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preis der freiheit

Nastra

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Ich weis was du meinst, ich selber, bin in privat Insolvenz. Habe nur 1034 euro im Monat zur Verfügung. Kann keine Handy Verträge machen, kein auto kaufen auf raten usw...
Habe Pfändungen ohne Ende, habe im Prinzip nichts zum Leben, also Geld mäßig so gesehen.

Aber gibt immer ein ausweg ;-)

Wichtig finde ich das man selber wie ich schon schrieb sich im Spiegel anschauen kann, und man das macht. Was einem liegt, und wirklich Spaß macht. Ich könnte wenn ich wollte auch Jops machen wo ich richtig viel Verdienen kann. Möglichkeiten habe ich genug, aber warum, Lebe lieber mit dem was ich habe. Mache das was mir Spaß macht, komme damit gut aus. Für andere ist es zwar lächerlich an Geld, aber habe sehr schöne Wohnung, immer genug zu essen. Kann rausgehen, Spaß mit Freunden haben. Es liegt immer an einem selber, was man verlangt vom Leben.
Willst du Millionär sein, willst du Luxus Leben haben. Keiner kann sagen ich kann das nicht, möglich ist alles. Es liegt nur immer dran, was man möchte.
Niemand kann sagen ich muss in Armut Leben, jeder kann was erreichen wenn er es nur will. Man muss nur überlegen was einem Freiheit bedeutet, eine Familie mit Kindern, kann auch zu großen Reichtum oder guten Wohlstand kommen. Schau, ich habe mal 2 Monate in einer 1 zimmer Wohnung nur mit einer Matratze, einer Kochplatte, und einem Röhren Fernseher gelebt. Aber war trotzdem zu frieden, weil es meins war. Habe fast jeden Tag nur überlegt wie komme ich an mehr Geld, und mir mehr zu leisten. Den ersten Monat habe ich fast nur Meditiert, aber ich war frei in meinem Sinne. War Glücklich obwohl ich nichts hatte. Man muss wiesen was man will, man kann reich sein, man kann Arm sein. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich, das sage ich meinen Kunden auch immer.
Ich habe so viel Schicksal Schläge in meinem Leben erlebt das wünsche ich keinen. Aber wichtig ist das positive denken, es geht immer aufwärts. Lebe einfach dein Leben wie du es am Liebsten hast. Hat man Kinder und kaum Geld, ist auch kein Problem, sie müssen nicht die Besten Sachen haben, wichtig ist das sie gute Menschen werden. Was aus ihrem Leben machen, das sie ein gutes Leben führen werden.
Z.b bei meiner Familie, da gibts nur noch eine Oma, meine Mutter und mein Bruder. Sonst alle Tod, ermordet worden die meisten, paar so gestorben. Aber wir halten zusammen und ich halte obwohl ich kaum Geld habe meine Hand über die drei, und wenn alles jetzt klappt. Hat mein -Bruder dieses Jahr Praktikum bei Blizzard, der Software Firma machen und kann da Ausbildung bekommen. Weil ich ihn dazu gedrängt habe, und Geld investiert habe.
Verstehst was ich meine, Geld ist eine Sache. Klar mit viel Geld kann man viel machen, wäre auch glücklich wenn ich Millionär wäre. Aber bin so auch Glücklich, habe genug zu essen, habe meine Freunde, kann ausgehen, meine Miete zahlen plus Unkosten, teils sogar meine Familie helfen. Was will man mehr, ist ein schönes Gefühl. Das ist in meinen Augen Freiheit, wenn man sich selber frei fühlt.
 

viennatourer

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.... bin in privat Insolvenz. Habe nur 1034 euro im Monat zur Verfügung. Kann keine Handy Verträge machen, kein auto kaufen auf raten usw...
Habe Pfändungen ohne Ende, habe im Prinzip nichts zum Leben, also Geld mäßig so gesehen.
Mah,mir kommen jetzt die Tränen,aber sicher nicht aus Mitleid.

Sorry, du hast es anscheinend trotz Insolvenz noch immer nicht gecheckt und jammerst auf relativ hohem Niveau,da du anscheinend weiterhin den Ratenzahlungen(Auto) und Handyverträgen nachtrauerst.

Autos kann man auch bar bezahlen,wie es auch Wertkarten für Telefone gibt.
Freiheit von Besitz und Vermögen abhängig zu machen ist sicher nicht der richtige Weg,das was du meinst ist eher eine....finanzielle Sicherheit.
Mach dich erst mal frei von den Gedanken, dass nur Besitz und Vermögen (d)eine Freiheit ermöglichen,denn erst so herum wird wohl eher ein Schuh daraus.
Ich lernte auf meinen Reisen Menschen und Völker kennen,die nicht mal wissen was ein Erlagschein ist,die aber mit sich und der sie umgebenden Natur in Einklang leben,weil sie ihnen das gibt,was sie zum (glücklichen) Leben brauchen und sie würden es auch sicher nicht eintauschen für etwas,das in der sog. Konsumgesellschaft als "Glück" propagiert wird,wobei dies ja eigentlich auch nur Vorgaben der Gesellschaft entspricht, in der du-wir-ich - aufgewachsen sind.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Pfändungen ohne Ende bei Privatinsolvenz ?

So weit mir bekannt,wird (in Österreich anm.) -ein- Betrag bis zum gesetzlichen Existenzminimum abgezogen und der ist zeitlich eingegrenzt,
auf 5 oder 7 Jahre und beträgt nur einen minimalen Prozentsatz jener Summe, die du irgendjemandem schuldest,
d.h. schon gehabt,aber auch ausgegeben hast,so du die Schulden nicht von anderen übernommen hast.

Es ist also weder ein Verlust und es ist überschaubar,sowohl finanziell wie auch zeitlich.

vt
 
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Nastra

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@ viennatourer ich trauere nicht, und will auch kein mitleid. Das hast du ganz falsch verstanden, trauere auch nicht meiner Vergangtenheit nach. Denke auch nicht an Konsumgüter, da hast du mich falsch verstanden.
Es ging mir dabei das ich selber Probleme habe, aber trotzdem Glücklich bin.
Und meinte das egal, wie tief man ist, man immer aus allem rauskommen kann.

Was ich aussagen will, ist das Freiheit ein Gefühl ist. Ich fühle mich trotz all den Problemen und Schulden frei. Weil ich das machen kann, was mir gefällt. Was mir Spaß macht, habe mich vileicht oben falsch ausgedrückt.

Was ich genau sagen will, ist jeder hat sein Leben selbst in der Hand.

Ich fühle mich frei und gut, da ich das habe was ich brauche.
 

viennatourer

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Ich verstehe dich ja und es sollte jetzt auch kein Vorwurf in deine Richtung sein,denn du hast ja schon geschrieben....
Aber gibt immer ein ausweg...
Wahrscheinlich hat jeder (s)eine traurige Geschichte,auch ich ging schon durch einige.... Täler der Tränen, daher auch mein Rat...,hinfallen kann jeder,wichtig ist aber nur, einmal mehr aufzustehen.

vt
 

Aerendil

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Liberty vs Freedom ?

Vielleicht können wir die beiden letztgenannten Standpunkte zusammenführen, wenn wir von zwei verschiedenen Bedeutungen des Begriffes "Freiheit" ausgehen.
In der englischen Sprache wird das viel deutlicher, denn es gibt "Liberty" und es gibt "Freedom".
Liberty mit Bezug zur Politik/politischen Systemen und Freedom mit Bezug zum Individuum. So im Sinne von: "Feel free to do your own thing".

Freiheit im politischen Sinne liegt wohl noch weit in der Zukunft, die Abhängigkeit von materiellen Zwängen und Machtverhältnissen ist nicht zu vermeiden, das hat IndianaJones anschaulich geschildert.
Und der Preis für einen solchen Ausstieg aus dem sozialen/politischen System, meint Verzicht in allen Bereichen, Verzicht auf Familie, auf soziale Bindungen, auf Information, auf Genuss, auf Sicherheit.
Das ist ein so hoher Preis dass es nur für sehr wenige Menschen akzeptabel ist.

Die Freiheit im individuellen Sinne dagegen, das ist m.E. erreicbar.
Es hat eher mit dem Gefühl (Feel Free) zu tun, dass wir immer dann haben, wenn wir Dinge tun dürfen, die unserem momentanen Wertesystem und Bedürfnissen entsprechen.
Nastra hat das schön erklärt. Zum Glücklichsein gehört dieses Gefühl der Freiheit dazu.
Dieser Begriff der Freiheit ist nicht nur individuell unterschiedlich, sondern auch einer Wandlung unterworfen, denn er ändert sich im Leben eines Menschen mehrfach.
Muss er auch, denn die Freiheiten der Menschen kollidieren zwangsläufig miteineinander und so müsssen sie immer wieder angepasst werden.
Als Single fühlt man sich frei, in einer Partnerschaft wird die Freiheit des anderen dann den eigenen Freiheitsbegriff modifizieren. Oder auch nicht :owink:
Solange das politische System Freiräume lässt, die individuelle Freiheit selbst zu gestalten, solange ist alles gut.
Beispiel: Solange ich meinem Chef (in sachlichem Ton) meine ehrliche Meinung sagen kann, ohne am nächsten Tag um meine Existenz fürchten zu müssen,
solange fühle ich mich frei. Meine Art der individuellen Freiheit, denn ich liebe die Wahrheit und hasse Heuchelei.
Möglicherweise hat mein Chef damit allerdings doch so seine Schwierigkeiten und ich befinde mich unvermittelt schnell auf Stellensuche.
Das ist dann der Preis, den ich für das Gefühl meiner individuellen Freiheit bereit sein muss zu zahlen.

Solange der Überbau, das heißt das Politische System mir Freiheit/Liberty gewährt, werde ich deshalb nicht um meine Existenz fürchten müssen, denn ich werde eine andere Stelle finden können.
Wenn das nicht mehr funktioniert, dann wäre Zeit für eine Revolution. :obiggrin:


lg Aerendil
 
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