Sumerer in Amerika

K.D.Kane777

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Hier noch der link zu einer Doku über den weltweiten Kollaps aller bronzezeitlichen Hochkulturen um das Jahr 1177 v.u.Z.. Der Redner ist ein klein bissl langweilig und redet englisch, aber dafür ist das ein informierter Wissensrundumschlag:

https://www.youtube.com/watch?v=bRcu-ysocX4

Dürre! Dürre! Dürre! Kommt Ihnen das bekannt vor?
 

K.D.Kane777

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Wie immer kann die Übereinstimmung Zufall sein. Es gibt auch reichlich Unterschiede. Und von 1, 2 und 3 ist die Bedeutung unklar.
 

K.D.Kane777

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Wenn man die Glyphen wie einen Comic liest, ist das schon eine interessante Geschichte. Das kleine Bild linksoben stammt aus Frankreich von einer neolithischen Höhlenmalerei in Lascaux und zeigt einen Bullen mit heraushängenden Innereien.

 

K.D.Kane777

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Die Bibel als Quelle

Der Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9)
Alle Menschen hatten die gleiche Sprache und gebrauchten die gleichen Worte. Als sie von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Land Schinar (Babylonien/Mesopotamien) und siedelten sich dort an. Sie sagten zueinander: Auf, formen wir Lehmziegel und brennen wir sie zu Backsteinen. So dienten ihnen gebrannte Ziegel als Steine und Erdpech als Mörtel. Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel, und machen wir uns damit einen Namen, dann werden wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen. Da stieg der Herr herab, um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. Er sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen. Auf, steigen wir hinab, und verwirren wir dort ihre Sprache, so daß keiner mehr die Sprache des anderen versteht. Der Herr zerstreute sie von dort aus über die ganze Erde, und sie hörten auf, an der Stadt zu bauen. Darum nannte man die Stadt Babel (Wirrsal), denn dort hat der Herr die Sprache aller Welt verwirrt, und von dort aus hat er die Menschen über die ganze Erde zerstreut.
Hier zeigt sich, daß die Hebräer als sie um 1300 v.u.Z. die Ruinen der Zikkurate in Mesopotamien beschrieben, schon nichts mehr über deren ursprüngliche Funktion wussten. Hier hält sich nur das Fragment, daß Gott zu diesem Turm herabsteigt. Dafür waren sie ja wohl da, damit der sumerische Priesterkönig in Kontakt mit den Annunakigöttern (Enlil Nanna Inanna usw.) treten konnte.
Im Bibel-, Toratext kommen die Sumerer aus Osten. Das verweist Richtung Industalkultur, die bekannt ist, für ihre Riesenstädte aus Backstein.
Nach der Sintflut ist das Kernzentrum der Menschen Eurasiens Babylon. Wo es eine weltweit einheitliche Sprache gab?!?

Im Buch Genesis (2,8ff) wird der Garten Eden als Ursprung des Menschen im Quellgebiet von Euphrat und Tigris beschrieben:

Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen. [...] Der dritte Strom heißt Tigris: er ist es, der östlich an Assur vorbeifließt. Der vierte Strom ist der Eufrat.
Göbekli Tepe als älteste bisher bekannte Kultstätte der Menscheit (10´000 v.u.Z.) liegt übrigens im Südosten der Türkei. Bzw. hoch im Norden von Mesopotamien zwischen Euphrat und Tigris. In der relativen regionalen Nähe zu den Quellen. Und von dort läßt sich der Bogen wieder bis nach Tihuanaco spannen.


Portale aus einem einzigen Stein. links: Göbekli Tepe / rechts: Tihuanaco

Interessant ist, daß sich die meisten Städtenamen und Ortsbezeichnungen der Bibel (1300 v.u.Z.) heute schon nicht mehr nachvollziehen lassen. Da kann man sich ja vorstellen wie löchrig die Vorstellungen der Archäologen über die wesentlich ältere Kultur der Sumerer sein müssen.
 

viennatourer

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Hier noch eine paläo-wiki zu Untersuchungen zu den (angeblichen) Texten von C.A.WINTERS,Ergebnis der Thermolumineszenz-Datierung, etc...der Fuente-Magna


Die Übersetzung von Dr. Clyde. A. Winters ist ein Schwindel. Er verwechselt sogar so grundlegende Dinge wie die Götterzugehörigkeiten.

Zusammenfassend kann man sagen: Die Schale ist echt, sie zeigt verschiedene Verzierungen, die an sumerische Umschriften der Philologen erinnern, nicht aber an sumerische Schriftzeichen. Die Übersetzung der Schrift ist aber nur eine Fantasie eines Buchautors.
suedamerika/fuente_magna
 

K.D.Kane777

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Seh ich genau so! Die im Netz angebotenen Übersetzungen können nicht überzeugen. Bei "seminal fluid" war ich raus. :olol:
Die Schriftzeichen erzeugen einen rudimentären protosumerischen Eindruck. Sie sind somit nicht sumerisch! Stammen von Vorgängern, Abzweigungen oder Umwegen. Sie erscheinen als Übergang zwischen neolithischen Höhlenzeichnungen und späteren Alphabeten. Darum finde ich das Artefakt auch so spannend. In meiner Schulzeit wurden die Sumerer stets als Erfinder der Schrift gehandelt, die damit die historische Zeit einläuteten und uns erlauben Wissen für "immer" zu konservieren.
 

K.D.Kane777

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David L. Browman, Washington University, St. Louis über:
Maks Portugal Zamora (1907–1983) und seinen Sohn Max Portugal Ortiz (1941-1999). Aus dem Englischen vom Google-Übersetzer und mir.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=17&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjMvp-JzcTjAhVHYlAKHSvJD_wQFjAQegQIBhAC&url=https://www.archaeologybulletin.org/articles/10.5334/bha.17107/galley/136/download/&usg=AOvVaw18E3IDSDvpVxM2L-VJ9ys2

[...] Während eines Großteils seiner Karriere befand sich Portugal Zamora außerhalb der bestehenden politischen Machtbasis, weshalb seine Arbeit beeinträchtigt wurde. Tatsächlich soll sich Portugal in erster Linie als Journalist, "Periodiker, Kommentator für Kunst und Archäologie" und nicht als Akademiker bezeichnet haben.
Auf der anderen Seite stellen wir fest, dass er in den 1930er Jahren mit Coello Jurado, Eduardo Casnova und Enrique Paravicino bei den Erkundungen von Mision Argentina um den Titicacasee zusammengearbeitet hat, zusammen mit Wendell C. Bennett und mit Arturo Posnansky. Vor diesem Hintergrund wurde er 1938 Direktor des Museo Nacional Tiwanaku und erstellte den ersten Katalog des Museums, in dem seine Bestände organisiert waren. Als Inspektor des Museums wurde er ausgesandt, um mehrere gemeldete Orte im ganzen Land zu besuchen, deren Bedeutung zu bewerten und Erfahrungsberichte zu verfassen. [...] Er interessierte sich besonders für Steinskulpturstile und für die Kulturen der „prägenden“ Epochen. [...] Nach dem Verlassen des Museo Nacional organisierte und gründete Portugal Zamora 1950 das Museo Casa de Murillo in La Paz.
[...]
Portugal Ortiz teilte das Interesse seines Vaters an der Entstehungszeit und der prähistorischen bolivianischen Steinskulptur. Er favourisierte als ursprünglich den Steinstil Pa-Ajanu (Pajano), dem nicht nur der spätere Tiwanaku-Stelenstil, sondern auch der neuere peruanische Religionskult „Yaya-Mama“ des frühen Horizonts nachempfunden war. Er recherchierte und schrieb auch über Tiwanaku-Amazonia-Verknüpfungen und den Übergang von Tiwanaku III-IV (Formativ zu klassischem Tiwanaku).
Man könnte jetzt auch unken, die beiden haben die ganze Periodisierung und die Namen erfunden; die heute in den Katalogen stehen. :obiggrin:
 

K.D.Kane777

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...sie zeigt verschiedene Verzierungen, die an sumerische Umschriften der Philologen erinnern, nicht aber an sumerische Schriftzeichen.
Inkorrekt. Die sumerische cuneiform hat sich auf Tontafeln und zig Steininschriften akkurat erhalten. Umschriften wurden nicht vorgenommen.
Vergleichen Sie doch einfach selber, ob Sie bekannte Zeichen auf der Schale entdecken. Schauen Sie sich die Zeichen: heaven, woman, bird & bull an. Bissl viele Zufälligkeiten.



 
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