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Naturkatastrophen

infosammler

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Wahnsinn oder?

Man arbeitet eh gerade an Statistiken, wieviel Tote solche Hitzewellen verursachen.
Das alles ist für den Mensch gar nicht so ohne.
45 Grad hält nicht jeder aus.
2003 gabs in Paris eine Hitzewelle, das Kühllager als Leichenhallen genommen werden mussten.

Da frag ich mich, ab wann man überhaupt bei solcher Hitze und vorallem, wenn sie andauert, noch alltägliche Dinge nachgehen kann/soll/darf.
 

viennatourer

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Teile von Mexicos zweitgrößter Stadt Guadalajara wurden von einem Hagelsturm bis zu einenhalb Meter mit Hagelkörnern "zugeschüttet"

Pics....Guadalaraja-Hailstorm
 

Andromeda

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im grünen Herz der Welt :-)

Es ist zwar (noch) keine Naturkatastrophe, es könnte aber eine werden: Zwischen Großbritannien und Deutschland ist es zu einem Streit bezüglich des Verbleibs von 4 Ölplatformen in der Nordsee (im sogenannten Brent-Ölfeld im britischen Teil der Nordsee, nordöstlich der Shetland-Inseln) gekommen. GB plant dem Ölkonzern Shell zu erlauben, Reste seiner Bohrinseln (es geht um "Brent Alpha", "Brent Bravo", "Brent Charlie" und "Brent Delta") stehen lassen zu dürfen. Die Bundesregierung ist beunruhigt und befürchtet spätere Umweltkatastrophen, weil u. a. Öltanks und Bohrkammern im Meer verbleiben würden, die mit ölhaltigem Wasser und Sediment gefüllt sind. Deshalb hat Deutschland ein Veto gegen den Plan der Briten eingelegt, dem sich inzwischen auch Schweden, Belgien, die Niederlande und Luxemburg angeschlossen haben. Auch die Europäische Kommission hat ihre Bedenken geäußert, denn diese stuft den Inhalt der Tanks als gefährlichen Abfall ein.
 

Zwirni

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Die Feuersbrunst in Australien erzeugt eigene Gewitter. Die sogenannten pyroCB sind eine hochgefährliche Mischung die so eine Katastrophe sehr leicht auf viel größere Ausmaße bringen kann.
 

Zwirni

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Australien brennt weiterhin. Anders kann man das nicht bezeichnen. Hier ein Foto vom Tag (!) heute an der Küste:
In dem dortigen Ort Mallacoota wurden tausende Anwohner gebeten sich im örtlichen Hafen in Sicherheit zu bringen. Viele, auch Familien mit Kindern, fliehen inzwischen auf Schlauchbooten auf das offene Meer oder einen nahegelegenen See. Während einer TV-Übertragung aus einer nahen Notunterkunft gab es heftige Explosionen im Ort - vermutlich Gas-Flaschen der Anwohner, die dort gerade ihre Häuser verlieren, denn der Ort selbst hat keinerlei Gas-Anschluss.

Hier noch mehr Bilder auch aus anderen Orten:

Die dortigen Tiere sind inzwischen von den Feuern so verängstigt, dass sie schon Menschen anfallen um Wasser zu bekommen. Hier ein Video eines Koalas:

Und Sydney? Nur wenige hundert Kilometer entfernt werden die trotz internationaler Kritik heute ihr Silvesterfeuerwerk starten. Wie doof kann man eigentlich sein ..
 

viennatourer

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;-) -anfallen-ist jetzt aber extrem gedacht.
Die Bären sind halt durstig,aber durchaus nicht aggro.
 

infosammler

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Das ist alles so schlimm. Und vorallem hört man täglich mehr schlimmes. Dort brennt wirklich einfach alles ab.
Ich hab gelesen, dass natürlich Buschfeuer in Australien alles andere als selten sind, aber heuer begannen sie schon im Oktober. Der derzeitige Stand war, das sie erst ab Dezember bis Feber ausbrachen.
Weiters brennen dieses Mal auch die Regenwälder, was sehr untypisch ist. Gerade diese Regenwälder regenerieren sich leider nicht so schnell wie die restliche Fauna.
Schuld daran soll der wenige Niederschlag sein.

Da sieht man, wie fragil und zusammenhängend die Natur ist und wie wichtig die Klimapolitik von oben herab (auch) ist. Die Bevölkerung macht hier eindeutig die Klimapolitik des rechtskonservativen Scott Morrison verantwortlich.
Wundert mich nicht. Man sein angehalten auf Alternativen umzusteigen und die Klimapolitik des Landes fährt weiter die klimaunfreundliche Schiene.

Eigentlich finde ichs nicht notwendig Schuldige zu suchen, aber man sollte solche Katastrophen schon als Weckruf sehen.
 

viennatourer

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Die Bevölkerung macht hier eindeutig die Klimapolitik des rechtskonservativen Scott Morrison verantwortlich.
Aber die Bevölkerung lebt großteils auch vom erwirtschafteten Export,und da ist halt nunmal vorrangig wenig-nachhaltiges- dabei.
Die größten Exporte aus Australien waren Eisenerz mit 60 Mrd., Kohle und Briketts 37,2 Mrd., Flüssiggas 16,3 Mrd., Gold 16,3 Mrd. und Erdöl 9,1 Mrd. USD.
Landwirtschaftliche Produkte//Anbau,Viehzucht(Stichwort-Bodenverdichtung,Wasserverbrauch) machen nur etwa 2% des BIP aus und davon werden auch noch ~80% exportiert. -quelle-
Das allerdings Australien nebenbei auch.....
Die größten Importe waren Treibstoffe mit 16,6 Mrd., Erdöl 16,2 Mrd.,
....ist natürlich durchaus hinterfragenswürdig.
Bei Klima und Wetter ist Australien halt auch ein extremer Kontinent.
Nicht nur dass die Eukalyptus-Wälder mit ihren Isopren-Ausgasungen bei Feuer regelrecht explodieren und Brandbekämpfung auf Grund der ätherischen Öle der Bäume massiv erschwert, schrieb man noch für die vom dztg. Feuer betroffenen Regionen, Queensland,New South Wales noch im Vorjahr von (unprecedented) extremen Überflutungen und Regenmengen.
nicht notwendig Schuldige zu suchen
Kann man durchaus versuchen,aber bei alleinigen Schuldigen in Australien (Stichwort-ENSO ) wird es nicht enden
und die letztendlichen Konsequenzen für Australien bzw. deren Bevölkerung wären auch sicher unpopulär.

Welche Maßnahmen sollten denn jetzt getroffen werden,wenn nicht jene die größten Treibhausgasemittenten zurückzufahren oder einzustellen,das beträfe in erster Linie den Rohstoff -Abbau, Export, wie auch Landwirtschaft,
und wovon würden dann die Australier leben wollen ?
 

Zwirni

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viennatourer

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Infoseite- Buschbrände ,wo auch die "Ursachen" betrachtet werden.
Vieles davon ist halt leider auch hausgemacht.
Um 1990 kämpften die Einwohner von Duffy (Victoria) vergeblich gegen den Bau von rund 1000 Häusern im Kiefernwald.
Viele davon verbrannten Mitte Januar.
Die Attraktivität der nordöstlichen Täler Victorias zeigt sich jedem Besucher auf Anhieb: Wunderschöne Blicke auf die Alpen wecken Begehrlichkeiten erholungsbedürftiger Städter auf Bauland mit Waldbestand.
Umstrittene Vorbeugung ......
Aborigenes betrieben das regelmäßige -Schneisenbrennen- über Generationen,um mit dem -frisch- nachwachsenden Gras Wildtiere anzulocken,die dann gejagt wurden.
Der Nebeneffekt war halt auch, dass dadurch bei natürlichen Buschfeuern eine Ausbreitung wie sie heutzutage stattfindet verhindert wurde.
Diese Methode wurde übrigens -damals- den Aborigenes von den weißen Siedlern verboten,da sie die Flächen für ihre Tiere als Weideland und auch für die Landwirtschaft beanspruchten.
Ein weiterer Grund war die aufkommende kommerzielle Nutzung weiter Waldflächen als Industrie(Stichwort- Baumplantagen )

Heute wird dieser Konflikt von Brandschutzexperten vs Umweltschützer ausgetragen.
Das "Kontrollierte Abbrennen" ("prescribed burning") wird in Australien seit Jahren kontrovers diskutiert.
Umweltschützer sind dagegen, Brandschutzexperten dafür.
Letztere kritisieren, dass die australischen Behörden sich zu sehr der Meinung von Umweltschützern angeschlossen, und damit den Schutz von Millionen Hektar Buschland vernachlässigt hättenen.
Umweltschützer wehren sich teilweise gegen kontrollierte Brände.
Nach Meinung der Brandschutzexperten hätten die Flammen sich vor allem wegen der Restriktionen für das gezielte Abbrennen von Gestrüpp und Unterholz ausbreiten können.
 

Zwirni

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