Rätselhaftes Bienenverschwinden

Neamond

Der Casanova
Mitglied seit
1. Dezember 2010
Beiträge
276
Punkte für Reaktionen
1
Ort
Wien
oje das klingt echt ned gut :/ wir sind echt ein virus....
 

DieDunkle

neugierig
Mitglied seit
26. April 2011
Beiträge
24
Punkte für Reaktionen
0
Ort
Sachsen
Mir ist aufgefallen das es überhaupt weniger Insekten gibt,als füher,kann auch nur ne falsche Wahrnehmung meinerseits sein.
 

Neamond

Der Casanova
Mitglied seit
1. Dezember 2010
Beiträge
276
Punkte für Reaktionen
1
Ort
Wien
ne find ich nicht...immer noch nervig wie eh und je. das einzige was mir echt auffällt is seh immer weniger bienen aber naja erstmal warten bis zum sommer
 

viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Mitglied seit
24. Februar 2006
Beiträge
13.740
Punkte für Reaktionen
383
Ort
wien
yop

:owink: Die Imker mal wieder am jammern ;-).
Nicht neu,vor allem wenn es um die "Begründung" einer Preiserhöhung geht.

Da lese ich ....
„Aufgrund unserer Untersuchungen können wir sagen, dass von 53.000 Bienenvölkern rund 12.700 Völker den Winter nicht überlebt haben.
Unter Honigbiene-WIKI-mal nachgeschlagen findet sich dann.....

In der Natur sterben jährlich etwa 60 % der neu gegründeten Staaten, zumeist an schlechten Umweltbedingungen, ungünstiger Nestwahl oder verschiedensten Feinden.

Schon klar,dass man dann via Systemmedien ein....
Bienensterben groß wie nie - Honig-Missernte
unters -konsumierende- Volk bringen muss.

mfg.vt
 
Zuletzt bearbeitet:

nein

Dr. rer. anim. - RIP *1956-†2015
Mitglied seit
29. Oktober 2004
Beiträge
8.790
Punkte für Reaktionen
12
Ort
münchen
tatsache ist, dass viele imker dieses jahr, bedingt durch regenperioden zu wichtigen blütezeiten, ziemlich wenig bis keinen honig verkaufen können, weil das was sie haben an die bienen verfüttert werden muss.
hat mir z.b. eine imkerin aus dem elsass kürzlich erzählt.
mit dem "bienensterben" hat das allerdings nichts zu tun.
 

mala

suchend
Mitglied seit
10. Juni 2012
Beiträge
62
Punkte für Reaktionen
0
Ort
RLP
Habe mich auch mit einem Hobby"Altimker" unterhalten ( ca.84 Jahre alt) der seit Jahrenzehnten Bienenstöcke hat, ihm starben auch aus unerklärlichen Gründen etliche Bienen weg. Er hat seine Bienen in einem Waldstück. Auch er kann sich nicht erklären woran das liegt, ist in all den jahren seiner Hobbyzucht nicht in diesem maaße vorgekommen. Er sagt die Bienen kamen einfach nicht zurück ( hat vor zwei Jahren angefangen).
 

!Xabbu

Administrator
Teammitglied
Mitglied seit
7. Januar 2011
Beiträge
5.540
Punkte für Reaktionen
165
Ort
Aldenhoven
Im Kino läuft zur Zeit ein Dokumentarfilm, der das Bienensterben thematisiert: More than Honey

More than Honey - Trailer - YouTube

Die Honigbiene ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier. Die meisten Menschen glauben aber, die Biene wäre nur als Honiglieferant nützlich. Durch das Bestäuben von Pflanzen sichern sie jedoch einen Großteil der Nahrung, die wir heute zu uns nehmen.

Die Wissenschaft weiss bis heute nicht mit Sicherheit, was zu diesem Massensterben führt. Unser Verhältnis zur Umwelt ist aber bestimmt nicht besonders hilfreich, um den Bienen das Überleben zu sichern.

Ein weiteres trauriges Kapitel im Buch "Der Mensch und die Erde".
 

Nerzul

the Watcher
Mitglied seit
23. Mai 2007
Beiträge
1.576
Punkte für Reaktionen
13
Wie Albert Einstein bereits meinte:

"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr."


Soo unrecht wird er schon nicht liegen,
unser Ökosystem ist eng miteinander verpflochten,
und wie die genauen Auswirkungen im "Extremfall" sein können
... well ... wer weiß das schon so genau.
.n.
 

M0rph3us

eingeweiht
Mitglied seit
21. September 2010
Beiträge
146
Punkte für Reaktionen
0
Ort
Melle, Niedersachsen
Also um das vermeintlich falsche Einstein Zitat weiter aufzugreifen...
Bienen sind ja auch in unserer Natur nicht die einzigen Tiere die Pflanzen bestäuben und so die Fortpflanzung dieser unterstützen.

Es gibt ja hauptsächlich drei Arten der Fortpflanzung bei Pflanzen zum einem die anemogamische (Kneuelgrass, kanadische Pappel) bei der die Fortpflanzung durch den Wind erfolgt, elemtar gesehen gibt es dann auch noch die hydrogamische, darunter fallen die Wasserpflanzen und als drittes Standbein die zoogamische also diese die durch Tiere geschieht, sicherlich spielt dabei die Biene eine große Rolle, erst recht denke ich mal in unseren Breiten.

Allerdings kann und wird es denke ich global durch andere Tiere abgefangen. So gibt es Pflanzen die beispielsweise durch den Kolibri bestäubt werden. oder auch durch ein Affen bzw. kleinbärenärtige Tiere (hab ich im Fernsehen gesehen, weiß den Namen allerdings nicht mehr). Oder weiteres Beispiel: Die Feigenwespe die ihre Eier in der Feigenblüte ablegt und die frischgeschlüpften Wespen tragen so die Pollen weiter... (Ich gebe zu das man diese vielleicht grob mit zu den Bienen rechnen kann)

Das waren jetzt nur einige Beispiele, sicherlich hat Mutter Natur noch wesentlich mehr Mechanismen auf die sie zurückgreift. Ansonsten wird die Menschheit so wie wir sie kennen verschiedene Wege entwickeln und Pflanzen in anderer Form kultivieren, es gibt dann vielleicht weniger Tulpen und Rosen aber ich denke das es bei Nutzpflanzen im Agrarsektor nicht zu solchen gravierenden Problemen kommen wird.

Allerdings ist mein Wissen in diesem Bereich nicht so groß als das ich das geschriebene jetzt als allgemein Gültig bezeichnen kann. Ist meine Denkweise zu dieser Thematik und lasse mich auch durchaus gerne eines besseren Belehren.
 

viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Mitglied seit
24. Februar 2006
Beiträge
13.740
Punkte für Reaktionen
383
Ort
wien

Gorgo

Inventar
Mitglied seit
6. Juli 2012
Beiträge
5.404
Punkte für Reaktionen
224
Ort
Wien
nikolaus berlakovich (österr. umweltminister) hält sich beim verbot bestimmter pestizide zurück, weil er ja "die heimischen bauern unterstützen muss". so seine erklärung.

zurzeit prüft ja gerade eine von ihm erstellte expertenkommission ob es tatsächlich einen zusammenhang mit bestimmten pestiziden und dem bienensterben gibt.

und wenn nun die bauern dieses mittel verwenden, um im rennen zu bleiben....

was wird berlakovich dann machen? ich blick derweil nicht ganz durch.

vergessen darf man auch nicht wieviel geld da drin steckt.
 

Smylinchen

Inventar
Mitglied seit
2. Januar 2013
Beiträge
647
Punkte für Reaktionen
4
Only after the last tree has been cut down.
Only after the last river has been poisoned.
Only after the last fish has been caught.
Only then will you find that money cannot be eaten.

— CREE INDIAN PROPHECY


Irgendwann werden es auch die letzten merken, aber dann ist es zu spät...
 

Gorgo

Inventar
Mitglied seit
6. Juli 2012
Beiträge
5.404
Punkte für Reaktionen
224
Ort
Wien
das pestizidverbot wird in Ö jetzt gottseidank voll durchgezogen!

berlakovich hat von seinem chef spindelegger schon einen dämfer bekommen. jetzt heißt es unisono: JA, die pestizide HABEN mit dem bienensterben zu tun. also weg mit dem schei*dreck.

bravo!
 

viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Mitglied seit
24. Februar 2006
Beiträge
13.740
Punkte für Reaktionen
383
Ort
wien
Ein guter Schritt,den Agrarlobbyisten Berlakovich zurückzupfeifen, wenn auch....

a...... dadurch der Grund des Bienensterbens noch nicht -geklärt-ist.

b..... das ang. Verbot immer noch ziemlich löchrig ist,denn es handelt sich ja richtigerweise nur um " EU-weite Teilverbote", d.h von einem richtigen Verbot würde ich noch nicht sprechen,eher von .....Reduzierung bzw. stärkere Nutzungseinschränkung

c..... Nachfolgeprodukte der Industrie sicher nicht lange auf sich warten lassen und unter Bezeichnungen, die dann -nicht-auf der Verbotsliste stehen,
auf den Markt kommen werden.

:owink: Ähnliche Vorgangsweisen kennt man ja von Dopingpräparaten.

Div. Artikel zum Thema....

"Bienengipfel": Neonicotinoid-Verbot beschlossen - KURIER.at

http://www.lk-bgld.at/?id=2500,1491610,,

http://www.faz.net/aktuell/wissen/f...ten-insektizide-verboten-werden-12131080.html

vt
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben