Der Megalodon

Astun

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Ich hab mal von einer Gegend gehört, dort sollen Haie in so Riffhöhlen eine Strömung vorfinden, in welcher sie sich ausruhen können.
Die fahren dort ihre Bewegungen auf ein Minimum runter, bewegen sich gerademal so wie in Zeitlupe und genießen dort ihre Ruhephase.
So quasi eine »Strömungs-Hängematte für Haie«.
Leider ist mir entfallen, wo das sein soll. Indik oder Pazifik.
Hat von euch schon jemand davon gehört?
 

viennatourer

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Viele kleinere Haiarten "schlafen" in Riffhöhlen,die bekannteste ist die von dir angesprochene Höhle der schlafenden Haie -Cueva de los Triburones Dormidos- befindet sich vor Cancun/mex.

Sie wird auch im Link meines Beitrags erwähnt,siehe....."Die Erholung" wo auch verschiedene Erklärungsansätze für das Verhalten der Haie aufgeführt sind.

vt
 

Pyromane

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Ja aber da kommen wir zum Kernpunkt. Ist bzw War der megalodon ein Riff oder ein hochsee Bewohner

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Astun

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Ich denke, der Megalodon war beides.
Man nimmt an, dass er Wale als Beute ansah.
Die Kinderstuben der Wale liegen immer irgendwo in Küstennähe, während die Wege zu den ertragreichsten Futtergründen meist ins offene Meer führten.
Ich denke einmal, der Megalodon wird seiner Beute gefolgt sein.
 

Pyromane

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Ja aber vielleicht hat er sie Dan auch nur in Küsten Nähe gejagt hat aber auf offener See gelebt weil so machen es die weißen ja auch

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viennatourer

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Ich denke einmal, der Megalodon wird seiner Beute gefolgt sein.
Forscher forcieren aber die Theorie,dass er am Ende des Pliozäns und dem stattgefundenen Klimawandel nicht mehr genug Nahrung fand ,weil seiner Beute, die in kältere(nahrungsreichere) Zonen abwanderte nicht folgen konnte,da er wärmere Meeresregionen als Jagd/Lebensraum brauchte und dies so zu seinem Aussterben führte.

Der (erwachsene) Megalodon soll (weltweit) in wärmeren Gewässern gelebt haben,die von Küstennähe bis etwa 1000 m Tiefe reichten.
Auch ist es eher auf Grund seiner Größe unwahrscheinlich dass er ein Riffbewohner war.
Die Megalodon gehörten zur Gruppe der Makrelenhaie zählen also zu den pelagischen, die benthischen sind eher kleine Haie (bis etwa 3m) wie zb. Ammen,Katzen,Engelhai usw...

Hier noch etwas Hintergrundinfo für Interessierte.....

https://www.mineralienatlas.de/lexi...gisches Portrait/Haie?lang=de&language=german

vt
 

Astun

Jäger verlorenen Wissens
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@viennatourer

Naja, ich weiß nicht, ob man die Südspitze Afrikas als warmes Gewässer bezeichnen kann, da ja dort die Antarktis sicher näher ist als die Tropen.
Und die Haie, besonders die Weisen Haie, welche mit dem Megalodon am nächsten verwandt sein sollen, tummeln sich dort zuhauf.
Überall dort, wo Du einen Weisen Hai antriffst, könntest Du auch einen Megalodon antreffen, wenn er denn tatsächlich überlebt hätte.
Nebenbei bemerkt dürfte Südafrika auch eine Rolle spielen, bei der Wanderung der Wale, eben jener Wale, die im Atlantik vorkommen.

Google mal die Wanderrouten der Wale nach und an welchen Orten es Zwischenfälle gegeben hat, welche einem Riesenvieh oder Meeresmonster zugeschrieben wurden.
Wenn Du beides vergleichst, bin ich mir sicher, dass Du auf Zusammenhänge stößt.
Wenn Du dann noch die Sichtungen von großen Rückenfinnen und Schwanzfinnen dazunimmst, dann könnte es noch mehr Übereinstimmungen geben.

Vorausgesetzt Du würdest dich dazu bereiterklären, wäre ich schon sehr gespannt auf deine Ergebnisse. Wenn Du das alleine nicht machen willst, dann müssten wir noch jemand finden, der sich um einen Teil dieser Datenrecherche kümmert.
 

Astun

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Hier mal eine Karte von Wikipedia, welche das Verbreitungsgebiet des Weissen Hai markiert, der ja der nächste Verwandte des Megalodon ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weißer_Hai#/media/File:Carcharodon_carcharias_distmap_2.png

Die dunkelblauen Gebiete kennzeichnen das Hauptverbreitungsgebiet, und ich denke, der Megalodon hätte dort genauso leben können.

Dann noch hier ein Wikipedia-Bild, welches einen Größenvergleich zwischen Megalodonzahn und dem Zahn eines großen Weissen Hais darstellt:

https://upload.wikimedia.org/wikipe...n_tooth_with_great_white_sharks_teeth-3-2.jpg
 
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viennatourer

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ich weiß nicht, ob man die Südspitze Afrikas als warmes Gewässer bezeichnen kann, da ja dort die Antarktis sicher näher ist als die Tropen.
Nun ich bin ja in meinem Leben schon ein wenig herum gekommen,von daher kann ich dir schon mal für dieses Beispiel entgegnen,
dass deine -grobe- Einschätzung von warm/kalt, so einfach nicht ist.

Gerade an der Spitze von S.A bzw. Kap der guten Hoffnung und Kap Agulhas, gibt es sowohl eine kalte Strömung aus dem Süden, den sog. Benguelastrom der entlang der afr. Westküste in den Atlantik strömt,wie auch an der Ostküste; die aus der Gegenrichtung aus dem ind.Ozean kommende Agulhasströmung,die wiederum jede Menge Wärme von Ost nach Süd pumpt.
Die beiden Strömungen treffen -vor- Kapstadt aufeinander bzw. strömen aneinander vorbei.

Schwierig zu recherchieren,da man die -damaligen- Temperaturunterschiede der Meere nicht mehr messen kann,ja sogar ganze Ozeane nicht mehr existent sind und neue dazu kamen.
Dies gilt auch für div. Strömungen,die es damals noch gar nicht gab und erst durch Kontinentaldrift,Verschiebungen,Auffaltungen o.ä entstanden.

So kollidierten zb. Süd/Mittelamerika erst vor ca. 10 Mio Jahren,bis dahin gab es noch keinen Golfstrom,der nun warmes Gewässer in unsere Breiten bringt.
Der Megalodon jagte auch vor 20 Mio Jahren in Meeren die das heutige Alpenvorland stellen und es gibt auch Zahnfunde in der peruanischen Atacama,du siehst ....ein sehr weites Feld,das hier zu beackern wäre.

Noch ein gutes Beispiel zu den Strömungen....
Die heutige Thermohaline Zirkulation der Ozeane zeigt, dass Kalt und Warmströmung auch ganz gut auf einer Linie(in entgegengesetzte Richtungen)oder kreuzend verlaufen können,nur geschieht das eben in -unterschiedlichen -Tiefen.

Verbreitungsgebiet des Weissen Hai markiert, der ja der nächste Verwandte des Megalodon ist
Ist er das,ich dachte der nächste Verwandte des Weißen wäre der Mako ?

Vielleicht hast du ja nicht unrecht und der Mako ist ja nur der nächste -lebende- Verwandte,dazu müsste ich erst mal die Familiengeschichte
von Carcharocles(megalodon) und Carcharodon(w.Hai) nachblättern.

vt
 
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Saci

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Pyromane

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Oder er is einfach kleiner geworden und is das was heute der mako is

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viennatourer

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Oder er is einfach .....
Netter Versuch aber nein,auch der Mako hat schon zig-Millionen Jahre in seiner Bio,;-) er ist sogar älter als der Megalodon.

Mako und Weißer Hai,Paläozän- 66Mio Jahre/ datiert bis 60 Mio Jahre
Megalodon, Miozän-20 Mio Jahre / datiert bis 17 Mio Jahre

@ Astun

Dies klärt auch ,dass der Mako der nächste Verwandte vom Weißen Hai ist,die Abspaltung fand im Pläozän oder Eozän statt,
also lange vor dem auftreten des Megalodon.

siehe..... A. Peter Klimley, David G. Ainley : Great White Sharks: The Biology of Carcharodon Carcharias. Seite 49-53

vt
 
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Pyromane

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Naja das Video in Video 2 is ein Riesen Maul Hai der is harmlos. und den Bildern.... kann ich kein glauben schenken ich meine das Bild in Video 1 sieht ja sehr sehr scharf aus als hätte er kurz inne gehalten. Die Proportionen machen mich da auch bissl stutzig.

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Astun

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Hab hier ein Youtube-Video über das Rätsel von Shark Alpha: https://www.youtube.com/watch?v=qGa_hKZbvuE
Das ist ja meines Erachtens noch nicht wirklich gelöst.
Auch im P.M.-Magazin 06/2018 wird dieses Thema wieder aufgegriffen.
Wie haben sie im Magazin geschrieben:

Welches Raubtier ist so groß und so stark, dass es weiße Haie frisst?
Der Hauptverdächtige gilt als ausgestorben.
Aber ist das wirklich sicher?

Riesenmaulhaie kommen als Alpha-Jäger auch nicht in Frage, da diese zwar groß, aber nur harmlose Krillfresser sind.

Also doch Megalodon?
Die meisten Experten gehen davon aus, dass Megalodon ausgestorben ist.
Aber ein Hintertürchen lässt sich die Wissenschaft offen.
100%-ig kann man Megalodons Überleben nicht ausschließen, aber sämtliche Spuren von Megalodons, welche sich zuverlässig datieren lassen, seien älter als 1,5 Millionen Jahre.

Kryptozoologen mutmaßen hingegen, dass sich Megalodon in die Tiefsee zurückgezogen haben könnte.
Pottwale, welche einst auch zur Megalodon-Beute gehörten, können heute noch Tiefen erreichen, welche bis zu 3000 m und mehr gehen.
Man kann annehmen, dass auch Megalodon seine Beute in größere Tiefen verfolgen konnte.
Also ist die Theorie, dass sich Megalodon in die Tiefsee zurückgezogen haben könnte, nicht völlig von der Hand zu weisen.

Shark Alphas Schicksal ist wahrscheinlich ein Indiz, aber noch kein Beweiß, dass Megalodon vielleicht doch überlebt haben könnte.
 

Gorgo

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bin schon auf den film gespannt... ("Meg")

aber: du redest von dem megalodon geradezu so, als sei er der könig der meere...
das bezweifle ich stark.
1. weil wir menschen über die tiefsee nicht viel wissen.
2. wenn ich an einen könig denke, dann fallen mir worte ein wie erhaben, intelligent, unantastbar..... megalodon, oder generell haie, sind perfekte fressmaschinen, aber sonst.. viel hirn is da nicht drin, das ist der punkt.

wo stecken denn wirklich viel hirne drin, buchstäblich?
welches tiefsee wesen fällt dir wohl ein, dass in einem arm einen megalodon, in einem anderen einen pottwall, in einem anderen ein schiff aus dem 2. weltkrieg:) usw. weit von sich fernhalten kann...?
 

viennatourer

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Welches Raubtier ist so groß und so stark, dass es weiße Haie frisst?
Nun, den Orca hatte ich auf meiner Predator-Liste immer schon ganz oben.
Dass er sie tötet ist ja schon länger bekannt.
Neu ist (mir) allerdings,dass sein Lieblingsteil die Leber des White Shark zu sein scheint,wie durch Funde bestätigt wurde.

siehe....leibspeise-leber-vom-weissen-hai

Die angegebene "Jagdtiefe" beim Shark-Alpha Vorfall korreliert allerdings nicht mit dem
was über das Jagdverhalten von Orcas bekannt ist.
 
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pitfisch

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Wie war das noch? Wir kennen wieviel % der Tiefsee?

nothing is real john lennon
 
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