Klimaschutzmaßnahmen

viennatourer

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yop

:orolleyes:Absurd-600 Mio € Klimaschutzgelder für Kohlekraftwerke

Plus sechs Prozent: "Monster-Anstieg" bei CO2-Ausstoß DiePresse.com

Lt. Global 2000 haben dzt.45 Kohlekraftwerke Klimaschutzgelder beantragt.
6 dieser Anträge wurden bereits genehmigt.
Allein in diese sechs Anlagen werden Klimaschutzgelder aus dem UN-Klimaschutzprogramm "CDM" in Höhe von 600 Millionen Euro fließen.
http://www.global2000.at/site/de/nachrichten/klimaenergie/cdm/pressarticle-kohlecdm.htm

mfg.vt
 

Zwirni

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Mit Erstaunen hörte ich heute in den Nachrichten, dass es in Österreich keine Umweltzone gibt?! Grund war wohl ein Artikel über erhöhten Feinstaub in der Luft mancher österreichischer Städte. Umweltzonen wurden als eine Möglichkeit zu Reinigung der Luft angeführt. Da es bei mir in Leipzig eine solche seit einigen Jahren gibt, kann ich darüber nur lächeln. So eine Zone bringt rein gar nichts - nur Zusatzkosten für Autobesitzer und Behörden. Warum? Denkt mal über Luftströmungen nach. Wind kann man nicht abschaffen.
Jahresgrenzwerte bei Feinstaub bereits mehrfach überschritten - Umwelt - derStandard.at ? Panorama
 

Marrok

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das stimmt, sowas gibts bei uns nicht, es war mal die rede davon aber man hat es dann sein gelassen, aus den gleichen gründen wie du schon gesagt hast, es wären nur zusatzkosten mit kaum effekt, deshalb hat mans gleich ganz sein lassen, aber dafür haben wir andere regelungen bei erhöhtem feinstaub, meistens beschränken diese regelungen die erlaubte höchstgeschwindigkeit (welchen sinn das macht weiß ich nicht da das imemr so ne sache ist, der eine auto-typ fahrt damit sparsamer dafür schmeißt der andere mehr raus weil er mit höheren touren fahren muss weils fürs raufschalten noch zu früh ist)
 

viennatourer

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yop

Feinstaubbelastungen werden ja auch über den Kraftstoffverkauf eines Landes und nicht nur regional (Messpunkte) ermittelt.
Ist natürlich schwer einerseits als Transitland für den EU-(Waren)Verkehr herhalten zu müssen und dazu die ganzen sog.Tanktouristen in den Grenzgebieten zu bedienen und dann auf diesen Zahlen basierend eine "Strafe"zu fordern,weil Werte nicht eingehalten werden.

siehe.....Kyoto Ziele-und warum die Österreicher keine Klimaschweine sind

Auch gilt zu beachten,dass -nur-in Österreich sowieso bei Kraftfahrzeugen(Ausnahme E-Cars anm.) eine zum (Netto)Fahrzeugpreis angerechnete NOVA von max 16% aufgeschlagen wird,die verbrauchsabhängig berechnet wird.
Dazu gibt es auch noch die Motorbezogene Versicherungssteuer,die mit der Kfz-Prämie periodisch eingehoben wird.

Als Industriestandort ist ja Österreich gerade nicht zu werten und die Vorschriften für Abgasfilteranlagen im Gewerbe und für den Schwerverkehr zählen sowieso zu den "strengsten" in Europa.
Verursacher sind bei uns aufgeschlüsselt in Verkehr (27 %), Industrie (27 %), Energieaufbringung (17 %) sowie Raumwärme und sonstige Kleinverbraucher (17 %)

Auch gilt es meines Wissens "meteorologische" Aspekte einzubeziehen.
In exponierten Lagen (zb.Senken incl.Industrie Linz,Graz) reichen bei uns die IG-L Beschränkungen,die mittels Geschwindigkeitsreduzierung auf den Autobahnen bei "höherer" Feinstaubbelastung angezeigt werden.
Problemzonen sind die inneralpinen Täler mit den Transitrouten,wo Schadstoffe speziell im Winter(Inversionswetterlage) länger
hängenbleiben.
Hier würde nur ein -generelles-Fahrverbot helfen,dieses würde aber wieder den -europäischen-Warenverkehr massiv betreffen.
EU-Recht auf freien Warenverkehr v.s EU-Recht auf gesunden Lebensraum,ist bei uns keine Unbekannte;-))

Alles andere(Umweltplakette) wäre wohl ein zu großer Verwaltungsaufwand,da es gerade mal etwa 3% der Kraftfahrzeuge betreffen würde.

Zahlen und Fakten gibt´s zum nachlesen....http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/BR/III-BR/III-BR_00326/imfname_083933.pdf

mfg.vt
 
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Zwirni

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@Zwirni

Hab mir die 3 Artikel auf Golem durchgelesen.
Klingt alles ganz wunderbar.
Endlich kommt diese Technik mal so richtig in die Gänge.
Die Verkehrsbetriebe können mit solchen Antrieben glaubhafter die Umweltkarte spielen.
Würde mir solche Antriebskonzepte auch von der ÖBB, GYSEV, Westbahn usw. wünschen.
[SIGN]:thumbsup:Wasserstoffantrieb ist schlicht und einfach cool!!!:thumbsup:[/SIGN]
 

ceae

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@zwirni, was ist denn im artikel mit flotte gemeint? eine herde an farrädern sozusagen für den betriebsausflug der vw- konzernmitarbeiter z.b.? ;)
 

infosammler

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Ich könnte mir vorstellen, a Flotte sind ja viele und das es dann an jemanden (Firma) verkauft wird, der zb eine Radkurierfirma betreibt. Oder Taxidienst, oder Mieträder in der Stadt. Oder die Post vielleicht.

Mobilitätsdienstleister besitzen von einem mobilen Gefährt eben eine ganze Flotte.

Aber wenns gut funktioniert, wirds sicher auch mal für Private kaufbar. Obwohl ichs mir irgendwie gefährlich vorstelle. Kann sowas explodieren? Und die Betankung? Könnte auch "gefährlich" sein.
Herkömmliche E-Bikes steckt man einfach an die Steckdose.
 

Helios

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Obwohl ichs mir irgendwie gefährlich vorstelle.
Seit der Hindenburg hat Wasserstoff keinen besonderen Ruf der Sicherheit. Wenn man sich andererseits mal anschaut, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert oder was mit aktuellen Akkumulatoren passieren kann, kann auch das leicht beunruhigend werden.

Brennstoffzellen und Wasserstofftanks kann man sehr sicher bauen, auf einem Niveau, das keinen Unterschied zu den anderen Varianten der Energiespeicherung (und -umsetzung) darstellt. Ich bin auch schon sehr lange der Meinung, dass dies die Zukunft der Elektromobilität darstellen wird und Akkumulatoren perspektivisch nur noch in kleinerer Form als Zwischenspeicher dienen werden (oder für Spezialanwendungen).
 

infosammler

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Ja Verbrennungsmotoren sind nicht tragbar auf dauer.
Jetzt in Österreich wird diskutiert, die Nova zu entfernen und die Spritpreise zu erhöhen. Solange mit den Steuern so viel Geld verdient wird, wird man nie umsteigen können.

Und all diese neuen und besseren Motoren sind kaum leistbar. Aber es geht voran, das ist wenigstens gut. Langsam aber doch.
 

viennatourer

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Ich kenne das noch aus meiner Kindheit,wie Kohl und Ackersalat mit Raureif und Schneehauben auf den Feldern stand und auch Omas"Bauerngarten" beim Haus, aus dem sie ihr Wintergemüse(div.Rübensorten,Blattgemüse,G/R/W-Kohl,Kresse,Beeren, usw.) bezog;-)
und dazu -keine- Bücher brauchte.
In Wien gab es an den -damaligen- Stadträndern noch viel bewirtschaftete Agrarflächen ,aus denen die-Wiener Gemüsegärtner-
die Stadt nahezu 90% mit ihren Produkten versorgten.
Viele der damaligen Felder und Äcker mussten aber dem Siedlungswohnbau weichen und die innerstädtisch verbliebenen Gärtner
betreiben den Anbau mittlerweile in Etagen-Glashäusern.
Die Eigenversorgung der Stadt ist immer noch gegeben,auch wenn heute einige Produkte "importiert" werden müssen,da die großen Wirtschaftsflächen in die Bundesländer verlagert wurden, werden aber ebenso Überschüsse aus der Produktion exportiert.

Hier noch eine kleine Auflistung div....-frostharter Wintergemüse-
 

infosammler

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Ja eh, deshalb heißt es ja Wintergemüse oder? Das ist ja genau das, welcges man im Winter an Gemüse essen sollte. Zumindest wirds so gesagt.
 

viennatourer

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Zumindest wirds so gesagt.
Ja, aber das ist eben nur von der "Oma" überliefert,die übrigens meines Wissens nach auch nie ....."vom Winter überrascht wurde"

;-) Wenn hingegen ein Forscher,nach dreizehnjähriger Gemüseanbauforschung ein Buch darüber schreibt,
dann erst erzeugt das heute in gewissen Kreisen ein ....Aha !
Wobei er ja selber sagt,dass das mit den Büchern manchmal ein ziemlicher Schmarrn sein kann.....
Der Salat hätte laut Lehrbuchmeinung bei minus drei Grad erfrieren müssen.
Der hatte diesen Winter bei minus 15 bis 20 Grad aber überlebt. Er war frisch und knackig wie eh und je.
Das war das erste Mal, dass ich wirklich stutzig geworden bin.
 

infosammler

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Stimmt die kannte das noch. Aber selbst ich bin am Acker gestanden und hab geholfen bei Kartoffel, Rüben, Kürbis usw. Das wurde das alles in unserem Erdkeller gelagert. Der besteht wirklich nur aus Erde, eher ein Verlies, aber mit Brunnen drinen! Dort hat man Gemüse und Co echt lang lagern können.
Aber es war halt auch mehr Hobby fast schon, weil wirklich gebraucht haben wir die Mengen nicht.
 

Helios

Inventar
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Mir ging es beim Link weniger um das "Aha" (wobei ich mir ehrlich gesagt um Wintergemüse bisher wenig Gedanken gemacht habe, vermutlich, weil es das als Kind viel zu häufig gab), als vielmehr um die Tatsache, dass das heute "industriell" keine Rolle spielt und warum das so ist (unwissend gehe ich davon aus, dass es stimmt, was er sagt).
 
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