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Klimawandel oder Wetterkapriolen?

Gorgo

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also wetter oder klima hin oder her... wenn ich zurzeit in florida wohnen würde, wär mir die diskussion darüber egal.

da wütet nämlich gerade Hurrikan "Michael"... der wievielte ist denn das bitte schon?

und die einwohner wurden zu spät über das ausmaß informiert:
Menschen in der Gegend hätten am Dienstag noch gedacht, sie würden einen Hurrikan der Kategorie zwei aussitzen. Als sie dann am Mittwoch aufgewacht seien, seien sie mit einem Sturm der Kategorie vier konfrontiert gewesen. Der Gouverneur von Florida, Rick Scott, hatte am Morgen gesagt, es sei nun zu spät, noch aus dem Sturmgebiet zu fliehen.
jetzt heißt es "stärkster hurrikan seit 1851"... na grüß gott.
kann man ja schon vorhersagen - tote, obdachlose, milliarden schäden... und die idioten streiten sich immer noch darüber, ob sich was tut auf dem planeten...
 

Helios

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und die idioten streiten sich immer noch darüber, ob sich was tut auf dem planeten...
Naja, wie bereits berichtet hat das eine nicht notwendigerweise etwas mit dem anderen zu tun, und einzelne Ereignisse können nie Referenz für den Klimawandel sein.

Und Hurrikan Michael ist zwar der stärkste Hurrikan seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (daher das 1851), allerdings nur bezogen auf die Region des Florida Panhandle. Insgesamt ist er der drittstärkste bezogen auf den Luftdruck, und der sechststärkste bezogen auf die Windgeschwindigkeiten, der die Vereinigten Staaten trifft. Die meisten atlantischen Hurrikans treffen allerdings nicht oder nur stark abgeschwächt die USA. Tückisch war bei Michael weniger die Stärke an sich, sondern eher der unerwartet starke Anstieg kurz vor dem Auftreffen auf Land, weshalb die entsprechenden Warnungen für viele zu spät kamen (und etliche wohl auch ignoriert wurden).

Was die Zahl angeht, Hurrikans sind heute und waren auch in der Vergangenheit ein gängiges Wetterphänomen im Westatlantik und dem karibischen Raum. Zwar hat sich deren Aufkommen seit den 1980er Jahren deutlich erhöht, allerdings gab es damals auch ein Minimum. Vergleicht man eine längere Periode, so ergeben sich keine signifikante Steigerung des Aufkommens (siehe: https://www.gfdl.noaa.gov/historical-atlantic-hurricane-and-tropical-storm-records/). Wobei der Vergleich selbst auch noch kritisch zu betrachten ist, da erst seit den 1960er Jahren auch statistisch verwertbare Wetterinformationen außerhalb festinstallierter Stationen verfügbar sind (koordinierte Wettermeldungen von Schiffen in Kombination mit Satellitendaten). Der bisher stärkste atlantische Hurrikan (nach Windgeschwindigkeit) Allen von 1980 wäre in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts beispielsweise statt in Kategorie 5 in Kategorie 3 eingeordnet worden, weil er erst deutlich abgeschwächt auf us-amerikanisches Festland traf.

Da die Wassertemperaturen mitursächlich für Ausprägung und Stärke der Hurrikans sind, ist davon auszugehen, dass der Klimawandel Einfluss auf Zahl und/oder Stärke nehmen wird. Momentan ist das aber noch nicht zweifelsfrei nachweisbar. Deutlich zugenommen haben aber tropische Stürme geringerer Intensität und Dauer, die häufig ebenfalls verheerende Wirkungen entfalten können (vor allem, weil da in der Regel nicht evakuiert wird). Hier ist eine Abhängigkeit vom Klimawandel auch nachweisbar (die Wetterdaten sind dafür aber auch langperiodisch genauer).

Hier in Europa wird über die Hurrikans nur bei den schlimmsten Auswirkungen berichtet, in Florida gehören sie schon immer zum "Alltag" und sind dort auch entsprechend präsent, die Kinder lernen bereits in der Schule, richtig zu reagieren, die Schutzräume sind deutlich ausgewiesen, Evakuierungsrouten ebenfalls (usw.). Und das alles gab es auch schon, bevor der Klimawandel zu einem bestimmenden Umweltthema wurde.
 

Gorgo

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kurz mal weg von den hurrikans...

etwas anderes wäre nämlich für uns alle verheerend: wenn die schei* Pest wieder zurückkommen würde.

ein englischer professor warnt davor, hier:
"In den 1340er Jahren beeinflusste eine 1,5 Grad-Erderwärmung – damals wahrscheinlich ausgelöst durch Sonneneruptionen oder vulkanischer Aktivität – eine Veränderung des Bakteriums Yersinia pestis", erklärt der Professor.

Dieser Erreger ist für die Entstehung der Pest verantwortlich. "Erst durch die Klimaveränderung konnte sich die kleine Mikrobe letztendlich zum Schwarzen Tod entwickeln", so Frankopan. Die Pest sei die letzte große Infektionskrankheit gewesen, die auftauchte, weil sich die Erdatmosphäre stark erwärmte. Im 14. Jahrhundert verstarb innerhalb von fünf Jahren etwa ein Drittel der europäischen Bevölkerung daran.
ui... das ist ja mal eine echte horrorvorstellung.

hätten wir nicht was... gegen dieses yarsinia pestis bakterium? medizinisch, mein ich.. frag ich mal rein prophylaktisch.

artikel.
 

StepGart

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Ich bin auch besorgt über die Probleme der globalen Erwärmung.

Gletscher Schmelzen, was wissenschaftlich bewiesen ist. Das Niveau des Ozeans wird jedes Jahr steigen.

NATO-Mitglied Großbritannien reagiert auf den Klimawandel @ The European Magazin:
Schaut man genauer hin, dann wird klar, dass NATO-Mitglied Großbritannien auf einen ganz neuen Feind reagiert: den Klimawandel. Die Mobilisierung Londons wäre ohne Erderwärmung so nicht denkbar. Denn seit die Arktis zu schmelzen begonnen hat, ist in dem abgelegenen Gebiet ein Rattenschwanz von Folgewirkungen entstanden. So wurden neue Seewege frei gelegt, die bislang durch “ewiges” Eis unpassierbar waren.
Die Frage ist, welche Konsequenzen werden für die Bewohner der Erde sein?
 

Zwirni

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Es ist der 28. Februar und wir hatten in Graz heute 25°! Ich kann mich erinnern wie Ende Februar noch der Schnee vom Dezember lag. oO Das einzig gute ist wohl, dass man dieses Jahr keine Winterjacke unter dem Faschingskostüm anziehen muss^^
Aber normal ist das doch nicht mehr...
 

infosammler

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Das stimmt! Wahnsinn.

Es kommt auch voll früh zum Pollenflug und die werden so richtig aggressiv.
Wenn Pflanzen gestresst sind, setzen sie mehr Eiweiß frei, welches wiederrum zu starken Allergienreaktionen führt. Zwar nur am Rande... aber ich denke schon länger, dass die Natur uns hier echt schwer mitnimmt.


Aber das es so warm ist. Echt Wahnsinn. Hab heute beim Bienenstock geschaut, fliegen voll aus.
Sogar paar Leute mit kurzes Hose.

Btw ist es für die Psyche auch recht umständlich. Sehr warm, aber sehr früh finster noch, das verwirrt.
 

Zwirni

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So einen schönen Sommer wie diesen Februar hatten wir lange nicht mehr. Letztes Jahr war es ja zu warm :otwisted:
 

infosammler

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Ich muss ja zugeben, dass ich ein klein wenig froh bin, weil seit Montag geht unsere Heizung nicht und dann ist wenigsten draußen warm. Und tatsächlich ists grad draußen wärmer als drinnen. :oeek: im Feber.:oeek:
 

Skaman

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Normal ist das nicht mehr. Sonst erst im Mai Heuschnupfen und die letzten beiden und dieses Jahr im März....
Als Garteninhaber muß ich sagen, bekommt man das "Hautnah" mit.
Die letzten Jahre unberechenbar: Ernteeinbußen durch späten Kälteeinbruch im Frühjahr, dann die Sommer zu trocken und von den Schäden am Bungalow durch zu extreme Frühlings- und Herbststürme.
Nicht das wiederkehren von Saisonalen normalen Wettereinbrüchen ist krass, sondern daß es (wie ich festgestellt habe) zu heftig und abruppt ausfällt mit extremen Temperaturunterschieden.
Stürme und heiße Sommer dann und wann waren schon immer normal, aber die Häufigkeit und die Dauer nehmen stetig zu.
 

Zwirni

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In Deutschland herrscht weiterhin extreme Dürre. Kommt uns Menschen vlt. nicht so vor, aber es gibt erheblich zu wenig Niederschlag. Aus den vergangenen 2 Jahren fehlt ca. 1 Jahr an Niederschlagsmenge. Dadurch trocknen die Böden auch in größeren Tiefen immer mehr aus, was letztlich der Natur schadet - ebenso auch der Landwirtschaft.
Hier ein aktueller Bericht dazu sowie Grafiken die es verdeutlichen:
 

infosammler

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Vorallem wenn is im Winter nicht regnet oder schneit fehlt dieses Wasser wirklich spätesten in Frühling.
 

infosammler

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Also rückblickend gabs keinen Schnee und der Winter war eher sehr mild.
Jetzt, Stand Juli, kaum Sommerwetter. Man könnte fast sagen stundenweise extreme Schwüle, die sich dann in Unwetter und Regen entlädt.

Jetzt so gefühlt, weder ein Winter, noch ein Sommer dieses Jahr.
 

viennatourer

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Schnee war heuer bei uns wirklich Mangelware,im Flachland eigentlich sogar Totalausfall.
Der Winter 2019/20 war extrem mild.
Er lag im Tiefland Österreichs um 2,7 Grad über dem vieljährigen Mittel und ist hier der zweitwärmste Winter der 253-jährigen Messgeschichte -quelle-
Der Juni war jedenfalls ....warm und nass.
Vorläufige Monatsbilanz der ZAMG:
Juni 2020 um 0,5°C über dem Klimamittel 1981-2010.
Niederschlag 30 Prozent über dem Mittel, Sonnenstunden 13 Prozent unter dem Mittel.
HIER gibts Datensätze für Österreich, die bis 1961 und sogar noch weiter zurückreichen.......
........ basiert auf der ersten Auswertung der rund 270 Wetterstationen der ZAMG sowie auf der räumlichen Klimaanalyse an 84.000 Datenpunkten in Österreich mittels SPARTACUS . Die Daten der Wetterstationen reichen zum Teil bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Die SPARTACUS-Daten sind flächendeckend bis ins Jahr 1961 verfügbar.
 

infosammler

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Flachland eigentlich sogar Totalausfall.
Ja hatten gar keinen. Ich bin eh kein Schneefan. Von mir aus brauch ich 1 Tag im Jahr einen, aber die Natur braucht diese Feuchtigkeit und viele Kids bleibt der Spaß im Schnee verwehrt, das tut mir schon ziemlich Leid.

Irgendwie ists doch immer genug Regen und Sonne, aber mir kommt vor, nicht mehr so typisch für die Monate wie früher.
Was aber fatal für die Bauern ist, die ja nach einem Plan ihre Felder bewirtschaften.

Gefühlt steigen die Unwetter schon.
Ich hab einen Bericht gelesen, dass die Sommer in den nächsten 30 40 Jahren Temperaturen in Mitteleuropa bis zu 50 grad prognostizieren.
Das wär doch echt abnormal, also bei 50 Grad geht alles ein.
 
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