Hunderte Jahre leben? ewiges Leben bald Wirklichkeit?

AJK

Inventar
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Ewig leben....
Manche kommen ja noch nicht einmal mit ihrem jetzigen "kurzen" Leben klar, wie wollen sie dann 100 Jahre und viel mehr leben...

Also ich möchte das definitiv nicht.
Mein Leben, so wie es jetzt ist, gefällt mir.
Ich habe genug Zeit all das zu erledigen, was zu erledigen ist, was ich erledigen will.
Tja, und wenn ich früher sterbe, durch Krankheit, Unfall, Mord etc.pp. dann ist das halt so...
"Lebe deinen Tag, als wäre es dein letzter, denn irgendwann wird es so sein."

Sterben gehört nunmal zum Leben dazu. Das möchten viele nicht akzeptieren. Weil sie Angst haben. Das ist zwar irgendwo verständlich, aber es ist nicht die Lösung, wenn wir unser Leben künstlich verlängern...

Man denke nur an die Probleme...
- Überbevölkerung, Hungersnöte und die damit verbundenen Probleme....

Also auf solch ein Leben kann ich getrost verzichten...
 

Merlin4711

Level 22 Terraner
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Vielleicht ändert sich die Mentalität der Menschen, wenn sie länger als hundert Jahre leben? Immerhin haben sie dann sprichwörtlich alle Zeit der Welt.

Persönlich würde ich zu gern erleben, was in hundert Jahren passiert - immer vorausgesetzt, es geht nach 2012 noch weiter. :obiggrin:
Persönlich hätte ich auch nichts gegen relative Unsterblichkeit. Aber ich bin ja auch anders als die anderen...
 

JRWiseman

neugierig
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Ewiges Leben...
Würde der Mensch sich bereits ungestört in der Galaxis ausbreiten können dann wäre das vermutlich nicht das Problem, wohl eher ein Vorteil.
Aber hier auf der Erde gibt es nicht genug Lebensraum um Milliarden an unsterblichen zu beherbergen.
Ich denke das würde über kurz oder lang in einer noch größeren Katastrophe für den Planeten enden als wir zur Zeit erleben.
 

Widar von Utgard

eingeweiht
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Ein jahrhundertelanges, oder gar ewiges, Leben hätte sicherlich auch enorme psychische Auswirkungen auf die jeweilige Person.

Auf einen Aspekt möchte ich gerne eingehen:

Im Rahmen meines Zivildienstes habe ich viel mit alten Menschen zu tun gehabt.
Je älter sie waren, umso öfter konnte ich von den Patienten hören, dass sie nicht mehr leben wollten, keine Lust mehr hätten und/oder bereits alles Wichtige im Leben gesehen haben.
Mein Dienst war, wie ich gerechterweise hinzufügen muss auf der Unfallchirurgie eines Krankhauses, jedoch äußerte eine gewisse Anzahl den Todeswunsch unabhängig von der Situation.

Mit zunehmendem Lebensalter steigt außerdem die Wahrscheinlichkeit, an geistigem Verfall, sprich Demenz zu erkranken, was ebenfalls in Betracht gezogen werden muss.

Meine Erfahrungen mit Senioren, jedoch mitunter auch mit jungen Menschen, nicht nur im Zivildienst, zeigten mir auf, inwieweit der Tod Angehöriger den eigenen Lebenswillen negativ beeinflussen kann.
Auch hier entsteht bei nicht wenigen Menschen der Wunsch zu sterben.

Besitzt man also die Anlagen für ein jahrhundertelanges Leben, dann wird einem, im Fluss der Zeit, die Vergänglichkeit allen Seins vor Augen geführt, Angehörige, Freunde und Bekannte sterben, ein Kulturwandel findet statt, neue Erfindungen verändern das Angesicht der Welt - nichts wird mehr so sein, wie es einst war.
Plötzlich fühlt man sich fremd.

Darüberhinaus findet ein Methusalem keinen rechten Sinn mehr im Leben, da er vermutlich schon die wichtigen Dinge im Leben, wie z.B. Ausbildung, einen Geschlechtspartner, sowie Nachwuchs, erreicht hat.
Sein Leben wäre nur noch ein Schwelgen und Zurücksehnen nach den alten Tagen, sofern er dazu noch geistig in der Lage ist.


Zusammenfassend lässt sich, meiner Meinung nach, sagen:

Der Mensch will und sollte kein übernatürlich hohes Alter erreichen.
Kommt Zeit, kommt Rat, manchem Zeitgenossen wird das erst mit zunehmendem Alter bewusst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Labëria

neugierig
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Jung und gesund bleiben wäre natürlich sehr cool, aber ewig leben würde ich auch nicht wollen. Vielleicht hätte man irgendwann die Schnauze voll und man würde sich nur langweilen... andererseits würde man immer wieder neue, interessante Dinge entdecken... :olol: Hmm... schwierig!
 

Zwirni

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Zwirni

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Gabby Williams wird auch mit 8 Jahren noch von ihrer Mutter umsorgt wie ein kleines Baby. Warum? Sie ist körperlich erst bei rund 9 Monaten angekommen, entwickelt sich somit wesentlich langsamer als andere Menschen. Das "warum" wird auch weiterhin von verschiedenen Medizinern untersucht. Weltweit gibt es nur eine Handvoll Menschen denen es genau so geht und die alle darauf hindeuten, dass Menschen auch einen verlangsamten Alterungsprozess haben könnten. In Brasilien lebt z.B. die 31jährige Maria im Körper eines 2jährigen Kindes.
http://www.thecontroversialfiles.net/2013/08/8-year-old-never-ages-could-reveal.html
http://www.news.com.au/lifestyle/health-fitness/gabby-williams-8-weighs-5kg-has-rare-slowageing-condition/story-fneuzlbd-1226698909562
 

viennatourer

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Ein Milliardär,der den Tod anscheinend so gar nicht mag,?wer tut das schon,hofft mittels eines Unternehmens,via Parabiose,
....über 35-Jährigen das Blutplasma von unter 25-Jährigen spritzen, für 8000 Dollar Gebühr pro Transfusion....
sein Ableben;er ist 48 anm.; hinauszuzögern bzw. zu verhindern.

verjuengung-durch-blut-junger-menschen-fuer-unsterblichkeit-

Sollte die Vampir-Methode nicht klappen,wäre sein Plan -B- ....einfrieren.

,:orolleyes: zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.

vt
 

Galaxia82

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Den Kerl schenk ich sicher kein Blut.......bin auch schon 34......

Moment mal........wie alt sieht der denn bitteschön aus? Der ist 35. Ich würde den auf anfang 40 schätzen, da ist es vielleicht auch kein Wunder, dass der Torschlusspanik hat.

Aber wegen dem Mädchen...Baby Maria, was auch schon 35 ist. Das ist wirklich der Hammer. Sieht aus wie ein Baby und hat auch die Intelligenz eines Babys. Armes Ding.....wird wohl ewig auf Hilfe angewiesen sein. Aber für sie selbst scheint es nicht schlimm zu sein, da sie die Welt wohl auch noch wie ein Baby erlebt. Auch sonst scheint der Körper kindlich zu sein, keine Frauenmerkmale. So wie da steht liege eine massive Störung der Schilddrüse vor. Nur ihre breitere Nase und ihre kräftigeren Hände verraten, dass dieses Baby etwas anders ist.

Mhh.....habe auch eine leichte Unterfunktion, weil ich als Kind eine Entzündung der Schilddrüse hatte. Ich bin auch nicht wirklich wie eine vollmündige 34 Jährige. Wirke auf dem ersten Blick wie eine ü 20 Jährige mit dem Wesen eines Teenie. Bei näherer Betrachtung sieht man aber, dass ich keine 20 mehr bin.
 

Zwirni

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infosammler

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Stimmt das? Weil selbst wenn es in 100 Jahren eine Heilung geben würde, sie wurde doch tot eingefroren oder?
Wahrscheinlich ein recht grausamer Trost, aber je mehr erkranken und je länger sie mit der Krankheit leben, desto wahrscheinlicher, weil geforscht wird, kann man eine Heilung finden. Irgendwie traurig.:oeek:
 

Astun

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Wer will hier den Menschen unsterblich machen? :oquestion:
Sind die beknackt? :evil:

Das wäre für die Natur unserer Erde der ultimative Supergau.
Schon jetzt lebt unsere ggegenwärtige Zivilisation auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder.
Schon jetzt wird ein unbeschreiblicher Raubbau an den natürlichen Ressourcen unserer Welt begangen, und dann will jemand den Menschen auch noch unsterblich machen⁉
Noch mehr gierige Menschen, welche den Hals nicht voll kriegen können und auf das angeblich so verheisungsvolle unbegrenzte Wirtschaftschstum setzen.
Unsere Welt hat nur begrenzte Ressourcen, also ist der Glauben an ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum schlichtweg Humbug.

Eine unsterbliche Menschheit würde entweder im Chaos versinken und untergehen, oder sie wäre gezwungen den Gürtel extrem eng zu schnallen.
Damit ist vorallem gemeint, dass die Menschen nur alle 3 oder 5 oder gar 10 Jahre ein Kind in die Welt setzen dürften, vorausgesetzt die fruchtbaren Jahre der Frau würden sich ebenfalls verlängern lassen.
Aber auch, dass man globales Ressourcenmanagement betreibt, was sich bisher ja wirklich nur als Wunschtraum entpuppt hat.
Eine unsterbliche Menschheit müsste sich bald vom Finanzsystem verabschieden, weil dieses vielerlei Notwendigkeiten, welche für das Überleben der Menschheit unabdingbar sind, im Weg steht.
Wenn nur der Kostenfaktor darüber entscheidet, ob etwas in Angriff genommen wird oder nicht, dann ist Geld ein Hemmschuh für das Überleben unserer Art.

Gesetzt dem Fall, dass die Menschen weiterhin so egomanisch agieren wie bisher, würde eine unsterbliche Menschheit eine derartige Bevölkerungsexplosion zur Folge haben, dass sich die Menschen innerhalb weniger Generationen um den letzten Flecken Land und die letzten Ressourcen bekriegen würden.
In diesem Fall wäre die Unsterblichkeit der größte Fluch für unsere Zivilisation, mit einem One-Way-Ticket in die Selbstzerstörung.
Dann wäre die Menschheit an ihren Flegeljahren gescheitert, und kein Hahn würde mehr nach uns krähen.
Nicht alles sollte man in Angriff nehmen, nur weil es so verlockend ist und machbar scheint.
Zuerst sollte man sich erst einmal genau überlegen, was für Folgen die sogenannte "Errungenschaft" hat, bevor man die Büchse der Pandora öffnet und nicht wieder zukriegt.
 
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