Lazarus

UFox

neugierig
Mitglied seit
20. Juli 2018
Beiträge
15
Punkte für Reaktionen
0
Lazarus wurde ja nach christlicher Lehre bereits von Jesus von den Toten erweckt.

Die Peinlichkeit der Kirche ist nun die Frage, wo der Lazarus abgeblieben ist. Lebt er vielleicht noch heute, die sogenannte Legende vom ewig wandernden Juden, die im Mittelalter en vogue war.
 

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
Irgendwie perfide, wenn ein Gott uns zusieht wie wir langsam altern und sterben. Auf letzteres wartet er dann ja eigentlich nur.

Wäre es nicht schöner, wenn er uns in ewiger "Jugend", gesund und glücklich sieht bis in alle Ewigkeit?
Aber für was dann das Leben mit dem warten aufs Sterben? Das ewige wäre doch im Himmel.

Und wieso Lazerus wieder erwecken, wenn man ihn dann nochmal sterben lässt.


Irgendwie kommt mir das ganze Leben und Sterben mit/in/für Gott wirklich sehr perfide vor.
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Irgendwie perfide, wenn ein Gott uns zusieht wie wir langsam altern und sterben. Auf letzteres wartet er dann ja eigentlich nur.
Ja, das kann man so sehen. Ich habe jahrelang immer gesagt (liegt auch an meiner Natur, bin ein Pessimist...) das Leben ist eigentlich ein Witz. Mann rackert sich ab und lernt in der Schule, dann Ausbildung/Studium und dann Leben für den Job. Aufbau einer Existenz, Bau eines Haues und Gründung einer Familie. Und dann.....verliert man alles wieder. Nichts ist von Dauer. Nichts hat Bestand. Der eigene Tod besiegelt dann alles. Und man ist auch schnell vergessen. Spätestens 2-3 Generationen weiter. An ein guten Gott zu glauben fällt da schwer oder ist fast unmöglich....

aber.......

die o.g. Sichtweise beruht natürlich auf einen gewissen persönlichen Wissensstand und Erfahrungwert im Leben.

Das bedeutet: Die o.g. Sichtweise muss nicht Zwangsläufig objektiv richtig sein - auch wenn Sie uns subjektiv so erscheint.

Für mich war die o.g. meine Sichtweise unter anderm der Spoiler um nach der "Wahrheit" zu suchen. Ich behaupte nicht dass ein Mensch die 100% Wahrheit (im Sinne des allg. Sprachgebrauches) haben kann und behaupte trotzdem mann kann sich durch hartnäckiges Suchen emporirren (Bibel: Wer suchet der findet).

Ich behaupte heute: Gott ist gut.

Und ich bin von meiner menschlichen Natur immer noch der Pessimist. Nur mein Background hat sich durch "Suchen" vergrößert. Und auf einmal sieht das Bild, im grossen betrachtet, anders aus.

LG
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Die Peinlichkeit der Kirche ist nun die Frage, wo der Lazarus abgeblieben ist. Lebt er vielleicht noch heute, die sogenannte Legende vom ewig wandernden Juden, die im Mittelalter en vogue war
Laut meiner Meinung solte man sich zuerst folgende Frage stellen:

1.) Kann ich mir (zumindest theoretisch) vorstellen dass Lazarus überhaupt auferweckt wurde. Sprich: Die Bibelstelle richtig ist. Will ich mich drauf einlassen dies zumindest hypothetisch anzunehmen? Wenn Nein, ist es natürlich schwierig.
2.) Warum hat Jesus Lazurus aufgeweckt? Welche Gründe könnte er gehabt haben.

Danach ist dann die Frage wo Lazarus verblieben geblieben ist einfacher zu beantworten...

LG
 

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
Nichts ist von Dauer. Nichts hat Bestand.
Deshalb ist alles etwas Besonderes. 😁
Im Grunde meinte ich die vorgefertigte Anschauung Gottes. Die ist so gegensätzlich zur Realität und macht das Bild eines Gottes so perfide. Die Religion macht ihn zu Gott. Er anscheinend nicht selber.
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Deshalb ist alles etwas Besonderes
Ja, stimmt natürlich. Obwohl meine menschliche "sündhafte" Natur sagt: Auf manches hätte ich gerne verzichtet.


Im Grunde meinte ich die vorgefertigte Anschauung Gottes. Die ist so gegensätzlich zur Realität und macht das Bild eines Gottes so perfide. Die Religion macht ihn zu Gott. Er anscheinend nicht selber.
Versteh gerade nicht was Du genau meinst. Klär mich auf?
 

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
@Sandberg

Ich denk mir das so, irgendwie ist die Legende von Lazarus und das wiedererwecken eh etwas, dass wir schon langen tun.
Exakt bei der Reanimation. Etwas versteckt durch die Medizin.

Wenn Gott uns fehlerhaft erschafft und wir uns optimieren und reparieren (durch Medizin und Wissen was der Körper benötigt), dann sind wir dich um einiges weiter als Gott selbst.
Wir optimieren Gottes Werk.
Nichts anderes ist bei Lazarus passiert.

Vielleicht ist der Kern der Legende eben nur das, das wir ins Leben eingreifen können!?
Früher war ja alles irgendwie so versteckt erklärt.
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Ich denk mir das so, irgendwie ist die Legende von Lazarus und das wiedererwecken eh etwas, dass wir schon langen tun.
Exakt bei der Reanimation. Etwas versteckt durch die Medizin
Seh ich nicht so, weil: Lazarua roch bereits. Sprich: Der Verwesungs-Prozess hatte bereits eingesetzt. Reanimation ist medizinisch da ausgeschlosssn.


Wenn Gott uns fehlerhaft erschafft und wir uns optimieren und reparieren (durch Medizin und Wissen was der Körper benötigt), dann sind wir dich um einiges weiter als Gott selbst.
Das wir "fehlerhaft" sind und uns zum Teil optimieren und reparieren können sehe ich auch so. Das die Wissenschaft wahnsinnige Fortschritte diesbezüglich macht auch. Trotzdem gibt und gab es seit jeher zwei Bereiche: Leben und Tod. Das Leben können wir verbessern; teils gewaltig. Der Tod ist aber nach wie vor eine feste Größe. Unabdingbar. Da Gott unsterblich ist er uns schon voraus, oder?

Frage: Warum hat Gott uns die Sterblichkeit zugemutet? Was für einen Grund könnte es da geben? Ist er einfach böse? Ist er ein Sadist? Ist es im einfach egal? Oder gibt es einen guten Grund hierfür? Was denkst Du?

Die nächste Frage: Ist Gott schuld dass wir fehlerhaft sind?

Beispiel: Du zeugst ein Kind und gibst im alles was es braucht. Liebe, Wärme, Nahrung, ein Heim, Ausbildung usw. Dein Kind entwickelt sich prächtig. Du besprichst als liebevoller Vater natürlich die Gefahren wie z.B. "Fahr nicht Betrunken Auto" oder "Nimm keine Drogen".

Nun, auf einer Party passiert es. Die Verführung auch mal Drogen zu nehmen war zu stark. Das Auto landet am Baum. Das Kind ist nun schwer verletzt. Vielleicht sogar dauerhaft behindert. Bist Du, als Vater, nun Schuld?
 

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
Bist Du, als Vater, nun Schuld?
Naja mit 18 sollte man schon wissen, dass man betrunken und auf Drogen nicht am Straßenverkehr teilnehmen darf. Dazu haben wir sogar Gesetze. Wenn mein Kind das tun würde, wäre ich nicht Schuld, außer ich krieg das mit. Das man sich trotzdem dafür verantwortlich fühlen würde, ist normal.
Aber die Schuld hat der Lenker, der betrunken fährt.

Da Gott unsterblich ist er uns schon voraus, oder?
Das sagen zumindest due Religionen, ob es ihn gibt und ob er unsterblich ist, kann man nicht beantworten.

Zeit. Ohne Zeit keine Existenz und ohne Bewegung kein Zeit.


Ist Gott schuld dass wir fehlerhaft sind?
Ich glaube nicht das wir fehlerhaft sind.
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Das sagen zumindest due Religionen, ob es ihn gibt und ob er unsterblich ist, kann man nicht beantworten.
Religion ist meiner Meinung nach der Versuch von Menschen eine Verbindung zu einem höheren Etwas herzustellen aus verschiedensten Gründen, z.B. aus Angst. Der tiefere Grund dürfte aber sein dass viele Menschen spüren dass etwas Elementares nicht stimmt. Mit uns, unseren Mitmenschen und der Welt an sich. Ich bin kein Fan von irgendeiner Religion. Zu viel Missbrauch, Lügen und Verlogenheit. Wieviel Leid Religion über die Menschheit gebracht hat....Unglaublich.

Ich behaupte aber: Der einzelne Mensch kann eine persönliche Beziehung zu Gott aufbauen und Gott erleben. Du musst nur von Herzen wollen. Gott spricht jeden Menschen anders an. "Suchen" kostet Zeit, Energie und Demut. Beziehungen dauern. Es gibt Höhen und Tiefen. Wenn Gott sich Dir vorstellt wird der Punkt kommen wo Du schluckst. Es ist wunderschön aber stell Dir das als kein Zuckerschlecken vor. Und dann ist die Frage ob Gott lebt genau so absurd wie die Frage ob Du selbst lebst.



Zeit. Ohne Zeit keine Existenz und ohne Bewegung kein Zeit
Stimmt. Relativitätstheorie. In der Bibel steht Gott ist außerhalb unserer Zeit. Für Gott ist ein 1 Tag wie 1000 Jahre oder 1000 Jahre wie 1 Tag. Gott ist Geist. Er ist nicht gebunden wie wir. Er ist unsterblich. Strom ist auch nicht für uns mit den Augen sichtbar. Sehr aber wohl erfahrbar durch einem Stromschlag wenn man in die Steckdose fässt oder man durch Strom Licht erzeugt. Du kannst Gott nicht mit Deinen menschluchen Augen sehen aber sehr wohl erfahren.


Ich glaube nicht das wir fehlerhaft sind
Wenn Du die Welt mit Ihren Kriegen, Lug und Betrug, Ausbeutung usw. als fehlerfrei bezeichnest ist es natürlich schwer. Wir fressen uns alle Gegenseitig. Im übertragenen Sinn im Kapitalismus. Wir Essen den Tod um zu Leben (Fleisch der Tiere oder Ausbeutung der 3. Welt). Wenn Du mit Dir und der Welt zufrieden bist gibt es wenig Grund ernsthaft, also mit offenen Herzen zu suchen. Darum suchen die meisten Menschen ja auch in Krisen-Situationen - welcher Art auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
Vielleicht sind wir nur faul und egoistisch, weil diese Fehler könnte man sofort beheben und ich definiere einen Fehler eher so das man es nicht beheben kann. Aber das wäre auch nur meine Ausdrucksweise für wahrscheinlich das Selbe, das war gar nicht so unterschiedlich wahrnehmen.
Aber ich gebe dir Recht, so gesehen sind wir fehlerhaft, aber das sind keine Fehler mit denen wir eigentlich leben müssten.
Wenn keiner Krieg führt, müssten wir gar nicht mit Krieg leben, also kann der Fehler schon mal nicht der Krieg sein, der ist unbeseelt. Aber wenn der Fehler im Menschen liegt, dann kann er auch nur im Denken liegen. Und Denken ist ja kein Fehler der unwiderruflich ist. Man muss ja nur anders denken.
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Ich fürchte wir reden aneinander vorbei. Ist auch schwierig - da Fehler natürlich definiert werden muss.

Ich versuche "Fehler" von meiner Seite zu definieren:

A) Global gesehen ist diese Welt in ihrer jetzigen Form falsch, fehlerhaft. Eben Krieg, Lug, Betrug, Tod, Leid usw.

In Deinen Worten lese ich (zumindest bilde ich mir das ein) den gleichen Schmerz.

Irgendwie perfide, wenn ein Gott uns zusieht wie wir langsam altern und sterben. Auf letzteres wartet er dann ja eigentlich nur.

Wäre es nicht schöner, wenn er uns in ewiger "Jugend", gesund und glücklich sieht bis in alle Ewigkeit?
Aber für was dann das Leben mit dem warten aufs Sterben? Das ewige wäre doch im Himmel.
Ich rede hier also nicht von einer Person (beseellt oder nicht beseellt) noch von Denken des Menschen. Ich rede hier von dem bedauernswerten Ist- Zustand dieser Welt - trotz aller schönen Seiten des Lebens - die es natürlich auch gibt.

B.) Die persönlichen Fehler die ich mit Sünde und/oder Unvollkommenheit definieren würde. Aber dass geht jetzt hier zu weit.

In den o.g. Zitat lese ich wie gesagt einen gewissen Schmerz raus und die dadurch für mich auch logische Ablehnung Gottes. Dazu kommt dann auch die Scheinheiligkeit der Kirche und die oftmalige Verlogenheit der Religionen. Und das Chisten oft Wasser predigen und Wein saufen.

Ich verrate Dir jetzt ein Geheimnis:
Gott ist nicht der Herrscher dieser Welt. Er ist nicht der Jenige der sich den jetzigen Zustand wünscht oder erschaffen hat. Das ist jemand anderes.
Leider wird die Allmächtigkeit, Allwissenheit, Allgütigkeit (die übrigens richtig ist) aus z.B. religiösen Übereifer oder Unwissenheit dermassen überbetont dass diese Detail gerne unter dem Tisch fällt.

Ich will Dich nicht missionieren (kann sowiso keiner) und bin jetzt still. Vielleicht habe ich auch zuviel in Deinen Text interpretiert. Ich hab auch mal so ähnlich gefragt. Darum hat mich Dein Text angesprochen. Wenn Du Fragen hast kannst Du mich gerne fragen.

Liebe Grüße
 

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
Er ist nicht der Jenige der sich den jetzigen Zustand wünscht oder erschaffen hat.
Wer denn?
Ich glaub das war das selbst sind.

Vielleicht habe ich auch zuviel in Deinen Text interpretiert. Ich hab auch mal so ähnlich gefragt. Darum hat mich Dein Text angesprochen.
Wer weiß.😁 Vielleicht hab ichs nur fließen lassen und mir gar nichts dabei gedacht.
Ich glaube ich meinte, wenn er Lazarus wiederbelebt hat, hätte er ihn unsterblich machen sollen. Zu dieser Zeit ist er wahrscheinlich spätestens 20 Jahre dann erst revht gestorben.


Warum hat Gott uns die Sterblichkeit zugemutet? Was für einen Grund könnte es da geben? Ist er einfach böse? Ist er ein Sadist? Ist es im einfach egal? Oder gibt es einen guten Grund hierfür? Was denkst Du?
Man kanns ja an den Zellen sehen. Die Telemere sitzen am Ende der DNA und sind Zellen ohne DNA, also Leere. Sobald die ganz kurz sind, werden durch die Zellteilung immer kürzer, stirbt die Zelle. Hochgerechnet, töten uns all diese kleinen Zelltode langsam aber sicher.
Das ist aber kein Fehler, Zellen funktionieren so.


In den o.g. Zitat lese ich wie gesagt einen gewissen Schmerz raus und die dadurch für mich auch logische Ablehnung Gottes.
Schmerz hat man immer. Aber due Welt ist genauso hässlich wie sie schön ist.
Was wäre, wenn ich Gott ablehne?
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Wer denn?
Ich glaub das war das selbst sind.
Ich vermute das sollte heißen: Ich glaub das wir das das selbst sind. Oder?

Wenn Ja, ist meine Antwort:

Vereinfacht ausgedrückt stimmt das. Wir Menschen sind als einzelne und kollektiv getrennt von Gott. Auf Grund unseres Freien Willens. Trotzdem hat Gott den Rahmen des Waltens und Schaltens gesteckt und auch meiner Meinung nach Prozesse innerhalb der Welt verändert. Raubtiere z.B. frassen erstmal kein Fleisch. Klingt absurd. Ist mir klar.



Ich glaube ich meinte, wenn er Lazarus wiederbelebt hat, hätte er ihn unsterblich machen sollen. Zu dieser Zeit ist er wahrscheinlich spätestens 20 Jahre dann erst revht gestorben.
Warum denn? Wäre es eine Belohnung ewig hier auf dieser Welt zu leben? Ich finde nicht. Darum habe ich ja durch meine Frage: Warum hat Jesus Lazsrus auferweckt? versucht zu schaffen über die Motivation von Jesus nachzudenken.


Man kanns ja an den Zellen sehen. Die Telemere sitzen am Ende der DNA und sind Zellen ohne DNA, also Leere. Sobald die ganz kurz sind, werden durch die Zellteilung immer kürzer, stirbt die Zelle. Hochgerechnet, töten uns all diese kleinen Zelltode langsam aber sicher.
Das ist aber kein Fehler, Zellen funktionieren so.
Das ist der technische Aspekt, Ja. Zellen könnten aber durchaus anders programmiert werdem. Warum hat Gott dies aber nicht gemacht?


wäre, wenn ich Gott ablehne?
Die Antwort ist ganz einfach:
Wenn Du Gott ablehnst wird er dass akzeptieren - obwohl er darüber sehr traurig ist. Er möchte für jeden Menschen nur das Gute.
Ich gehöre nicht zu den Menschen die mit der Hölle drohen. Denn dieser Begriff ist sehr belastet durch Bilder (z.B. Dante) usw. Für mich bedeutet dieses Wort die komplette Abwesenheit Gottes. Sprich: Dein Wunsch nicht bei Gott sein zu wollen wird entsprochen. Da Gott aber das personifizierte Gute und das Leben ist bedeutet seine Abwesenheit für mich das Schlimmste Vorstellbare. Das wünsche ich niemanden.

Seitdem ich Jesus folge bin ich kein "guter" Mensch geworden. Ich werde aber erzogen von meinem Vater im Himmel. Erziehung tut manchmal sehr weh. Widerstrebt. Ich hab Gott auch schon beschimpft und angeschrien und wollte mit ihm nichts mehr zu tun haben.

Ich sag Dir: Wenn Du Gottes Sprechen und Nähe mal gespürt hast ist seine Abwesenheit furchtbar. Trotzdem ist Gott in dieser Welt immer präsent. Er will nicht dass auch nur 1x verloren geht.

Wenn jemand Gott mit vollen Wissen und Verstand ablehnt ist das eine Sache. Viel tragischer ist es wenn die Entscheidung vorschnell oder Aufgrund falscher oder unvollständiger Berichte oder Wissen über ihn getroffen wird.

Aber da vertraue ich auch auf "Papa". Er kennt die Herzen seiner.

Du wirst mich für verrückt halten oder denken ich bin ein religiöser Spinner. Das ist o.k. so.
Noch vor einigen Jahren hätte ich zumindest so gedacht..

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

infosammler

Welcome Guide
Mitglied seit
13. Oktober 2010
Beiträge
10.748
Punkte für Reaktionen
48
Du wirst mich für verrückt halten
Nein halte ich nicht, aber was du sagst sagen alle und ich habs schon tausendmal gehört und es ist nichts was mich überrascht oder irgendwie bewegt.
Letzten Endes will man damit nur einer Vorstellung eines höheren Wesen gefallen und so möchte ich auch nicht unsterblich auf der Erde bleiben. Will ja nicht due ganze Zeit jemanden anbeten müssen oder gefallen müssen, wie ein dunkler Schatten l, der immer über einem schwebt. Ala du musst eh nicht gut sein, aber ICH wünsche es schon von dir, weil nur dann gehts dir gut.
Das ist mir zu unterwürfig.😁
Aber wenn man nicht weiß, wie man sich zu verhalten soll, dann ist so ein Leitfaden eh recht praktisch.

Gut und Böse ist nicht wirklich wahr.
Und wenn man schon an Gott glaubt, ist es überheblich zu behaupten er steht nicht zu 100 Prozent hinter einem Mörder der 500 Kinder und Erwachsene getötet hat, sondern nur an hinter einem der sie versucht hat alle zu retten.
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
halte ich nicht, aber was du sagst sagen alle und ich habs schon tausendmal gehört und es ist nichts was mich überrascht oder irgendwie bewegt
Kann ich nachvollziehen. Hab früher ja selber so gedacht.


Letzten Endes will man damit nur einer Vorstellung eines höheren Wesen gefallen und so möchte ich auch nicht unsterblich auf der Erde bleiben
Bei mir nicht. Ehrlich gesagt kann ich mir ewig leben überhaupt nicht vorstellen. Ich hab mir immer gedacht das Leben genießen und wenn ich keinen Bock mehr habe (Krankheit etc.) halt ich mir eine Pistole ans Hirn und sage SERVUS. Vorbei.


Gut und Böse ist nicht wirklich wahr
Versteh ich nicht. Bitte um Erläuterung.


Und wenn man schon an Gott glaubt, ist es überheblich zu behaupten er steht nicht zu 100 Prozent hinter einem Mörder der 500 Kinder und Erwachsene getötet hat, sondern nur an hinter einem der sie versucht hat alle zu retten.
Versteh ich auch nicht. Bitte erläutern.
 

IndianaJones

innerer Zirkel
Mitglied seit
5. Oktober 2014
Beiträge
864
Punkte für Reaktionen
1
Standort
Graz
Die Auferstehung an die Christen glauben, unterscheidet sich von der Auferweckung und Rückkehr ins Leben, die Jesus an Lazarus vollbracht hat.
Lazarus wurde in seinem alten Leib auferweckt zum Weiterleben, nicht aber zum ewigen Leben.

mfg Indi ✌
 

Sandberg

neugierig
Mitglied seit
20. September 2019
Beiträge
13
Punkte für Reaktionen
1
Ja wenn Gott alle liebt, dann auch die schlimmsten von uns. Und wenn er alle samt gleich liebt, ist es egal ob wir an ihn glauben oder nicht.
Ja, das tut er auch. Gott liebt auch den Sünder. Aber er hasst die Sünde. Wer Gemeinschaft mit Gott haben will (aber dss willst Du ja gar nicht, oder?) hat aber ein Problem. Den Gott ist heilig, sündlos. Gemeinschaft ist nur möglich wenn dieses Problem gelöst ist.



Beispiel:
Als guter Vater würdest Du Dein Kind auch noch lieben wenn es z.B. das Nachbarskind im Streit erschlagen hat, oder? Aber trotzdem würdest Du die Tat (so hoffe ich zumindest) aufs schlimmste verurteilen. So gehts Gott auch.

Das Wort "Glauben" wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft vollkommen widersprüchlich verwendet. Glauben heißt doch im Sprwchgebrauch soviel wie "Für wahr halten". Das Glauben im Sinne der Deutschen Sprache (für wahr halten) rettet Dich nicht. Denn auch Satan und die Dämonen glauben an Gott. Man kennt sich ja....
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben