5. Jupiter

Reous

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<span style="font-size:18pt"> Der Jupiter </span>



Jupiter ist der Riese im Sonnensystem. Siebzig Prozent der Gesamtmasse aller Planeten entfallen auf ihn. Zu erkennen ist für uns nur die dichte Atmosphäre, deren Stärke acht Mal größer ist als die der Erde.

Weiter zum Kern vordringend folgt eine Schicht mit flüssigem Wasserstoff. Durch Kristallisation, eine Folge des enormen Drucks, geht diese Schicht über in metallischen Wasserstoff. Im Zentrum befindet sich ein Gesteinskern mit einem Durchmesser von etwa 25000 Kilometern. Hier ist die Temperatur mit 30 - 35000 Grad Celsius am höchsten.

Nach außen nimmt die Hitze stark ab. In den oberen Wolkenschichten schließlich ist es bis Minus 150 Grad Celsius kalt. Jupiter gibt das 1,7 fache der Energie ab, die er von der Sonne erhält. Der Riesenplanet konnte sich aber nicht selbst zur Sonne weiterentwickeln. Trotz seiner Größe mangelt es ihm ganz entschieden an Masse.

Jupiter ist nicht nur der größte, sondern auch der schnellste Planet. Für eine Eigenrotation benötigt er weniger als zehn Stunden. Durch die hohe Drehgeschwindigkeit werden die Wolkenstrukturen beeinflusst. Es entstehen Wolkenbänder, die in Zonen um den Planeten kreisen. Man unterscheidet, unterteilt nach Nord- und Südhalbkugel, etwa zehn Zonen (gemäßigte, tropische und äquatoriale).

Die einzelnen Wolkenzonen rasen mit bis zu 500 Stundenkilometern in entgegengesetzten Richtungen um Jupiter. Diese scheinen recht stabil und langlebig zu sein. Seit genauere Beobachtungen möglich sind, also seit etwa fünfzig Jahren, haben sich die Strukturen kaum verändert.

Die hohe Rotationsgeschwindigkeit sorgt letztlich auch dafür, dass Jupiter ein ausgeprägtes Magnetfeld hat. Dessen Strahlungsausläufer erreichen sogar die Bahn des Saturn.

Die Atmosphäre besteht zum größten Teil aus Wasserstoff und Helium. Daneben sind auch Methan und Ammoniak und andere Bestandteile vorhanden. Zu diesen anderen Bestandteilen zählt Phosphin (PH3), was einen typischen Knoblauchgeruch verursacht. Für Vampire wäre Jupiter also auch nichts.

Ein besonderes Schauspiel bot sich den Astronomen im Juli 1994. Der Komet Shoemaker-Levy-9 zerbrach in mehrere Fragmente. Diese stürzten auf den Planeten. Die Helligkeit der gewaltigen Kollisionsexplosionen überschritt die Helligkeit von Jupiter um das fünfzigfache.
 

Reous

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<span style="font-size:18pt"> Der Große Rote Fleck </span>

Das Phänomen des großen roten Flecks ist auf fast jeder veröffentlichen Fotografie von Jupiter zu sehen. Er ist der größte und langlebigste Sturm im Sonnensystem. Genauer gesagt handelt es sich um einen antizyklischen Wirbelsturm.

Er ragt mehr als acht Kilometer über die Wolkenschichten hinaus. Seine Ausmaße sind wirklich enorm. Der Durchmesser des großen roten Flecks übertrifft den der Erde dreimal.

Der Supersturm wurde, freilich ohne ihn als solchen deuten zu können, schon vor 300 Jahren entdeckt. Seitdem wurde er immer wieder gezeichnet und später auch fotografiert. Wie sich zeigt, verändert er gelegentlich seine Größe, aber er besteht seit zumindest dieser Zeit. Seine Färbung erhält er von Phosphor, der entsteht, wenn aufgewirbelte Gase in der oberen Atmosphäre mit dem Sonnenlicht reagieren. Der große rote Fleck dreht sich in etwa zehn Tagen einmal um sich selbst. Er wandert auch um den Planeten herum. Dieses geschieht aber langsam und mit unregelmäßigen Geschwindigkeiten.

Warum kann sich dieser gewaltige Gewitter- und Wirbelsturm so lange halten? Anders als auf der Erde, ist auf Jupiter für sofortigen Wolkenaustausch gesorgt. Wolken auf der Erde entstehen langsam durch Wasserverdunstung. Nachdem sie abgeregnet sind, braucht es seine Zeit, bis neue Wolken entstehen können. Auf Jupiter fällt der Quasiregen in die heiße Atmosphäre und wird sofort wieder verdampft.
 

herta robin

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Guten Morgen Marsmensch
Weißt Du das alles auswendig - alle Achtung - oder ist es genau
aus Büchern oder dem Internet abgeschrieben ?
Was hältst Du von den Auswirkungen der Planeten auf den Menschen
und die Naturereignisse auf Erden ?
Ich meine, die astrologisch erfaßten Daten der Planeten - die
nach Ephemeriden [Sternwarte Greenwich] erfaßt werden und
nach Häusertabellen Placidus auf den Tierkreis gelagert werden
und Aspekte bilden zueinander ?
Na gut - die Astronomen sehen meist nur die Himmelskörper
die Größe Durchmesser etc. und lehnen andere Disziplinen ab
die Überlegungen anstellen.Hast schon viel Post bekommen?
ha ha - ich auch nicht !
herta robin
 
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Moonlight

Gast
die werden sicher miteinander verschmelzen und es wird ein großer werden :biggrinlove:
hab auf dem Meer schon mal sowas beobachtet. Ein Wirbel der so doppelt so groß ist wie die Erde, und schon 400 Jahre existiert, so ne Energiequelle möcht ich mal haben.. ^^
 

viennatourer

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yop

Also für mich sieht das aus,als wäre eine Aufnahme nur auf den Kopf gestellt.
Ich wart da mal ab,ob das nicht ein Fake ist.


Übrigens handelt es sich dabei nicht um die Jupiterringe sondern um Wolkenbänder.

mfg.vt
 

Zwirni

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Astronomen rätseln über den zuletzt beobachteten scheinbaren Einschlag auf dem Jupiter. Das kurze Aufleuchten hätte Spuren hinterlassen müssen. Doch scheinbar war das was dort abgestürzt ist sehr klein, aber dennoch groß oder energiereich genug um einen Lichtblitz zu erzeugen der bis zur Erde sichtbar war.

http://www.physorg.com/news195802922.html

:ocool:
 

Zwirni

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Zwirni

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Astun

Jäger verlorenen Wissens
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Hallo Leute.

Reous hat doch geschrieben, dass die Temperatur im Kern etwa 30 - 35.000 °C betragen soll, jedoch in den äußersten Atmosphärenschichten nur mehr minus 150 °C.
Dann müssten ja auch Atmosphärenschichten existieren, welche im habitablen Temperaturbereich sind.

Bei Wolkenproben hier hat man festgestellt, dass Leben nicht unbedingt Ozeane oder Land braucht. Man hat zur Zellteilung fähiges Leben auch in den Wolken gefunden.

Wenn es solche habitablen Temperaturzonen auch in den Tiefen der Jupiteratmosphäre gibt, wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Leben gebildet hat?
 

infosammler

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Glaub so ein teleskop will ich auch. Passieren doch interessante dinge da draußen.
 
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