Luzides Träumen

der_Seher

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<span style="color:yellow"> <span style="font-size:18pt"> Luzides Träumen </span> </span>

Abends gehst du ins Bett und entspannst dich. Nach einer Zeit schläfst du ein und beginnst zu träumen – hier beginnt deine neue Welt. Im Traum weißt du für gewöhnlich nichts von deinem Leben im Wachzustand und genauso erinnern wir uns, wenn wir wach sind, nur oberflächlich an einige Träume oder gar nicht mehr. Dabei träumt jeder Mensch ca. 4 Träume pro Nacht. Das macht in einem Leben viele Tausend Träume. Eigentlich ist es zu schade, wenn wir die Erfahrungen nicht von einer in die andere Welt mitnehmen…
Der Schlüssel um beide Seiten bewusst zu erleben ist Luzides Träumen.
Luzides Träumen oder auch Klarträumen genannt, ist die Fähigkeit, sein Tagesbewusstsein vom Wachzustand mit in den Traumzustand zu nehmen oder dort zu aktivieren, um bewusst ins Traumgeschehen einzugreifen. Kurz gesagt: Man weiß, dass man träumt.



<span style="color:yellow"> Welche Arten von Träumen gibt es? </span>
  • Luzider Traum:
    Ein Traum, in dem der Träumer weiß, dass er träumt. Je mehr Luzidität vorhanden ist, desto bewusster kann der Träumer ins Geschehen eingreifen.
  • Präluzider Traum:
    Vorstufe zum Luziden Träumen. Der Träumer erlangt kurz das Bewusstsein, verliert es aber wieder an den Traum.
  • OBE: (Out-of-Body-Experience)
    Ein sehr real wirkender Zustand, bei dem man meint, sich außerhalb seines Körpers zu befinden.
  • Falsches Erwachen:
    Man träumt, dass man aufwacht und geht unwissend den gewöhnlichen Alltagsbeschäftigungen aus dem Wachzustand nach.
  • Schlafwandeln:
    Ein instinktiver Vorgang, bei dem im Tiefschlaf die Psyche den Körper mehr oder weniger orientiert steuert.
  • D.I.L.D (Dream-initiated Lucid Dreams):
    Luzide Träume, die aus einem Traum heraus aktiviert werden.
  • W.I.L.D (Wake-initiated Lucid Dreams):
    Luzide Träume, die aus dem Wachzustand initiiert werden.


<span style="color:yellow"> Wie lernt man Luzides Träumen? </span>
Um Luzides Träumen zu erlernen, ist es sinnvoll, das Wachbewusstsein zum Beispiel durch die Führung eines Traumtagebuchs, das das Erinnerungsvermögen an Träume steigert, zu trainieren, genau wie das Traumbewusstsein durch diverse Übungen, um zu erkennen, dass man „nur“ träumt.

Traumtagebuch
Ein Traumtagebuch ist ein Buch oder ein Notizheft, in das man nach dem Aufwachen seine Träume reinschreibt, um so das Erinnerungsvermögen an Träume zu schulen.
Lege, bevor du Schlafen gehst, dein Traumtagebuch mit einem Stift griffbereit neben dein Bett, sodass du beim Aufwachen gleich deine Gedanken hineinschreiben kannst.
Dein erster Gedanke, wenn du aufwachst, sollte sein: „Was habe ich gerade geträumt?“ Halte deine Augen geschlossen und stelle dir deine Träume noch mal vor deinem geistigen Auge vor. Wenn du in dein Traumtagebuch schreibst, versuche möglichst, dich nicht auf die andere Seite zu legen oder die Augen lange offen zuhalten, denn je wacher du wirst, desto mehr schwindet die Erinnerung an deine Träume.
Das Führen eines Traumtagebuchs kann viel Spaß machen, denn abgesehen von der Motivation, sich immer an Träume erinnern zu können, lernst du, deine Träume zu deuten, weil du mit der Zeit eine eigene Traumsymbolik entwickelst. Du kannst auch zusammen mit Freunden über deren Träume sprechen oder zusammen einen Deutungsversuch starten.
Für Traumsymbole und Traumdeutung empfehle ich, einen extra Ordner anzulegen, der nach Symbolkategorien oder alphabetisch geordnet ist.

Affirmationen
Affirmationen sind ähnlich wie Suggestionen. Gib dir am Abend, bevor du ins Bett gehst, Versprechen wie: „Heute Nacht habe ich einen Klartraum!“ Oder „Ich erinnere mich morgen daran, was ich geträumt habe und schreibe es in mein Traumtagebuch!“ Dein letzter Gedanke, mit dem du einschläfst, sollte auch so ähnlich sein. Wenn du mit dem Gedanken an einen Luziden Traum einschläfst und die Nachricht bei deinem Unterbewusstsein ankommt, wird es vielleicht klappen!
Eine andere Möglichkeit, die bei mir schon geklappt hat, ist, sich in einem Traum auf die Hand zu gucken. Ich weiß nicht genau, warum es funktioniert, aber es funktioniert! Man erlangt augenblicklich Bewusstsein und eine höhere Luzidität. Man muss sich das nur in Form einer Affirmation vornehmen bevor man einschläft, denn sonst denkt man daran nicht, während man träumt.

Reality-Checks
Wir sind Gewohnheits-Menschen. Was im Alltag Gewohnheit ist, wird in unseren Träumen auch oft zur Gewohnheit. Das Ziel ist es, dass es zur Gewohnheit wird, sich in einem Traum die Frage zu stellen, ob man gerade träumt. Stellt man sich diese Frage ernsthaft, ist die Antwort dann JA.
Stell dir so oft wie möglich am Tag die Frage: „Träum ich gerade?“ Sieh dich um. Sind irgendwelche Anomalien zu beobachten in der Umgebung? Kannst du fliegen? Such deine Uhr und guck, ob sie richtig geht! Denk nach: Gibt es große Gedächtnislücken? Wenn das zur Gewohnheit wird, wirst du in einem Traum irgendwann auch solche Reality-Checks durchführen und erkennen, dass du nur träumst.
Es kann auch passieren, dass du dir während eines Traums umschauend die Frage stellst, ob du gerade träumst und die Antwort NEIN lautet. Man nennt diese Stufe Präluzidität und mir ist das schon einmal passiert. (Peinlich :f15: )
 

der_Seher

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<span style="color:yellow"> Spezielle Methoden </span>
Um Luzides Träumen zu lernen gibt es auch vermarktete Methoden, die von Traum- oder Bewusstseinsforschern speziell entwickelt wurden. Ich spreche die wirkungsvollsten einmal kurz an:


Autogenes Training
Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung, der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Durch Hypnose ähnliche Formeln werden körperliche Vorgänge beeinflusst und man kann sich selber verschiedene Vorsätze geben, zum Beispiel „Ich will nicht mehr rauchen!“ oder „Ich will Klarträumen!“.

  • Vorteile:
  • leicht zu erlernen
  • sehr gesund

    Nachteile:
  • keine

Hemi-Sync®
Diese Methode basiert auf Akustik und der Überlagerung von Frequenzen. Durch einen Stereo-Kopfhörer werden zwei fast gleiche Frequenzen überlappend ins Gehör gespielt und durch das Auslöschungsprinzip entsteht ein dritter Ton, den man "binaural-beat" nennt.
Man nimmt im Kopf ein leichtes Vibrato wahr, wenn man diese Hemi-Sync (Hemi-Sync = Hemisphere Synchronisation, also Zusammenspiel beider Gehirnhälften) Akustik hört.
Wenn man diesen Geräuschen seine Aufmerksamkeit widmet, bekommt man Zugang zu bewusstseinserweiterten Zuständen. Zu diesen gehören zum Beispiel tiefe Meditation, Luzide Träume oder Außerkörperliche Erfahrungen.

  • Vorteile:
  • funktioniert sehr gut und professionell
  • man kann sich aussuchen, welchen Bewusstseinszustand man anstrebt

    Nachteile:
  • teuer
  • meist nur auf Englisch zu erhalten


<span style="color:yellow"> Hilfsmittel </span>
Manche Leute benutzen auch spezielle Hilfsmittel, um besonders lebhafte oder Luzide Träume zu bekommen. Dazu gehören unter anderem Kräuter bei den Indios, Medikamente oder Alkohol. Ich halte aber in der Regel von bewusstseinserweiternden Drogen in Verbindung mit Luziden Träumen oder Außerkörperlichen Erfahrungen nichts.
Trotzdem hier zwei bekannte Methoden:

Vitamin B6
Vitamin B6 soll in überdosierter Form (ca. 300 mg, Tagesdosis etwa 50 mg) sehr klartraumfördernd wirken. Dieses Vitamin dient zur Konzentrationssteigerung und hilft bei Schlafstörungen.

  • Vorteile:
  • wirkt recht gut und schnell
  • fördert auch das Erinnerungsvermögen
  • günstig in der Apotheke zu bekommen

    Nachteile:
  • kann nach einer Zeit abhängig machen
  • jeder verträgt es anders

NovaDreamer®
Der NovaDreamer® sieht wie eine futuristische Maske aus. Das Gerät verfügt über eingebaute Sensoren, die den Beginn der REM-Phase erkennen. (Das ist die Traumphase) Nach der Erkennung erhält man ein unterschwelliges optisches oder akustisches Signal das, ohne einen zu wecken, über den Beginn des Traumes informiert. Man realisiert dies im Traum und träumt von da an Luzid. Zu bekommen in der NovaDreamer® im Shop für 300€ - 400€ aber bei eBay schon für 150€ - 200€.

  • Vorteile:
  • funktioniert sehr gut
  • ersetzt bei Schlafstörungen den Therapeuten

    Nachteile:
  • Tragekomfort gewöhnungsbedürftig
  • übertrieben teuer!



<span style="color:yellow"> Links </span>
Unser Topic über Luzide Träume zum Diskutieren:
http://www.wahrexakten.at/showthread.php?t=439
Traumübung Horntore:
http://www.wahrexakten.at/showthread.php?t=3047
Traumdeutung:
http://www.deutung.com/
Klartraum Forum:
http://www.klartraum-forum.de.vu/
 

der_Seher

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<span style="color:red"> <span style="font-size:18pt"> Häufig gestellte Fragen (F.A.Q) </span> </span>



<span style="color:yellow"> Wann träumt man genau? </span>
Geträumt wird vor allem in den REM-Phasen (=Rapid-Eye-Movement), die während des Tiefschlafs auftreten. Diese Phase tritt für gewöhnlich zyklisch alle 90 Minuten auf.


<span style="color:yellow"> Warum sollte man luzide träumen? </span>
Träume sind dazu gedacht, um aus ihnen zu lernen und die Erfahrungen mitzunehmen. Sie sind Manifestationen des Unterbewusstseins, die wir mithilfe von Traumdeutung deuten und verstehen lernen können. Wie soll man aber daraus lernen, wenn man sich ein paar Stunden später nicht mehr an das Geträumte erinnern kann? Durch Luzides Träumen erhält man die Möglichkeit, bewusst die Welt der Träume zu erleben und die Erlebnisse im Gedächtnis gespeichert mit in das Wachbewusstsein zu nehmen.

Es macht auch eine Menge Spaß, luzide zu träumen, denn den Handlungen sind quasi keine Grenzen gesetzt. Man kann jedes Szenario aus der Fantasie erleben, fast als wäre es real. Wer hat sich noch nicht gewünscht, einmal fliegen zu können? :f25:

Luzide Träume stellen die beste Therapie gegen Albträume dar. Wenn man sich bewusst wird, dass das Geschehen „nicht real“ ist, kann man den Ängsten entgegenwirken, indem man sich ihnen stellt oder durch positive Gedanken das Traumgeschehen in ein weniger albtraumartiges umwandelt.


<span style="color:yellow"> Kann jeder Luzides Träumen erlernen? </span>
Bewusstes Träumen ist genau wie das Erinnern von Träumen eine Fähigkeit, die jeder erlernen und durch bestimmte Techniken oder Übungen trainieren kann.


<span style="color:yellow"> Wie träumen blinde Menschen? </span>
Ein von Geburt an blinder Mensch berichtet, dass seine Wahrnehmung in Träumen der im Wachzustand gleicht. Er fühlt alles um ihn herum räumlich, hört alles, schmeckt alles – nur sehen kann er nicht.
http://www.anderssehen.at/alltag/berichte/traum2.shtml

Anders verhält es sich bei so genannten Out-of-Body-Experiences. Von Geburt an blinde Menschen, die OBEs oder Nahtoderfahrungen haben, berichten, dass sie zum ersten mal in ihrem Leben sehen konnten – was sich als albtraumhafte Erfahrung herausstellt.


<span style="color:yellow"> Ich wache manchmal auf aber kann mich nicht bewegen! </span>
Diesen Zustand nennt man Schlafstarre oder Schlafparalyse. Es gibt eine körpereigene Schutzfunktion, die bewirkt, dass die Handlungen aus dem Traum nicht mit dem physischen Körper umgesetzt werden. Für gewöhnlich bekommt man von dieser Starre des Körpers nichts aber manche Menschen werden wach, das heißt, werden „bewusst“ während ihr Körper sich in diesem entspannten Zustand befindet.
Das kann mehrere mögliche Ursachen haben:
  • Schlafstörungen (zum Beispiel Narkolepsie)
  • Folge eines schlimmes Albtraumes, aus dem man versucht hat, sich zu befreien
  • Das Unterbewusstsein versucht einem mitzuteilen, dass es bereit für außerkörperliche Erfahrungen ist (dazu später mehr)

<span style="color:yellow"> Können Luzide Träume gefährlich sein? </span>
Nein! Träume stellen die Verbindungsbrücke zum Unterbewusstsein dar. Das Erlebte ist nicht in dem Sinne „echt“, wie das, was wir täglich in unserer Welt erleben. Die Geschehnisse in Träumen wirken sich in der Regel nicht physisch auf uns aus. Selbst, wenn man in einem Traum stirbt, fühlt man sich, wenn man aufwacht, noch genauso wie vorher.
Höchstens für Leute, die sich schon in psychiatrischer Behandlung befinden, könnten sich luzide Träume etwas auf die Psyche auswirken, weil sie oft sehr real wirken.


<span style="color:yellow"> Kann es passieren, dass man nie mehr aufwacht aus einem Traum? </span>
Nein! Der Körper hat dagegen seine eigenen Schutzmechanismen. Wenn man genug geschlafen hat, wacht man automatisch auf – meist enden so die spannendsten Stellen in Träumen. Man kann dann erst wieder einschlafen, wenn der Körper wieder „Erholung“ braucht. Andere Einflüsse, durch die man aufwachen könnte, sind Geräusche, Berührungen oder das Melden der Blase.




Das FAQ ist wird bei Zeit aktualisiert bzw. erweitert.
der_Seher
 

_Intreressent_

neugierig
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Das Gerät verfügt über eingebaute Sensoren, die den Beginn der REM-Phase erkennen. (Das ist die Traumphase) Nach der Erkennung erhält man ein unterschwelliges optisches oder akustisches Signal das, ohne einen zu wecken, über den Beginn des Traumes informiert. Man realisiert dies im Traum und träumt von da an Luzid.

krass^^

"Das Unterbewusstsein versucht einem mitzuteilen, dass es bereit für außerkörperliche Erfahrungen ist (dazu später mehr)"

-wo ist das "mehr"
interessiere mich sehr dafür (astralreisen u.a.)

Doppelpost, Beiträge zusammengeführt.
 
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ninnis

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Ich versuche schonn seit längeren dasLuzide Träumen zu erlernen. Leider schaffe ich es nicht. Hättest du vieleicht noch weitere Tipps, die nicht so Teuer sind? :)
 

Nerzul

the Watcher
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Ich lass das hier mal stehen, da es vlt. einigen beim Erlernen helfen könnte, aber bitte mehr auf Rechtschreibfehler achten ninnis.

Teuer ist das ganze eigentlich überhaupt nicht, nur ein wenig Zeit muss man opfern jedoch ist es sehr gering da man sowieso schlafen muss.
Seher hat hier schon die wichtigsten Punkte aufgeschrieben, also dranhalten und immer weiter machen. Manchmal dauert es eben länger.

Was ich allgemein empfehle:

Bewusstes Schlafen(gehen), bevor man sich an Luzides Träumen aufmacht.
Man kann einige Atemübungen machen, den Körper und Muskeln entspannen und sich geistig versuchen zu entspannen, etc etc etc ... quasi Körper und Geist zum Schlafen einstimmen.

Warum macht man das?

Oft ist Schlafen nur noch eine (Re-)Aktion, die aus Müdigkeit, Faulheit, Gewohnheit oder dem Verlangen Abzuschalten resultiert. Gibt natürlich noch viel mehr ... Auf jeden Fall ist dieser Prozess bei den meisten ähnlich:
Bett vorbereiten, Schlafsachen anziehen (oder ähnliches^^), nochmals ein Glas Wasser, usw. Folglich legt man sich hin und lässt es passieren.
Viele Menschen schlafen mit dem Fernseher ein oder mit nicht beendeten Gedanken oder lesen davor ein Buch etc. ... diese Komponenten könnte man weglassen und sich stattdessen bewusst zum Schlafen einstimmen, viele machen dies nicht.

Bewusstes Handeln ist für Körper und Geist wichtig, geht Hand in Hand und wird sich allgemein auf verschiedene Handlungen und Übungen auswirken.
Letztendlich bleibt nur sagen: Nicht Aufgeben und weitermachen.
.n.
 
5

555

Gast
hallo,
wollt euch mal von einer merkwürdigen sache berichten.
kennt von euch jemand das, das man sich kurz vor dem einschlafen bewusst macht, das man noch nicht träumt, und wenn man dann eingeschlafen ist einem dann aufeinmal bewusst ist, dass man jetzt träumt. man ist sich dann vollkommen darüber bewusst dass man träumt und kann dann seinen eigenen traum steuern.
manchmal schlaf ich auch ganz normal ein und wenn ich dann i-was träume, frag ich mich plötzlich mitten im traum "bin ich wach oder ist das ein traum?" das kommt bei mir ab und zu in träumen vor, in denen ich mich in einer gefahren situation befinde.
schon komisch wie das funktioneren kann...

was meint ihr dazu ?

hat von euch schon einmal so eine erfahrung gemacht ?
 

Clawd

eingeweiht
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Das klingt zwar ganz toll aber....sowas kann man nicht Trainieren.
Das Unterbewusstsein verarbeitet die Täglichen erlebnisse und gedanken (völlig egal wie absurd sie sind)
Auch wenn man es aufschreibt ist es nicht mehr als ein "Traum-Tagebuch"

Das ist beinahe so als ob du versuchst das Schicksal zu ändern.
Man schläft und hat keine kontrolle über seine Träume.
 

Croydon_de

T(r)ollhaus
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Doch das geht, und man kann es - in Grenzen - auch trainieren. Ob das so gut ist, ist die andere Frage - denn man unterbindet den unbewussten "Filtermechanismus" im Gehirn, mit welchem im Schlaf die wichtigen von den unwichtigen Informationen getrennt werden. Auf Dauer würde ich da gesundheitliche Komplikationen erwarten, da dieser Prozess für das Gehirn sehr wichtig ist. Dauerhaftes luzides Träumen käme damit einem Schlafentzug gleich. Allerdings muß man auch gewahr sein, daß die "bewussten" Traumperioden auf den Schlaf gesamt bezogen, nur sehr kurze Zeiträume darstellen, wir aber über längere Perioden unbewusst träumen. Ein luzider Traum mag "gefühlt" mehrere Stunden andauern, dauert aber in der Realität auch nur wenige Minuten und danach fällt der Körper automatisch in eine tiefere Schlafebene, wo wir unbewusst träumen.
Wir können uns dann beim Aufwachen zwar an den bewussten Traum erinnern, haben aber quasi dann einen "Filmriss" bis zum Morgen, der uns aber nicht bewusst ist - quasi haben wir das Gefühl, direkt nach dem bewussten Traum aufzuwachen, es liegen aber mehrere Stunden Schlaf noch dazwischen ;-)

Gruß,
Croydon
 

Yggdrasil

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Ich glaube, dass ich als Kind vermehrt luzide geträumt habe, ohne mir darüber bewusst zu sein, dass das gerade luzides Träumen ist. Ich hab mir oft vor dem Schlafen gehen gewünscht und vorgestellt, was ich in Gedanken erleben möchte. Oft ist auch ungefähr genau das dabei herausgekommen was ich wollte. War die Nacht vorbei, habe ich mir gewünscht in der nächsten Nacht weiterzuträumen...hatte auch geklappt. Doch irgendwann hat man eben damit aufgehört, und ich bin erst vor einigen Monaten wieder auf das Thema gestoßen und übe seitdem. Ich schreibe so oft wie es geht Traumtagebuch und stelle mir oft vor, bewusst Einfluss auf meine Träume und die dortigen Entscheidungen zu haben.
Was aber einer hier schon berichtete: Dass ich im Traum merke, dass ich träume, passiert mir hingegen öfter.
 

faune

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Das kann man sehr wohl trainieren. Die ersten Versuche sind sehr schwer. Ich habe so Angefangen das ich kurz vorm einschlafen bewusst daran Gedacht habe das ich wach bleiben muss oder das ich im Traum wach bleiben muss. Der erste Erfolg war so Real das ich schwören könnte das ich es echt erlebt habe - ich weiß nur deshalb das es nicht real war da ich es ja absichtlich hervorgerufen habe.

Mein erster Erfolg: Ich stand plötzlich vor einem Fenster in einem Gebäude das ich kannte - es konnte nur ein Traum sein da dieses Gebäude absolut leer war und auf den Straßen draußen kein Mensch/Auto zu sehen war. Trotzdem war ich mir unsicher ob ich nun Träume oder nicht. Ich öffnete das Fenster und springe (bewusst) aber mit dem Gedanken im Hinterkopf entweder ich sterbe jetzt oder ich fliege - und ich fliege tatsächlich. Das Gefühl war so unglaublich real (Gänsehaut, Höhenangst, Glück, den Wind etc).
Danach sehe ich unten doch noch einen Menschen ich fliege herab und versuche mit ihm zu sprechen - was danach passierte kann man kaum beschreiben. Ich konnte mich auf sein Gesicht nicht konzentrieren und sprechen konnte er nicht. Ich merkte das ich wieder aufwache und habe im Traum krampfhaft versucht im Traum zu bleiben - doch es klappte nicht - wache auf mit der realen Erinnerung das ich gerade geflogen bin.

- Danach habe ich es sehr intensiv trainiert. Dabei ist mir aufgefallen das es anscheinend sehr schwierig ist mit anderen Personen im Traum zu agieren oder mit denen zu sprechen - bin oft beim Versuch mit anderen zu sprechen aufgewacht. Nach einiger Zeit wurde es aber besser.

Wenn du das bewusst schaffen solltest warne ich dich - davon kann man süchtig werden und man hat tagsüber ein komisches Gefühl.
 

Tenshi1985

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Sorry das ich nicht das ganze thema durchlese, da ich nur eine persönliches Frage habe.

Ich habe zum ersten mal von Luzidem Träumen gelesen und verstehe jetzt endlich was meine freundin meint mit manchmal kann sie realität von traum nicht unterscheiden. Warum ich das nicht konnte? Ich kenne nur Luzides Träumen, immer schon wusste ich das es ein Traum ist, was aber nicht hies das ich nicht auch alpträume oder unkontrollierbare Träume hatte. Vor 3 Jahren wollte ich einfach nur fliegen können (ala Superman) und ich hatte fast ausschließlich Träume wo ich fliegen konnte, es war auch immer das gleiche Prozedere und ich würde schwören das es immer das gleiche "Ich" war das ich da spielte. Die Träumen varriierten vom Inhalt aber sehr stark, von ich flieg von einer Frau zur nächsten (schon wissen...) bis ich lebe ein normales leben und kann halt fliegen und es überrascht viele leute, schockiert war aber noch nie jemand.

wer kann dazu eine theorie aufstellen?
 

Nerzul

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Was für eine Theorie sollte man da aufstellen?
Dafür würde man ein Schema deines Characters (deiner Gedanken, deiner Vorlieben, deiner Lebenssituation, etc. unvm.) benötigen, was natürlich eine unmögliche Sache darstellt.

Dass du während der Traumphase (völlig gleich ob luzide oder nicht) wohl verschiedenste Szenarien träumst hängt wohl mit deinem Unterbewusstsein zusammen,
die Theorie kannst also auch du praktisch nachweisen, vorrausgesetzt du beschäftist dich mit dir selber.

.n.
 

Omega

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Ich habe vor 1 1/2 Jahren das luzide Träumen verlernt nachdem ich auf Wiki den Beitrag davon gelesen und erfahren habe was das eigentlich ist.

Seit ein paar Monaten aber weis ich in meinen Träumen hin und wieder, dass ich träume.
Leider immer gegen Ende.

Luzides Träumen ist zwar positiv aber ich finde bestimme Dinge sollte man nicht tun, dazu gehören:

- Einen luziden Traum bewusst abbrechen um aufzuwachen
- Einen luziden Traum in die länge ziehen obwohl der Körper erwachen will

Ich glaube das kann in Zukunft zu Schlafparalysen führen, wie es bei mir im Moment ist.
 

SororPerdurabo

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@croydon_de

Nein. Luzide Träume sind genauso erholsam und gesund wie der normale Schlaf auch. Es findet kein Schlafentzug statt. Das Gehirn erholt sich wie sonst auch.
 
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Trinity

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