Erich von Däniken

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*nursozitier*

Uli Thieme, geb. am 18.12.1951, von Beruf Schriftlithograf und Dipl.-Grafiker, interessiert sich seit 1968, als das erste Buch von Erich von Däniken "Erinnerungen an die Zukunft" erschien, für die faszinierende These, dass eine ausserirdische Intelligenz unsere Erde besucht hat, oder vielleicht noch besucht.
Im Jahre 1978, bei seiner ersten, dreimonatigen Reise durch Südamerika, als er auch jene Bauwerke besuchte, die Däniken als "von Außerirdischen erbaut" betitelte, wurde ihm erstmals bewußt, wie schnell man rhetorisch gewandten Bestsellerautoren auf den Leim gehen kann, wenn man nur in Deutschland ist, deren Interpretationen liest und die tatsächliche Realität vor Ort nicht kennt.
So folgten im Laufe der Jahre zwangsläufig noch weitere Reisen, z.B. nach Ägypten, aber hauptsächlich nach Mittel-, Süd- und Nordamerika. In manche Staaten reiste er sogar mehrmals. Die Reisedauer lag stets zwischen eineinhalb und fünf Monaten, um dadurch auch die sozialen, religiösen und kulturellen Strukturen der Reiseländer besser verstehen zu lernen. Der sogenannte Roswell- Zwischenfall fasziniert ihn seit Erscheinen des ersten Buchs in den USA 1980.
Als überzeugter Fan des Roswell-UFOs besuchte er in den Jahren 1993 und 1995 auch mehrmals die Städte Roswell und Socorro, um sich selbst vor Ort zu informieren. Seine dadurch gewonnene Erfahrung und die intensive Recherche der Aussagen der tatsächlich 1947 beteiligten Zeugen haben ihm zwar einen schönen Traum zerstört, doch dafür können ihn nun z.B die in Sachen "UFO-Absturz Roswell" reisenden Scharlatane keinen Ballon mehr für ein UFO verkaufen.
 

Tito Ortiz

the Honorable
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Hm heute waren drei Bilder in der zeitung die eine Riesenkrake zeigten und das Auges diese Viechs war so groß wie ein tennisball haben die dazu geschrieben... jaja die gute alte Bildzeitung...
 
A

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"Das ist für mich die unglaublichste, die unwahrscheinlichste Geschichte des Jahrhunderts.
Dies könnte eine Sience-fiction-Story sein, wenn ich das Unglaubliche nicht selbst gesehen und fotografiert hätte.
Was ich gesehen habe , ist weder Traum noch Phantasie, es ist Realität. Unter dem südamerikanischen Kontinent liegt ein von irgendwem irgendwann angelegtes gigantisches Tunnelsystem von mehreren Tausend Kilometern Ausdehnung tief unter der Erde. In Peru und Ecuador wurden Hunderte von Kilometern begangen und ausgemessen. Das ist erst ein geringer Anfang, und die Welt weiß nichts davon."

("Zitat Aussaat des Kosmos" Erich vi. Däniken 1972)

Dieses Höhlensystem soll von Auserirdischen die sich, als Verlierer einer "gigantischen Weltraumschlacht" auf der Erde in sicherheit gebracht haben, künstlich mit s.g. Hitzebohrern und Elektronen-Kanonen angelegt worden sein.
In den Höhlen sollen sich unter anderem ein goldener "Zoo" und eine riesige "Metallbibliothek" aus Metall-Platten und -Folien befinden, in denen die Geschichte der Auserirdischen und der Menschheit aufgezeichnet sein sollen (dies alles weiss er obwohl keinerlei Übersetzung vorliegt!).
All das und noch viel mehr will Däniken dort bei einer Expedition gesehen haben.

Tatsache ist, v. Däniken war nie dort!!!

Däniken hat das, bei einem Interview gegenüber dem Stern und sein Führer der gebürtige Ungar Juan Moricz, der das Höhlensystem und siene Schätze entdeckt haben will, gegenüber dem Spiegel auch zugegeben. Ausserdem gaben beide und auch v. Dänikens Texter zu die Berichte "populistisch bearbeitet" und "ausgeschmückt" zu haben. Selst Moricz hat das meiste was er Däniken in stundenlangen Gesprächen erzählt hat nur vom "höhrensagen" aus alten überlieferungen der ansässigen Bevölkerung und der Indios erfahren und nie selbst gesehen.

Auch der angebliche Goldschatz den er bei einem Pater gesehen haben will und dessen Schilderung in späteren Ausgaben gestrichen wurde, erwiesen sich als eine Ansammlung von wertlosen Nummernschildern, Kühlergrillen und anderem Schrott.
Das einzige was Däniken währent seines einwöchigen Aufenthalts in Ecuador, bei einer 48 Stündigen Tour gesehen hat, war ein angeblicher Nebeneingang des Höhlensystems, welcher eine Natürliche Tropfsteinhöhle ist, die nochdazu den grössten Teil des Jahres unter Wasser steht.

Bis heute konnte weder von Däniken noch sein Führer Moricz irgendeinen Beweis in Form von Bildern oder Fundstücken beibringen der ihre Geschichte untermauern oder auch nur ansatzweise bestätigen könnte.Ich könnte noch etliche andererähnliche "Tatsachenberichte" des Herrn v. Däniken anführen die später wiederlegt, korrigiert und schlicht aus spätern Ausgaben seiner Bücher gestrichen wurden, was aber den Rahmen dieses Fohrums sprengen würde.

Soviel zur Glaubwürdigkeit des Herrn von Däniken!!

Zugegeben einige Theorien, von denen im übrigen sehr viele garnicht von ihm stammen, die v. Däniken in seinen Büchern veröffentlicht hat, sind im Ansatz sehr gut, doch seine unglaubwürdige und reisserische Berichterstattung, die mich doch sehr an ein Blatt mit vielen Bildern und grossen roten Buchstaben (ihr wisst welches ich meine :f25: ) erinnert, schadet nur denen die sich ernsthaft und glaubwürdig mit den von ihm aufgegriffenen Themen beschäftigen.

Desweitern bin auch ich der Meinung dass der Hautantrieb des Herrn v. Däniken lediglich schnöder Profitgier und einem übersteigertem Geltungsbedürfnis entspring.


Ein EHEMALIGER von Däniken Anhänger!
 
S

Sperber

Gast
Ich habe als Jugendlicher seine Bücher verschlungen und war ein grosser Fan. Mittlerweile stehe ich dem sehr viel kritischer gegenüber. Man kann über ihn sagen, was man will, aber er hat es geschafft, durch seinen fesselnden Schreibstil viele Menschen zum Nachdenken zu bringen. Das rechne ich ihm hoch an. Wissenschaftliche Themen populär zu verpacken, war in den 70ern nicht gerade an der Tagesordnung.

Ich denke, das war zumindest in den Anfängen ein ehrenwertes Ziel. Doch wie es nun mal so ist im Leben, eines Tages stellte er fest, dass man damit auch gut Geld verdienen kann, da war es nur noch Mittel zum Zweck, und jetzt gibt es eh nur noch den Mystery Park für ihn, quasi als Erfüllung seines Lebenstraumes.
 
A

Anonymer User

Gast
ja mysterypark, leider ist ein gutteil seiner vorträge seit neuestem damit gefüllt...
 
A

Anonymer User

Gast
Wie ich schon geschrieben habe bin auch ich ein ehemaliger Anhänder und habe fast alles gelesen was er bis ende der 80er veröffentlicht hatte.
Aber wie so oft musste ich auch bei ihm feststellen
das Geld, Macht und Erfolg korumpiert (nehme mich da selbst auch nicht aus).

Abschliesend kann ich nur sagen:
SCHADE!!
 
A

Anonymer User

Gast
Der Erich tut mir einfach nur Leid. Jetzt musste er schon bei Erkan & Stefan auftreten, um seine Meinung kund zu tun.
 
A

Anonymer User

Gast
Der weg der überzeugungsarbeit ist ein steiniger... aber dafür ist er der bekannteste seiner art! das haben wenige geschafft...
 
S

Sperber

Gast
Das hört sich ja so an, als ob er sein eigenes Buch verleugnen würde. Vielleicht wurde er von einer entsprechenden Lobby unter Druck gesetzt und ihm wurde nahegelegt, sich nicht näher dazu zu äussern. Finde ich aber in jedem Fall bemerkenswert. Der Gute nimmt ja sonst kein Blatt vor den Mund.
 
A

Anonymer User

Gast
wenn sie verboten wären, dürften sie überhaupt nicht mehr verkauft werden. oder?
 
S

Sperber

Gast
Das interessiert mich jetzt doch mal etwas näher, habe mir heute das Buch für einen Euro bei Ebay ersteigert.
 

zoli

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falls ihr schon immer was über sein leben wissen wolltet, hier:

Erich Anton Paul von Däniken wurde am 14. April 1935 in Zofingen/Schweiz als Sohn eines Kleiderfabrikanten geboren.

Nach der Volksschule in Schaffhausen besuchte EvD das humanistische Gymnasium Collège St. Michel in Fribourg.

Schon während der Gymnasialzeit setzte sich EvD mit Archäologie und Futurologie, der Weltraumfahrt und Philosophie, insbesondere der Religionsphilosophie, auseinander, und befasste sich mit Elektronik, Molekularbiologie und Mutationen des Menschengeschlechts.

1968 erschien EvDs Erstling "Erinnerungen an die Zukunft" (verfilmt 1969), der weltweit die "Dänikenitis" auslöste, wie die New York Times schrieb. EvD versuchte in diesem Band, die Hypothese von Astronautenbesuchen von fremden Sternen auf der Erde in grauer Vorzeit mit zahlreichen literarischen Hinweisen und archäologischen Erkenntnissen zu belegen. Weltweit auf den Bestsellerlisten fand sich kurz nach Erscheinen auch das zweite EvD-Buch "Zurück zu den Sternen" (1969). 1972 folgte "Aussaat und Kosmos" mit dem Untertitel "Spuren und Pläne ausserridischer Intelligenzen". 1973 legte EvD in "Meine Welt in Bildern - Bildargumente für Thesen, Spekulationen und Erforschtes" die sichtbaren Objekte seiner Theorie vor. 1974 nahm er in "Erscheinungen" Christentum und katholische Kirche, Heiligenlegenden und Jesusgeschichten sowie die Wunderberichte aus Lourdes (u.a.) kritisch unter die Lupe. Einen weiteren Beststeller-Erfolg landete EvD 1977 mit seinem Buch "Beweise - Lokaltermin in fünf Kontinenten". 1979 gab er das "Lexikon der Prä-Astronautik" von Ulrich Dopatka heraus, das zum ersten Mal mit Querverbindungen zwischen den von ihm vorgelegten Indizien zu einer Standarddokumentation wurde (1993 unter dem Titel "Lexikon der ausserirdischen Phänomene" neu aufgelegt und 1997 als "Die grosse Erich-von-Däniken-Enzyklopädie" aktualisiert).

In den Achtzigerjahren setzte sich EvD in mehreren Büchern mit der ehemaligen Anwesenheit der Götter auseinander, befasste sich mit dem alten Land am Nil ("Die Augen der Sphinx"), durchleuchtete in einem Sachbuch zur Vorgeschichte die Dolmen, Menhire und Megalithanlagen, legte mit "Die Rätsel im alten Europa" 1991 sein erstes Jugendbuch vor und 1992 mit "Der Götter-Schock" eine Dokumentation über das zeitlose Phänomen der Verehrung der Götter von der Urzeit bis zu den Cargo-Kulten der Gegenwart. 1993 folgte eine 25-teilige Fernsehserie des Senders Sat1 mit dem Titel "Auf den Spuren der All-Mächtigen".

Am 26. September 1996 strahlte der Fernsehsender RTL den Film "Ausserirdische - kehren sie zurück?" von und mit Erich von Däniken aus. Mit 4,9 Millionen Zuschauern erreichte er die höchste Einschaltquote nach 22 Uhr. Gemeinsam mit RTL drehte von Däniken 1997 zwei Fortsetzungen, die im Herbst des gleichen Jahres und im Frühjahr 1998 ausgestrahlt wurden. Coproduzent war der grosse amerikanische Sender ABC. Unter dem Titel "Chariots of the Gods" wird zur Zeit eine neue TV Serie produziert die mit fachlicher Beratung von EvD selbst seine Thematik in Science-Fiction-Form aufbereitet und als Nachfolge der bekannten "Akte-X" weltweit ab 2003 ausgestrahlt wird.
 

zoli

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Die Gesamtauflage der EvD-Bücher, die in 32 Sprachen übersetzt wurden, liegt inzwischen bei ca. 60 Mio. Exemplare. Eine Übersicht über alle seine Publikationen sowie ein Link zu Schweizerischen Landesbibliothek die alle Übersetzungen sammelt findet sich auf der Bibliographieseite.

1973 gründete der amerikanische Rechtsanwalt Gene M. Phillips, von EvDs Thesen fasziniert, eine Gesellschaft für prähistoische Astronautik (Ancient Astronaut Society) mit dem Ziel, die Thesen EvDs auf breiterer Grundlage wissenschaftlich zu erörtern. Einige anerkannte Wissenschaftler, wie z.B. der Nobelpreisträger Francis Crick oder der Astrophysiker Sir Fred Hoyle, gingen auf EvDs Thesen in ihren Büchern "Das Leben selbst" und "Evolution aus dem Weltall" ein. Im Herbst 1985 erschien die erste wissenschaftliche Anthologie über EvDs Themenkreis unter dem Titel "Aus den Tiefen des Alls". Weitere Anthologien folgten und EvD selbst fungierte auch teilweise als Herausgeber. 1998 gründete er die "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI", A.A.S. die die Arbeit der Ancient Astronaut Society fortsetzt und die die Zeitschrift "Sagenhafte Zeiten" herausgibt.

Auf EvDs Initiative ging die Gründung der Stiftung "Erich von Däniken Mysteries of the World" zurück, die das Ziel erreichte im Raume Interlaken einen Erlebnispark, den "Mystery Park" zu errichten der spannend und wertneutral allen Besuchern und besonders der internationalen Jugend die grossen Rätsel dieser Welt näherbringt. Dazu wurde eine Aktiengesellschaft gegründet, bei der sich jeder engagieren kann. Das Projekt wurde realisiert und der Park öffnete am 24. Mai 2003 seine Tore und war von Anfang an ein Publikumsmagnet.

Auszeichnungen: Ehrendoktor der Universidad Boliviana (1975), Ehrenbürgerschaft der Städte Nazca und Ica (Peru), Ehrenmitglied des Ordens "Codon bleu du Saint-Espit" (1987), Premio Lourenço Filho in Gold und Platin, Brasilien. 2003 ging die Auszeichnugn des "Ideen-Oskar" an Mystery Park-Gründer Erich von Däniken.

Mitgliedschaften: Schweizer Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverband, Schweizer PEN-Zentrum, Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Verein, A.A.S. Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI und viele andere.

EvD. ist seit 1960 mit Elisabeth Skaja verheiratet und lebt im schweizerischen Beatenberg. Er hat eine Tochter, Cornelia (geb. 1963), und zwei Enkelkinder. EvD ist Hobby-Koch und Liebhaber von Bordeaux-Weinen.

Quelle: http://www.daniken.com/d/index.html
 

neo - 23

neugierig
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Däniken , wenn ich diesen namen schon höre könnte ich schon einen lachkrampf bekommen. Eine totale Dumpfbacke


In alles was er nicht kennt, dieser Pseudowissenschaftler, interpretiert er Aliens hinein. Das ist ja schon patologisch bei dem


Der sollte mal lieber Sience Fiktion Romane schreiben als angeblich wissenschaftlich zu arbeiten.

Ehrlich, mir geht der auf die Nerven.

neo - 23
 
A

Anonymer User

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dumpfbacke... hm, na dann arbeite mal so viele jahre an diesen dingen und trage so viele informationen und interviews zusammen wie er schreibe so viele bücher und dann reden wir weiter
 

zoli

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ok zugegeben viele seiner arbeiten sind doof, aber in einigen sachen hat er recht
 
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