ISLAM Sammeltopic

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Ist doch gut dass du eine"Studie" kritisch betrachtest.

Es geht ja hauptsächlich darum, welches Bild Bayern hat und wie man darüber diskutieren kann. Dazu dienen solche Schätzungen.
Und ich , der unter Muslimen aufwuchs, bezeichnete die Studie als zutreffend.

@Grogo
Das kannst du gerne so sehen.
Aber ich bin doch ein Insider? Jemand der diese Gesellschaft kennt? Ich kenne sogar IS-Sympathisanten..gerade deshalb, weil man sagt " der Westen will uns das Kopftuch verbieten", vor kurzem hat der saudische König Salman die Pflicht das Kopftuch tragen zu müssen in ganz Saudi Arabien, ausser Mekka und Medina, aufgehoben. Weisst du viele "Jugendliche" hier empört waren?

Geht mir ja nicht um ie Religion, finde die Einstellung der Jugend auch falsch.
Geht nur um die aktuelle Lage, welche die "Studie"aufzeigt, z.B. dass sich die Moslems größtenteils ausgeschlossen fühlen.
Und ich kann das bestätigen, nicht dass es wirklich so ist, sondern dass es zahlreiche gibt die es so empfinden.

In Österreich herrscht eine solche Lage wahrscheinlich nicht, weshalb man diese Studie"anzweifelt",
kann gut sein.

Ich empfehle euch azf YouTube "GenerationIslam" oder "Botschaft des Islams", mal anzuschauen.
Das sind Videoreihen, welche die Jugend hier konsumiert, das tat ich auch früher.

Dazu leben hier berühmte Prediger wie Pierre Vogel, er war schon in Talk Shows, wird als Hassprediger in den Medien verunglimpft.
Er ist deutscher der konvertiert ist und bejahte eine Scharia-Polizei...in Deutschland!
Die nämlich kurzzeitig aktiv war.

https://www.tagesschau.de/inland/scharia-urteil-sharia-police-analyse-101.html
 
Zuletzt bearbeitet:

infosammler

Super-Moderator, Welcome Guide
Teammitglied
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.804
Punkte für Reaktionen
51
Das alles ist nur mehr oberfläche zur Schaustellung, kommt mir oft so vor.
Warum muss man denn anderen zeigen, was und wer man ist? Reine Selbstdarstellung.

z.B. dass sich die Moslems größtenteils ausgeschlossen fühlen.
Ist auch so, aber zu oft ist es auch so, dass die die sich ausgeschlossen fühlen, sich selbst ausschließen.


vor kurzem hat der saudische König Salman die Pflicht das Kopftuch tragen zu müssen in ganz Saudi Arabien, ausser Mekka und Medina, aufgehoben. Weisst du viele "Jugendliche" hier empört waren?
Ja das hört man sogar sehr oft. Da fehlt es dann aber an Selbstreflexion.
Ganz kaufe ich den Leuten das nicht ab, dass da echter Glaube dahinter steht.
 

Trinity

Boardleitung, Motherboard
Teammitglied
Mitglied seit
28. September 2002
Beiträge
45.032
Punkte für Reaktionen
174
Ort
Wien
Heute ist/war wieder mal "Punish a Muslim" Day. "Bestrafe einen Moslem", heißt es in Hassbriefen, die vor einigen Tagen in GB an einige Politiker und Bewohner diverser Städte gesandt wurden.
Darin werden Punkte verteilt, wenn man einen Moslem bestraft. Die Strafen reichen von Kopftuch runterreißen über zerstöre eine Moschee zu töte einen Moslem...

Ich habe heute viel darüber in unseren populistischen Zeitungen gelesen. Die Kommentare waren schrecklich:
recht so
wundert mich nicht
brauchen wir hier auch
endlich
wer wind sät
auge um auge
selbst schuld
ist sicher ein fake
haben die muslime sicher selbst geschrieben, um wieder opfer zu sein.
interessiert keinen
hoffentlich kriegen sie viele
der bürger muss es selbst in die hand nehmen, wenn die politiker versagen...

wahnsinn, wo sind wir nur gelandet.

http://de.euronews.com/2018/04/03/-bestrafe-einen-muslim-tag-wird-zu-protectamuslimday
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
@infosammler

"Reine Selbstdarstellung", was genau meinst du damit?

Meistens steckt schon der Glaube dahinter.
Der Unterschied ist das "politische" im Islam.
Der Koran ist nämlich auch ein Politikbuch.

Es wird unterschieden zwischen

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dār_al-Harb

Und

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dār_al-Islām

Die Moslem hier und in Österreich und in GB leben im al-Harb
Und die, die sich darüber bewusst sind, daher "politischer Islam", benehmen sich auch dementsprechen, sprich, sind wütend wenn der Westen wieder einen "Kriegszug" macht, sprich Kopftuchverbot.
 
Zuletzt bearbeitet:

infosammler

Super-Moderator, Welcome Guide
Teammitglied
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.804
Punkte für Reaktionen
51
Ja wahnsinn, das die nicht selbst sehen, was sie da für eine Welt kreieren. :oeek:
Vorallem in dem Kontext, das sie behaupten man müsse selbst die Dinge in die Hand nehmen oder 3x klug auftreten und das gar nicht checken, welche Auswirkungen sie selbst verursachen.
Geht mor gar nicht ein, man sch... in die Welt und dann regt man sich auf das alles stinkt.:oeek:

Die sozialen Medien (das sozial stell ich mal in Frage) sind die reinste Müllhalden und damit mans net sieht, wird eine Decke aus tiefsinnigen, moralisch hochwertigen Lebensweisheiten drüber gepostet, an die sich die Teilenden sowieso nicht halten.
Masquerade media triffts eher....


@anonymous
Das einfach vieles der Selbstdarstellung dient, wenn nicht sogar alles.
Ich mein jetzt nicht mal eine bestimmte Gruppe, ich mein die Welt im ganzen ist eine reine Selbstdarstellung, eine Bühne die bespielt werden will.
 
Zuletzt bearbeitet:

Gorgo

Inventar
Mitglied seit
6. Juli 2012
Beiträge
4.095
Punkte für Reaktionen
45
Ort
Wien
anon, der punkt war, dass wir glauben, dass das alles mit unterdrückung zu tun hat... ergo fürchten wir uns oder hassen schlichtweg "die moslems".

und ist es nicht meine sicht, die sicht eines jeden von uns, die die welt wirklich verändern? es gibt keine kollektive sicht auf die dinge..
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Das ist korrekt.

Ich will aber die Welt verändern, gut, jeder hat seine Utopie, jeder hat ein anderes ideales Weltbild, aber...wo wir alle uns eins sind, die aktuelle Welt...ist mit Sicherheit eine, die wir nicht "mehr" haben wollen.

Ja, wir können zocken, essen, in Ruhe schlafen..aber noch..und was ist mit unseren Kindern? Und deren Kindern?
Die Welt...hat eine schlechte Zukunft...
 

Gorgo

Inventar
Mitglied seit
6. Juli 2012
Beiträge
4.095
Punkte für Reaktionen
45
Ort
Wien
ist das alles eine naturkatastrophe, das die zukunft wie du sagst, so schlecht aussehen lässt? nein, das sind schon genau wir, anon.
wir müssen so wenig tun, damit es nicht dazu kommt: keine waffen verkaufen, keine fremden hassen, keine kinder schlagen, keinen krieg führen..

aber diese dinge, und es sind dinge die du auch nicht tun würdest, werden getan, und deswegen schaut es so beschi**en aus.
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Ja, und ich denke das ist eine Naturkatastrophe.

Ein Orkan ist auf dem Weg...gerade wegen sowas..die Menschen haben vergessen zu lieben, kennen nur noch Hass, die Menschen haben vergessen nachhaltig zu sein, kennen nur noch Bedarf... wir beuten die Erde aus, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, wir brauche nicht so viel "Strombedarf"...wir sollten sparsam mit allem umgehen...

Und daher...eine Naturkatastrophe bahnt sich an...es gibt noch Nationalismus, Beispiel Türkei, religiöse Fanatiker, Narzissten wie Trump etc... und das Problem ist, die Leute feiern das...weil der Zeitgeist danach schreit..der...Zeitgeist schreit nach Unterhaltung...den Menschen ist der Frieden zu langweilig...

Meinst du nicht?

Auch während der Weltkriege hat man die Leute genau so motiviert" Der Krieg ist sicher aufregend!" und schon war man auf dem Schlachtfeld...und vermisste die friedlichen Tage...
 
Zuletzt bearbeitet:

viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Mitglied seit
24. Februar 2006
Beiträge
12.436
Punkte für Reaktionen
101
Ort
wien
Atheismus,Orkan,Naturkatastrophe.....
Also was da so alles herhalten muss um ideologisch begründete Ursachen zu umschreiben ist schon bemerkenswert.

Ich habe den Eindruck du hast ein sehr dystopisches Gesellschaftsbild.

Versuche es doch mal im Ansatz ins positive zu wenden.
Bisher lese ich ja hauptsächlich Kritik,aber wie stehts mit den Lösungsansätzen;die ja jeder Kritik beigefügt sein sollten.(war zumindest mal :orolleyes: früher so üblich anm.)

;-) Also,wie etwas -nicht-geht,darüber könnte ich etliche Bücher schreiben.....but wayne?
obwohl,......in der heutigen www Schadenfreudengesellschaft,fänden sich da sicher auch.... liker
 
Zuletzt bearbeitet:

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Ja.

Den Zeitgeist muss man ändern, ich z.B. lese in "Friedenszeiten" Bücher oder genieße die Natur.
Aber was machen die Kids, die Langweile haben? Stellen dumme Sachen an...nicht immer, aber meistens geht's Richtung "******* bauen"...genau so benehmen sich auch die Politiker...nur Mist im Kopf.

Wie wäre es, den Menschen, als POLITIKER, mal einzureden, was Krieg verursacht?
Wie wäre es mit Weisheit?
Als Konfuzius lebte, erschuf er einen neuen Lebensstil, heute bekannt als Konfuzianismus.

Dazu gehörten seine Worte " Tu keinem anderen das an, was man auch nicht dir antun sollte", eine sehr gute Einstellung...die heute bei jedem DRITTEN fehlt!

Man respektierte die Eltern, denn er sagte " bring Frieden in dein Haus, und dein Dorf wird in Frieden leben, lebt dein Dorf in Frieden, wird die Stadt in Frieden leben", quasi, wenn jeder anfängt Frieden in sein Haus zu bringen, was mit Respekt beginnt, haben wir alle eine bessere Gesellschaft.

Und was bringt man den Kindern heute bei?
Wie man Kondome überzieht...wie man Anzeige gegen seine Eltern erstatten kann...dass man nach Geld streben soll etc. etc., es fehlt an Weisheit! Die Eltern gehen nämlich mit den Kondomen fremd...und das erzählt man den Kindern nicht...wie wäre es den Kindern beizubringen, was Treue , Ehrlichkeit und sonstige Tugend bedeutet? Stat...sie darauf vorzubereiten, die gleichen Fehler zu begehen wir ihre Eltern! Die meisten Eltern streben nach Geld ... und tun dafür alles, ja sogar ihre Kinder verkaufen! Ja, es gibt Leute, die weinen, weil sie den einen Job nicht bekamen...denn jetzt können sie ihr Traumauto nicht kaufen! Es gibt Mütter, die weinen aus Glück, wenn sie Smartphones geschenkt kriegen...und weinen, wenn sie Kinder kriegen...weil sie keine Kinder wollen...zu viel Stress usw.!
Man braucht nur eine Familie und paar Freunde, mit denen man etwas unternehmen kann...kein IPhone XXX oder Porsche XXX...guck dir doch mal die Welt an! Fast jedem geht's doch nur darum!

Kleider machen LEUTE! Und das ist traurig!

Es gibt viele Lehren aus der alten Gesellschaft, die heute vehement verneint werden...weil sie zu "langweilig" sind...

Aber es genau diese Langweile, die diese Menschen ins Verderben treibt...
Die Länder wollen mehr Öl und Gas bzw. fossile Brennstoffe, damit sie mehr Autos herstellen und bedienen können...mehr zocken und in Luxus leben können...mehr die Zeit mit dem Smartphone verbringen können weil ihnen die Welt sonst langweilig ist.

Und genau deshalb begehen sie Kriege..dient der Ausplündern!

Nehmen wir uns die Ureinwohner Afrikas als Beispiel...wem HABEN SIE JE GESCHADET?
Sie leben mäßig und brauchen nicht mehr...weil ihre Einstellung zum Leben anders ist!

Ein Indianer sagte, als die "weißen Eroberer " kamen:
"Wenn der letzte Baum fällt und die Flüsse ausgetrocknet sind, wird man merken, dass man Geld nicht essen kann.".

Also, mein Lösungsansatz lautet...

NICHT den amerikanischen Traum verfolgen!
NICHT Yolo!
Die Welt braucht neue Slogans, neue Einstellungen zum Leben...mehr Weisheit...

"In der Ruhe liegt die Kraft", ja, wir müssen uns einfach entspannen...wir brauchen nicht mehr...haben genug!
 
Zuletzt bearbeitet:

T'Lu R'Galay

erleuchtet
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
405
Punkte für Reaktionen
3
Ort
Terrania City
Auch wenn ich dir in weiten Teilen zustimme, bei zwei Punkten sitzt du einem Mythos auf:

Nehmen wir uns die Ureinwohner Afrikas als Beispiel...wem HABEN SIE JE GESCHADET?
Sie leben mäßig und brauchen nicht mehr...weil ihre Einstellung zum Leben anders ist!

Ein Indianer sagte, als die "weißen Eroberer " kamen:
"Wenn der letzte Baum fällt und die Flüsse ausgetrocknet sind, wird man merken, dass man Geld nicht essen kann.".
Afrikanische Völker führten grausam Kriege gegeneinander und verkauften die Kriegsgefangenen als Sklaven.

Die Prophezeiung der Hopi scheint eine uralte Erfahrung zu sein. In einigen Gebieten des südlichen Nordamerika hat man Hinweise auf rücksichtslose Zerstörung der Umwelt durch Ureinwohner gefunden.

Der naturverbundene Native American und der friedliche Afrikaner sind Mythen.
 

infosammler

Super-Moderator, Welcome Guide
Teammitglied
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.804
Punkte für Reaktionen
51
Glaub auch dass das ein Mythos ist.
Naturverbunden zu sein, wenn es eh nur Natur gibt quasi. Eigentlich bleibt ihnen eh nix anderes übrig.

Müsste man eigentlich nicht behaupten, sie wären in ihrer Entwicklung stehen geblieben?:oeek:
Hört sich jetzt aber sehr überheblich an, aber eigentlich müsste es irgendwann keine Ureinwohner mehr geben oder?
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Gut, ob es nun wirklich Mythen sind?

Ich meine, wie hat man festgestellt dass es Ureinwohner gewesen sein sollen, also mit der Zerstörung der Umwelt? Papst Urban II. sagte auch, dass die Moslems die Christen kochen und essen...ja, die "weißen Eroberer", haben oft andere Völker als "Kannibalen" oder "Satansbraten" bezeichnet.

Deshalb bin ich gegenüber sowas kritisch, weil man gerne zeigen will, dass auch andere "Blut an den Händen haben".

Zu den Afrikanern:
Das geschah aber während und nach dem Kolonialismus, geschieht heute z.B. noch in Libyen.
Ich rede aber jetzt von archaischer Zeit, hat jemand jemals von einem Schwarzen gehört, der versuchte, ein anderes Land , ja sogar ein anderes Kontinent zu erobern?
Also ich kenne da z.B. Alexander den Großen, Cäsar, (David gegen Goliath?), und in der Neuzeit machten sich Napoleon, Hitler und Co. Namen.

Aber einen schwarzen Usurpator oder Eroberer?
Ja, es ist Fakt, dass die Afrikaner nur unter sich Kriege führten, aber nie gegen andere Länder...zumindest keine Angriffskriege.
Und die Kriege unter sich resultieren auch durch "europäischen Einfluss".

In dieser Hinsicht gibt es nämlich 2 Kontrahenten, entweder man vertretet Thomas Hobbes und sagt der Mensch ist des Menschen Wölf, das heißt der Mensch ist im Naturzustand böse und durch Gesellschaftsvertrag wird ein Friedenspakt geschlossen...(abgesehen jetzt von der staatlichen Ideologie, also dem Absolutismus.)

ODER

man neigt zu Jean-Jacques Rousseau, der sagte, dass der Mensch im Naturzustand in einem goldenen Zeitalter lebte...bis "jemand kam und einen Zaun um eine Hütte baute und erklärte...dies wäre sein Eigentum", Rousseau sieht die Verschlechterung in der Vergesellschaftung und im Privateigentum.

...und die "Ureinwohner" Afrikas kennen heute kein Privateigentum...und die Afrikaner kannten es auch nicht...bis die Europäer kamen und es ihnen beibrachten.
 
Zuletzt bearbeitet:

T'Lu R'Galay

erleuchtet
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
405
Punkte für Reaktionen
3
Ort
Terrania City
Ich rede aber jetzt von archaischer Zeit, hat jemand jemals von einem Schwarzen gehört, der versuchte, ein anderes Land , ja sogar ein anderes Kontinent zu erobern?
Das ist eben der geografische Nachteil Afrikas und Amerikas. Die Nord-Südausdehnung erfordert im Falle von Großreichen eine Überqueren von Klimagrenzen. Das ist für Menschen ohne Überseeschiffe ein Problem. Ohne angepasste Reittiere geht da gar nichts.
Alexander expandierte nach Osten, die Osmanen nach Westen, die Perser nach Westen. Selbst das römische Reich erstreckte sich mehr von Westen nach Osten als in Nord-Südrichtung. Das gilt auch für die arabische Expansion.

Das ist übrigens auch ein Argument, mit dem man eine vermeintliche weiße Überlegenheit widerlegen kann.
Europäer und Asiaten sind da einfach geografisch begünstigt gewesen. Die Expansionsmöglichkeit innerhalb einer oder max. zweier Klimazonen beschleunigte den technischen Fortschritt durch Austausch von Wissen. Der Westen profitiert heute vom Fortschritt, den arabische Expansion, die eine Folge des Islam war, brachte.

Die Afrikaner hatten einfach nicht die Gelegenheit. Sie hätten sie sicher auch genutzt. Und auch vor dem Kolonialismus war Sklaverei in Afrika lange schon verbreitet. Die Khoisan-Völker wurden gewaltsam von den Bantu verdrängt, lange bevor Weiße nach Afrika kamen.

Der böse Westen und der agressive Weiße sind auch nur Mythen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Merkwürdig, das Argument hörte ich auch letztens, von jemandem aus meinem Freundeskreis.

Aber das stimmt so nicht ganz, man denke an Hannibal...der Rom sogar von hinten angriff!

https://de.wikipedia.org/wiki/Hannibal

Mit seinen Elefanten ging er über die Alpen und griff Rom von hinten an, weil Rom es auf Karthago abgesehen hatte...Hannibal verteidigte sein Land...auch das war kein Angriffskrieg!
Sie verloren die Schlacht jedoch...

Und ja...er hat das Meer "überquert" bzw. es stellte kein Hindernis dar! Karthago lag in Tunesien!
Und das alles geschah bereits 200 v. Chr.! Die geographische Lage war nie das Problem...sie wollten es einfach nicht!

Afrika hat bis heute keinem geschadet, nicht weil sie es nicht konnten, sondern nicht wollten, das waren immer die Europäer und größtenteils Asien, die andere "Kontinente" versklavten und ausplünderten.

Das zumindest ist meine aktuelle Sicht.

"Und auch vor dem Kolonialismus war Sklaverei in Afrika lange schon verbreitet", das kam aber auch vom Islam und asiatischen Imperatoren, ich meinte dass die Afrikaner erst seit dem Kolonialismus selbst Sklavenhandel treiben, das geschieht aktuell in Libyen.
 

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Ja...aber es war kein Angriffskrieg, das hatte ich ja extra erwähnt gehabt. :)

Die Römer wollten Karthago immer vernichten, Hannibal hat versucht Karthago zu verteidigen, aber schaffte es nicht.
Deshalb gibt es heute kein Karthago mehr, weil die "Römer Salz über deren Felder "streuten.

Fazit:
Die "Afrikaner" hatten die Möglichkeit nach Europa zu kommen, aber haben sie nicht genutzt. Sie konnten auch nach Asien etc.
Sie haben sich immer verteidigt, nie Eroberungszüge gegen " andere Kontinente" vorgenommen.
 

viennatourer

Administrator, Global Researcher
Teammitglied
Mitglied seit
24. Februar 2006
Beiträge
12.436
Punkte für Reaktionen
101
Ort
wien
Ich rede aber jetzt von archaischer Zeit, hat jemand jemals von einem Schwarzen gehört, der versuchte, ein anderes Land
Ja ich,denn es gab eine sog. Napatanische Phase,wo König Kaschta(~700 v.chr.) und seine Nachfolger
sich im damaligen Ägypten breit machten.
Es waren die Nubier aus Kusch,welche die damals -kleineren-ägyptischen Königreiche nach und nach eroberten und schlussendlich als 25.Dynatie(Kuschiten/er) über Ägypten herrschten.
Die Kuschiter werden übrigens auch in der Bibel mehrfach erwähnt,wo unter anderem auch von deren Abstammung vom
ältesten Sohn des Ham;ein Sohn Noahs anm; -Kusch- berichtet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Prometheus94

T(r)ollhaus
Mitglied seit
8. November 2017
Beiträge
1.735
Punkte für Reaktionen
0
Richtig, das ist mir auch bekannt, das wären dann vielleicht Usurpatoren, aber die Nubier sind eine "Mischethnie" aus Arabern und Schwarzen...und daher nicht die gemeinten Afrikaner.

Wir sprachen aber über auch über Eroberungszüge außerhalb Afrikas.
Das gabs nie, es gab immer welche von Europa und Asien in Afrika, aber nie andersrum.
 
Oben