Donald Trump – der 45. Präsident der USA

viennatourer

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glaubst du der kennt die persischen Qanate
Wird letztlich egal sein,da er sicher kein einziges Ziel ausgesucht hat,das wurde auf einer Ebene der Joint Staff erledigt .
(die im übrigen eher ein schlechtes Ziel abgeben
Die Stollen selbst mögen ja tief liegen,aber die Austrittsstellen tun das nicht.
 

Astun

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Also, wie ich Trump einschätze, würde er wohl ein Ziel in Angriff nehmen, welches die Schiiten mitten ins Herz trifft.
Ich denke mal, dass dazu der Schrein des Hussein gehört, wahrscheinlich aber auch die Moschee von Kerbala!

Bei Kerbala verloren die Schiiten gegen die Sunniten und Hussein wurde hingerichtet(wahrscheinlich enthauptet).
Hussein soll laut Legende ein Neffe von Mohammed gewesen sein, und erhob Anspruch auf die Führung aller Moslems, also das Kalifat.
Die Sunniten anerkannten aber nicht diesen Führungsanspruch, weshalb es zum Krieg kam.
Bei Kerbala erlitten die Schiiten ihre entscheidende Niederlage, das große Trauma der Schiiten.

Ein Fernziel der Schiiten, wahrscheinlich aber auch ein Hauptziel, ist es die heiligen Stätten von Mekka und Medina unter ihre Kontrolle zu bekommen.
Was dazu alles vonnöten ist, ergibt sich allein aus der geographischen Lage der heiligen Stätten des Islam.
Das Königreich der Saud müsste zerstört werden, sprich Saudi-Arabien wäre dann Geschichte.
Da die Saudis aber mit den Amerikanern zusammen arbeiten, geht das nicht so einfach!

Als im Golfkrieg 2 (Kuwaitkrieg) gegen Saddam Hussein amerikanische Truppen auf saudischen Boden stationiert wurden, schlug die Stunde der sunnitischen Extremisten.
Ungläubige Truppen im heiligen Land des Islam; das konnte doch nicht wahr sein!
Vor allem erboste die sunnitischen Fanatiker, dass sie nach Beerdigung des Krieges im Land blieben.
Ein entfernter Verwandter des saudischen Königshaus stand plötzlich im Mittelpunkt der Anti-US-Bewegung.
Dieser Mann hatte sich schon in Afghanistan seine Sporen im Kampf gegen die Sowjets verdient.
Er war es, welcher mit seiner Al-Qaida den Nachschub für die Mujahedin dort organisiert hat.
Ja, ich hab von Osama bin Laden gesprochen.
Wo das alles endete, wissen wir alle!
Der Anschlag auf die Twin-Towers in New York.

Trump sollte aus der Geschichte lernen, und weniger die historisch belasteten Ziele wählen.
Was passieren kann, wenn man die religiösen Gefühle von Moslems verletzt, hat der Anschlag in New York anschaulich gezeigt!
Aber Trump ist anscheinend nicht lernfähig genug, um zu kapieren in welchem Zusammenhang die damaligen Anschläge standen.
Er nimmt auf niemanden Rücksicht, geschweige denn auf dessen Gefühle.
Wie ich schon sagte, ist er ein Kind, welches in einem Lagerraum voller Sprengstoff mit dem Feuer spielt.
 

Helios

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Wird letztlich egal sein,da er sicher kein einziges Ziel ausgesucht hat,das wurde auf einer Ebene der Joint Staff erledigt .
Ich würde eher ausschließen, dass die JCS derartige Kulturstätten als Ziele auswählen und Trump diese zur Wahl an bieten, nachdem der mit der Auswahl der Tötung von Soleimani erst kurz zuvor bewiesen hat, dass man mit ihm so nicht reden kann. Was er da in die Welt gezwitschert hat ist wie üblich einer seine dümmlichen (und peinlich formulierten) Schnellschüsse gewesen, das sieht man ja jetzt auch an der Korrektur. Da ist selten etwas konkretes dahinter, und wenn dann nichts anspruchsvolles.

Die Stollen selbst mögen ja tief liegen,aber die Austrittsstellen tun das nicht.
Mir geht es nicht um die Umsetzbarkeit, sondern die Eignung als repräsentatives Ziel für einen Gegenschlag, der mindestens auch öffentlichkeitswirksam genutzt werden soll.
 

viennatourer

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Nicht immer ist eine öffentliche Wirksamkeit erwünscht,zb.wenn (?geplante) langfristige Folgen in Kauf genommen werden.
Als Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit möcht ich da auf den perfiden Einsatz von !tausenden Tonnen DU(Depleted Uranium) Materialien
in den Nahostkonflikten(+Bosnien,Serbien,Somalia) verweisen, die ja trotz Frieder Wagners "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra(2003) - und "DeadlyDust-made in USA(2007)" der breiten Öffentlichkeit immer noch wenig bekannt sind.
 

Helios

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Hier geht es ja nicht um "immer" oder "nicht immer", sondern um eine konkrete Situation in der klar ist, dass die Öffentlichkeit gewünscht ist. Muss doch nicht immer so kompliziert sein ;)
 

Helios

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Trump hätte ja auch einfach die Verantwortung von Soleimani als Anführer der Quds-Brigaden für die eskalierende Situation rund um die amerikanische Botschaft im Irak sowie das Wirken der Miliz als Grund für dessen Tötung anführen können, und damit vermutlich innenpolitisch nur das übliche Geraune der Demokraten zu hören bekommen, denn als legitimer Grund hätte das gereicht. Stattdessen macht er bekannte Fehler der Vergangenheit und bauscht die Geschichte bis zum Maximum auf, was ihm postwendend auf die Füße fällt.

 

viennatourer

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Richtig ist wie du schreibst....- bekannte Fehler der Vergangenheit-.
Ich möchte es ergänzen mit.....- nur die handelnden Personen bzw. Parteien haben ihre Positionen getauscht.

Ist halt so eine Sache mit dem einfordern von "Beweisen" und auch mit dem allfälligen anerkennen selbiger.
Was ja auch wieder eine quasi Offenlegung der (geheimen) Informationswege und Hintergrundarbeit bedeuten würde.

Trump nimmt es auf seine Kappe,weil er denkt er hält das aus und "Personal" kann man ja notfalls immer noch austauschen.
Wenn es das geltende Recht hergibt soll man sich nicht aufpudeln,wenn es das nicht tut wird sich ja ein Kläger finden.

Zum- üblichen Geraune der Demokraten- und eingeforderter Beweise erinnere ich an Hillary Clinton die einst vor dem Kongress
bezüglich dem Bengasi -Anschlag und Tötung des Botschafters und weiteren 3 Angestellten, den Vorwurf von den Republikanern
an Obama...
um einen geplanten Terrorangriff und nicht um die spontane Äußerung von Wut und Hass gehandelt
und er habe....
.....einen Terrorakt als ausgeartete Demonstration bewusst verharmlost, um von eigenen Fehlern abzulenken
mit einem.....
Welchen Unterschied macht es denn?“
entgegnete.
In dieser aus der Vergangenheit schmerzlichen Erfahrung der Demokraten dürfte auch ihr streben nach Räumung von Botschaften bei Drohungen begründet sein,während Trump halt eher die harte Schiene fährt die (möglichen) Bedrohungen auszuräumen,an die (sic-ich glaube) er glaubt.
Wie die Demokratin Nancy Pelosi wiederum auch ihre Position mit lediglich.....
Ich glaube nicht, dass die Regierung gegenüber dem Kongress der Vereinigten Staaten ehrlich war.
.....vertritt.

"Beweise" für eine der beiden damaligen Thesen liegen übrigens bis heute nicht vor.
 

Helios

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Die Republikaner wollten Obama eine Vertuschung unterstellen und machten das unter anderem an Aussagen von Botschafterin Rice fest, die einige Tage nach dem Anschlag auf das Konsulat in Bengasi berichtete, dass der Angriff sich aus einer eskalierenden Demonstration entwickelte. Clinton hat ihren berühmten Satz als Teil einer längeren Antwort auf die Frage entgegnet, warum das Außenministerium nicht unmittelbar Kontakt zu den Evakuierten von Bengasi gesucht hat um die Hintergründe zu klären, und nicht um eine Verharmlosung zu rechtfertigen oder zu erklären:

Die schmerzliche Erfahrung der Demokraten dürfte weniger Bengasi selbst sein, also vielmehr die mediale Nachwirkung der Instrumentalisierung dieses Angriffs, bis heute. Was früher singuläre und nur in Ausnahmefällen längerfristig tragende Ereignisse waren entwickelte sich spätestens seit den 2000er Jahren zu einem kontinuierlichen Prozess, der zudem von immer mehr politischen Instanzen mitgetragen wird (wohlgemerkt von beiden Lagern) und mit der Amtszeit Obama völlig eskalierte, was nun aus der anderen Richtung auch Trump zu spüren bekommt. Deshalb wäre eine Versachlichung jeder Kritik sinnvoll für die politische Entwicklung der USA (und damit zwangsläufig auch der Welt, denn egal wie man dazu steht, vorhanden ist der Einfluss zwangsläufig).

Bloß was hat das alles mit Trumps absurden Erklärung zu tun? Denn nein, bei der Kritik an dieser geht es nicht um eine gefährdende Offenlegung der Geheimdienstquellen oder der Glaubwürdigkeit von Beweisen, sondern schlicht um unabhängige (von der Regierung, nicht von den USA) Indizien oder Statements, die Glaubensaussagen Trumps stützen.
 

viennatourer

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Mike Pompeo sagte....
Soleimani auszuschalten war fast schon zwingend
Esper sagte...
Wir hatten Informationen, dass es innerhalb weniger Tage einen Angriff geben würde, der ein breites Ausmaß haben würde, mit anderen Worten: mehr als ein Land.“
O’Brien Nationaler Sicherheitsberater sagte....
Es hätten nachrichtendienstliche Erkenntnisse vorgelegen, die darauf hingedeutet hätten, dass Soleimani Amerikaner in amerikanischen Einrichtungen in der Region töten wollte.
War es Angesichts dieser Aussagen tatsächlich so-absurd-von Trump an eine Bedrohung zu glauben,zumal auch Angriffe auf die Einrichtung in Bagdad sowohl durch einen Mob und Raketenbeschuss in die Grüne Zone und des US-Stützpunkts bei Kirkuk stattfanden ?
Hätte er vielleicht eine zweite Meinung beim FSB einholen sollen,weil er an den eigenen Informanten zweifelt;-) ?

Was erwarten sich die Demokraten da noch und auch für -mögliche- geplante Angriffe, schriftliches Material,Gesprächsprotokolle ?
Was wären die -unabhängigen Indizen,Statements- und wer entscheidet dann darüber(? ein monatelanger U-Ausschuss) und halten
die dann auch ihren Kopf hin wenn sie falsch liegen oder in der Zwischenzeit etwas passiert und Opfer zu beklagen sind ?
Vielleicht sollte man das ja auch in die Schweiz auslagern.

Warum will man eigentlich diesen getöteten Soleimani unbedingt nachträglich unter Artenschutz stellen?
Dem seine Verbrechen in Libanon,Syrien,Irak, begangen durch schiitische Milizionäre- belagern,plündern und Tausende ermorden-
sind ja seit Jahrzehnten hinreichend bekannt, wie er auch seit 2001 bei der Kooperation mit Washington lt.Medienberichten bekannt dafür ist .....
keine schriftliche Spur zu hinterlassen
 

Helios

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War es Angesichts dieser Aussagen tatsächlich so-absurd-von Trump an eine Bedrohung zu glauben
Es war absurd von ihm über eine konkrete Bedrohung von vier Botschaften zu schwadronieren, wenn die tatsächliche Informationslage das gar nicht hergibt.

Wer wären die "Unabhängigen" die darüber entscheiden sollten und halten die dann auch ihren Kopf hin wenn sie falsch liegen?
Wieso entscheiden? Es geht um die Bestätigung der von ihm gegebenen Informationen. Und unabhängig von der Regierung ist jeder, der nicht unmittelbarer Teil davon ist, also etwa Vertreter der Geheimdienste, des Militärs, usw. Das ist der übliche Prozess um einen Sachverhalt einzuordnen - oder hängst du gläubig am Mund eines Politikers?

Den Rest deiner Fragen stellst du am besten an die Betreffenden.
 
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