Donald Trump – der 45. Präsident der USA

Helios

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Wenn es einem wirklich um den Schutz von Leben geht, dann ist es keine einfache "Ja-oder-Nein"-Frage. Das wurde hier bereits mehrfach angesprochen, darüber hinaus werde ich jetzt nicht die gleiche Diskussion, die Xabbu aufgefordert hat zu beenden, von neuen beginnen.

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In den USA braut sich rund um Trump unterdessen die nächste Krise zusammen:


Das mittelfristige Problem ist weniger, dass Trump sich durch seine Äußerungen einmischt (egal ob das nun Auslöser für die Konsequenzen ist oder nicht) - das ist Partei- und Nationenübergreifend nun nichts neues (es gab da kürzlich so eine Äußerung Merkels, weswegen bereits Anzeige erstattet wurde) und nicht schön, aber verkraftbar. Vielmehr ist es die Schwächung der gesellschaftlichen Grundordnung, die mit der systematischen Schwächung ihrer Glieder einhergeht. Aber allenortens zählt nur noch der kurzfristige Erfolg, und hinterher fragt man sich, wie es soweit kommen konnte. Der Kommentar dazu ist im Fazit passend:

 

infosammler

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An netten Tagen, kann man Trump dafür danken, dass er sein Amt so schlecht macht, das wir es verbessern können.

Wenn es einem wirklich um den Schutz von Leben geht, dann ist es keine einfache "Ja-oder-Nein"-Frage.
Doch ist es. Das Amt des Präsidenten kann Nein zu Landeminen sagen. Und ich werd nicht die Notwendigkeit von Waffen verteidigen. Niemals.

Ich hoffe so stark, das er nicht nochmal gewählt wird. Noch eine Regierungsperiode würde ihn noch mehr bestärken, wobei er schon jetzt total abgehoben ist.
 

Helios

Inventar
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Nö.

Ich hoffe so stark, das er nicht nochmal gewählt wird. Noch eine Regierungsperiode würde ihn noch mehr bestärken, wobei er schon jetzt total abgehoben ist.
Da er sein eigenes Handeln eh für perfekt hält stellt sich natürlich die Frage, ob sein Ego tatsächlich noch größer werden kann. Selbstreflexion gibt es bei ihm ja eher selten bis gar nicht, Verbesserungspotenzial ist da also nicht zu erwarten. Nachdem er ständig seine ehemaligen Mitarbeiter beleidigt kommt ihm ja auch nicht der Gedanke, dass das Problem die Person ist, die diese Mitarbeiten alle eingestellt hat. Allerdings trifft man diesen blinden Fleck bei Führungspersönlichkeiten häufiger.

Wie es für eine Wiederwahl aussieht wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Bisher ist diese aber recht wahrscheinlich, würde ich behaupten. Die Lager von Demokraten und Republikaner sind eh recht fix abgesteckt, und ob ein relativ unbekannter "Nobody" Buttigieg oder ein doch weitgehend als Sozialist verschriener Sanders wirklich geeignet sind, die unsicheren Wähler abzuholen, ist aktuell ziemlich zweifelhaft. Es wird immer von Polarisierung gesprochen, und dann abmildernd darauf verwiesen, dass es diese Teilung der politischen Gesellschaft auch früher schon gab; dabei geht es weniger um die beiden Seiten, sondern wie stark die auseinanderdriften. Je extremer die Lager werden, je extremer die Kandidaten sich positionieren, desto schwieriger wird es auf die Mitte einzuwirken. Und wer dort Zweifel hat, wählt entweder gar nicht oder den Amtsinhaber, so zumindest die Erfahrung.
 
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