Tier-Newsletter

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Washington - Ausgesetzte Pythons bereiten Behörden und Bevölkerung im
Süden Floridas zunehmend Sorgen. US-Medien berichteten am Mittwoch
ausführlich über vier ausgewachsene Python-Schlangen, die allein in den
vergangenen 14 Tagen gefangen worden waren. Nach Ansicht der
US-Parkschutzbehörden bedrohen die Schlangen vor allem das Ökosystem im
Naturschutzgebiet der Everglades.

Zwei Männer wurden einem Bericht des Nachrichtensenders CNN zufolge in
Sweetwater (Florida) verletzt, als sie einen Python mit bloßen Händen und
einem Kopfkissenbezug im Garten einfingen. Die Männer waren auf die
Schlange aufmerksam geworden, nachdem mehrere exotische Fische aus dem
Gartenteich verschwunden waren. Neben den Zierfischen fielen den Schlangen
dem Bericht zufolge auch eine Hauskatze und ein Truthahn zum Opfer. Ein
Python war vor Kurzem bei dem Versuch geplatzt, einen knapp zwei Meter
langen Alligator in den Everglades zu verspeisen.

Die ungiftigen Würgeschlangen gehören nicht zu den in Florida beheimateten
Arten. Seit Dezember 2003 wurden Behördenangaben zufolge insgesamt 50
Schlangen gefangen. Es handelte sich dabei zunächst um ausgesetzte
Haustiere, inzwischen aber vermuten die Naturschützer, dass sich die
Pythons in freier Wildbahn vermehren. (APA/dpa)


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Liebe Tierfreunde,

man könnte es schon als "alten Hut" bezeichnen; das Thema ist dafür jedoch
viel zu ernst. Auch in diesem Jahr wird Japan nicht von seiner Praxis
abrücken, zu "wissenschaftlichen Zwecken" Wale zu jagen. Verschärft wird
die Tatsache, wir haben uns an dieser Stelle schon oft und ausführlich mit
diesem Thema beschäftigt, zudem dadurch, dass vor wenigen Tagen
angekündigt wurde, 850 Zwergwale zu jagen, was fast doppelt so viel ist,
wie in der letzten Saison. Außerdem sollen sogar zehn der sehr seltenen
Finnwale erlegt werden.

Dagegen regt sich jedoch vehementer Widerstand. Die Umweltorganisation
Greenpeace hat umgehend angekündigt, Japan nicht ohne weiteres gewähren zu
lassen. Auch mit lebensgefährlichen Aktionen soll die Jagd Japans be- und
verhindert werden. Dazu sollen zwei Schiffe der Organisation, die
"Esperanza" und die "Arctic Sunrise", die aus sechs Schiffen bestehende
japanische Walfangflotte auf ihrem Weg zur Antarktis abfangen und sich
zwischen Wale und die Jäger stellen. Bereits in den nächsten Tagen sollen
die beiden Schiffe von Südafrika aus aufbrechen, mit an Bord auch deutsche
Umweltschützer.

Die geplante Konfrontation mit den Japanern ist aber erst die erste Phase
einer 14-monatigen Kampagne. Greenpeace will auf den Ozeanen Forschung
betreiben und Unterstützung für das Vorhaben suchen, 40 Prozent der
Weltmeere zu geschützten Gebieten zu erklären.

Zwar hat Japan die kommerzielle Waljagd offiziell aufgegeben, nachdem die
Internationale Walfangkommission (IWC) 1986 ein Moratorium verhängt hat.
Zu "wissenschaftlichen Zwecken" jedoch werden weiterhin Wale gejagt, um
die japanische Feinschmeckerrestaurants mit dieser vermeindlichen
Delikatesse beliefern zu können.





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.: Ein Herz fuer Tiere Newsletter :.
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EHFT : PH : GK - Newsletter Nr. Ein Herz für Tiere : Partner Hund : Geliebte
Katze - Newsletter Nr. 12/05
21.12.2005
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Frohe Weihnachten
Schon wieder ist ein Jahr vorüber. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren
vielen Informationen in unseren Heften und im Internet weiterhelfen konnten.
Die ganze Redaktion wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten
Rutsch ins neue Jahr.

Zögernde Schritte in die Freiheit
Am 16.12. um 0.00 Uhr war es endlich so weit: In ganz Europa durften
Freilaufhühner, Enten, Gänse und Puten ihren Zwangsaufenthalt in
geschlossenen Räumen verlassen. Doch die Entlassung in die Freiheit war
nicht allen geheuer. In Österreich, Deutschland und der Schweiz tobten
Schnee- und Regenstürme, das so lang vermisste Sonnenlicht ließ auf sich
warten. Und die Wochen, die die Vögel wegen der drohenden Ansteckung mit
Hühnergrippe durch Zugvögel, überdacht verbringen mussten, hatten die
Muskeln schwinden lassen. Die alternativen Landwirte, die Freilandeier und
Biogeflügel anbieten, sind dennoch erleichtert. Und wer bisher gezögert hat,
das Futterhaus für die einheimischen Vögel zu füllen, kann das ohne Sorgen
tun, so Prof. Dr. Michael Hess, Leiter der Geflügelklinik der Uni Wien, der
in der Dezemberausgabe von Ein Herz für Tiere die sieben wichtigsten Fragen
zur Vogelgrippe beantwortet.
Keinerlei Probleme mit der Umstellung von der warmen Wohnung in den
winterlichen Auslauf haben Hunde. Nur die ganz winzigen, schwach behaarten
oder solche, die schon mehr als ein Jahrzehnt auf dem Buckel haben, brauchen
besonderen Schutz. Welchen, sagt der Experte in der Januar-Ausgabe von Ein
Herz für Tiere.

Was kostet ein Hund? Sieben Kilo pro Jahr!
So viel nämlich nahmen in 50 Wochen chronisch kranke Teilnehmer einer
wissenschaftlichen Studie ab , die eigentlich ein anderes Ziel hatte. Die
Patienten sollten zu mehr Bewegung bzw. körperlicher Aktivität angehalten
werden, um Herz-Kreislauf, Stoffwechsel und das Immunsystem zu
stabilisieren. Als Motivierer erhielten die Patienten leihweise einen Hund,
den sie dreimal pro Tag 10-15 Minuten ausführen sollten. Resultat: Auch
Patienten, die zu Beginn der Studie auf wackeligen Beinen standen, konnten
nach wenigen Wochen besser laufen, fühlten sich wohler und fanden Gefallen
an körperlichen Fitnessübungen. Am Ende der Langzeitstudie freuten sich
Prof. Rebecca Johnson und ihre Kollegen von der Universitiy
Missouri/Columbia nicht nur über die Bestätigung ihrer These, dass
regelmäßige Bewegung den Zustand chronisch Kranker verbessert, sondern auch
darüber, dass die häufig übergewichtigen Studienteilnehmer im Schnitt sieben
Kilo weniger wogen als zu Beginn.
Gut zu Fuß, gesund und normalgewichtig sind Guido Seyerle und sein Husky-Mix
Dana. Die beiden wanderten die Route Goethes von München nach Venedig nach
und brauchten dazu einen Monat und eine Woche. Mehr zu dieser spannenden
Wanderung und Wandertipps für alle, die keine Kilometer fressen wollen,
sondern gemütliche Spaziergänge vorziehen, in der Januarausgabe von Partner
Hund.

Name als Lebensretter
"Helfen Sie mir! Mein Baby ist eingeklemmt!", schrie eine Katzenhalterin aus
Houston ins Telefon. Und die Feuerwehr rückte prompt aus, und holten die
zweijährige Katze Baby aus einem Abwasserkanal, in dem sie sich verklemmt
hatte. Dreimal vergeblich hatte die Texanerin zuvor bei der Polizei um Hilfe
gebeten, allerdings in anderer Wortwahl. Dort hatten die Einsatzkräfte
gewusst, dass es sich um eine Katze handelte und - in den USA durchaus
üblich - den Einsatz verweigert. Feuerwehrhauptmann Keith Ellery, der die
ungewöhnliche Rettungsaktion leitete, sagte nach der Rettung der Katze, dass
er in diesem besonderen Fall gehandelt habe - obwohl er ein Baby und keine
Katze dieses Namens erwartet hatte. Die jetzt überglückliche Halterin muss
für den Einsatz kräftig zahlen und riskiert zusätzlich eine Anzeige wegen
Falschaussage.
Weder mit einer Rechnung noch mit einer Anzeige muss eine Katzenhalterin aus
Hamburg-Altona rechnen, deren Kater sich ausweglos in eine Baumkrone
verklettert hatte. Auch dort rückte die Feuerwehr aus und orderte zusätzlich
noch spezialisierte Höhenretter. Die ganze Geschichte und die Fotos einer
einzigartigen Rettung gibt's in der Januar-Ausgabe von Geliebte Katze.


Ein Herz für Tiere
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Führerschein weg - wegen Tierquälerei
Das Verwaltungsgericht München hat einem Mann die Wiedererlangung seines
Führerscheins verweigert, weil er "charakterlich dafür ungeeignet" sei. Der
Hintergrund: Der Mann wurde innerhalb von zehn Jahren dreimal in insgesamt
zwölf Fällen wegen brutaler Tierquälerei verurteilt. Dafür kassierte er
12.000 Mark Bußgeld, ein Jahr auf Bewährung und fünfjähriges
Tierhalteverbot. Weil er sich an dieses nicht hielt, stand er noch einmal
vor dem Richter - und wurde aktenkundig. Die Führerscheinstelle, vor der er
um die Wiedererlangung der beruflich notwendigen Fahrerlaubnis klagte,
"befürchtete", dass er seine Aggressionen auch im Straßenverkehr ausleben
könnte und sagte "Nein!".
Wegen Tierquälerei wird sich auch der Inhaber eines Wanderzirkus
verantworten müssen, der mit einem zufällig vorbeikommenden Tierfreund in
Streit geriet, weil er seine Tiere verwahrlosen ließ. Daraufhin drückte er
dem Mann kurzerhand einen abgemagerten 12 Jahre alten Hengst in die Hand und
verschwand in seinem Wohnwagen. Das unerwartete Happy End dieser Geschichte
lesen Sie in der Januar-Ausgabe von Ein Herz für Tiere.

Geliebte Katze
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Flug annulliert, einer Katze zuliebe
Schnurri, wie sie jetzt getauft wurde, hat vermutlich nur Schutz vor Eis und
Schnee gesucht - und sich am Frankfurter Airport in den Laderaum einer
Linienmaschine der tschechischen Fluggesellschaft CSA verirrt. Dort konnte
das Flughafenpersonal sie zwar hören, aber nicht sehen. Der Flug Frankfurt
-Prag fiel deshalb aus, der Pilot startete mit seinem versteckten Passagier
und flog die geplante Strecke ohne menschliche Fracht. In Prag fahndeten im
Airport-Wartungszentrum Techniker nach Schnurri, die schließlich entdeckt
und sofort adoptiert wurde.
Schutz vor Eis und Kälte suchen jetzt viele herrenlose Katzen, die in den
Wintermonaten auch weniger Nahrung als im Sommer finden. Wie Sie denen, die
sich nicht einfangen lassen, helfen können und was Sie tun sollten, wenn so
ein Straßenstreuner bei Ihnen um ein Dach über dem Kopf bettelt, lesen Sie
in der Januar-Ausgabe von Geliebte Katze, in der Sie auch das Portrait einer
Katze finden, die garantiert keine Angst vor Schnee und Eis hat: Die Neva
Masquarade, die maskierte Variante der Sibirischen Waldkatze, nimmt
Minustemperaturen gelassen hin.


Partner Hund
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Alles Charaktersache
Als wirklich "wesensfest" erwies sich ein Golden Retriever in Koblenz, der
im Van seines Halters wartete, während sein Herrchen Weihnachtseinkäufe
erledigte. Brav und menschenfreundlich, wie wir uns einen Goldie wünschen,
beobachtete er interessiert, wie ein Fremder das Auto öffnete, den Labtop
samt Rucksack daraus klaute und dann noch in den Kofferraum kletterte, um
dort ein Radio und einen DVD-Player an sich zu bringen. Erst der
zurückgekehrte Goldie-Halter stoppte den Dieb und alarmierte die Polizei.
Hochinteressiert schaute auch Goldie Fizko, der mit seinem Herrchen in
München Gassi ging, zu, wie einer Passantin die Handtasche geraubt wurde.
Die Frau schrie um Hilfe und Fizkos Halter schickte seinen Hund los. Der
ausgebildete Jagdhund sauste los, verbellte den Räuber, der die Handtasche
fallen ließ und apportierte diese zu seinem Besitzer. Der Handtaschendieb
ist zwar noch flüchtig, doch die Münchnerin hat ihr vorzeitiges
Weihnachtsgeschenk - dank Fizko.
Goldies sind eben wirklich Menschenfreunde. Kein Wunder, dass sie erste Wahl
bei der Ausbildung von Behindertenbegleithunden sind, gleichgültig, ob sie
tauben, blinden, gelähmten oder anfallsgefährdeten Menschen zur Seite
stehen sollen. Mehr dazu in der Januarausgabe von Partner Hund.

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Letzte Chance für Weihnachtsgeschenke
Wer hat noch nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen? Wer jetzt "ich" sagt,
der könnte sich ja überlegen, ob er nicht zu einem Geschenkabonnement einer
unserer Zeitschriften greift. Das bereitet ein ganzes Jahr Monat für Monat
Freude. Zwar werden wir es nicht mehr schaffen, die erste Ausgabe bereits
vor Weihnachten noch zu liefern, aber drucken Sie doch einfach einen
Geschenkgutschein aus - und schon haben Sie ein Geschenkeproblem weniger...
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Forum
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Wählen Sie das Titelbild von Ein Herz für Tiere
Drei Titelbilder präsentieren wir Ihnen von nun an jeden Monat - zur Auswahl
für die jeweils übernächste Ausgabe von Ein Herz für Tiere. Nennen Sie uns
in der Rubrik "Aktuell" Ihren Favoriten und seien Sie gespannt, welches
Titelfoto den Sprung auf die erste Seite schafft.
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Trinity

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Washington/New York - Ratten riechen in Stereo: Die Nager nehmen Gerüche
von links und rechts getrennt auf, verarbeiten die Information in nur 50
tausendstel Sekunden und folgen dann ihrer Nase in die meistversprechende
Richtung. Das berichten Upinder Bhalla und Kollegen von der indischen
Agraruniversität in Bangalore im US-Fachjournal "Science" (DOI:
10.1126/science.1122096) vom Freitag.

Das Team vergleicht das Geruchssystem der Nager mit dem Stereo-Gehör bei
Säugetieren. Demnach reagieren 90 Prozent der Nervenzellen im
Geruchszentrum des Rattenhirns unterschiedlich auf Reize aus dem linken
oder rechten Nasenloch. Dabei liegen die Nasenlöcher nur drei Millimeter
auseinander - und damit dem Anschein nach zu nah, um Gerüche getrennt
aufnehmen und verarbeiten zu können.

Überraschend stellten die Forscher auch fest, dass Ratten mit nur einem
kurzen Schnüffeln "ein komplettes Bild von der Geruchswelt um sich herum
gewinnen und dabei sowohl den Geruch selbst als auch seine Herkunft"
identifizieren. Menschen könnten die Richtung, aus der Gerüche kommen,
zwar auch ausmachen, brauchten aber mindestens die dreifache Zeit für
diesen Vorgang wie die kleinen Nager, schreiben Rajan und Kollegen in
"Science". (APA/dpa)

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Liebe Tierfreunde,

dass die Erderwärmung unmittelbaren Einfluss auf unsere Umwelt hat, ist
schon lange bekannt. Nun müssen auch die Eisbären damit rechnen, dass
aufgrund der Klimaveränderungen sich ihr Lebensraum so verändert, dass sie
Aussterben könnten.

Um dem entgegen zu treten, wollen Forscher die Eisbären in den USA schon
bald auf der Liste der bedrohten Tierarten setzen. In einem ersten Schritt
kündigte die Naturschutzbehörde diese Woche an, dass ein entsprechender
Antrag des Zentrums für Artenvielfalt geprüft werde. Die Forscher hatten
erklärt, der Lebensraum der Eisbären, das Eis im Polarmeer, schwinde wegen
der Erderwärmung immer stärker. Daher bestände die Gefahr, dass die
Eisbären Ende des Jahrhunderts ausgestorben sein könnten.

Mit freundlichen Grüßen

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Merlin

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EHFT : PH : GK - Newsletter Nr. Ein Herz für Tiere : Partner Hund : Geliebte
Katze - Newsletter Nr. 2/06
21.02.2006
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Die Redaktion stellt sich vor
Wollen Sie mal einen Blick darauf werfen, wer Monat für Monat unsere
Tierzeitschriften füllt? Auf der "Ein Herz für Tiere"-Internetseite können
Sie sich unter dem Menüpunkt "Aktuell - Die Redaktion" jetzt ein Bild davon
machen.

Hier randaliert ein Elch!
Zuviel Alkohol bringt nicht nur uns Menschen außer Kontrolle. Polizisten mit
Hunden und eine ganze Jägerschaft mussten anrücken, weil sich vor einem
Altersheim bei Stockholm ein Rudel Elche über Fallobst hergemacht hatte und
im Vollrausch randalierte. Die grölenden Tiere ließen sich auch von den
Hunden und Polizisten nicht irritierten. Sie trollten sich erst schwankend
und röhrend, als einer der Jäger sein Gewehr hob. So betrunken waren sie
doch wieder nicht, dass sie die Gefahr der Waffe verkannt hätten. Übrigens:
Wenn Sie einen Komposthaufen daheim haben und einen verfressenen Hund dazu,
sollten Sie Ihren Biomüll vor Bellos Appetit schützen. Denn die gegorenen
Früchte und Gemüse im Kompost sind ebenfalls alkoholhaltig und steigen
Hunden genau wie den Elchen zu Kopf. Inklusive Kater nach der Schlafperiode!
Gleichgewichtsstörungen bei Hund, Katze und co. können allerdings auch eine
andere, sehr ernste Ursache haben: einen Schlaganfall. Damit befasst sich
der Tierarzt im Gesundheitsthema in Ein Herz für Tiere im Februar.

Tierärztliche Behandlung geht vor
Weil sein Welpe vier Tage nach dem Kauf schwer erkrankte, brachte ein
Hundehalter das Tier zum Tierarzt und ließ ihn dort vier Wochen lang
behandeln. Die Kosten wollte er vom Verkäufer erstattet haben. Der weigerte
sich, weil er den Welpen auch zurückgenommen oder bei seinem eigenen
Tierarzt behandeln lassen hätte. Der Bundesgerichtshof gab dem Hundehalter
in letzter Instanz Recht:
Schon aus Gründen des Tierschutzes sei es erforderlich, ein schwer krankes
Jungtier dem Tierarzt vorzustellen und es auch dort behandeln zu lassen.
Eine längere Fahrt zurück zum Verkäufer bzw. ein Tierarztwechsel im Sinne
des Verkäufers sei dem neuen Besitzer (und seinem Hund) nicht zumutbar. Der
Verkäufer muss die Tierarztkosten erstatten, obwohl sich herausgestellt hat,
dass die Krankheit nicht lebensbedrohlich war.
Selten lebensbedrohlich, aber, wenn sie nicht erkannt und behandelt wird,
für den Hund äußerst schmerzhaft und Lebensqualitäts-mindernd ist eine
Futtermittelallergie. Sie ist das Schwerpunktthema in der März-Ausgabe von
Partner Hund.

DNA-Analyse überführte Katzenkiller
Es war ein Hund, meinte der Tierarzt, als Marylin Christian aus dem
amerikanischen Leesburg ihm ihre tote Katze brachte. Die Katzenbesitzerin
wurde in direkter Nachbarschaft fündig und entnahm ihrer toten Cody Proben
aus deren Wunden, sowie dem Schäfermix Lucky Haar- und Speichelproben. Dann
beauftragte sie ein Forschungsinstitut mit einer DNA-Analyse und erhielt
Gewissheit: Lucky hatte Cody getötet. Bestraft werden konnte der nicht
geschäftsfähige Hund nicht und das zuständige Gericht ließ die 500 Dollar
teure Analyse auch nicht als Beweis gelten. Nur eine Zeugenaussage hätte zur
Verurteilung führen können. Luckys Besitzer entschuldigten sich bei Marylin
Christian und drückten ihr Beileid aus. Glimpflicher kam "Glückspilz"
davon. Auch sie hatte einen schweren Unfall, wurde aber unmittelbar danach
von einer Tierfreundin gefunden und zum Tierarzt gebracht. Der suchte über
eine Anzeige in der Tageszeitung nach den Besitzern und diese meldeten sich
überglücklich, um das bereits schwerst vermisste Tier zu holen. Die ganze
Geschichte lesen Sie in den "Seitenblicken" in der Märzausgabe von Geliebte
Katze.


Ein Herz für Tiere
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Untrüglicher Kaninchen-Instinkt
Kaninchen müssen nicht lernen, wer ihre Feinde sind, dieses "Wissen" ist
genetisch verankert! Spanische Biologen haben zahme Wildkaninchen mit
diversen Duftstoffen konfrontiert und dabei den Stressspiegel im Blut
gemessen. Die meisten Geruchsspuren ließen die Langohren kalt. Doch als ihre
feinen Nasen einen Hauch von Fuchskot aufnahmen, stiegen die Stresshormone
im Blut abrupt an, gleichzeitig nahmen die Tiere Alarmstellung ein und
zeigten Fluchtbereitschaft. Weil auch Kaninchen, die noch nie vorher
irgendeinen Kontakt zu Füchsen oder deren Geruch gehabt hatten, dieselben
Angstsignale zeigten, war für die Forscher klar, dass sie das Wissen um den
Todfeind geerbt haben müssen.
Ihr Instinkt heißt Kaninchen auch, Hindernisse zu umgehen, statt sie
waghalsig zu überspringen. Trotzdem scheinen einige zahme Zwerge Riesenspaß
beim Hürdenlauf zu haben. In der Februarausgabe von Ein Herz für Tiere (nur
noch wenige Tage im Handel) sind die Kanin-Hoppers zu sehen und Sie
erfahren, wie Sie's Ihrem Kaninchen beibringen.

Geliebte Katze
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Unsere Katzen sind die jüngste Art
Vor rund elf Millionen Jahren entstand aus dem Ur-Raubtier der Vorfahr
aller. Das Haben Genom-Forscher aus Maryland jetzt anhand von DNS-Daten der
37 heute existierenden Katzenarten nachweisen können.
Zuerst spalteten sich die Großkatzen ab, die so genannte Pantherlinie, dann
entwickelte sich die Gattung der Pardeofelis, zu der heute die Goldkatze und
auch die Borneokatze gezählt werden. Die beiden Stämme lebten weiterhin in
Asien, während sich eine neue Linie, die der Karakals bildete und nach
Afrika abwanderte. Das war, so schätzen Warren Johnson und seine Kollegen,
vor etwa acht bis neun Millionen Jahren. Wieder eine Million Jahre später
verlies der Vorfahr von gleich fünf Katzenlinien sein Ursprungsland und
besiedelte Nordamerika, von denen ein Teil dem " Bevölkerungsdruck" wich und
nach Südamerika migrierte. Als letzte vor rund sechs Millionen Jahren,
entstanden die Vorfahren der heutigen Hauskatze und ihrer Verwandtschaft:
Der Stamm der Sumpfkatze, Falbkatze und eurasischen Wildkatze.
Die Goldkatze, immerhin zweitälteste der Gattungen, lebt in ihrer
ursprünglichen Heimat bis heute. Sie ist Mittelpunkt der Wildkatzenserie in
Geliebte Katze im März.


Partner Hund
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Der jüngste Royal: Bully Elizabeth
Prinzessin Anne versucht's noch einmal: Nachdem ihr Bullterrier Florence
nach einer Beißerei mit einem Queen-Corgis Palastverbot hat, holte die
Tochter der englischen Königin sich jetzt einen Bullterrier-Welpen samt
eigenem Trainer. Und taufte das weibliche Hundekind "Elizabeth" - nach ihrer
Mama. Ob die kleine Hündin mit dem großen Namen trotz tadellosen Benehmens
Gnade vor der Königin findet?
In Deutschland hätte ein Bullterrier zwar keine Königin, fast überall aber
die Gesetze gegen sich - und zwar in jedem Bundesland ein anderes. Damit
befasst sich im März die Rechts-Seite von Partner Hund.

Aboshop
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Aquarium live zum Vorzugspreis
Wussten Sie schon, dass inzwischen auch eine Aquarienzeitschrift zu unserem
Sortiment gehört? Unter <a
href="http://www.aquariumlive.de">http://www.aquariumlive.de</de> können Sie sich
einen kleinen Eindruck darüber verschaffen. Wenn Sie dieses zum Vorzugspreis
abonnieren, bekommen Sie zusätzlich noch ein Aquaristikbuch Ihrer Wahl.
Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!
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Die Redaktion stellt sich vor
Bestimmt haben Sie sich schon manches Mal gefragt, wer hinter der einen oder
anderen Reportage steckt. Von nun an können Sie sich einen kleinen Eindruck
darüber verschaffen, denn dort stellen sich alle Mitarbeiter der Redaktion
vor. Somit wird es ihnen auch leichter Fallen, bei einer bestimmten
Problematik exakt den richtigen Ansprechpartner zu finden.
Und sollte die Redaktion etwas beschäftigen, das nicht ins Heft passt oder
aufgrund der Aktualität nicht warten kann, dann werden wir Ihnen in unseren
Redaktionsnews davon berichten.
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Washington/New York - Das Fossil eines biberähnlichen Tiers in China
stellt bisherige Theorien über die Entwicklung von Säugetieren in Frage.
Die nun entdeckte Art lebte bereits vor 164 Millionen Jahren, als noch die
Dinosaurier die Erde beherrschten. In dieser Zeit existierten Säugetiere
nach bisheriger Erkenntnis nur in wenigen, ganz primitiven Formen.

Dagegen hatte der jetzt entdeckte Castorocauda lutrasimilis bereits Fell,
einen breiten schuppigen Schwanz, Schwimmflossen und Zähne wie ein
Seehund. Sie ermöglichten dem Säuger, außer auf Land auch im Wasser zu
leben und sich von Fischen zu ernähren. Diese wichtige Entwicklungsstufe
hatten Paläontologen bisher auf eine Zeit etwa hundert Millionen Jahre
später datiert.

Quiang Ji und Kollegen von der Universität in Nanjing sowie Forscher aus
Peking und Pittsburgh (US-Staat Pennsylvania) stellen das Tier im
amerikanischen Wissenschaftsjournal "Science" (Bd. 311, S. 1123) vom
Freitag vor. Der deutsche Paläontologe Thomas Martin vom
Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt erläutert in einem
Begleitkommentar, dass die Vielfalt und frühe evolutionäre Entwicklung der
Säuger ganz offensichtlich viel komplexer war, als noch vor zehn Jahren
gedacht. (APA/dpa)

Mit freundlichen Grüßen

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Liebe Tierfreunde,

sehr oft haben wir an dieser Stelle vom Artensterben allgemein und von der
Gefahr des Aussterbens bestimmter Tiere im besonderen berichten müssen.
Zuletzt haben wir uns diesem Thema bezüglich der Eisbären gewidmet.

Nun müssen wir berichten, dass auch der König der Tiere, der afrikanische
Löwe, von Aussterben bedroht ist.

In einer Studie kamen Hans Bauer von der Universität Leiden und Sarel van
der Merwe von der African Lion Working Group zu dem Ergebnis, dass die
Zahl der afrikanischen Löwen drastisch gesunken ist.

Vor etwa 25 Jahren schätzte man den Bestand noch auf etwa 200.000 Tiere.
Nunmehr ist davon auszugehen, dass lediglich 20.000 bis 40.000 Exemplare
einen harten Überlebenskampf auf dem schwarzen Kontinent führen müssen.

Warum die Population derart zusammengebrochen ist, hat viele Gründe.

Vor allem der Mensch, der sich auch in Afrika mehr und mehr in die noch
unberührte Natur ausbreitet, ist verantwortlich dafür, dass der Lebensraum
der Löwen und seiner Beutetiere schrumpft. Immer mehr Land, auf dem früher
Löwen der Jagd nach Antilopen nachgingen, wird jetzt von der
explodierenden Bevölkerung landwirtschaftlich nutzbar gemacht.

Zudem leben die Raubkatzen in permanentem Konflikt mit den Viehzüchtern.
Einzelne Löwen haben entdeckt, welch bequeme Mahlzeit die Bauern für sie
bereithalten und vergreifen sich immer öfter an deren Vieh. Dies führt
dazu, dass die Bauern Jagd auf alle Löwen machen, ohne Unterschied, ob sie
ihr Vieh angegriffen haben oder nicht.

Über die Frage, wie der König der Tiere noch gerettet werden kann, wird
noch heftig und kontrovers gestritten. U.a. wird auch erwogen, einen
gezielten Abschuss zuzulassen, um so Einnahmemöglichkeiten für den Erhalt
großflächiger Ökosysteme zu erhalten. Die Zukunft wird zeigen, inwieweit
der Artenschutz auch für den Löwen erfolgreich sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

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Manila - Im philippinischen Regenwald haben Forscher zwei bisher
unbekannte Tierarten entdeckt. Wie die Wissenschafter aus den USA am
Donnerstag bekannt gaben, handelt es sich dabei um einen Papagei mit
leuchtend buntem Gefieder und eine rostbraune Waldmaus. Die Tiere seien
ausschließlich auf der für ihren Artenreichtum bekannten Vulkaninsel
Camiguin zu finden.

"Dass einige der mindestens 54 Vogel- und 24 Säugetierarten, die auf
Camiguin leben, weltweit nur dort auftreten, macht uns erst bewusst, wie
wichtig diese Insel ist", sagte der Kurator für Säugetiere des Chicagoer
Field Museum of Natural History, Lawrence Heaney. Eine Zeitschrift des
Museums für Naturgeschichte hatte die Erkenntnisse über die neuen
Tierarten erstmals veröffentlicht.

Die Tier- und Pflanzenwelt der tropischen Insel ist nach Ansicht der
Forscher massiv durch die Abholzung von Regenwäldern bedroht. "Damit Tiere
überleben können, müssen wir die bedrohten Urwälder retten, in denen sie
leben", sagte Heaney weiter. Mehr als 70 Prozent der Urwälder des
Inselstaats Philippinen sind bereits vernichtet worden. (APA/Reuters)

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Drei neue Tierzeitschriften!
Die Zahl der Tierzeitschriften im Gong Verlag hat sich erneut
vergrößert. Neu dazugestoßen sind "Das Deutsche
Hundemagazin", "Katzen extra" und "Pferde heute".
Damit Sie sich einen Einblick verschaffen können, haben Sie bis zu 28.
April die Möglichkeit, die Magazine kostenlos zu testen.

Gute Nachricht für Kaninchenhalter
Das Oberlandesgericht Köln hat zugunsten einer Familie entschieden, die im
Gartenanteil einer Wohnanlage, der ihrer Wohnung zugeordnet war, ein Gehege
für vier Kaninchen aufgebaut hatte. Die anderen Wohneigentümer wollten das
nicht dulden und klagten auf Beseitigung des Käfigs und Abschaffung der
Kaninchen.
Nein, entschied das Gericht, der Gartenanteil sei schon vorher als
Spielfläche mit Sandkasten und Schaukel geprägt gewesen, das Gehege füge
sich in die Umgebung und verändere den Gesamteindruck der Anlage nur
unerheblich. Von den Tieren ginge weder eine Geräusch- noch eine
Geruchsbelästigung aus.
Zwar handelte es sich in diesem Fall um Wohnungseigentümer, doch dürften
auch Mieter mit einem solchen hochinstanzlichen Präzedenzurteil im
Hintergrund gute Chancen haben, wenn ihnen ein bestimmter Teil der
Wohngartenanlage zur Nutzung zusteht (Aktenzeichen: OLG Köln 16WX 58/05).
Wie Sie preiswerte schmucke Schlafhäuschen für Ihr Kaninchen selber bauen
können, erfahren Sie in der Aprilausgabe von Ein Herz für Tiere. Natürlich
mit Bauanleitung Schritt für Schritt.

Die spanische Lösung
Mit Löseplätzen vom Feinsten versucht das spanische Benidorm seine
Hundehalter und auch die Touristen, die mit Hund dort Urlaub machen, zu mehr
Reinlichkeit zu erziehen. Statt Doggy-bags aus Automaten, wie sie inzwischen
in vielen anderen Städten aufgestellt wurden, bietet die Stadtverwaltung
Löseplätze an, die ein- bis zweimal pro Tag gereinigt werden. Die Akzeptanz
ist (bis jetzt) sehr groß, nicht nur bei den Haltern, die die zentral
gelegenen Hundetoiletten gezielt ansteuern, sondern auch bei den Hunden, die
der Geruch animiert, den eigenen Duft dort zu verewigen. Sollte das Projekt
in Benidorm und elf weiteren spanischen Städten erfolgreich sein, will der
Betreiber, Antonio Torrecillas, seine Erfindung europaweit anbieten.
Wen es im Urlaub nicht ins hundefreundliche Benidorm zieht, der kann sich in
der Maiausgabe von anderen getesteten Ferienzielen inspirieren lassen - u.a.
Griechenland, Italien und Österreich.

Machosymbol durch Kälte
Der amerikanische Biologe Bruce Patterson wollte es genau wissen: Zusammen
mit Kollegen vermaß er die Mähnen männlicher Löwen in 17 Zoos und verglich
die Dichte und Länge mit dem Alter, dem Rang innerhalb des Rudels und der
Ernährung der Tiere. Das Ergebnis: Keines der gängigen Kriterien wirkt sich
auf die Haarpracht des Königs der Tiere aus - das Klima bestimmt, ob die
Löwenmänner mit spärlicher Krause oder üppigem Kopfschmuck vor die Rudel
treten. Je kühler der Lebensraum, desto dichter, je wärmer, desto lichter
ist die Mähne. Eigentlich eine Binsenweisheit, denn vermutlich war es auch
das Klima, das aus den Nachfahren der kurzhaarigen europäischen Hauskatzen
die Angoras, Maine Coons, Sibirer und Norweger formte. Allerdings: Bei
diesen Halblanghaarrassen ist die Haarlänge bereits genetisch bedingt und
trifft beide Geschlechter. Bei den Löwenmännern dagegen verändert sich die
Mähne sogar im Lauf eines Lebens - etwa wenn ein Tier aus einem nordischen
in einen südlichen Zoo umgesiedelt wird. Einer kurzhaarigen Wildkatze
begegnen Sie in der Maiausgabe von Geliebte Katze. In der Serie Wildkatzen
dieser Welt zum Sammeln ist diesmal die Europäische Waldkatze dran.


Ein Herz für Tiere
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Äffchen tricksten "Paparazzis"
Natürlich waren wieder mal die Besucher schuld. Im Londoner Zoo, wo
absolutes Fütterungsverbot herrscht, lockten immer mehr Menschen die
neugierigen Totenkopfäffchen im Freigehege in ihre Nähe, indem sie ihre
Handys blinken oder klingeln ließen, um sie besser fotografieren zu können.
Die schlauen Äffchen ließen sich zwar bereitwillig knipsen, packten dann
aber blitzschnell die Handys und schwangen sich samt Beute in unerreichbare
Höhen. Allerdings nicht lange. Denn mit präparierten Handys mimten jetzt
Tierpfleger im Gehege die fotografierenden Besucher - erfolgreich. Die
zarten Äffchenfinger waren von der klebrigen Masse, mit denen die Handys
beschmiert waren, buchstäblich unangenehm berührt. Schon wenige Tage
genügten, um Handys uninteressant für sie zu machen. Und weil auch die
Zwergaffen miteinander kommunizieren, dürfte das Problem wenigstens in
London gegessen sein.
Tricksen müssen auch die Tierpfleger vom Alpenzoo Innsbruck, wenn sie frisch
geschlüpfte Bartgeier mit der Hand aufziehen. Das und mehr ist Thema unseres
Zooschwerpunktes in Ein Herz für Tiere im April.

Geliebte Katze
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Katzen als blinde Passagiere
Fälle, in denen Katzen es sich im Motorraum von Autos gemütlich machen, sind
inzwischen fast so häufig wie die Schäden durch Marder. Im Gegensatz zu den
gummikauenden Wildtieren richten die Samtpfoten keinen Schaden an, verlassen
ihren Unterschlupf aber manchmal auch nicht, wenn der Motor angelassen wird.
So gerade wieder geschehen in Nürnberg, wo eine Katze erst nach zwei
Stadtfahrten von ihrem Besitzer unter der Motorhaube entdeckt wurde, weil
der wegen des Brandgeruchs nach dem Rechten schaute. Der versengte Schwanz
der Katze, die auch leichte Pfotenverletzungen erlitt, rettete ihr also das
Leben - sie ist wieder wohlauf. Ihr verbranntes Schwanzfell hatte auch zwei
Wochen vor dem Nürnberger Katzenunfall eine Perserkatze in Abu Dhabi
gerettet. Die 160 Kilometer-Fahrt von Dubai überstand sie ansonsten
unversehrt im Motorraum. Der Autobesitzer entdeckte sie erst, als ein Freund
ihn auf den seltsamen Pinsel, der unter der Haube hervorlugte, aufmerksam
machte. Tosca hatte ein Halsband mit Namen und Adresse an, weshalb sie
inzwischen wohlbehalten bei ihrer Dubaier Halterin angekommen ist.
Was Sie beachten sollten, wenn Sie mit Ihrer Katze verreisen - natürlich im
Innenraum des Autos - erfahren Sie in der Maiausgabe von Geliebte Katze.


Partner Hund
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Frühlingsgefühle mit Folgen
Läufige Hündinnen machen zur Zeit nicht nur ihren Haltern, sondern auch den
Hundeherren der Umgebung samt deren menschlichem Anhang das Leben schwer.
Manchmal mit weitreichenden Folgen. So legte Labrador Buddy aus dem
rheinischen Neustadt, als der Duft einer hochläufigen Hündin seine Nase
erreichte, seine Erziehung ad acta und verschwand beim abendlichen Gassigang
spurlos. Stunden später, als um 7 Uhr morgens der Test-ICE die Strecke
Köln-Frankfurt probefuhr, entdeckte der Zugführer im Fernthal-Tunnel auf den
Gleisen einen schlafenden Hund. Weil er sich nicht einfangen ließ, wurde die
Strecke gesperrt. Eine Stunde lang, die sich bei sieben ICEs als Verspätung
bemerkbar machte. Buddy trug von seinem Liebesabenteuer außer totaler
Erschöpfung keine Schäden davon. Ob er erfolgreich war, ist nicht bekannt.
Bei Leo schon. Der Münchner Mix war kurz vor seinem Ziel, einer ebenfalls
läufigen Hündin, als die Gitter des Gartentors seinem Bestreben ein Ende
setzten. Und - weil der Hundekopf sich total darin verkeilte und weder vor-
noch rückwärts bewegen ließ, erst Leos Frauchen und dann die Feuerwehr auf
den Plan brachte. Die musste die Stäbe mit einer Säge durchtrennen, um Leo
zu befreien, der allerdings anschließend kein Bedürfnis mehr zeigte, sich
seiner Angebeteten zu nähern. Wäre alles nicht passiert, wenn Buddy und Leo
kastriert worden wären? Stimmt, doch beim Thema Hundekastration scheiden
sich die Geister. Das zeigte die Diskussion ums Thema Fruchtbarkeit, deren
Ergebnisse Sie in der Maiausgabe lesen können.

Aboshop
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Drei neue Tierhefte!
Die Zahl der Tierzeitschriften im Gong Verlag hat sich erneut vergrößert.
Neu dazugestoßen sind "Das Deutsche Hundemagazin", "Katzen extra" und
"Pferde heute". Damit Sie sich einen Einblick verschaffen können, haben Sie
bis zu 28. April die Möglichkeit, die Magazine kostenlos zu testen.
http://www.herz-fuer-tiere.de/aboshop

Forum
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Ein Forum für Pferdefreunde
Passend zu unserem Neuzugang "Pferde heute" haben wir in unserem Forum
natürlich eine eigene Rubrik für Fragen, Gespräche und Fotos rund ums Thema
Pferde.
http://www.herz-fuer-tiere.de/forum/index.php?act=SF&s=&f=15

Impressum
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Moonlight

Gast
Liebe Tierfreunde,

nach der neuesten Ausgabe der am Dienstag von der Weltnaturschutzunion IUCN im schweizerischen Gland veröffentlichten Roten Liste der bedrohten Arten sind inzwischen 16.119 Arten akkut vom Aussterben bedroht. Seit 2004erhöhte sich die Anzahl damit um 530.

Auf der Roten Liste stehen unter anderem jede dritte Amphibienart, ein Viertel aller Säugetier- und Nadelbaumarten sowie jede achte Vogelart. Neu ist die Einstufung der 547 Hai- und Rochenarten: Ab jetzt gelten 20 Prozent als vom Aussterben bedroht.

Unter den bedrohten Arten sind zudem Nilpferde, Wüstengazellen und Süßwasserfische sowie - wie wir in unserem Newsletter vom 12. Februar 2006 reits befürchteten - auch die Eisbären.

Wie wir berichteten, macht den Eisbären vor allem die globale Erwärmung zu schaffen, mit der Folge, dass das Packeis zunehmend schmilzt. Die Eisbären jedoch brauchen das Packeis zum Überleben, denn nur dort können sie Jagd auf ihre Hauptnahrung, die Robben, machen. Mittlerweile ist der Bestand auf ca. 22.000 Tiere gesunken.

Besonders dramatisch ist die Lage der Süßwasserbewohner. So sind etwa 56 Prozent aller nur in der Mittelmeerregion vorkommenden Süßwasserfischarten vom Aussterben bedroht - so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Auch in Ostafrika ist die Lage sehr angespannt. Mehr als jede vierte Süßwasserfischart ist dort vom Aussterben bedroht.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
http://www.tierreich.de
http://www.tier-enzyklopaedie.de
 
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Moonlight

Gast
Liebe Tierfreunde,

im Atlantik vor der amerikanischen Küste des US-Bundesstaats South
Carolina ist eine "neue" Haiart entdeckt worden. Der Biologieprofessor Joe
Quattro von der Universität von South Carolina hat die bisher noch nicht
klassifizierte und benannte Haiart vor der Küste des US-Bundesstaates
ausfindig gemacht, berichtete die Zeitung "Columbia Post" am Sonntag.

Die Tiere sollen dem Bogenstirn-Hammerhai am ähnlichsten sehen,
unterscheiden sich aber genetisch sehr deutlich von ihm und von den mehr
als 450 bereits bekannten Haiarten. Quattro und seine Kollegen glauben,
dass die neu entdeckte Art äußerst selten sei. Zudem, so Quattro weiter,
sei zu befürchten, dass die Haiart vom Aussterben bedroht ist und fordert
besondere Schutzmaßnahmen für die weiblichen Tiere, da der Schutz der
weiblichen Tiere von zentraler Bedeutung für das Überleben dieser Spezies
sei.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
http://www.tierreich.de
http://www.tier-enzyklopaedie.de
 
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Moonlight

Gast
Newsletter Nr. 6/06
Ein Herz für Tiere : Partner Hund : Geliebte Katze



<span style="color:violet"> Fußball-Wahnsinn </span>
Ein Schiedsrichter, der einen Elfmeter nicht pfiff, brachte die Fans im Sevilla-Stadion so stark auf, dass sie unter anderem eine lebende Katze aufs Spielfeld entließen und damit eine Zwangspause erzwangen. Das Tier suchte und fand schnell den Weg über die Ehrentribünen hinaus und wagte sich erst lange nach Spielende (FC Sevilla gegen Betis Sevilla) aus seinem Versteck unter den Ehrenlogen. Etwas länger brauchte ein Grauhörnchen im Londoner Fußballstadion beim Halbfinalspiel um die Champions-League, um sich wieder aus der Schusslinie der Spieler zu bringen. Die ganze Geschichte und sensationelle Fotos in der Juniausgabe von Ein Herz für Tiere.


<span style="color:violet"> Eine Stadt dankt Hunde-Haltern </span>
Sie haben richtig gelesen: In Ditzingen, einer Kleinstadt in Baden-Württemberg veranstaltet die Kommune einen Tag für Hundehalter, den Ditzi-Dog-Tag. Mit Schönheitswettbewerb, Wettbewerb zum besten Hunde-Trick und Spaßparcours für alle. Tierarztberatung und Ernährungsinfos sollen den Tag mit Spaß am und für den Hund ergänzen. Anlass: Hundehalter haben sich in den Stadtteilen zusammengeschlossen und mit der Stadt zusammen Standorte für Hundekotbehälter aufgestellt und befüllen die nun auch. Dafür bedankt sich die Stadt Ditzingen mit diesem Fest für Menschen und ihre Hunde. Was sich in der Hundeszene an Neuem tut, lesen Sie nicht nur in unseren Internetnews unter http://www.partner-hund.de , sondern auch auf den News-Seiten in Partner Hund. In der Juliausgabe z.B. die rührende Geschichte von Ex-Blindenführhunden in Japan, von den einzigen Krabbenfanghunden der Welt, von einem mobilen Physiotherapeuten und einem Sanitärfachgeschäft, das einem Westie ein neues Bein verpasste.


<span style="color:violet"> Tierische Neugier und ihre Folgen </span>
Der zwölfjährige Labrador Philo hat in seinem leben schon viel erlebt, doch jetzt wurde ihm seine spielerische Neugier zum Verhängnis. Weil er durstig war, lief der zum Bogenbach in Deggendorf, um sich beim Abendspaziergang zu erfrischen. Dort entdeckte er ein unbekanntes Lebewesen und nähert sich ihm arglos. Und jaulte laut auf: Ein Biber, der vermutlich seinen Nachwuchs verteidigen wollte, hatte ihn kräftig in die Hinterhand gebissen. So kräftig, dass Philo in der nächsten Tierklinik versorgt werden musste, denn die scharfen Nagerzähne hatten seine Schlagader erwischt. Philo wird sich kaum noch einem unbekannten Lebewesen nähern. Nicht nur Hunden, auch den meisten Menschen sind die Biber, die erst jetzt wieder unsere Bäche und Flüsse bevölkern und in der Dämmerung oder nachts unterwegs sind, weitgehend unbekannt. Grund genug, sie in der Juniausgabe von Ein Herz für Tiere als unsere „wilden Nachbarn“ vorzustellen.
Juniausgabe von Ein Herz für Tiere.



<span style="color:violet"> Glück gehabt </span>
Eine achtlos weggeworfene Blechdose wäre einem Kater in Essen beinahe zum Verhängnis geworden. Das hungrige Tier erschnupperte den Duft von Hundefutterresten darin und steckte seine Schnauze hinein – zu tief. Tierfreunde, die ihn entdeckten, schafften es nicht, den Kopf wieder zu befreien, riefen die Polizei und die brachte den Kater in die Tierklinik. Dort wurde er kompetent verarztet und wieder am Fundort ausgesetzt. Verletzt war er nicht, aber wahrscheinlich für immer davon geheilt, sein Näschen in Wegwerfware zu stecken. Für alle Tierfreunde gilt: Dosen ordnungsgemäß entsorgen. Und auch im Haus aufpassen, dass nichts Giftiges herumliegt. Welche Gifte in Haus und Garten unsere Katzen bedrohen, lesen Sie in der Juliausgabe von Geliebte Katze.
Juliausgabe von Geliebte Katze


<span style="color:violet"> Aktuelles Urteil </span>
Ein fast 15-jähriger, zum Jagdhund ausgebildeter Rauhaardackel hatte einen Nachbarn seines Halters gebissen. Der Hundehalter beantragte daraufhin Deckungsschutz bei seiner Versicherung. Zwar nehme er den Hund seit drei Jahren wegen altersbedingter Gebrechen nicht mehr mit auf die Jagd, so der Mann. Doch beinhalteten die vereinbarten „Besonderen Bedingungen und Risikobeschreibungen (BBR) zur Jagdhaftpflichtversicherung“ auch private Haftpflichtfälle, soweit der Hund noch „jagdlich brauchbar“ sei. Die Versicherung sah das anders. Der Hund sei - trotz fortwährender Beißlust - altersschwach sowie an der Hinterhand gelähmt. Solche Beeinträchtigungen sprächen gegen eine „jagdliche Brauchbarkeit“ im Sinne der Versicherungsbedingungen, so die Assekuranz und verweigerte die Zahlung. Das LG Mannheim sprach dem Hundebesitzer den vollen Versicherungsschutz zu. Das Schadensereignis sei von der Jagdhaftpflichtversicherung umfasst, so das Gericht. Da der Begriff der „jagdlichen Brauchbarkeit“ in den Versicherungsbedingungen nicht eindeutig formuliert sei, habe das Gericht den Vertragstext - mit in diesem Fall gebotener Kundenfreundlichkeit - ausgelegt. Demnach komme es bei der Bestimmung des Begriffs nicht auf den tatsächlichen Jagdeinsatz des Hundes, sondern auf seine generelle Brauchbarkeit an, so die Richter. Da selbst ein Hund mit altersbedingten Gebrechen noch über charakterliche Jagdeigenschaften wie Härte am Raubwild und Unerschrockenheit verfüge, bliebe auch der Rauhaardackel mit gelähmter Hinterhand ein Jagdhund. Der Versicherungsnehmer dürfe durch die Erkrankung seines Hundes schließlich nicht in eine Deckungslücke mit der Gefahr von ganz erheblichen Haftpflichten geraten. Das Aktenzeichen: LG Mannheim 1 S 176/05. Weil sich Gerichte immer wieder mit Themen rund um den Hund auseinandersetzen müssen, gibt’s in Partner Hund eine regelmäßige „Rechtsseite“, auf der Sie in der Juliausgabe alles zum Leinenzwang-Gesetz von Hamburg lesen können.
Juliausgabe von Partner Hund.

http://www.partner-hund.de/CoCoCMS/generator/viewDocument.php?page=691

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Moonlight

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Newsletter Nr. Ein Herz für Tiere : Partner Hund : Geliebte Katze - Newsletter Nr. 8/06


<span style="color:#00b100"> Oldie-Hunde suchen ein Zuhause </span>
Berlin – Die Zahl der älteren, chronisch kranken Hunde im Tierheim Berlin nimmt seit Monaten dramatisch zu. Von den Hunden, die derzeit im Tierheim leben, sind 40% Pflegefälle. Die Tiere werden manchmal sofort nach Einholung des Kostenvoranschlags beim Tierarzt direkt ins Tierheim gebracht. Dort warten die „Grauen Schnauzen“ zum Teil monatelang und hoffen auf ein schönes Zuhause für ihren Lebensabend. Auf der Suche nach einem neuen vierbeinigen Familienmitglied werden sie oft übersehen, nur weil sie nicht mehr ganz jung und fit sind. Ältere und kranke Hunde sind kostenintensiver, sie benötigen häufig nicht nur Medikamente, sondern auch Spezialfutter. Der Tierschutzverein Berlin bietet deshalb Menschen, die einen dieser „Pflegefälle" zu sich nehmen an, die Tierarztkosten, die im Zusammenhang mit dem Pflegefall-Organ oder - Organsystem stehen, zu übernehmen, wenn die Behandlung in der tierheimeigenen Tierarztpraxis erfolgt. Und zwar für das ganze Hundeleben! Darüber hinaus sind die Medikamente für die festgestellte Krankheit in der Tierheimarztpraxis kostenlos erhältlich, eventuell benötigtes Spezialfutter kann zum Einkaufspreis erworben werden. Eine, die nur gute Erfahrungen mit alten Hunden gemacht hat, schildert ihre Erfahrungen in der Oktober-Ausgabe von Ein Herz für Tiere und stellt drei ihrer Senioren vor.

<span style="color:#00b100"> Katzenklau aufgeflogen </span>
Ende September wurde im Kreis Soltau ein Lieferwagen gestoppt, auf dessen Ladefläche sich 14 Jungkatzen befanden. Der Verdacht: Die Tiere sollten für Tierversuche über die Grenze nach Polen geschmuggelt werden. Der Deutsche Tierschutzbund hat – mit Unterstützung des Hamburger Tierschutzvereins - für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000,- Euro ausgesetzt. Selbst wenn es sich um illegalen Tierhandel von unseriösen Züchtern handelt, also nicht explizit um einen illegalen Katzenhandel für Tierversuche, muss diese Tierqual strafrechtlich geahndet werden, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Apel erhofft sich auch Hinweise darauf, ob dieser Transport ein Einzelfall ist oder ob eine organisierte Tierdiebstahlmafia dahinter steckt. Tierdiebstahl ist es im weitesten Sinne auch, wenn Sie eine Findelkatze behalten, weil sie glauben, sie sei herrenlos. Wie Sie sich richtig verhalten, lesen Sie in der Oktoberausgabe von Geliebte Katze.

<span style="color:#00b100"> Pudel stoppt Verkehr </span>
Einen mitten auf der Straße marschierenden Pudel, der eine längere Autoschlange "hinter sich herzieht", meldeten in der Aachener Innenstadt gleich mehrere Autofahrer und Spaziergänger der Polizei. Zwei Funkwagen, eine Streifenwagenbesatzung und ein Mannschaftswagen mit sechs Beamtinnen und Beamten, standen in der Nähe und nahmen sich des tierischen Sachverhaltes an. Und fanden ihn bestätigt. Gestikulierend machte die augenscheinliche Besitzerin, eine ältere Dame, am Straßenrand auf sich aufmerksam. Kurz schilderte sie das, was man eh sah. Der Hund sei halt sehr lebendig. Dies sollte auch so bleiben. Also galt es, den Hund von der Straße zu bekommen. Alle Männer und Frauen raus aus den Autos. Auch Autofahrer, Radfahrer und Spaziergänger versuchten mit süßen Worten, schnellen Spurts und langen Sprints, den Hund zur Aufgabe zu zwingen. Der wechselte jedoch sichtlich erfreut ob des weiten Auslaufs ständig die Waldseite bis ... ja bis er sich verfing im Gestrüpp des Dickichts. Dort konnten Beamtinnen und Passanten das Tier befreien und wie es so schön heißt "in Gewahrsam" nehmen. Sofort lief der Verkehr wieder. Sein Frauchen hatte den 14-jährigen Pudel erst zwei Wochen zuvor als Problemfall übernommen. Ein bisschen Benimm wird der Hund noch lernen müssen. Wie auch der ebenfalls nicht mehr jugendliche Batzenhofer, der Deutsch Drahthaar von Torwarttrainer Sepp Maier. Der schnappte sich beim Training zum Saisonauftakt die Shorts seines Herrn. In denen steckten allerdings die Maierschen Beine. Wer sich davon überzeugen will: Die „Tatfotos“ finden Sie in Partner Hund Oktober.

<span style="color:#00b100"> Kunstkrähe schreckt Tauben </span>
Marc Lenzen hatte in den 80er Jahren zufällig beobachtet, wie ein Taubenschwarm von Touristen gefüttert wurde. Mitten in diesem Schwarm saß auf einem Stein eine Rabenkrähe. Um diese herum war ein taubenfreier Kreis von etwa 2 Metern. Als sie vom Stein hüpfte, öffnete sich der Taubenschwarm vor ihr und schloss sich hinter ihr wieder. Als er Jahre später auf seinem eigenen Balkon Tauben hatte, besorgte er sich eine ausgestopfte Rabenkrähe und konnte feststellen, dass die Tauben das Weite suchten und nie mehr zurückkamen. Jetzt untersuchte das Zoologische Institut der Universität Hamburg die Wirkung der Rabenkrähenattrappe, einer farb- und maßstabsgetreuen Nachbildung der Rabenkrähe. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden in Hamburg neun Wohnblocks mit Balkonen ausgewählt, die in Kerngebieten der Hamburger Stadttaubenbestände lagen. Eine Verringerung der Anzahl der Stadttauben zeigt sich vor allem im Radius von 4 m unmittelbar nach dem Aufstellen der Rabenkrähenattrappe über die gesamte Beobachtungszeit von 32 Wochen. Nicht vergraulen, sondern retten will das wohl berühmteste Wildtierkrankenhaus der Welt, das Tiggywinkles Wildlife Hospital Vögel, die bei Unfällen schwer verletzt wurden. Die jüngsten Patienten, einen Kiebitz mit gebrochenem Knie und ein Entenküken mit gebrochenem Bein, können sie im neuen Herz für Tiere (Oktober) bewundern. Mit Gipsbeinen – sehenswert!

<span style="color:#00b100"> Impfmüdigkeit gefährdet Katzen </span>
Nach einer neuen Untersuchung des Bundesverbands praktizierender Tierärzte (bpt) sind lediglich 30% aller bei uns lebenden Katzen geimpft. Fatal, so die Sprecherin des Verbandes, denn damit sich eine Infektionskrankheit nicht zu einer Epidemie ausweiten kann, müssen mindestens 70% einer Gesamtpopulation geimpft sein. Die ständige Impfkommission des bpt hat jetzt neue Impfempfehlungen für Tierärzte ausgearbeitet, um Haustiere (und Menschen) noch besser zu schützen, andererseits auch die (minimalen) Impfrisiken auf ein Mindestmaß zu senken. Leider gibt es (noch) keinen Impfstoff gegen alle tödlichen Infektionen bei Katzen. Drei der gefährlichsten stehen im Mittelpunkt der Gesundheitsseiten von Geliebte Katze im Oktober: FIP, FIV und FeL – wie Sie vorbeugen, was Sie tun können, wenn die Katze Träger ist und was Sie beachten müssen, um nicht noch andere Katzen anzustecken.

<span style="color:#00b100"> Jäger verlor seinen Jagdschein </span>
Ein Jäger, der meint, auf ein Wildschwein zu zielen, stattdessen aber einen Hund erschießt, verliert seinen Jagdschein. Dies hat das Verwaltungsgericht Neustadt bestätigt.Im entschiedenen Fall hatte der Kläger, der seit fünf Jahren im Besitz eines Jagdscheins ist, im August gegen 20.35 Uhr aus einer Entfernung von ca. 70 m einen Mischlingshund auf einem Wiesengelände erschossen. Der Hund gehörte einem Ehepaar, welches einen nahe gelegenen landwirtschaftlichen Hof bewirtschaftet; die Frau arbeitete gerade in einem der Wiese benachbarten Maisfeld.Wegen dieses Vorfalls erklärte die Jagdbehörde den Jagdschein des Klägers für ungültig und zog ihn ein; für die Wiedererteilung wurde zudem eine Sperrfrist von drei Jahren festgesetzt.Hiergegen erhob der Betroffene nach erfolglosem Widerspruchsverfahren Klage und machte geltend, dass er den Hund in der fortgeschrittenen Dämmerung wegen seines dunklen Rückens für ein Wildschwein gehalten habe. An der betreffenden Stelle seien zudem Saufährten vorhanden gewesen.Das Gericht hat die Klage abgewiesen: Die Einziehung des Jagdscheins sei zu Recht erfolgt. Der Kläger habe eine grundlegende Jagdpflicht in erheblicher Weise verletzt, nämlich die Pflicht, vor der Schussabgabe eine eindeutige Identifizierung des Tieres vorzunehmen. Sein Verhalten lasse ein solches Maß an Unverantwortlichkeit erkennen, dass berechtigte Zweifel daran bestünden, ob er bei der Ausübung der Jagd Waffen mit der erforderlichen Vorsicht führe. Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom 10. August 2006 – 4 K 758/06.NW. Weitere Urteile, in denen Gerichte sich pro Hund, bzw. den Halter entschieden haben, finden Sie in der Oktober-Ausgabe von Partner Hund.

Die neuen Kalender sind da
Starten Sie in das Jahr 2007: Mit den Original-Tageskalendern von "Ein Herz für Tiere" haben Sie jeden Tag einen netten Hund oder eine nette Katze. Mit 366 witzigen Schnappschüssen und vielen wertvollen Tipps zur Pflege und Gesundheit, lustige Sprüche, Rezepte, Tricks und Infos. Tag für Tag eine Freude, Tag für Tag mehr Wissen.
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Die kleinen Geschichten des Alltags
Manchmal geht es etwas ernster zu in unserem Forum, vor allem wenn es um Krankheiten, Tierschutz oder gar den Tod eines Tieres geht. Die meiste Zeit aber lässt es sich dort ganz ungezwungen plaudern, wie zum Beispiel in unserem "Katzen-Kaffeklatsch". Von früh bis spät findet sich im Katzenforum Gleichgesinnte, die einfach erzählen wollen, was ihr Stubentiger gerade wieder angestellt hat. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und erzählen Sie Ihre eigene Geschichte.
http://www.herz-fuer-tiere.de/forum/index.php?showforum=6


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Katze - Newsletter Nr. 8/06
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Die Tierkalender sind da!



Bereits im Sommer bekamen wir die ersten E-mails: "Wann sind die Kalender
2007 erhältich" Jetzt sind Sie eingetroffen und können über unseren Aboshop
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zur Pflege und Gesundheit. Wer gleich zuschlägt, spart über 3 Euro!
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Oldie-Hunde suchen ein Zuhause
Berlin - Die Zahl der älteren, chronisch kranken Hunde im Tierheim Berlin
nimmt seit Monaten dramatisch zu. Von den Hunden, die derzeit im
Tierheim leben, sind 40% Pflegefälle. Die Tiere werden manchmal
sofort nach Einholung des Kostenvoranschlags beim Tierarzt direkt ins
Tierheim gebracht. Dort warten die "Grauen Schnauzen" zum Teil monatelang
und hoffen auf ein schönes Zuhause für ihren Lebensabend. Auf der Suche nach
einem neuen vierbeinigen Familienmitglied werden sie oft übersehen, nur weil
sie nicht mehr ganz jung und fit sind. Ältere und kranke Hunde sind
kostenintensiver, sie benötigen häufig nicht nur Medikamente, sondern auch
Spezialfutter. Der Tierschutzverein Berlin bietet deshalb Menschen, die
einen dieser "Pflegefälle" zu sich nehmen an, die Tierarztkosten, die im
Zusammenhang mit dem Pflegefall-Organ oder - Organsystem stehen, zu
übernehmen, wenn die Behandlung in der tierheimeigenen Tierarztpraxis
erfolgt. Und zwar für das ganze Hundeleben! Darüber hinaus sind die
Medikamente für die festgestellte Krankheit in der Tierheimarztpraxis
kostenlos erhältlich, eventuell benötigtes Spezialfutter kann zum
Einkaufspreis erworben werden.
Eine, die nur gute Erfahrungen mit alten Hunden gemacht hat, schildert ihre
Erfahrungen in der Oktober-Ausgabe von Ein Herz für Tiere und stellt drei
ihrer Senioren vor.

Katzenklau aufgeflogen
Ende September wurde im Kreis Soltau ein Lieferwagen gestoppt, auf dessen
Ladefläche sich 14 Jungkatzen befanden. Der Verdacht: Die Tiere sollten für
Tierversuche über die Grenze nach Polen geschmuggelt werden. Der Deutsche
Tierschutzbund hat - mit Unterstützung des Hamburger Tierschutzvereins - für
Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von
5.000,- Euro ausgesetzt.
Selbst wenn es sich um illegalen Tierhandel von unseriösen Züchtern handelt,
also nicht explizit um einen illegalen Katzenhandel für Tierversuche, muss
diese Tierqual strafrechtlich geahndet werden, so Wolfgang Apel, Präsident
des Deutschen Tierschutzbundes. Apel erhofft sich auch Hinweise darauf, ob
dieser Transport ein Einzelfall ist oder ob eine organisierte
Tierdiebstahlmafia dahinter steckt.
Tierdiebstahl ist es im weitesten Sinne auch, wenn Sie eine Findelkatze
behalten, weil sie glauben, sie sei herrenlos. Wie Sie sich richtig
verhalten, lesen Sie in der Oktoberausgabe von Geliebte Katze.

Pudel stoppt Verkehr
Einen mitten auf der Straße marschierenden Pudel, der eine längere
Autoschlange "hinter sich herzieht", meldeten in der Aachener Innenstadt
gleich mehrere Autofahrer und Spaziergänger der Polizei.
Zwei Funkwagen, eine Streifenwagenbesatzung und ein Mannschaftswagen
mit sechs Beamtinnen und Beamten, standen in der Nähe und nahmen sich
des tierischen Sachverhaltes an. Und fanden ihn bestätigt.
Gestikulierend machte die augenscheinliche Besitzerin, eine ältere
Dame, am Straßenrand auf sich aufmerksam. Kurz schilderte sie das,
was man eh sah. Der Hund sei halt sehr lebendig. Dies sollte auch so
bleiben. Also galt es, den Hund von der Straße zu bekommen.
Alle Männer und Frauen raus aus den Autos. Auch Autofahrer,
Radfahrer und Spaziergänger versuchten mit süßen Worten, schnellen
Spurts und langen Sprints, den Hund zur Aufgabe zu zwingen. Der
wechselte jedoch sichtlich erfreut ob des weiten Auslaufs ständig die
Waldseite bis ... ja bis er sich verfing im Gestrüpp des Dickichts.
Dort konnten Beamtinnen und Passanten das Tier befreien und wie es so schön
heißt "in Gewahrsam" nehmen.
Sofort lief der Verkehr wieder. Sein Frauchen hatte den 14-jährigen Pudel
erst zwei Wochen zuvor als Problemfall übernommen. Ein bisschen Benimm wird
der Hund noch lernen müssen. Wie auch der ebenfalls nicht mehr jugendliche
Batzenhofer, der Deutsch Drahthaar von Torwarttrainer Sepp Maier. Der
schnappte sich beim Training zum Saisonauftakt die Shorts seines Herrn. In
denen steckten allerdings die Maierschen Beine. Wer sich davon überzeugen
will: Die "Tatfotos" finden Sie in Partner Hund Oktober.


Ein Herz für Tiere
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Kunstkrähe schreckt Tauben

Marc Lenzen hatte in den 80er Jahren zufällig beobachtet, wie ein
Taubenschwarm von Touristen gefüttert wurde. Mitten in diesem Schwarm saß
auf einem Stein eine Rabenkrähe. Um diese herum war ein taubenfreier Kreis
von etwa 2 Metern. Als sie vom Stein hüpfte, öffnete sich der Taubenschwarm
vor ihr und schloss sich hinter ihr wieder. Als
er Jahre später auf seinem eigenen Balkon Tauben hatte, besorgte er sich
eine ausgestopfte Rabenkrähe
und konnte feststellen, dass die Tauben das Weite suchten und nie mehr
zurückkamen.
Jetzt untersuchte das Zoologische Institut der
Universität Hamburg die Wirkung der Rabenkrähenattrappe,
einer farb- und maßstabsgetreuen Nachbildung der Rabenkrähe. Im Rahmen
dieser Untersuchung wurden in Hamburg neun Wohnblocks mit Balkonen
ausgewählt, die in Kerngebieten der Hamburger Stadttaubenbestände lagen.
Eine Verringerung der Anzahl der Stadttauben zeigt sich vor allem im Radius
von 4 m unmittelbar nach dem
Aufstellen der Rabenkrähenattrappe über die gesamte
Beobachtungszeit von 32 Wochen.
Nicht vergraulen, sondern retten will das wohl berühmteste
Wildtierkrankenhaus der Welt, das Tiggywinkles Wildlife Hospital Vögel, die
bei Unfällen schwer verletzt wurden. Die jüngsten Patienten, einen Kiebitz
mit gebrochenem Knie und ein Entenküken mit gebrochenem Bein, können sie im
neuen Herz für Tiere (Oktober) bewundern. Mit Gipsbeinen - sehenswert!

Geliebte Katze
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Impfmüdigkeit gefährdet Katzen
Nach einer neuen Untersuchung des Bundesverbands praktizierender Tierärzte
(bpt) sind lediglich 30% aller bei uns lebenden Katzen geimpft. Fatal, so
die Sprecherin des Verbandes, denn damit sich eine Infektionskrankheit nicht
zu einer Epidemie ausweiten kann, müssen mindestens 70% einer
Gesamtpopulation geimpft sein. Die ständige Impfkommission des bpt hat jetzt
neue Impfempfehlungen für Tierärzte ausgearbeitet, um Haustiere (und
Menschen) noch besser zu schützen, andererseits auch die (minimalen)
Impfrisiken auf ein Mindestmaß zu senken. Leider gibt es (noch) keinen
Impfstoff gegen alle tödlichen Infektionen bei Katzen. Drei der
gefährlichsten stehen im Mittelpunkt der Gesundheitsseiten von Geliebte
Katze im Oktober: FIP, FIV und FeL - wie Sie vorbeugen, was Sie tun können,
wenn die Katze Träger ist und was Sie beachten müssen, um nicht noch andere
Katzen anzustecken.


Partner Hund
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Jäger verlor seinen Jagdschein
Ein Jäger, der meint, auf ein Wildschwein zu zielen, stattdessen aber einen
Hund erschießt, verliert seinen Jagdschein. Dies hat das Verwaltungsgericht
Neustadt bestätigt.Im entschiedenen Fall hatte der Kläger, der seit fünf
Jahren im Besitz eines Jagdscheins ist, im August gegen 20.35 Uhr aus einer
Entfernung von ca. 70 m einen Mischlingshund auf einem Wiesengelände
erschossen. Der Hund gehörte einem Ehepaar, welches einen nahe gelegenen
landwirtschaftlichen Hof bewirtschaftet; die Frau arbeitete gerade in einem
der Wiese benachbarten Maisfeld.Wegen dieses Vorfalls erklärte die
Jagdbehörde den Jagdschein des Klägers für ungültig und zog ihn ein; für die
Wiedererteilung wurde zudem eine Sperrfrist von drei Jahren
festgesetzt.Hiergegen erhob der Betroffene nach erfolglosem
Widerspruchsverfahren Klage und machte geltend, dass er den Hund in der
fortgeschrittenen Dämmerung wegen seines dunklen Rückens für ein Wildschwein
gehalten habe. An der betreffenden Stelle seien zudem Saufährten vorhanden
gewesen.Das Gericht hat die Klage abgewiesen: Die Einziehung des Jagdscheins
sei zu Recht erfolgt. Der Kläger habe eine grundlegende Jagdpflicht in
erheblicher Weise verletzt, nämlich die Pflicht, vor der Schussabgabe eine
eindeutige Identifizierung des Tieres vorzunehmen. Sein Verhalten lasse ein
solches Maß an Unverantwortlichkeit erkennen, dass berechtigte Zweifel daran
bestünden, ob er bei der Ausübung der Jagd Waffen mit der erforderlichen
Vorsicht führe. Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom 10. August 2006 - 4
K 758/06.NW.
Weitere Urteile, in denen Gerichte sich pro Hund, bzw. den Halter
entschieden haben, finden Sie in der Oktober-Ausgabe von Partner Hund.

Aboshop
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Die neuen Kalender sind da
Starten Sie in das Jahr 2007: Mit den Original-Tageskalendern von "Ein Herz
für Tiere" haben Sie jeden Tag einen netten Hund oder eine nette Katze. Mit
366 witzigen Schnappschüssen und vielen wertvollen Tipps zur Pflege und
Gesundheit, lustige Sprüche, Rezepte, Tricks und Infos. Tag für Tag eine
Freude, Tag für Tag mehr Wissen.

Forum
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Die kleinen Geschichten des Alltags
Manchmal geht es etwas ernster zu in unserem Forum, vor allem wenn es um
Krankheiten, Tierschutz oder gar den Tod eines Tieres geht. Die meiste Zeit
aber lässt es sich dort ganz ungezwungen plaudern, wie zum Beispiel in
unserem "Katzen-Kaffeklatsch". Von früh bis spät findet sich im Katzenforum
Gleichgesinnte, die einfach erzählen wollen, was ihr Stubentiger gerade
wieder angestellt hat. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und erzählen Sie
Ihre eigene Geschichte.
 
M

Moonlight

Gast
Sydney (dpa) - Im Australischen Regenwald hat ein Fotograf einen Papagei entdeckt, der seit 130 Jahren als ausgestorben galt. John Young
fotografierte den kleinen, farbenfrohen Vogel aus einer Untergattung der Maskenzwergpapageien (Cyclopsitta diophthalma) in einem abgelegenen Stück Regenwald in Süd-Queensland im Osten des Kontinents, berichtete der australische Rundfunk ABC. Das letzte Exemplar war vor 130 Jahren
gesichtet worden.

Maskenzwergpapageien sind mit rund 16 Zentimeter Größe die kleinsten australischen Papageien. Sie sind grell-grün-gefärbt und haben je nach
Unterart verschiedene bunte Zeichnungen am Kopf oder den Flügeln - was oft namensgebend war. Die Tiere haben einen großen Kopf und einen sehr kurzen Schwanz. Unter den Maskenzwergpapageien gibt es weitere Unterarten, die in Australien als bedroht gelten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Service Team
http://www.tierreich.de
http://www.tier-enzyklopaedie.de
 

Trinity

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Wenn der Newsletter bei Ihnen nur aus Text besteht, Sie ihn aber mit Bildernund in Farbe sehen möchten klicken Sie hierhttp://www.ein-herz-fuer-tiere.de/CoCoNewsletterExtras/newsletters/news_50.html.: Ein Herz fuer Tiere Newsletter :.------------------------------------------------EHFT : PH : GK - Newsletter Nr. Ein Herz für Tiere : Partner Hund : GeliebteKatze - Newsletter Nr. 10/0613.12.2006------------------------------------------------Frohe WeihnachtenDas geschäftige Treiben zeigt uns, dass Weihnachten nicht mehr fern ist.Damit verbunden ist alle Jahre wieder die Suche nach Geschenken. Machen Siees sich einfach und bestellen Sie gleich online ein <ahref="../aboshop/default.php" target="_blank[/url] . Damitkönnen Sie einem Tierfreund ein ganzes Jahr lang Monat für Monat Freudebereiten. Oder wie wäre es mit einem unserer <ahref="../aboshop/calendar.php" target="_blank[/url] . Jeden Tagerhalten Sie wertvolle Tipps zur Pflege und Gesundheit, lustige Sprüche,Rezepte und vieles mehr. <div>Wir wünschen Ihnen und Ihren Tieren eine schöne Weihnachtszeit und einenguten Rutsch ins neue Jahr.</div>Kauz landete in SchornsteinEin kratzendes Geräusch alarmierte die Bewohner eines Einfamilienhauses inFreudenberg. Im Rauchabzug des Kamins wurde der "Hausgeist" ausfindiggemacht. Ein kleiner Kauz war in den Kamin gefallen und konnte sich nichtmehr befreien. Die Freiwillige Feuerwehr rückte an. Zu spät: Der kleineGreif hatte sich durch aufgeregtes Flügelschlagen bis nach untendurchgekämpft und fiel den Hausherrn buchstäblich in die Arme. Feuerwehr undder Privatretter brachten den Vogel zur Tierärztin, die dem unverletzten,aber verstörten Kauz zwei Aufbauspritzen gab und ihn zweiBeobachtungs-Stunden später in die Freiheit entließ. Um gesunde Käuzchen brauchen wir uns in diesem Winter - jedenfalls bis jetzt- keine Sorgen zu machen. Andere heimische Vögel leiden aber bereits jetztunter Nahrungsknappheit. Wie Sie diese sättigen und dabei noch Garten,Balkon oder Fensterbrett hübsch schmücken können, sehen Sie in den Tipps undTricks in der Dezemberausgabe von Ein Herz für Tiere.Willkommen im FlugzeugHundehalter, die mit ihrem Hund in Kansas City oder Milwaukee einchecken,erfahren seit diesem Monat eine Sonderbehandlung. Ihr vierbeiniger Freunderhält ein "Welcome-Package". Mit einem kleinen Hundespielzeug, ein paarSnacks für die Reise, einer Packung Premium Hundefutter, einer FlascheTrinkwasser, einem Fellpflegeset und - für Herrchen oder Frauchen - daserste Reisemagazin für Mensch und Hund.Soweit sind wir hier noch nicht. Aber in Partner Hund finden Sie jeden Monateinen Reisetipp, immer bereits getestet von einem Leser mit Hund - und dazuweitere Vorschläge für kurzentschlossene reisefreudige Hundehalter. In derJanuarausgabe z.B. Winterurlaub in Florida (mit Hundestränden),hundefreundliche Silvester in Südtirol und im Naturtierpark Ströhen, einLanglaufkurs für Mensch und Hund in Kirchberg und einen Musher-Schnupperkursfür Kids bis 15.Im Alter ein bisschen eigenJede zweite Katze über 15 Jahre zeigt altersbedingte Verhaltensstörungen,darunter auch solche, die durch Veränderungen im Gehirn wie sie auch beimMenschen bekannt sind, verursacht werden. Demenz und Alzheimer sind alsonicht nur Menschen vorbehalten. Das zumindest haben Untersuchungen an derHirnrinde toter Katzen an der Universität von Edinburgh ergeben. DieWissenschaftlerin Daniélle Gunn-Moore rät zur Vorbeugung, die Tiereausgewogen zu ernähren und für viel Bewegung zu sorgen. Ihr zufolge beginnenVerhaltensstörungen bei älteren Katzen schon relativ früh. 28% der Katzenzwischen 11 und 14 Jahren zeigten deutliche Eigenheiten.Keine Panik, wenn Sie eine ältere Katze haben, die sich merkwürdig verhält -noch sind Demenz und Alzheimer die seltene Ausnahme und die Basis für diesespektakuläre Suche waren 19 Katzen. Für Katzen in diesen Tagen gibt'serheblich höhere Risiken, nämlich die rund um Weihnachten. In derJanuarausgabe von Geliebte Katze finden Sie diese zusammengefasst.Ein Herz für Tiere------------------------------------------------Zoo ist guter ArbeitsplatzMartina Hacker aus dem Zoo Leipzig wurde im November als "Bester SächsischerJungfacharbeiter" des Jahres 2006 geehrt. IHK-Präsident Wolfgang Topfüberbrachte persönlich die Glückwünsche und die Ehrenurkunden. Dasaußerordentliche Engagement der Lehrlinge nannte er beispielgebend. Bereits im Oktober war der Zoo Leipzig von der IHK als "BesterAusbildungsbetrieb 2006" ausgezeichnet worden. Auch 1998, 2003 und 2005schlossen Lehrlinge des Zoos Leipzig ihre Ausbildung mit Bestnote ab underhielten eine Auszeichnung. Dass die Arbeit im Zoo zwar hart ist, dieMitarbeiter aber durch unendlich viele kleine "Wunder" dafür entschädigtwerden, zeigt die wahre Geschichte in der Dezemberausgabe von Ein Herz fürTiere (nur noch bis Donnerstag im Handel erhältlich), die niemand glaubenwürde, wäre sie nicht mit Fotos dokumentiert: Die Geschichte einesKaninchens, das seinem Gehege entfloh und sich ein neues Zuhause bei denElefanten suchte. Und weil es nicht gestorben ist (sondern sich vermehrte),lebt es dort noch heute...Geliebte Katze------------------------------------------------Musik für Katzen wirkt wirklich In Zusammenarbeit mit Hermann Bubna-Littitz, Tierverhaltensforscher undProfessor an der Veterinär-Universität Wien (VUW) entstehen seit 1999Europas erste Musik CDs für Katzen. "Es konnte statistisch gesichertnachgewiesen werden, dass unsere Zimmertiger die Nähe der Lautsprechersuchen, wenn diese Musik angeboten wird", so Bubna-Littitz. "Die Grundlage für den beruhigenden Effekt dieser Musik ist die Tatsache,dass im entspannten Zustand verschiedene Körperfunktionen einen ganzbestimmten Rhythmus annehmen." Bereits 4 CDs wurden nach diesem Prinzipentwickelt. Besondere Rücksicht wurde auch auf angenehme, naturnaheFrequenzen (Geräusche) genommen. Genauso wie wir Menschen gewisseNaturgeräusche (z.B. Blätterrauschen) als angenehm empfinden, gibt es auchfür Tiere Geräusche und Frequenzen, die keine Gefahr signalisieren, odersogar als angenehm und beruhigend empfunden werden. Es ist also kein Zufall,dass die Tiere so gut auf diese Musik reagieren - schließlich sind auchTiere hörende Wesen mit Gefühlen. Wenn Sie also noch kein Weihnachtsgeschenk für Ihre Katze haben, vielleichtist eine CD die Idee. Wenn nicht, haben wir in Geliebte Katze(Januarausgabe) mindestens genauso originelle Geschenke zwischen 9,99 und 99Euro. Und jede Menge Anregungen für selbst gebastelte Katzenfreuden.Partner Hund------------------------------------------------74 Kilo und eine dicke AnklageFünf Jahre lang mahnten Tierärzte bei der jährlichen Impfung zwei Brüder,ihren Labrador unbedingt auf Diät zu setzen. Vergebens. Dann schaltete sichder britische Tierschutzverband ein, wieder umsonst. Als der völligverfettete Rusty dann zwangsweise zum Tierarzt gebracht werden sollte,konnte er sich nicht einmal bis zum Auto schleppen. Zwei Tierschützermussten das 74,2 Kilo schwere Tier in den Wagen hieven. Der arme kranke(Arthritis, Herz-Kreislaufbeschwerden) Hund wird seitdem von Pflegern undTierärzten der Tierschützer langsam wieder auf Normalgewicht gebracht. Ermuss sein Gewicht allmählich halbieren. Die beiden Brüder stehen wegenTierquälerei vor Gericht und müssen mit einem harten Urteil rechnen.Glücklicherweise sind solche Fälle selten, aber es gibt sie auch bei uns.Nachzulesen bei Partner Hund auf den regelmäßigen Rechts-Seiten und in denTierschutz-Geschichten unter S.O.S., wo Sie diesmal über eine Warnung derVerbraucherzentrale informiert werden, ein Hundehaus (auch von Leserspenden)kennenlernen und erfahren, dass zuviel Hundeliebe in die Katastrophe führenkann.Aboshop------------------------------------------------Jetzt noch schnell den Hunde- oder Katzenkalender sichernStarten Sie in das Jahr 2007 mit den Original-Tageskalendern von "Ein Herzfür Tiere". In den beiden Kalendern finden Sie jeden Tag ein neues Hunde-bzw. Katzenfoto. Dazu gibt es wertvollen Tipps zur Pflege und Gesundheit,lustige Sprüche, Rezepte, Tricks und Infos. Tag für Tag eine Freude, Tag fürTag mehr Wissen - für Sie oder als Geschenk für einen Tierfreund.
Wenn Sie bis zum 31.12.2006 bestellen, kostet ein Kalender 16,80 Euro. DerPorto- und Versandkostenanteil beträgt einmalig 2,60 Euro.Forum------------------------------------------------Brieffreundschaften mit TierfreundenUm die Weihnachtszeit werden viele etwas schwermütiger. Da ist es schön,wenn man sich mit anderen Tierfreunden austauschen kann. Unsere vielenForen, darunter auch ein extra Forum für Mail- und Brieffreundschaften istdafür eine gute Anlaufstation.
 
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Moonlight

Gast
<span style="color:#00b100"> Musik für Katzen wirkt wirklich </span>
In Zusammenarbeit mit Hermann Bubna-Littitz, Tierverhaltensforscher und Professor an der Veterinär-Universität Wien (VUW) entstehen seit 1999 Europas erste Musik CDs für Katzen. "Es konnte statistisch gesichert nachgewiesen werden, dass unsere Zimmertiger die Nähe der Lautsprecher suchen, wenn diese Musik angeboten wird", so Bubna-Littitz. "Die Grundlage für den beruhigenden Effekt dieser Musik ist die Tatsache, dass im entspannten Zustand verschiedene Körperfunktionen einen ganz bestimmten Rhythmus annehmen." Bereits 4 CDs wurden nach diesem Prinzip entwickelt. Besondere Rücksicht wurde auch auf angenehme, naturnahe Frequenzen (Geräusche) genommen. Genauso wie wir Menschen gewisse Naturgeräusche (z.B. Blätterrauschen) als angenehm empfinden, gibt es auch für Tiere Geräusche und Frequenzen, die keine Gefahr signalisieren, oder sogar als angenehm und beruhigend empfunden werden. Es ist also kein Zufall, dass die Tiere so gut auf diese Musik reagieren - schließlich sind auch Tiere hörende Wesen mit Gefühlen. Wenn Sie also noch kein Weihnachtsgeschenk für Ihre Katze haben, vielleicht ist eine CD die Idee. Wenn nicht, haben wir in Geliebte Katze (Januarausgabe) mindestens genauso originelle Geschenke zwischen 9,99 und 99 Euro. Und jede Menge Anregungen für selbst gebastelte Katzenfreuden.


<span style="color:#00b100"> Kauz landete in Schornstein </span>
Ein kratzendes Geräusch alarmierte die Bewohner eines Einfamilienhauses in Freudenberg. Im Rauchabzug des Kamins wurde der "Hausgeist" ausfindig gemacht. Ein kleiner Kauz war in den Kamin gefallen und konnte sich nicht mehr befreien. Die Freiwillige Feuerwehr rückte an. Zu spät: Der kleine Greif hatte sich durch aufgeregtes Flügelschlagen bis nach unten durchgekämpft und fiel den Hausherrn buchstäblich in die Arme. Feuerwehr und der Privatretter brachten den Vogel zur Tierärztin, die dem unverletzten, aber verstörten Kauz zwei Aufbauspritzen gab und ihn zwei Beobachtungs-Stunden später in die Freiheit entließ. Um gesunde Käuzchen brauchen wir uns in diesem Winter – jedenfalls bis jetzt – keine Sorgen zu machen. Andere heimische Vögel leiden aber bereits jetzt unter Nahrungsknappheit. Wie Sie diese sättigen und dabei noch Garten, Balkon oder Fensterbrett hübsch schmücken können, sehen Sie in den Tipps und Tricks in der Dezemberausgabe von Ein Herz für Tiere.


<span style="color:#00b100"> Willkommen im Flugzeug </span>
Hundehalter, die mit ihrem Hund in Kansas City oder Milwaukee einchecken, erfahren seit diesem Monat eine Sonderbehandlung. Ihr vierbeiniger Freund erhält ein "Welcome-Package". Mit einem kleinen Hundespielzeug, ein paar Snacks für die Reise, einer Packung Premium Hundefutter, einer Flasche Trinkwasser, einem Fellpflegeset und – für Herrchen oder Frauchen – das erste Reisemagazin für Mensch und Hund. Soweit sind wir hier noch nicht. Aber in Partner Hund finden Sie jeden Monat einen Reisetipp, immer bereits getestet von einem Leser mit Hund – und dazu weitere Vorschläge für kurzentschlossene reisefreudige Hundehalter. In der Januarausgabe z.B. Winterurlaub in Florida (mit Hundestränden), hundefreundliche Silvester in Südtirol und im Naturtierpark Ströhen, ein Langlaufkurs für Mensch und Hund in Kirchberg und einen Musher-Schnupperkurs für Kids bis 15.


<span style="color:#00b100"> Im Alter ein bisschen eigen </span>
Jede zweite Katze über 15 Jahre zeigt altersbedingte Verhaltensstörungen, darunter auch solche, die durch Veränderungen im Gehirn wie sie auch beim Menschen bekannt sind, verursacht werden. Demenz und Alzheimer sind also nicht nur Menschen vorbehalten. Das zumindest haben Untersuchungen an der Hirnrinde toter Katzen an der Universität von Edinburgh ergeben. Die Wissenschaftlerin Daniélle Gunn-Moore rät zur Vorbeugung, die Tiere ausgewogen zu ernähren und für viel Bewegung zu sorgen. Ihr zufolge beginnen Verhaltensstörungen bei älteren Katzen schon relativ früh. 28% der Katzen zwischen 11 und 14 Jahren zeigten deutliche Eigenheiten. Keine Panik, wenn Sie eine ältere Katze haben, die sich merkwürdig verhält – noch sind Demenz und Alzheimer die seltene Ausnahme und die Basis für diese spektakuläre Suche waren 19 Katzen. Für Katzen in diesen Tagen gibt’s erheblich höhere Risiken, nämlich die rund um Weihnachten. In der Januarausgabe von Geliebte Katze finden Sie diese zusammengefasst.


<span style="color:#00b100"> Zoo ist guter Arbeitsplatz </span>
Martina Hacker aus dem Zoo Leipzig wurde im November als "Bester Sächsischer Jungfacharbeiter" des Jahres 2006 geehrt. IHK-Präsident Wolfgang Topf überbrachte persönlich die Glückwünsche und die Ehrenurkunden. Das außerordentliche Engagement der Lehrlinge nannte er beispielgebend. Bereits im Oktober war der Zoo Leipzig von der IHK als "Bester Ausbildungsbetrieb 2006" ausgezeichnet worden. Auch 1998, 2003 und 2005 schlossen Lehrlinge des Zoos Leipzig ihre Ausbildung mit Bestnote ab und erhielten eine Auszeichnung. Dass die Arbeit im Zoo zwar hart ist, die Mitarbeiter aber durch unendlich viele kleine "Wunder" dafür entschädigt werden, zeigt die wahre Geschichte in der Dezemberausgabe von Ein Herz für Tiere (nur noch bis Donnerstag im Handel erhältlich), die niemand glauben würde, wäre sie nicht mit Fotos dokumentiert: Die Geschichte eines Kaninchens, das seinem Gehege entfloh und sich ein neues Zuhause bei den Elefanten suchte. Und weil es nicht gestorben ist (sondern sich vermehrte), lebt es dort noch heute...
Dezemberausgabe von Ein Herz für Tiere.


<span style="color:#00b100"> 74 Kilo und eine dicke Anklage </span>
Fünf Jahre lang mahnten Tierärzte bei der jährlichen Impfung zwei Brüder, ihren Labrador unbedingt auf Diät zu setzen. Vergebens. Dann schaltete sich der britische Tierschutzverband ein, wieder umsonst. Als der völlig verfettete Rusty dann zwangsweise zum Tierarzt gebracht werden sollte, konnte er sich nicht einmal bis zum Auto schleppen. Zwei Tierschützer mussten das 74,2 Kilo schwere Tier in den Wagen hieven. Der arme kranke (Arthritis, Herz-Kreislaufbeschwerden) Hund wird seitdem von Pflegern und Tierärzten der Tierschützer langsam wieder auf Normalgewicht gebracht. Er muss sein Gewicht allmählich halbieren. Die beiden Brüder stehen wegen Tierquälerei vor Gericht und müssen mit einem harten Urteil rechnen. Glücklicherweise sind solche Fälle selten, aber es gibt sie auch bei uns. Nachzulesen bei Partner Hund auf den regelmäßigen Rechts-Seiten und in den Tierschutz-Geschichten unter S.O.S., wo Sie diesmal über eine Warnung der Verbraucherzentrale informiert werden, ein Hundehaus (auch von Leserspenden) kennenlernen und erfahren, dass zuviel Hundeliebe in die Katastrophe führen kann.


<span style="color:#00b100"> Brieffreundschaften mit Tierfreunden </span>
Um die Weihnachtszeit werden viele etwas schwermütiger. Da ist es schön, wenn man sich mit anderen Tierfreunden austauschen kann. Unsere vielen Foren, darunter auch ein extra Forum für Mail- und Brieffreundschaften ist dafür eine gute Anlaufstation.
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Moonlight

Gast
US-Biologen haben auf den indonesischen Inseln Borneo und Sumatra eine neue Art von Großkatzen ermittelt. Der dort lebende Nebelparder unterscheide sich vom Festland-Nebelparder so sehr wie ein Tiger vom Löwen und sei daher eine eigene Art, berichtete die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) am Mittwoch in Frankfurt mit Verweis auf die Forscher. Die von den Einheimischen "Baumtiger" genannte Katze war einer Art zugeordnet worden, deren Verbreitungsgebiet sich von Indien bis Borneo erstreckt.

Das Tier, dem die Wissenschaftler den Namen "Neofelis diardi" gaben, ist bereits seit 1821 bekannt. "Trotzdem ist es nicht überraschend, dass die Unterschiede bislang niemandem aufgefallen sind", sagte WWF Artenschützer Markus Radday. "Der Nebelparder ist nachtaktiv und äußerst gut getarnt, und so bekommen ihn selbst erfahrene Forscher nur selten zu Gesicht." Besonders auffällig seien die großen Eckzähne der Katzen.

In den Regenwäldern Sumatras und Borneos leben nach Schätzungen des WWF bis zu 18.000 Nebelparder. Die Forscher vermuten, dass sich die Borneo-Nebelparder vor rund 1,4 Millionen Jahren von der FestlandPopulation getrennt haben. Genetische Analysen ergaben, dass sich die DNA der beiden Arten in gut vierzig Details unterscheidet. Auch in der Fellzeichnung gebe es deutlich erkennbare Unterschiede. "Der Borneo-Nebelparder hat dunklere Wölkchen auf dem Fell, das auch insgesamt dunkler ist, und einen durchgehenden doppelten Aalstrich", sagte Radday.

Borneo ist nach Einschätzung der Artenschutzexperten eine Schatzkiste der Natur: Eine Studie des WWF liste 52 neue Tier- und Pflanzenarten auf, die binnen eines Jahres auf Borneo entdeckt wurden. "Wir müssen den Regenwald-Kahlschlag sofort stoppen, sonst geht uns dieses weitgehend unerforschte Paradies für immer verloren", forderte Radday. Nach Angaben des WWF werden auf Borneo jedes Jahr 13.000 Quadratkilometer Regenwald zerstört, alle 20 Sekunden verschwinde eine Waldfläche von der Größe eines Fußballfeldes. (APA/dpa)

Mit freundlichen Grüßen

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