Bemannte Raumfahrt vor dem Aus? Warum?

viennatourer

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yop

Ich sehe keinen schweren Verlust in der bemannten Raumfahrt,denn es gibt bisweilen da draussen nix,was Maschinen,Sonden,Roboter etc. nicht besser erfassen,analysieren und gefahrloser erledigen könnten.

Sollte irgendwann etwas gefunden werden,das einer näheren Betrachtung und
einer Beurteilung unterzogen werden soll, dann stehen sicher auch die fin.Mittel zu Verfügung.

Bis dahin sollte das Geld für Antriebsforschung genutzt werden.

Obwohl der Etat des Raumfahrtprogramms (9 Milliarden USD) nach Hohn klingt,wenn ich die US Kriegskasse (636 Milliarden USD) dagegenhalte.



mfg.vt
 
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Staufi

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Das ist ja eines der Probleme. Gerade die beiden angepeilten Ziele des Constellation programms der Mond und der Mars sind gerade zu übersäht mit Sonden, Landern und Rovern. Es gibt fast nichts mehr was man dort mit Maschienen erforschen kann. Man hat reichlich Wasservorkommen auf dem MArs gefunden. Eine gute Vorraussetzung für eine bemannte Mission. Für den Mars ist einfach die Zeit des Menschen angebrochen. Vor 20 Jahren ging man noch von einer bemannten Mission im Jahr 2030 aus. Im Rahmen von Constellation war es 2037. Das aus von Constellation ist schon ein herber Rückschritt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird selbst die jüngere Generation u20 keine bemannte Marsmission mehr erleben. Vieleicht auch keine bemannte Mondmission. Die ISS wird vorraussichtlich 2020 auf dem Grund des Meeres verschwinden.

Danach gibts für Berufsastronauten nichts mehr besonderes im Leo zu erforschen. Und für bemmante Raumflüge kann man nicht den Spruch anwenden "Das ist wie Fahra fahren, sowas verlernt mn nicht". Deswegen ist es schon gut das es Firmen wie SpaceX und Virgin Galactic gibt die weiterhin Menschen in den LEO bringen und so für Weltraumtouristen zugänglich machen. Das ganze machen die Firmen nicht weil sie Geldgeil sondern eher im Gegenteil. Sie entwickeln Techniken um auch bald einen Raumflug für den durchschnittsbürger mit 1500€ einkommen zu ermöglichen Was auch ein großen Fortschritt in der bemannten Raumfahrt darstellt.

Fakt ist auf jedenfall der Mensch hat den Urinstinkt zu überleben selbst wenn sie ihren entstehungsort die Erde dafür verlassen müssen. Man kann sagen das leben auf der Erde hat gerade halbzeit erreicht. Naturbedinngt wird die Erde nur noch 500 Millionen Jahre bewohnbar bleiben danach haben wir eine durchnittstemperatur von 70 grad und alles Wasser versiegt. Statistisch gesehen bekommen wir aber bis dahin noch ein paar Asteroiden vor den latz geknallt wie der den die Dinosaurier ausgelöscht hat. Viel Zeit bleibt uns also nicht mehr.

Nich das ich das hier im Forum gelesen hätte aber mir geht es in letzter Zeit auf den Sack wie im Internet immer mehr über bemannte Raumfahrt gelästert wird. Schlimm ist das die meisten nicht mal ahnung davon haben. den meisten Satz den ich lese: "Man soll das Geld lieber dafür ausgeben um mittel gegen Krankheiten wie Aids und Krebs zu erforschen". Aber dann nicht wissen das im Bereich Krebsforschung schon positive Ergebnisse von der ISS kamen.

Manche verstehen halt nicht wie wichtig die bemannte Raumfahrt ist. Und das Etat zwischen Raumfahrt und US Streitkräfte ist schon lange der größte Witz überhaupt. Würde die NASA nur die hälfte davon bekommen wären wir schon längst auf dem Mars gewesen.
 

singular

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Vieleicht wird auch bald NASA und Militär verschmolzen oder die NASA darf nicht hoch weil man langsam anfängt den Alien Attack Fake der NWO vorzubereiten.
 

Sh4dow

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nein;230856[url=http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Kurs-Alpha-Centauri-932469.html schrieb:
Technology Review | 17.02.10 | Kurs Alpha Centauri[/url]
Find ich gut, am Mond findet man ohnehin "nur" Helium und das kann man doch auch von sonden holen lassen. - Finde persönlich auch, dass seid der ersten Mondlandung kaum etwas punkto Raumfahrt erreicht wurde.

Wir Menschen müssen uns nur ein wenig mehr zutraun und versuchen.
 

Staufi

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Finde persönlich auch, dass seid der ersten Mondlandung kaum etwas punkto Raumfahrt erreicht wurde.
Soso was ist den mit der ISS? mal abgesehen von der Forschung da oben die uns allen hier unten zu gute kommt werden dort oben Techniken erprobt die ein langfristiges überleben des Menschen ohne hilfe von der Erde im Weltraum ermöglichen. was nützt mir ein toller Antrieb wenn man in heutigen Raumschiffen gerade mal ein paar Wochen überleben kann.
 

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Ich glaube dass wir schon viel weiter sind und mehr wissen als ofiziell zugegeben wird. Das was wir in den Medien sehen ist für uns aufbereitet.
 

Staufi

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Was das Militär angeht werden die Sicherlich bei einem Etat von 600 Milliarden das ein oder andere gehmeime Projekt am laufen haben. Die NASA als zivile Einrichtung mit nem lumpigem Etat von 18 Milliarden hat heute gar keinen Grund mehr irgendwas geheim zu halten. Das es am Anfang von Space Shuttle Programm kaum Informationen gab und heute immer noch einige der ersten Missionsbeschreibungen immer noch geheim sind lag daran das die größten Anforderungsvorgaben für das Shuttle von der Air Force kamen und nicht von der NASA. Die Air Force hat ja nach dem Challenger Unglück den Schwanz eingezogen. Seit dem hat die NASA recht wenig mit dem Millitär zu tum ausser das die Edwards Air Force Base eine Ausweichlandebahn zur verfügung stellt.
In den letzten Jahren kann man alles Verfolgen was die NASA so treibt. Allein schon auf NASA TV wird man mit etlichen Informationen über zig Projekte überrannt. Man glaubts kaum was die alles so treiben.
 

Zwirni

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Zwirni

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viennatourer

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:orolleyes: Und wieder mal.........

Astronauten entwickeln Beben-Warnsystem

http://www.heute.at/news/welt/Vom-All-aus-Astronauten-entwickeln-Beben-Warnsystem;art414,271916

Tja,das wäre mal echt super,obwohl mir bis heute verborgen blieb,wie sie das anstellen wollen, ;-))

Dieselbe Frage stellte ich mir übrigens schon...

2008....Russische ISS-Kosmonauten installieren Erdbeben-Frühwarnsystem

http://satundkabel.magnus.de/raumfa...en-installieren-erdbeben-fruehwarnsystem.html


2005....Bald Satelliten-Frühwarnsystem für Erdbeben?

http://www.shortnews.de/id/569274/Forschung-Bald-Satelliten-Fruehwarnsystem-fuer-Erdbeben


Öhhhhm ,wie bald ist....."Bald" ?

mfg.vt
 

Staufi

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Das Das Deep Space Projekt soll bereits 2025 starten. Erst sollen bei bemannte Missionnen Asteroiden untersucht werden. Danach soll der Mars angeflogen werden. Anfangs soll der Mars nur vom Orbit aus untersucht werden erst später sollen die Astronauten auf ihm landen.
 

viennatourer

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Ich seh das ein wenig anders,denn für mich kristallisiert sich endlich heraus,wofür Obama seine "Plutonium" Sammeltour macht:owink:

Innerhalb von vier Jahren soll hoch angereichertes Uran und Plutonium gesichert werden.
34 Tonnen Plutonium vor Vernichtung: Obama sieht "echte Fortschritte" - n-tv.de

Hier wird nur fortgesetzt,was Clinton 97 in die Wege leitete.

Hier der Bericht .....

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wuf/wf-97/9720309m.htm

Ein ganz mieses Game,das via MSM,gar noch als gute Tat des Obama verkauft wird.

mfg.vt
 

Zwirni

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Wieso mies? Sieh es mal so: Obama kristalliert sich als derjenige heraus der einen atomar getriebenen Ausflug zum Mars eingeleitet hat was vielleicht sogar zur interstellaren Raumfahrt führt. Er wäre eine historische Figur, nicht nur auf die USA sondern auf die Erde bezogen. Wer würde diesen Weg nicht anstreben wenn er könnte? Nur wegen der Gefahr die von Plutonium ausgeht? :owink:
 
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Zythran

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achso...


wenn man atommüll in die sonne schießen will um ihn zu entsorgen, dann ist es zu gefährlich, weil die rakete ja in der atmosphäre explodieren könnte und sich ein radioaktiver schleier um die ganze welt legen könnte...


wenn man atommüll dazu benutzt um menschen auf den mars zu schießen besteht das risiko auch, aber dann hätten wir mehr davon...



so macht die sache natürlich sinn :)
 

Helios

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Russlands nächster Versuch

Als das Sojus-System 1967 in Dienst gestellt wurde ahnte niemand, dass es nach 40 Jahren noch immer in Betrieb sein wird. Auch ahnte niemand, dass das einst im Wettlauf mit den USA entwickelte System zum internationalen Rückgrat der bemannten Raumfahrt werden würde. Beides ist mittlerweile eingetroffen, und die wichtige Rolle dieser vergleichsweise kleinen Raumkapsel wird mit dem Ausscheiden des Space Shuttles weiter an bedeutung zunehmen. Völlig Kritiklos ist es allerdings nicht. "Das System ist zu klein, zu leistungsschwach und verbrauche zuviele Ressourcen", so lautet die immerwiederkehrende Stimmen auch aus den Reihen der Entwickler und Produzenten. Zwar wird das System auch den 50. Geburtstag noch erleben und darf, sollten sich die Pläne realisieren lassen, demnächst auch mit zahlungskräftigen Touristen auf eine Reise zum Mond starten (ohne auf diesem zu landen), doch moderne Nachfolgeprogramme bestimmen in regelmäßigen Abständen die strategischen Planungen der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Dabei geht es nicht mehr um Modifikationen des bestehenden Systems, so wie es die Chinesen beispielsweise mit ihren Shenzhou-Raumschiffen gemacht haben, sondern um neuentwickelte Systeme mit genug Potenzial für eine weitere Entwicklung. Galt kurz nach der Jahrtausendwende mit dem Klipper-Projekt noch ein flugzeugähnliches System als Favorit, wechselte man bereits 2005 zu einem klassischen Kapseldesign. Dieses CSTS (Crew Space Transportation System) sollte zusammen mit der ESA entwickelt werden und somit als internationales Projekt die bemannte Zukunft von Russland in Europa sichern. Unklarheiten bei der Finanzierung und Aufgabenverteilung führten schließlich zum Bruch Anfang 2009. Seitdem ist es still geworden um die russische Raumfahrt. Und eigentlich sollte dies bis zur Präsentation des neuen bemannten Systems auch so bleiben. Doch weder der Entwickler der Raumkapsel, RKK Energija, noch das Entwicklerteam der neuen Rakete, ZSKB Progress, hielten sich an die gemeinsame Geheimhaltungsvereinbarung und ließen immer wieder Informationen über das neue Rus-System an die Öffentlichkeit dringen. Die Rakete mit variablen Nutzlasten im Bereich von 20 bis 160 Tonnen erreicht eine ähnliche Größenordnung wie die amerikanische Ares-Raketenfamilie und soll neben dem Start der bemannten Raumkapsel auch große Satelliten und ganze Raumstationen in den Orbit befördern. So werden schon konkrete Pläne für ein Weltraumhotel untersucht, das anders als die Internationale Raumstation ISS innerhalb weniger Monate nach dem ersten Start einsatzbereit wäre. Die neu zu entwickelnde Raumkapsel ist mit einem Gesamtgewicht von 23 Tonnen und einem maximalen Durchmesser von 4,4 Meter kleiner als das Orion-Raumschiff und bietet maximal sechs Personen platz. Dabei werden verschiedene Versionen entwickelt, die von maximal 14 Tage autonomen Flug mit sechs Personen in der Erdumlaufbahn bis zu 30 Tagen autonomen Flug mit vier Personen auch außerhalb der Umlaufbahn der Erde reichen sollen. Zudem besteht die Möglichkeit, das Volumen durch Kopplung mit weiteren Modulen zu erhöhen und durch eine modifizierte Serviceeinheit die Reichweite zu steigern. So sollen auch Flüge zum Mars ohne Landung auf dem Roten Planeten möglich werden. Für diese müsste ein entsprechendes Landemodul konstruiert werden. Das besonders an diesem bisher nur als Rus-Raumkapsel bezeichneten Systems ist die Landetechnik auf der Erde. Anders als bei bisherigen Landekapseln kommen keine Bremsfallschirme zum Einsatz. Vielmehr dienen Bremsraketen der Geschwindigkeitsreduktion und der weichen Landung auf dem Erdboden. So sollen für später zu entwickelnde Landemodule für den Mond oder andere Planeten eine einfachere Grundlage geboten werden.
Während sich die technischen Einzelheiten durchaus realistisch anhören, zeigen die Terminplanungen allerdings einen Mangel an Realität. So soll bereits 2015 die erste Trägerrakete Rus-M von dem neuen Raketenbahnhof Wostotschny zu Testflügen starten. Die erste Raumkapsel wird ihren Flug noch unbemannt spätestens 2017 antreten, der erste bemannte Flug ist für 2019 angesetzt. Betrachtet man die bisherigen Programme im russischen Raumfahrtprogramm, und da besonders die durch Zahlungsschwierigkeiten aufgetretenen Verzögerungen, so ist klar, dass die Entwicklung eines komplett neuen Systems innerhalb einer Dekade als Wunschdenken angesehen werden muss. Zumal mit dem Sojus-System, anders als bei den Amerikanern, weiterhin ein erprobtes und solides Raumfahrzeug zur Verfügung steht.
 
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