens für konkrete Hilfsprojekte zugunsten notleidender Menschen in aller Welt.
* Steyler Bank in Sankt Augustin tätigt ihre Investitionen ebenfalls nach ethischen Kriterien. Dabei arbeitet sie auf der Basis desFrankfurt-Hohenheimer Leitfadens und ist Mitglied im Verein Corporate Responsibility Interface Center. Gewinne werden ausschließlich zur Unterstützung der Hilfsprojekte der Steyler Missionare verwendet.
* Bankhaus Schelhammer & Schattera (Österreich)


ich frage mich auch noch, was aus dem autoren des buches geworden ist und auch, ob das erscheinen dieses buches vom OD nicht sogar gewollt ist, um die fronten zu klären: es gibt uns und wir haben verdammt dicke eier.

Na, zumindest seine homepage http://roberthutchinson.com/ wird noch aktiv betreut ...
 

Zwirni

Boardleitung Stellvertreter, der Faden, der sich d
Teammitglied
Registriert
15. November 2003
Beiträge
13.213
Punkte Reaktionen
336
Ort
Stadt der Helden
Der CDU-Kanzlerkandidat Laschet scheint Verbindungen zu Personen mit Opus Dei-Hintergrund zu haben. Einer davon könnte bei einem Wahlsieg auch in die deutsche Regierung kommen.
 

Yvannus

Administrator, Lucysüchtig
Teammitglied
Registriert
19. Februar 2005
Beiträge
4.856
Punkte Reaktionen
399
Ort
Rainscastle
Und es wird so kommen. Wir können uns schonmal auf Laschet, Merz und Liminski einstellen. Es ist erschreckend, dass Typen wie Liminski überhaupt auch nur in die Nähe von solchen Ämtern kommen können. 2021.
 

!Xabbu

Administrator
Teammitglied
Registriert
7. Januar 2011
Beiträge
5.800
Punkte Reaktionen
326
Ort
Drei-Länder-Eck
Wir alle haben es doch in der Hand, einen Bundeskanzler Laschet zu verhindern. Wir müssen nur das Kreuz an der richtigen Stelle machen.

Ich werde diese Pfeife bestimmt nicht unterstützen.
 
Oben