die Überwachungsformel

Trinity

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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23625/1.html

"Wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten."

Mit dieser Formel rechtfertigt man immer häufiger den Ausbau der Überwachung/ des Überwachungsstaates.

Wie seht ihr das?

Habe mit einigen gesprochen, welche alles in kauf nehmen, Hauptsache, sie leben sicherer. Sie sind wirklich der Meinung, dass es ihnen nichts ausmacht, wenn man ihnen auf den Grund der Seele blicken kann und sie keine Geheimnisse mehr haben.

Andere widerrum würden niemals ihre Freiheit für mehr Sicherheit aufgeben.


Überwachung zwecks Terrorschutz


<form action="/" method="post"><input type="hidden" name="action" value="vote"><input type="hidden" name="posting" value="2707404384025956159"><table><tr><td>Wie stehst Du dazu?</td><td><select name="Q:1"><option value="1">Ich gebe gerne Freiheit für mehr Sicherheit auf.</option><option value="2">Ich gebe lieber Sicherheit für mehr Freiheit auf.</option></select></td></tr><tr><td colspan="2" align="center"><input type="submit" value="Auswahl absenden"></td></tr></table></form></p>


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Antworten zu 'Wie stehst Du dazu?':
Ich gebe gerne Freiheit für mehr Sicherheit auf.: <span style="color:red"> 0 </span>
Ich gebe lieber Sicherheit für mehr Freiheit auf.: <span style="color:lime"> 29 </span>
 

Ickis

Inventar
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c:\
Ich habe für "Ich gebe gerne Sicherheit für mehr Freiheit auf" gestimmt.
Ich denke zwar, dass die Gefahr des Terrorismus real ist, aber man kann das Problem nicht dadurch lösen, dass man die Menschen ständig kontrolliert und überwacht. Die ständige Angstmache in der Politik und den Medien veranlasst zwar viele Leute dazu, teilweise ihre Freiheit aufzugeben, ich sehe darin jedoch nur einen weiteren Schritt in Richtung absolute Kontrolle á la 1984.
Wenn man das Übel an der Wurzel packt, und damit meine ich vor allem Anstrengungen zur Lösung des Nahost Konflikts, zur Verbesserung der Lebensbedingungen in dritten Welt Ländern und es zu schaffen, die UN zu dem zu machen, was sie eigentlich sein sollte, nämlich einer internationalen Plattform, wo sich gleichberechtigte Länder zur Konsensbildung zusammensetzen, dann bräuchten vielleicht hier und da ein paar biometrische Daten weniger.
Nichtsdestotrotz regiert Angst die Welt. Beispielsweise sah ich letztens eine Dokumentation über die Katastrophe der Fähre Estonia. Zwar ging ich davon auszu wissen, was damals passiert war (Vorderladedeck war nicht richtig geschlossen, Wasser drang ein und das Drama nahm seinen Lauf), doch auf einmal redete der Sprecher von einer möglichen Bombe an Bord und terroristischem Anschlag...
Um nur ein Beispiel zu nennen.
So läuft es überall, im Kleinen und Unterschwelligen werden die Menschen langsam aber sicher zu verunsicherten und damit gefügigen Nummern in einer Kartei gemacht.
Ich habe keine Angst vor Terrorismus, und ich geb einen [***] auf die Möchtegern-Sicherheit, die sie uns anzudrehen versuchen!
 

_THX_

innerer Zirkel
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Im Lande des Mitternachtsberges
Da möchte ich Ickis zustimmen.
Diese ganze Panikmache ist die einzige Möglichkeit, uns Gesetze und Regelungen aufzupfropfen, die das Groß der Bevölkerung ohne diese permanente Bedrohung wohl kaum akzeptieren oder sogar begrüßen würde.
Ich will nicht behaupten, es gäbe keine Bedrohung, aber 1. bin ich mir nicht sicher, ob sie dort auszumachen ist, wo unser Augenmerk ständig hingelnkt wird und 2. gehe ich davon aus, dass jede Bedrohung auch immer gleich noch von Politik & Medien dramatisiert und aufgeblasen wird... mit dem von Ickis erwähnten Effekt: Ein gefügiges Volk (<- darf man das überhaupt noch sagen?).

Es ergibt sich auch noch ein anderes Problem aus der zunehmenden Überwachung. Wer sagt uns denn, dass unser aktuelles Regierungssystem so vertrauenswürdig und gut für uns ist, wie wir gerne glauben möchten? Was ist, wenn an all den Verschwörungstheorien auch nur etwas wahr ist? Dass Politiker oft nicht die Ehrlichsten sind und gerne mal korrupte und geheime Entscheidungen "für uns" treffen, ist ja bekannt! Wie können wir uns in diesem Fall dann noch wehren, schützen oder wenigstens zurückziehen bzw. Abstand davon nehmen. Sollte sich einst herausstellen, dass hinter all dem politischen Chaos auf der Welt, nun doch ein verschwörerisches System steckt, dann ist diesem mit dem Überwachungssystem auch ein raffinierter Schutz gegen aufwachende "Staatsfeinde" gelungen. Kein Schritt bleibt ungesehen, keine Aktion unregistriert... In diesem Fall droht tatsächlich etwas Schlimmes: Eine fatale Abhängigkeit und Auslieferung an den "allmächtigen" Staat!

Das soll jetzt keine Schwarzmalerei sein, aber doch mal eine ernstgemeinte Überlegung.
 

Trinity

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wow schon 14 zu 0. finde es toll, dass doch die stimmung in richtung freiheit vor sicherheit geht... hätt ich mir nicht gedacht, vor allem, da man in den nachrichten eher den umgekehrten tenor bei den interviewten hört.

und immer mit der begründung: ich hab ja nichts zu verbergen...
 

nein

Dr. rer. anim. - RIP *1956-†2015
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aber ich denke, bei den großen massen sieht das leider anders aus.
oder wills eigentlich keiner und die regierung tut nur so als fänden die massnahmen billigung?
 

Steven Inferno

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Dieses ewige "wer nichts zu verbergen hat...". Jeder hat etwas zu verbergen. Vielleicht weiß er selbst ja noch nicht einmal, dass er etwas zu verbergen hat. ^^ Prinzipiell habe ich alles zu verbergen, was keinen etwas angeht. Das nennt man Privatssphäre. :otwisted:
 

Der_kleine_Hinze

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Niemals würde ich meine Freiheit aufgeben für eine Sicherheit die es ohnehin nicht gibt. Wir sollen nicht geschützt werden, sondern überwacht und kontrolliert.
Eine Freundin (Jura-Studi) brachte den tollen "Wer nix zu verbergen hat..." - Spruch letztens auch. Ich bin fast hinten über gefallen...! Diese ganze Panik-Mache dient meiner Meinung nach einzig und allein dazu, die Menschen dahin zu bringen, dass sie Ihre Rechte und Ihre Freiheit freudestrahlend über Bord werfen - was leider erschreckend gut funktioniert...
 

ollii

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Der Witz daran ist ja das diejenigen die sich gegen stärkere Überwachung sperren direkt verdächtig werden. (das Spiel der Dualität)

Andererseits sieht es schlimm aus in den Städten (Kriminalität durch Annonymität) ... früher, als es noch normal war in kleineren Dörfchen zu leben war die "Überwachung" ganz normal. Man achtet aufeinander und Hilft, man sieht sich, man kennt sich - dieser Aspekt des Lebens geht in der Menschenmasse der Großstädte unter. Heute bekommen wir Roboter als Helfer und Kameras die die älteren Leute ersetzen die früher die Straße "überwachten".

Die Frage ist: Vertraue ich demjenigen der mich Überwacht?

Nein, weil ich böse Ziele unterstelle, weil ich mit denen die überwachen nicht reden kann, weil sie mich zwingen könnten nach ihren Maßstäben zu leben...

Wie wäre es denn wenn nicht nur Straftaten geahndet werden sondern auch gute Taten Beachtung finden würden?
 

janni

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Das würde auf Dauer einfach nicht funktionieren, denn wo will man da den Maßstab ansetzten?
Und vor allen Dingen: womit belohnen?
Also mich würde es nerven, wenn man mir für jede "gute" Tat gleich um den Hals fällt.
Denn seien wir ehrlich, "gute" Taten sind doch nur für uns selbst.
Wenn ich zum Beispiel einer alten Omi über die Straße helfe, dann gibt es zweierlei Wege das zu verwerten...
Der eine sagt: "Hilf der alten Oma!"
Der andere sagt: "Bessere dein gewissen mal wieder auf und tu was "gutes"..."

Zu der Überwachung:

Es ist im Prinzip in keinster Weise gerechtfertig die Nation zu überwachen, denn nichts was passieren soll ist unvermeidlich, selbst nicht durch komplette Überwachung.
Ich lese grad "1984" von George Orwell...Soweit kommt es noch das man mir den ganzen Tag nachstellt...
Ich würde also eher meine Sicherheit aufgeben als Freiheit einzubüßen...

lieben Gruß, janni
 

Keladyanbas

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Hallo allerseits! (auch wenn hier wahrscheinlich eh keiner mehr liest :f23: )

Ich denke, niemand wird gerne überwacht von irgendjemandem.
Aber wie kann man sich dagegen wehren? Ich weiß z.B. noch recht gut, als ich mal mit meiner Mutter beim Möbelgeschäft (!) eingekauft habe und es da ein paar Probleme mit der Bestellung gab.
Meine Mutter sagte der Angestellten ihren Namen, die tippte ein wenig auf ihrer Tastatur herum und schwupps! -hatte sie die Namen unserer ganzen Familie inklusive dazugehöriger Daten auf dem Bildschirm.
Und die Sache mit den Zigarettenautomaten neuerdings, das man da seinen Perso reinschieben muss... Damit könnte man rein theoretisch genau nachprüfen, wer wann wo aus welchem Automaten welche Zigarettenmarke rausgelassen hat...

Mag ja harmlos erscheinen, aber ich persönlich finde es 1.: irgendwie beunruhigend, dass eine einfache Angestellte in einem einfachen Geschäft Zugriff auf solche Daten hat... Welchen Zugriff hat dann jemand "weiter oben"?

...und 2.: gruselig, dass man solche kleinen "unwichtigen" Dinge aus unserem Alltag auflisten kann...


Naja, ciao und einen schönen Abend!
 

Trinity

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welcome :)
wenn du hier rein postest, dann liest das auch wer :)
ist ja dann wieder ganz oben.

kann es nicht sein, dass sie deshalb alle daten von euch im pc hatte, weil ihr alle kunde bei dem markt seid? ich meine, das speichern von kundendaten is ja normal?
 

BrainlessButHappy

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Habe letztens eher beiläufig bemerkt. dass ein Bekannter von mir seine Personalausweis ganz seltsam "verpackt" hat in seiner Brieftasche.

Der hat das Ding nämlich in einer Plastikhülle und außerem in einem speziellen Fach in seiner Brieftasche, das mit Alufolie verkleidet ist.

Wir kennen das ja von den Kameraden, die sich nen Hut aus Alufolie basteln...!

Aber der Clou is, dass mein Bekannter kein "Verschwörungsspinner" (so wie ich
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), sondern völlig auf dem Boden der Tatsachen steht und dazu noch Informatiker ist!

Aber gerade der ist absolut überzeugt davon, dass der Staat irgendwann in die Versuchung gerät, Datenlesegeräte aufstellen aufstellen zu können an Orten, die wir nicht für möglich halten, um an unsere Daten zu kommen.

Jede Technik wird irgendwann auch genutzt, selbst wenn eine aktuelle Regierung noch so laut tönt, sie würde sich immer an die Datenschutzrichtlinien halten wollen.

Man weiß ja nie, wie das die nächste Regierung sieht - geschweige denn unsere (nicht existenten
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) Geheimdienstorganisationen, die immer mehr drohen, zum "Staat im Staate" zu werden und unkontrollierbar.

Und das noch...

@janni:

hast du gewusst, dass das Buch "1984" in der ehemaligen DDR bis zum Schluss verboten war?! Derjenige wurde hart bestraft, wer damit erwischt wurde.
Spricht für sich!
Gutes Buch, sollte jeder mal gelesen haben.

Ebenso wie "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley.

Wünsche euch einen doppelplusguten Tag!

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Zwirni

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@Keladyanbas: Die Story mit deiner Mutter ist durchaus nachvollziehbar. Viele große Unternehmen, vor allem Konzerne, verknüpfen die Daten ihrer Kunden miteinander. Hat für die Kunden den Vorteil, dass sie nicht überall ihre Daten neu angeben müssen - hat aber auch den Nachteil, dass man ziemlich vieles über eine Person auf ein Mal abrufen kann. Ist mir auch schon mehrmals passiert.
 

Keladyanbas

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Guten Abend!

Mit dem Speichern ist das so eine Sache... Ist natürlich schon ein Vorteil für den Kunden, wenn er nicht jedes Mal aufs Neue seine Daten angeben muss. Aber dass wie gesagt gleich soviel auf einmal da stand, hat mich dann doch ein wenig erschreckt...
(Außerdem war zumindest ich zu diesem Zeitpunkt ganz sicher kein Kunde da, weil ich ganz einfach erst 11 oder 12 Jahre alt war.)

Naja, ich denke ja mal nicht, dass ein Möbelgeschäft eine Verschwörung planen wird und unsere Gespräche überwacht ;)

Ciao!
 

snofru

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Hallo!

Wie einer der Vorposter schon geschrieben hat, habe ich auch einiges zu verbergen, nämlich alles was ich nicht freiwillig preisgeben möchte. Das die Speicherung von Daten zu meiner (unserer) Sicherheit beitragen soll, ist der Witz des Jahrhunderts.

Das Kriminelle, oder Terroristen garantiert nicht die legalen Wege die z.B. das Internet bietet, nutzen, sollte jedem klar sein. Es reicht ja schon eine Nachricht schön mit einer 128-Bit Verschlüsselung auf den Weg zu bringen, und schon ist Essig mit dem mitlesen.

Der komplette Überwachungsapparat der USA hat doch in Bezug auf Terroristen eindeutig versagt (Wenn die offizielle Geschichte stimmt!). Wenn ich daran denke das die NSA und CIA schon seit Jahren mit ihrem Echelon-Projekt, Telefonate, Netz und Emailverkehr abhören, kann man sehen, dass es alles, außer Spesen, nichts bringt.

Hier geht es nur darum an Daten von Normalbürgern zu gelangen. Will man verhindern das die Volksseele vielleicht eines Tages überkocht und unsere "Elite" dann ganz schnell abtauchen müsste? Früherkennung des Krebsgeschwüres das man mündiges Volk nennt.

Ich habe an anderer Stelle es schon mal so formuliert: Die Abschaffung der Demokratie mit Mitteln der Demokratie! Ich für meinen Teil halte die Politik die in Deutschland zur Zeit gemacht wird, für den Testlauf wie weit man gehen kann. Aushölung des Sozialstaats, Einführung von Quasi-Leibeigenschaft (Selbst Kirchen und Soziale Verbände schreien nach mehr 1-Euro Jobs), Abschaffung der Antastbarkeit der eigenen Wohnung. Man könnte noch Stundenlang so weiter machen!

Die Leute die sagen, sie hätten nichts zu verbergen, sind die selbe Sorte Mensch die ich z. B. für das 3. Reich verantwortlich halte. Wir sind ja gut, der Mob sind nur die Anderen! Ich halte dieses denken auch für typisch deutsch.

Ich habe auch nichts zu verbergen, ich habe keine Leichen im Keller, vielleicht sollte man überlegen im gleichen Atemzug die Immunität von Politkern abzuschaffen. Nein, wir leisten uns einen Ex-Kanzler der sich nicht erinnert weil er Blackouts hatte (Frage: Ist ein Kanzler mit Blackout überhaubt regierungsfähig?), wir beschäftigen Ministerpräsidenten die Verurteilt wurden weil sie eine Straftat begangen haben und und und. Wie dumm sind wir Deutschen eigentlich?

Demokratie ist ein schönes Wort, aber für Deutschland ist es das auch schon. Ein Wort, mehr nicht!

Zum Abschluss möchte ich etwas zitieren, und zwar einen Satz von einem der Gründerväter der USA, das ja die älteste Demokratie der Welt sein soll:

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. - Benjamin Franklin


Gruss, snofru
 

nein

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dass es alles, außer Spesen, nichts bringt
ganz so ist es wohl nicht, wir erfahren ja garnicht, welche früchte diese überwachung trägt.
zur terrorbekämpfung taugt das aber vermutlich nicht.
aber sie wissen genau, wer der regierung kritisch gegenüber steht, wer seinen freunden stolz von den prächtigen hanfpflanzen auf seinem balkon schreibt, wer z.b. psychische probleme hat und so weiter.
auch wenn von diesen infos nur selten gebrauch gemacht wird, das sammeln solcher dinge ist eine der lieblingsbeschäftigungen der geheimdienste, wer weiss, wozu man das später mal brauchen kann. :otwisted:
 

Zwirni

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Martin Sadler, Forscher bei HP, warnt vor einer lückenlosen Überwachung in den nächsten Jahrzehnten. 2057 werde es allein in England pro Einwohner Millionen Kamers und Sensoren geben.

weiterer Text

:orolleyes:
 

nein

Dr. rer. anim. - RIP *1956-†2015
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hier ein artikel zum aktuellen stand des wiederstandes gegen die überwachung im web, wo betont wird, dass deutschland eines der letzten länder ist, das sich gegen die totale protokollierung der telekomunikation wehrt: http://www.heise.de/newsticker/meldung/95308
 
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