Donald Trump – der 45. Präsident der USA

Yvannus

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@infosammler Nope, das hat sich als Fake rausgestellt, wie schon einige andere Fälle.



@Xabbu Oder sie wurden rasiert, zumindest hab ich mal in so ner Knastdoku gesehn, dass sie die teilweise "herrichten". Aber not sure
 

Zwirni

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Impeachment Nummer 2 gestartet:
 

Zwirni

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In der ersten Abstimmung wurde der Absetzung zugestimmt. Jetzt ist der Senat am Zug.
 

infosammler

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Wahnsinn was Donakd Trump gemacht hat. Das ist unfassbar und das ein Mensch alleine.
Sowas hat die USA noch nicht erlebt.
 

!Xabbu

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Zumindest ist er schon mal raus aus dem Weißen Haus - der erste Schritt ist gemacht. Um genau 14:09 Uhr ist er in den Regierungshelikopter gestiegen. Auf dem Militärflugplatz Andrews hat sich Donald Trump dann feiern lassen und bedankte sich bei seinen Anhängern.

Ich hatte schon befürchtet, der hätte sich an seinen Schreibtisch gekettet.
 

viennatourer

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Yvannus

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Man kann hoffen. Trump ist bis dahin 78, da mag sich auch biologisch was tun.
 

viennatourer

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Das echte Problem dürften die fehlenden Wechselwähler sein,wie man sie zb. in Europa kennt,wo auch die -vorher- gewählten Parteien schon mal bei der nächsten Wahl für (subjektiv wahrgenommene) falsche Entscheidungen "abgestraft" werden.
Ich hatte unlängst Gespräche mit 3 Amerikanern, die mir unisono erklärten,dass in den USA halt sehr traditionell (Reps/Democrats) gewählt wird
und im Grunde der jeweilige Spitzenkandidat zweitrangig ist.
 

!Xabbu

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Ja, da wird man in die Partei geboren und wächst damit auf. Wer dann irgendwann wechseln möchte wird von der Familie verstoßen.
 

Helios

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Die Wechselwähler und die Person des Spitzenkandidaten waren die Gründe dafür, dass Trump 2016 gewonnen und 2020 verloren hat. Gut die Hälfte der Wähler ist eng mit einer Partei verbunden, für die ist es tatsächlich auch fast egal, wer der eigene Kandidat ist. Den Statistiken nach Wählen 90% der Republikaner den Republikaner, für die Demokraten gilt umgekehrt das gleiche. Die andere Hälfte der Wähler gehören keiner Partei an und sehen sich auch nicht einer Partei besonders nahe. Das heißt nun nicht, dass sie jeweils völlig neutral sind, aber hier wird deutlich stärker auf die Argumente und die Person geschaut. Über 90% dieser Wähler wären grundsätzlich wechselbereit, gut ein Drittel bis die Hälfte schwankt jedes Jahr tatsächlich zwischen den Kandidaten und Parteien, wovon dann wiederum um die Hälfte entgegen ihrer vorherigen Entscheidung wählt. Auf die Gesamtheit aller Stimmen bezogen sind das üblicherweise 10 bis 15%, als Schnitt über die Jahre, wobei man das noch genauer differenzieren könnte zwischen den Wahlen, bei dem ein komplett neuer Präsident gewählt werden sollte, und jenen, bei denen ein amtierender Präsident antrat. Das liegt daran, dass im letzteren Fall vor allem der amtierende Präsident von dieser Wählergruppe anhand seiner Arbeit bewertet wird.

Die Zahl der Wähler, die mit einer Partei eng verbunden sind ist im Vergleich zu Europa deutlich höher, das ist durchaus richtig, für das Ergebnis aber meistens irrelevant, weil die Lager sich insgesamt nicht stark genug voneinander entscheiden, damit das eine Rolle spielt. Es sind zum großen Teil also tote Stimmen. Von den grundsätzlich wechselbereiten Wählern verändern tatsächlich eine Zahl, die nicht so weit von den europäischen Zahlen (die ihrerseits ja auch stark schwanken, besonders in den letzten Jahren) entfernt ist, im Vergleich zur Vorwahl ihre Stimme. Das Hauptproblem ist dabei allerdings, dass die politische Relevanz von Alternativen abseits der beiden großen Parteien fehlt. In den starken Jahren dieser kleineren Parteien, als sich deren größerer Erfolg bereits ankündigte, stieg daher auch die Zahl der Wechselwähler an (was wiederum Grund für die Erfolge war).

So oder so sind es genau diese grundsätzlich wechselbereiten Wähler, die den Unterschied ausmachen, weswegen auch diese Ziel der Kampagnen sind. Und die wiederum sehr stark darauf achten, wer da nun wirklich als Kandidat antritt.

Wer dann irgendwann wechseln möchte wird von der Familie verstoßen.
Das mag es in einigen Fällen geben, sowas wird es auch hier in Deutschland geben, aber repräsentativ ist das nun wirklich nicht.
 

!Xabbu

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Das war natürlich bewusst etwas spitz von mir formuliert. Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass die Parteizugehörigkeit häufig familiäre Wurzeln hat. Das ist fast so wie bei der Religion: Wenn die Eltern katholisch sind ist der Nachwuchs ebenfalls zunächst katholisch. Später kann man sich natürlich anders orientieren - ob das Papi freut darf bezweifelt werden.
 

Helios

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Ja, aber ist das irgendwo anders wirklich anders? Sobald irgendetwas einen besonderen Stellenwert in der Familie einnimmt, egal ob Religion, Politik, oder sonst etwas ist meines Erachtens die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das auch in der Familie weitergegeben wird. Und da die Politik sehr eng auch mit den Lebensumständen verbunden ist, muss der Stellenwert vermutlich nicht mal so hoch sein wie in anderen Fällen. Auch bei uns gibt es ja klare Tendenzen bei der Stadt- und Landbevölkerung, in ehemaligen Industriehochburgen, selbst rein geographisch.
Meine Familie war im Grunde unpolitisch, gewählt wurde natürlich wer die eigenen Standpunkte vertrat, und meine eigene Entwicklung wurde davon ebenso geprägt. Das ist in den USA etwas extremer, weil da so gut wie alles etwas extremer ist, allerdings wird dies in den hiesigen Medien auch häufig überzeichnet. Ähnlich wie ja andere Klischees über die USA auch. Im Alltag spielt die Politik bei den meisten Menschen, nicht anders wie bei uns, quasi keine Rolle.
 
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