9/11 Inside-Job hält Einzug in Popkultur

Fred

Inventar
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Ist die Hausarbeit wissenschaftlich ausgearbeitet?
Wie die Anforderungen dort waren ist wohl von hier aus kaum zu beurteilen.


Wo geht denn das aus dem Text hervor?
Wie gesagt aus der Einleitung:
Des Weiteren war die politische Gesinnung des Interviewpartners und Akteuren der Wahrheitsbewegung für einige Zuschauer fragwürdig. Bei den thematisierten Personenkreisen wurde eine psychische Störung vermutet
 

Steven Inferno

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Wie die Anforderungen dort waren ist wohl von hier aus kaum zu beurteilen.
Wie bereits schon einmal erwähnt, gehen die Anforderungen aus der Einleitung der Hausarbeit hervor.

Wie gesagt aus der Einleitung:
Zitat:
Des Weiteren war die politische Gesinnung des Interviewpartners und Akteuren der Wahrheitsbewegung für einige Zuschauer fragwürdig. Bei den thematisierten Personenkreisen wurde eine psychische Störung vermutet
Dies beschreibt nur die kollektive Meinung der Mitstudenten (wie ich schon sagte; Zweifelhafter Ruf). Es steht dort aber nicht, dass dies der Grund für den Abbruch des Referats war. Stattdessen steht dort:

"Stattdessen gab es aus dem Publikum Anmerkungen zur Wissenschaftlichkeit der Textinhalte und Interviewaussagen. (...) Dem Vortrag mangelte es nach Meinung der Dozenten an Wissenschaftlichkeit (...)."
Genau deswegen ja diese Hausaufgabe. Und nicht, weil einige die Band nicht mochten. Man muss mal berücksichtigen, dass dort sogar "rechte Musik" aufgearbeitet wurde. Sieh dir mal die Themenzusammenstellung an:
http://soz-kult.fh-duesseldorf.de/minkenberg
Irgendetwas müssen die anderen Referenten ja anders gemacht haben. Ansonsten wären sie auch "ausgebuht" worden, hätten sie über rechtsradikale Bands ähnlich unwissenschaftlich referiert. Oder meinst du nicht? Liegt der Unterschied vielleicht darin, dass manche sich objektiver mit ihren Bands auseinandergesetzt haben, als es die beiden Wahrheitskämpferinnen taten?
 

Fred

Inventar
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Also du meinst, die hätten die offizielle Version ernster nehmen sollen.
Ich meinte ja auch, das wäre dann bei den Leuten, die sich nur von der Propaganda berieseln lassen, besser angekommen. Man darf die nicht überfordern.
 

Steven Inferno

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Die hätten sowohl das Für, als auch das Wider vorstellen müssen. In ihrer Hausarbeit. Dann wäre sie wissenschaftlich ausgearbeitet gewesen. Zum Schluss hätten sie sich immer noch für ihre Truther-Quellen entscheiden können, aber sie hätten vorher wenigstens gegenteilige Quellen vorstellen müssen. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen? :orolleyes:
 

Fred

Inventar
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Die hätten sowohl das Für, als auch das Wider vorstellen müssen. In ihrer Hausarbeit. Dann wäre sie wissenschaftlich ausgearbeitet gewesen.
Das Problem ist, dass das so, wie du es darstellst so von mir nicht zu finden ist.
Da wird in Punkt 5.1 der 11.September und die kriegerische Vorgeschichte der USA dargestellt, und die Punkte, die da angesprochen werden, sind mehr oder weniger Fakten.
Dabei trifft sich nicht alles mit meinem Erkenntnisstand, aber man kann ihnen keine schlechte Arbeit vorwerfen, da ich mich wohl länger damit beschäftige, als diese Studentinnen.
Das Problem ist wohl einfach, dass die Regierung in den angesprochenen Punkte nun mal schlecht aussieht.
 

Steven Inferno

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Noch ein letztes Mal für dich:

Es geht hier gar nicht darum, ob die vorgestellten VTs stimmen oder nicht. Es geht hier um die Frage, ob die Arbeit eine 5 verdient hat oder nicht. Die Arbeit soll wissenschaftliche Kriterien erfüllen (das geht aus der Einleitung hervor). Genau das tut sie nicht, weil sie nicht das Für und Wider abwägt. Weil sie ungenaue Quellenangaben enthält. Deswegen ist es keine wissenschaftliche und objektive Ausarbeitung. Nur eine subjektive Meinung. Und deswegen ist die Arbeit eben nicht gut, wie du behauptet hast.

Die einzelnen VTs, deren Inhalte und deren Wahrscheinlichkeit sind ein ganz anderes Thema.

Hier noch einmal ein Artikel dazu, der es auf den Punkt bringt:
http://bszonline.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2654:mnd&catid=42:urbi-et-orbi&Itemid=88
 

Fred

Inventar
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Es geht hier um die Frage, ob die Arbeit eine 5 verdient hat oder nicht.
Dafür ist das hier wohl das falsche Forum.


Dieser von dir gebrachte Link ist auch mangelhaft.
„Die Wahrheitsbewegung sieht nicht sich in Verantwortung, den tatsächlichen Hergang zu belegen, sondern die Regierung muss ihre Behauptung belegen.“ Man stellt also einfach eine Behauptung in den Raum, welche dann von den angeblichen „Verschwörern“, zum Beispiel der US-Regierung, entkräftet werden muss.
Was die Anhänger der offiziellen Theorie von den 9/11 Kritikern immer wieder fordern, sind Theorien. Es geht hier jedoch nicht darum, irgendwelche Thesen oder Theorien aufzustellen, sondern es geht in erster Linie darum, sich mit den vorhandenen Widersprüchen auseinanderzusetzen.
Es ist absurd, diese Widersprüche nur dann zur Kenntnis zu nehmen, wenn man ein Ersatzszenario liefert.

Die Arbeit soll wissenschaftliche Kriterien erfüllen (das geht aus der Einleitung hervor). Genau das tut sie nicht, weil sie nicht das Für und Wider abwägt.
So, dann nehmen wir ein Beispiel aus der Arbeit:
„...Ja da war im Pentagon dieses Fünf-Meter-Loch, in dat sich angeblich eine
Boeing verkroch, Auf die Frage, wo sind doch die Turbinen verblieben.
War die Antwort der Aufschlag tät sie pulverisieren. Doch wie eruiert man aus
dem Pulver, dem gleichen,einwandfrei Identitäten von über 100 Leichen?...“


Die offizielle Darstellung besagt, dass eine Boeing ein 5 x 7 Quadratmeter
großes Loch beim Einschlag in das Pentagon hervorrief. Die Flugzeugtrümmer
wurden nicht gefunden, weil diese durch den großen Aufprall pulverisiert
wurden und anschließend durch die enorme Explosionshitze verdampft sind.
Physikalisch ist es allerdings so gut wie unmöglich, dass ein Festkörper durch
einen Aufschlag mit einem fast waagerechten Winkel, vor Ort und Stelle unter
realen irdischen Bedingungen, pulverisiert und verdampft.
Wenn die Flugzeugbestandteile wirklich pulverisiert worden wären, hätten sich
mehrere hundert Kilogramm Pulver entstehen müssen. Dies war aber am 11.
September am Pentagon nicht der Fall.
Es wird die offizielle Version und deren Mängel daran aufgezeigt. Ist doch in Ordnung.
 

Fred

Inventar
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Die Quellenangabe ist verbesserungsbedürftig.
 

Steven Inferno

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Und da ist sie nicht die einzige in der Hausarbeit. Die (ursprüngliche) Quelle selbst ist übrigens ein Beitrag von "kritiker20" aus einem Internetforum. Würdest du sagen, dass man für eine wissenschaftliche Arbeit den Beitrag eines anonymen Posters eines Internetforums verwenden sollte, nur weil dieser behauptet, dass er selbst Physiker sei?

Meinst du, dass jemand eine wissenschaftliche Hausarbeit beispielsweise im Bereich Philosophie schreiben sollte und sich darin auf einen Beitrag von mir - zu finden in diesem Forum - berufen sollte?
 

Fred

Inventar
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Das sind doch keine 9/11-Profis.
Das sind Studentinnen an der Fachhochschule für Sozial- und Kulturwissenschaften auf dem Gebiet Kultur, Ästhetik, Medien und Musik.
Die haben das Thema 9/11 darin gestreift, und mussten dann, nachdem sich die Dozenten bockig gezeigt haben, noch mal sehr viel Zeit für dieses Thema aufwenden.
Wieviel Zeit hätten sie denn damit noch verbringen sollen, um es noch genauer zu machen? Wann sollen sie sich denn um das kümmern, um das es da eigentlich geht bei ihrem Studium?
 

Steven Inferno

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Na, wenn ich doch kein Experte bin, dann lasse ich es doch lieber - zumindest wenn es um meine Note geht.

Bleiben wir mal bei diesem Absatz, den du zitiert hast - mitsamt der Quellenangabe.

Damit dies einer wissenschaftlichen Arbeit entspräche, hätten sie nur ein paar Kleinigkeiten anders machen müssen.

1.) Sie hätten, um die offizielle These vorzustellen, auch die offizielle Primärquelle verwenden und angeben müssen (also den NIST-Report und darin die entsprechende Seite und Zeile).
2.) Sie hätten dann die These, dass ein "Verdampfen" (meist ist übrigens eher von verflüssigen die Rede) hier nicht mgölich sei, eben als These darstellen müssen und nicht als bewiesene Tatsache. Mit Hinweis darauf, dass dies von einem namenlosen Forenschreiber behauptet wird. Alternativ hätten sie halt eine wissenschaftliche Ausarbeitung eines namenhaften Physikers verwenden können. Wieder mit Seite und Zeile etc. pp.

Wieviel Zeit hätten sie denn damit noch verbringen sollen, um es noch genauer zu machen?
Es ist natürlich extrem zeitaufwenidg die Originalquelle (NIST) durchzuackern und die entsprechenden VT-Thesen zu finden und zu überprüfen. Wissenschaftliches Arbeiten kann extrem zeitaufwendig sein, das stimmt. Deswegen hätte ich in meinem Vortrag über die Band Bandbreite die zugehörigen Erklärungen zu ihren Texten auch als Thesen dargestellt und nicht als bewiesene Tatsache. Zusätzlich hätte ich Gegenquellen genannt, die genau diese Thesen bereits besprochen und für falsch erklärt haben. Und hinterher kann man sich dann ganz subjektiv für eine der beiden Seiten entscheiden.
 

DaveT

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