Die EU und Brüssel - Europäische Union

viennatourer

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Gorgo

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Die Dokumente offenbaren zudem, dass sich die USA dem dringenden europäischen Wunsch verweigern, die umstrittenen privaten Schiedsgerichte für Konzernklagen durch ein öffentliches Modell zu ersetzen. Sie haben stattdessen einen eigenen Vorschlag gemacht, der bisher unbekannt war.
schleicht's eich...

da bin ich absoluter patriot. ich brauch kane zwiebel aus china, oder rettich aus israel, so ein dreck.

da schau ich mittlerweile schon drauf, das meine kartoffeln aus NÖ kommen, mein rotwein aus dem burgenland.. da fühl ich mich einfach besser, und über qualität brauch ma eh ned reden.
 

viennatourer

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Da geht´s aber nicht nur um Zwiebel oder Rettich,oder Lebensmittel im allgemeinen.
Da kann der hoffentlich bewusste und mündige Konsument ja noch selbst entscheiden.
Die Konzerne aber können in derzeitiger Form des Vertrages (TTIP-Investorenschutz anm.) gegen Lohnerhöhung,lokale Gesetze,Umweltauflagen, usw... einfach gegen alles klagen was -ihre- Umsätze bzw. Gewinne schmälert.

In Kanada wurde zb. eine Stadtregierung auf 3,5 Milliarden USD; auf Grund des Freihandelsabkommens NAFTA; verklagt,weil sie eine -neue-Brücke über einen Fluss nach USA bauen wollte und so das Mautgeschäft(Einnahme) der -alten- Brücke (im Besitz eines Konzern anm.) geschmälert hätten.
Auch unter TTIP ein vorstellbares Szenario von Anwälten um Geld zu drucken.
Habe dir mal den Link rausgesucht.....Ambassador Bridge-als-warnendes-beispiel-fuer-europa

Mehr Beispiele von Konzernklagen....http://www.werkstatt.or.at/index.php?option=com_content&task=view&id=1332&Itemid=86

vt
 
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viennatourer

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Gorgo

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TTIP Behauptungen & Fakten.

Auszug:

FLEISCHIMPORTE

Behauptung:
„Durch TTIP gelangen ‚Hormonfleisch‘ und ‚Chlorhühnchen‘ aus den USA auf den deutschen Markt.“

Fakt ist:
Fleischimporte aus den USA sind nur dann möglich, wenn sie den umfangreichen europäischen Standards im Bereich des Lebensmittelrechts, des Lebensmittelhygiene- und Fleischhygienerechts sowie den EU -Vorschriften zu Arzneimitteln gerecht werden. Daran ändert sich durch TTIP nichts.

Daher wird der Import von mit Wachstumshormonen behandeltem Fleisch
verboten bleiben. Grundsätzlich gilt bei der Fleischerzeugung weiterhin, dass Hygienestandards eingehalten werden müssen und nur Stoffe zugelassen werden, die sowohl gesundheitlich als auch ökologisch unbedenklich sind.
das klingt ja alles schön ich glaub denen aber nur kein wort wenn's um LM geht, vor allem bei so einem mega-projekt.

schlussendlich geht's um den mammon und den will jeder haben und am besten mehr als jeder andere.

ich brauch überhaupt nix von den amis wenn's ums fressen geht.
 

infosammler

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Aber der sinn lebensmittel von amerika zu importieren ergibt sich mir aber weder mit ttip noch ohne.:oeek: da bin ich bei dir gorgo.

Ist halt auch die frage, was zwar jetzt nicht erwähnt wird, aber dadurch noch möglich sein wird. Wenn man sich die rechtslage, staatliche gesundheitsvorkehrungen und arbeitsrechte usw der usa ansieht.... :orolleyes: na danke.
 

Gorgo

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ich kann mich erinnern, als mir ein freund einen snack von seiner USA reise mitgebracht hat, stand da hinten fettgedruckt "contains genetically modified corn" drauf.

daraus wird also kein geheimins gemacht. über gen-food per se wird ja noch immer fest gestritten..

weil du nach dem sinn fragtest (frugst?) hier wird fest werbung gemacht.

auszug:

Richtig gemacht ist TTIP:

1. Das beste Konjunkturprogramm für Europa.
2. Der Motor für mehr Jobs in Österreich.
3. Die entscheidende Grundlage für Österreichs und Europas führende Rolle im globalen Wettbewerb.

Für Europa sind die USA der wichtigste Handelspartner, für Österreich der drittgrößte Exportmarkt und somit bereits heute der mit uns am engsten verflochtene Wirtschaftsraum der Welt. Gemeinsam stehen die EU und die USA für 30,4 Prozent des weltweiten Handels, der Warenaustausch beträgt rund 1,4 Mrd. Euro pro Tag.

Durch TTIP würden Zölle und weitere Handelshemmnisse beseitigt und gleichzeitig die Standards der Zukunft gesetzt. Damit erhöht sich Österreichs und Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen Kontext. Diese Chance darf sich ein starkes Exportland wie Österreich nicht entgehen lassen.
tja..


ETA: zölle beseitigt... heißt das, das man dann noch leichter irgendeinen blödsinn importieren/exportieren kann...? versteh ich nicht. wie sieht's denn dann mit der sicherheit aus? oder is das eh schon alles wurscht, terrrorgefahr usw. ...?
 

Mango

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So verstehe ich das auch, dass sich Hinz und Kunz von "drüben" zollfrei allerlei Schnickschnack bestellen kann. Yay!
Nahezu grenzenloses Onlineshoppen....:otwisted:
 

infosammler

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Schlimm! Hoffentlich geht die klage niemals durch!
 

infosammler

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@fix

Für mich lain, was will usa im berreich landwirtschaft?
 

_fix_

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Ich denke mal es geht um Firmen wie Monsanto u.s.w.Damit deren gentechnisch veränderte Sch..... in Europa vertrieben werden kann.
Und wenn nicht dann gibt es jedemenge Klagen.


aus Wikipedia:

2005 verklagte der Imker Karl-Heinz Bablok den Freistaat Bayern auf Schadensersatz, weil Pollenspuren von gentechnisch verändertem Mais (MON810) in seinem Honig gefunden wurden. Der Europäische Gerichtshof urteilte im September 2011, dass Pollen im Honig als Zutat einzustufen ist und die Herkunftspflanze hierfür eine besondere Zulassung benötigt, wenn sie gentechnisch verändert ist. Diese Zulassung besitzt MON810 nicht. Durch das neue Urteil ist zum einen eine Toleranzschwelle für die Zutat Pollen aus in der EU nicht zugelassener GVO nicht gegeben. Zum andern muss die Honigzutat Pollen dann als „genetisch verändert“ gekennzeichnet werden, wenn der Anteil von Pollen aus hierfür zugelassenen Gv-Pflanzen mehr als 0,9 % am Gesamtpollengehalt beträgt.[82][83]
 

Mango

bioengineered
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Bei aller TTIP Kritik würde ich sagen, dass die europäischen Konzerne daran auch sehr interessiert wären und leichter in die USA kämen.
Die Berichte kommen mir langsam etwas einseitig vor, als wenn nur die europäer Nachteile hätten.
Gibts eigentlich einen seriösen Bericht welche Nachteile die Amis hätten? Muss ja auch was geben..

Und weil immer nur auf Monsanto geguckt wird...gibt ja noch viele andere schlimme Finger^^

http://www.gmwatch.org/gm-firms/10558-the-worlds-top-ten-seed-companies-who-owns-nature

http://www.sourcewatch.org/index.php/%22Big_6%22_Pesticide_and_GMO_Corporations

Und in dem Zusammenhang ist es auch interessant den Kauf von Monsanto zu beobachten. Bayer plant ja Monsanto zu kaufen aber das zieht sich gerade:

http://www.wiwo.de/unternehmen/indu...de-warum-bayer-nicht-vorankommt/13726542.html
 

_fix_

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Ob die Amis Nachteile haben?
Ich glaube nicht sehr viele.Die wollen doch Ihre Chlorhühner und ihre gentechnisch veränderten Produkte hier verkaufen.
Auch fürchte ich um unsere Arbeits und Sicherheitsstandarts.Ob die nämlich in Amerika genauso sind wie in Deutschland,wage ich zu bezweifeln.
Ach,und das man Firmen noch Jahre zurück verklagen kann,ist auch nicht toll.
Da fehlt es doch an Rechtsicherheit.Wie soll man denn ein Produkt auf den Markt bringen,wenn dann Jahre später einer klagt und ich Entschädigung zahlen muß.
Ich verstehe das alles nicht und viele Politiker auch nicht.:osmile:
 
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