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Warum Fremdgehen kein Betrug ist

Steven Inferno

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Ich weiß natürlich wie du das meinst, denn ich kenne deinen christlichen Hintergrund. Ich halte es aber trotzdem für Blödsinn, deswegen bin ich ja auch kein Christ.

In deiner Sprache: Meiner Meinung nach braucht man diesen Versuchungen nicht zu widerstehen, sondern sollte sie ohne Scham und Reue leben und dabei glücklich und erfüllt sein. :owink:
 

nussecke

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Das man auch alles erklären muss...:obiggrin:...nun gut, eine Regel wäre das man sich treu ist, ich weis das klingt für manche unvorstellbar und das hat nichts mit Besitzergreifung zu tun, falls wir darauf als nächstes eingehen müssen.
es stimmt auch, ich gehe den schritt in eine Beziehung, weil der Grundgedanke ist mit dieser Person zusammen zu leben bzw. zu sein, weil es beide wollen und dann ist es auch wirklich Grotesk, dieser Person der man sich mit diesem schritt widmet auch treu zu sein, das macht ja schon gegenüber meinen Trieben keinen Sinn, ach ja und warum geh ich da jetzt eine Beziehung ein oder Heirate..............auch da gebe ich dir Recht die meisten Gewaltfälle basieren auf der Tatsache das die Zahnpasta Tube offen ist und der Klodeckel oben steht und nicht wegen Eifersucht, ich würde als nächstes Vorschlagen wir schaffen Klodeckel ab........im Zusammenleben zweier Menschen wird immer ein Konsens gefunden und wenn das jemanden missfällt das geben und nehmen einer Beziehung auszuleben muss auch den KLodeckel nicht runter klappen........wir sollten uns unseren Trieben hingeben vielleicht wohnen wir morgen wieder in Lehmhütten...........Grundsätzlich kann jeder Leben wie er will und es für richtig hält und diese Meinung Teile ich aus gegenseitigem Respekt vor jedem für jeden.........ob er sich dadurch Probleme schafft oder nicht........:orolleyes:
 

IndianaJones

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@Steven:

Hehe Steven ! Nein wir Christen sollten der Versuchung widerstehen können ,ich verletzte meine Frau/Freundin damit und mich selber da ich schwach geworden bin und (teuflischen) Verführung nicht standhaft geblieben bin .

Sollte es aber einmal passieren das ich nicht der (Teuflischen) Versuchung widerstehen kann,dann bette ich um Vergebung zu Gott ,und da er ein Liebender Gott ist ,wird er mir verzeihen .
Gruß Indi
 

Steven Inferno

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Das man auch alles erklären muss
So geht es mir auch immer.

Zum Thema "treu". Treue bedeutet Verlässlichkeit; man kann sich darauf verlassen nicht im Stich gelassen zu werden (zum Beispiel). Ich sehe irgendwie keinen objektiven Grund, warum die Verlässlichkeit des Partners davon abhängt, dass er monogam lebt. Letztendlich steht da nur die Angst dahinter verlassen zu werden, was sowohl bei einer monogamen Lebensweise, als auch bei einer nicht monogamen Lebensweise der Fall sein kann. Die Befürchtung, dass die Wahrscheinlichkeit des Verlassen-werdens dadurch erhöht wird, wenn er sich nicht monogam verhält, ist eine subjektive, irrationale Befürchtung. Die Chance ist nicht höher, nur weil er ab und an woanders sexuell aktiv ist. Ich würde sogar das Gegenteil annehmen: Wer öfters mal seine Sexualität woanders auslebt, ist weniger frustriert und weniger geneigt die (ihn dann einengende) Beziehung zu beenden. Oder salopp: Leute trennen sich, wenn sie genervt sind und ihnen was fehlt, was sie nicht in der Beziehung nicht bekommen können (und auch nicht woanders, wegen der Beziehung).

wir sollten uns unseren Trieben hingeben vielleicht wohnen wir morgen wieder in Lehmhütten
In den Lehmhütten gab es doch auch eifersüchtige Partner. :owink:

@Indi, siehst du, deswegen bin ich kein Christ und lehne das Christentum ab. Ist mir zu "künstlich". ;-)
 

D-Dragon

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Die Befürchtung, dass die Wahrscheinlichkeit des Verlassen-werdens dadurch erhöht wird, wenn er sich nicht monogam verhält, ist eine subjektive, irrationale Befürchtung.
Die allerdings so häufig und präsent im menschlichen Dasein ist, dass man sie auch schon fast wieder als Trieb bezeichnen könnte.
Was ist nun mit dem? Darf man den nicht ausleben?

Und noch wichtiger: wie unterscheide ich nun die "guten" Triebe, die ich ausleben darf/sollte, von den "bösen" Trieben, die ich ja dann auch irgendwie unterdrücken müsste? Das wäre dann doch auch "künstlich" :owink:
 

infosammler

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Wenn man einen partner hat und mehr sex haben will, muss man sich halt mehr anstrengen für mehr sex.
Auch eine übungssache und ons sind ja nicht die spitzen des eisberges, die erreicht man durch genaues kennen des partners.
 

Steven Inferno

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Du kannst diese Angst gerne ausleben, wenn du das möchtest. In diesem Fall schadest du aber nur dir selbst damit. Die Angst führt zu nichts, außer dass du dir Sorgen machst verlassen zu werden. Wenn du dagegen ein wenig reflektierst, dann kannst du die Angst vielleicht ablegen und entspannter leben.

"Gut" und "Böse" sind immer subjektiv. Ich finde Eifersucht auch nicht "böse", ich finde sie kindisch.


Wenn man einen partner hat und mehr sex haben will, muss man sich halt mehr anstrengen für mehr sex.
Ich meine das so: Du isst ja auch nicht jeden Tag Schokoeis. Vielleicht möchtest du auch mal Erdbeere oder Vanille. Abwechselung. Nur weil du mal Vanille willst, heißt das aber nicht, dass Schoko nicht dein Lieblingseis bleiben kann.
 

infosammler

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@steven

Ja ich verstehs eh. Aber versteh solche aussagen nicht wue zb ich konnte nicht anders.

Vorallem wenn man es heimlich macht, muss man doch wissen, ok ich betrüge... sonst würde man es ja nicht verschweigen und heimlich machen.
 

Steven Inferno

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Na "ich konnte nicht anders" ist eine Ausrede. Und die benutzen die Leute nur, weil sie die gleichen moralischen Vorstellungen anerzogen bekamen, wie die meisten von euch hier. Sonst würden sie sich ja gar nicht dazu verpflichtet fühlen, sich dafür zu rechtfertigen.

Und Betrug bezeichne ich nur als etwas, wo man den anderen so über das Ohr haut, das der einen bleibenden Nachteil dadurch erleidet (zum Beispiel ein Kind unterschieben oder das gemeinschaftliche Konto leer räumen, um die Eskort-Dame zu bezahlen). Und nein; sich in seinem Ego gekränkt fühlen ist kein bleibender Schaden. Damit sollte man klar kommen können.
 

Yvannus

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Ka, ich für meinen Teil kann mir eine Beziehung nur monogam vorstellen und würde sie beenden, wenn ich oder mein Partner das nicht (mehr) will.
Deine Beziehungsansichten kann ich nachvollziehen, ist aber nix für mich. Ich würde aber weder das eine oder das andere als besser, erwachsener, ehrlicher was auch immer ansehen.
 

IndianaJones

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Wie heißt es so schön ? Der geist ist willig ,das Fleisch ist schwach .
Gruß Indi
 

Steven Inferno

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Naja ich bin mit Talkshows aufgewachsen, in denen hysterische Leute sich angeschrien haben, weil irgendwer jemanden irgendeine SMS mit irgendwas geschrieben hat. Ich habe eine Serie aus den USA gesehen in der ein Fernsehmoderator mutmaßliche Fremdgeher verfolgte und ihrem Hotelzimmer überfiel, um sie zu "überführen" (Privatssphäre? Hausfriedensbruch? Belästigung? Nein? Na gut...).

Ich habe in Discotheken Schlägereien miterlebt, weil irgendein Typ irgendeine Frau angeguckt hat. Ich kenne Männer, die wie kleine Jungs schmollen, wenn ihre Freundin mal mit wem anders tanzt oder die falsche Statusnachricht auf diversen SocialNetworks veröffentlicht oder dort den falschen Typen addet. Ich habe Berichte von Frauen gelesen, die sich damit brüsten diverse Sachen zerstört zu haben (Playstation, Auto), weil ihr Typ sich mit einer anderen getroffen hat. Ich kannte Frauen, die ihren Typen "eifersüchtig" machen wollten, weil sie selbst eifersüchtig waren. Ich habe auf einer Party eine bizarre Situation gesehen, in der irgendeine Dame heulend weg gerannt ist (wie eine 10jährige, der du keinen Lutscher kaufen willst), während sich im Hintergrund zwei Alphamännchen im Kampfestaumel befuchtelt haben.

Und im Gegensatz dazu habe ich irgendwann mal etwas über Freie Liebe, Hippiebewegungen und andere Philosophien in der Richtung gelesen. Interviews mit Menschen, die auf Swingerparties gehen oder im Erotikbereich tätig sind. Und die das obere alles nicht haben, weil es im Prinzip keinen Grund dafür gibt.

Was von beidem kommt dir erwachsener vor?
 

infosammler

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Ich glaub das hat nix mit besitzen zu tun. Eher mit, ich bin so und wenn du mich so nicht nimmst, dann gehörst du nicht zu meinem leben.
Sollte schon geklärt sein.
Anerzogene moralische vorstellungen ... eher kopierte moralvorstellungen.
Ändert aber nichts daran, das man sagen darf mich GIBTS NUR, wenn du mich nicht betrügst.
Kann mir abgeklärten sex mit fremden in einer partnerschaft durchaus vorstellnlen. Warum denn auch nicht.
Aber wenn man es nicht will, bedeutet das nicht, das man jemanden besitzen will.
 

Yvannus

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Rainscastle
Och naja gerade was den Bereich Freie Liebe oder auch Polyamory geht hab ich genauso viele seltsame Leute erlebt wie in allen anderen. Ich war lange genug auch eher auf der Schiene das Monogamie was mit Besitz und Eigentum und Eifersucht zu tun hat.

Mittlerweile sehe ich das gelassen. Deine Beispiele sind nett, das sind aber Menschen bei denen das Eifersuchtsgehabe und das Balzverhalten nur ein Teil sind. Die sind mit zumeist auch bei vielen anderen Dingen und Verhaltensweisen zuwider.Kommt mir persönlich nicht in den Sinn, auch wenn ich mir mittlerweile Beziehungen nur noch monogam denken kann. Wenn ich an dem Punkt bin, dass ich dringend mit jemand anderem als meiner Partnerin vögeln will, dann ist es für mich Zeit die Koffer zu packen.
Diese ganzen hysterischen Talkshowgäste sind mir genauso suspekt wie die Hardcore Freie Liebe und Hippieleute. Vor allem wenn man mal so ein kommunenartiges Projekt mitgemacht und erlebt hat. Lol, wie sagt ein Kumpel von mir immer so schön? "Gschichtn kann i verzähln" ^^

Aber das ist vermutlich auch die Frage wo man die Prioritäten setzt. Sex war und ist für mich immer um ein Vielfaches erfüllender gewesen, wenn er von gegenseitiger Liebe getragen wird. Alles andere ist nett, aber auf Dauer nichts, was mich wirklich ausfüllt. Von daher suche ich mir auch nur Partner, die das ähnlich sehen. Aber klar, wenn man Single ist, ist auch mal ein one night stand nett.
Vermutlich habe ich auch eine eher romantisch-mythische Vorstellung von einer Beziehung. Für mich ist das halt was hochgradig emotionales, was mich in solchem Maße ausfüllt, dass ich da keinen anderen noch mit drin brauche. Da verhalte ich mich auch mittlerweile bewusst irrational, also wenn man das so widersprüchlich sagen kann.
Aber Besitz käme mir nicht in den Sinn. Das kam mir in meiner eher polygamen Phase nicht in den Sinn und derweil auch nicht wenn ich an Monogamie denke. Beides hatte seine Vorteile, letzteres ist aber der Lebensentwurf, mit dem ich persönlich glücklich werden kann.
 

nussecke

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@Steven
nun verstehe ich deine Haltung und da gebe ich dir recht, da kann man auch sagen das wir aus den Lehmhütten nie raus gekommen sind :olol:

Ich finde nicht jedes Paar passt zusammen nicht jede Beziehung ist das was es sein soll.........für mich gibt es verschiedene Level einer Beziehung die für mich erreicht werden müssen ohne das das meine Partner davon weis, dazu gehört gegenseitiges vertrauen dazu muss mein Partner geschaffen sein, man kann sich alles sagen und der Anblick das mein Partner mit jemanden anderen tanzt stört mich nicht und man lebt den Sex in der Beziehung völlig aus, auch dazu muss der Partner auch geschaffen sein......................und das höchste Level einer Beziehung ist der Gang zum Swinger Club (nur als Beispiel kein Bemessung) den Partner zu sehen wie er sich mit einem anderen Menschen vergnügt ist etwas ganz eigenes........also ich könnte es nicht.....:orolleyes:.....mfg
 

macabaret

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@Steven Inferno:

Ich halt beides für suboptimal.
Zumal Eifersucht in dieser exzessiven Menge nicht normal ist.

Wenn jemand freie Liebe praktizieren will, bzw. Polyamory betreibt, dann ist das ja sein gutes Recht.
Bezüglich unseren Moralvorstellungen bzw. der Wertigkeit, der einer Partnerschaft zugeschrieben wird, ist es halt genauso abseits der Norm wie diese übertriebene Eifersucht bzw. die Selbstgeißelung, andere Personen nicht einmal wahrzunehmen.

Zwischenmenschliche Beziehungen umgeben uns nonstop und tagtäglich.
Ich bezweifle auch, dass einer gesunden Beziehung ein kleiner Flirt mit jemand anderem schadet.
Das Stichwort ist hier "gesund". Nur wenn die Beziehung intakt ist, herrscht auch das nötige Vertrauen, den Partner alleine losziehen zu lassen, wohl wissend, dass er auch wieder zurückkommen wird.

Dinge wie du sie beschreibst, wo Leute aus Hass und Eifersucht Dinge zerstören, Menschen anschreien etc. deutet ja oft auf eine tiefergehende psychische Problematik hin. Extreme Unsicherheit, eventuelle frühere tiefe Verletzungen etc. können die Ursache sein.
Genauso wie ein übertrieben offener Umgang mit der Sexualität nicht zwingend positiv sein muss. Promiskuität und Polyamory können genauso Zeichen für Borderline-Erkrankungen sein.
Das Gefühl nur beim Sex geliebt/gebraucht zu werden usw.

Man sollte das Ganze wirklich nicht Schwarz-Weiß in zwei Sparten teilen und die eine für gut/erwachsen halten, und die andere für schlecht/unreif.
 

Nastra

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Da muss ich macabaret zustimmen!
Besonderst da ich in dem Bereich täglich mit zu tun habe und Arbeite. Die meisten Streiterin sind halt durch missvertrauen. Aber oft kommt dies nur durch wie schon geschrieben wurde, durch eigene Psychosen, da man selber oft dran denkt wie man fremdgeht. Oder halt Sachen im Kopf hat durch Umfeld usw....
Alles spielt sich oft im eigenen Kopf ab, wenn man selber schon mal was gemacht hat. Denkt man zu oft nach, wenn ich das gemacht habe, oder im Kopf habe. Warum soll sie oder er es nicht auch machen oder denken. Und man denkt einfach dann zuviel darüber nach, im Kopf ist dann nur noch der Gedanke was macht die Person jetzt, denkt sie an jemand anders. Bin ich vielleicht doch nicht gut genug usw....
Das was ich vielen rate ist, einfach mal den Kopf fallen lassen. Einmal direkt über alles Reden, besonderst wenn sehr starke ein versucht da ist, denn durch permanente Kontrolle, zerstört man alles. Man muss seine eigene Gedanken, lernen zu Kontrollieren und sie nicht auf den gegen über im projektieren.

Aber zum fremdgehen, im Prinzip nichts schlimmes, aber nur wenn man es mit dem Partner vorher abgesprochen hat. Den wofür gibt es Swinger Clubs, der drang mit einem anderen Sex zuhaben ist normal. Sprecht mit eurem Partner darüber.

P.S habe mal ne geniale ausrede für fremdgehen gehört, wusste nicht ob ich lachen sollte, oder einfach nur Kopfschütteln sollte. Ein paar hatte ich zur Therapie, der Mann hatte was in einem Forum gelesen. Was ich aber auch durch ein anderes Forum schon kannte. Was da mal jemand gepostet hatte.
Ich bin nur Fremd gegangen weil ich von einem Dämon Bessen war, und er mir befehlte, ich soll jetzt mit der Frau schlaffen. Und er meinte das wirklich ernst, musste mich wirklich sehr zusammen reißen.
Besonderst weil ich kurz vorher das in einem Forum mit welchen aus Spaß gepostet hatte. Naja die Frau die dabei war fand das eher nicht so lustig.
Das ist mal ne Ausrede die nicht jedem einfällt.
Aber zurück zum Thema, Betrügen hinterm Rücken ist miss, wenn jemand Sex mit anderen möchte und in einer Beziehung ist, Redet drüber.
Egal welche Krankheit ihr habt, ob ADS, Borderline, usw.... Versucht einfach mal dran zudenken was ihr eurem Partner hinter seinem Rücken antut. Was für ein Schmerz er haben wird, wenn er es raus bekommt. Und rauskommen wird es immer, glaubt mir, Spreche da aus Erfahrung, weil ich in der Branche Arbeite.
 

Wissender

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Egal welche Krankheit ihr habt, ob ADS, Borderline, usw.... Versucht einfach mal dran zudenken was ihr eurem Partner hinter seinem Rücken antut.
Ähm also nicht dass ich Dir zu nahe treten will, Nastra aber gerade bei Borderline gehört die verminderte emotionale Selbstkontrolle und mangelndes Einfühlungsvermögen eben zur Symptomatik, das heißt, selbst wenn ein Borderline-Patient Deinem Ratschlag folgen wollte, wäre es für ihn sehr schwer bzw beinahe unmöglich...das ist ähnlich, wie wenn Du jemanden mit Schnupfen darum bittest, nicht mehr zu niesen

Ansonsten denke ich, dass Eifersucht viel damit zu tun hat, wie sehr man mit sich selbst im Reinem ist...

Diskordische Grüße!!!
 

Nastra

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Ich weis wie Schwär es ist Speziell für Borderline, war selber mal mit einer zusammen die das hatte. Und habe mit welchen zu tun gehabt die das hatten, und kannte auch deren Vergangenheiten. Was für Schmerz die erlitten hatten, warum die Borderline bekamen. Kenne die Symptomatik sehr gut, und weis was du meinst.
Aber gerade die Personen wissen wie weh es tut, wenn man sehr Verletzt wird.
Gleiche ist wie bei ADHS Personen, sie ringen immer nach Aufmerksamkeit. Das Gefühl geliebt zu werden, im mittel punkt zustehen. Beide haben teils ein und das selbe Bild, auch wenn die Ursache zweierlei verschiedenste Auslöser haben.

Trotz alldem, können gerade die Personen es am Besten nachvollziehen, was Schmerz, und Ablehnung Bedeutet. Besonderst wenn sie enttäuscht werden.
Wenn man mit einer von den Personen zusammen ist, muss man schon sich damit auch sehr auseinander setzen, wie man die Beziehung führt, und wie man auf sie eingeht, da sie ganz besondere Aufmerksamkeit, brauchen.

Aber habe auch schon Borderliner dazu gebracht, es im griff in ihrer Beziehung zu bekommen. Aber auch nur, weil 2.Jahrer mit einer zusammen wahr die es selber hatte. Und so durch ihr gelernt habe, was die Krankheit bedeutet. Und so paare wo einer daran leidet, die Beziehung zu retten.
Meine Konte ich nicht, da mir damals einfach die Erfahrung damit fehlte, und zu dem Zeitpunkt, selber sehr eiversüchtig war, und damit nicht richtig umgehen konnte. Aber es im laufe der Zeit lernte. Darum habe ich auch jetzt den Job den ich jetzt mache.
 

Steven Inferno

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Versucht einfach mal dran zudenken was ihr eurem Partner hinter seinem Rücken antut. Was für ein Schmerz er haben wird, wenn er es raus bekommt. Und rauskommen wird es immer, glaubt mir, Spreche da aus Erfahrung, weil ich in der Branche Arbeite.
Diese Schmerzen, diese seelischen Qualen... :orolleyes:
Als Antwort zitiere ich mich selbst:
sich in seinem Ego gekränkt fühlen ist kein bleibender Schaden. Damit sollte man klar kommen können.
Sorry, für mich ist und bleibt es Kindergarten: Tina spielt heimlich mit Uwe, deswegen ist Natascha jetzt sauer, weil sie sich verletzt fühlt. Deswegen haut sie die Sandburg von Uwe kaputt und / oder ignoriert anschließend Tina für immer.

Und die Gesellschaft dann so: Richtig; denn denkt nur an die seelischen Qualen die Natascha erleiden musste. Hätte Tina ihr vorher gesagt, dass sie jetzt mit Uwe spielen will, dann wäre das wenigstens ehrlich gewesen. Oder Tina hätte ja auch Schluss machen können. Dann wäre der Schmerz für Natascha nicht so schlimm gewesen. Tina und Natascha hätten auch darüber reden sollen, dass Tina sich zu anderen Spielkameraden hingezogen fühlt. Vielleicht fehlte ja etwas in der Beziehung? Vermutlich wird Natascha auch nie wieder eine funktionierende Beste-Freundinnen-Beziehungen eingehen können, aufgrund der schlechten Erfahrungen die sie gemacht hat.

Bin ich froh, dass ich wichtigere Problemchen hab.
 
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