Gateway of the mind

Steven Inferno

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1983 begaben sich eine Gruppe gottesfürchtiger Wissenschaftler auf die Suche nach dem Allmächtigen. Hierzu starteten sie ein Experiment. Sie hatten die Theorie aufgestellt, dass ein Mensch, dem man jegliche Stimulanz der weltlichen Sinne verweigern würde, in der absoluten Stille zu Gott finden würde. Unsere fünf Sinne seien demnach ein Hindernis die Präsenz von Gott spüren zu können.

Schließlich fand sich ein Testobjekt: Ein alter Mann, der nach eigenen Angaben nichts mehr im Leben hatte, stellte sich zur Verfügung. In einer aufwendigen Operation trennten die Wissenschaftler die sensorischen Nerven vom Gehirn. Das Testobjekt behielt zwar die volle Kontrolle über seine Muskeln, konnte aber nicht sehen, riechen, fühlen, schmecken, oder hören. Ohne eine Verbindugn zur äußeren, weltlichen Welt war er somit allein mit seinen Gedanken.

Die Wissenschaftler überwachten ihn, während er undeutlich über seinen Zustand redete, obwohl er sich selber nicht einmal hören konnte. Nach vier Tagen erzählte er von unverständlichen Stimmen, die er zu hören glaubte. Die Wissenschaftler gingen davon aus, dass dies der Beginn einer Art Psychose war und schenkten ihm kaum Beachtung.

Zwei weitere Tage später fing der Mann an zu weinen. Er sagte seine tote Frau würde zu ihm sprechen und er könne auch mit ihr sprechen. Die Wissenschaftler waren davon nicht überzeugt, bis er anfing auch verstorbene Personen in deren Umfeld zu benennen. Er konnte detaillierte Informationen nennen, die nur die Wissenschaftler und ihre Angehörigen hätten wissen können. An diesem Punkt wollten einige Wissenschaftler mit dem Experiment nichts mehr zu tun haben und verließen die Gruppe.

Nach einer Woche schien das Subjekt so viele Stimmen zu hören, dass er wahnsinnig wurde. Er haute seinen Kopf gegen die Wand, um endlich Ruhe zu haben und bat die Wissenschaftler um Schlafmittel, damit er die Stimmen nicht mehr hören müsse. Drei tage funktionierte das, bevor er ständige Alpträume bekam, in denen er die Stimmen hörte und auch die Verstorbenen selbst sah.

Einen weiteren Tag später schrie das Subjekt und krallte sich in die Augen, nur um ein weltliches Signal zu empfangen (was aber nicht passierte). Der hysterische Mann schrie nun davon, dass die Stimmen der Toten ihm vom Ende der Welt und der Hölle erzählten. Sie seien ihm feindlich gesinnt. Ab diesem Punkt rief er fünf Stunden lang: "Kein Himmel, keine Vergebung!" Er bettelte darum getötet zu werden, aber die Wissenschaftler glaubten sie stünden kurz vor einem Durchbruch: Dem Kontakt mit Gott.

Nach einem weiteren Tag konnte das Subjekt keine vernünftigen Sätze mehr sprechen. Er war vom Wahnsinn befallen und riss sich selbst Fleisch aus den Armen mit den Zähnen heraus. Die Wissenschaftler fixierten ihn, damit er sich nicht selbst tötete. Nach ein paar Stunden Schreien und Winden wurde der Mann ruhig und starrte nur noch vor sich hin. Tränen flossen fortan über seine Wangen. Zwei Wochen lang musste er künstlich mit Wasser versorgt werden, da er sonst dehydriert wäre. Schließlich bewegte er seinen Kopf und fokussierte - trotz seiner Blindheit - einen der Wissenschaftler. Er flüsterte: "Ich habe mit Gott gesprochen und er hat uns verlassen!" Danach setzen seine Lebenszeichen aus. Es gab keinen offensichtlichen Todesgrund.

Frei übersetzt von:
http://creepypasta.wikia.com/wiki/Gateway_of_the_Mind
 

Nerzul

the Watcher
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Um Gottes Willen ... das is ja super übertrieben *hust*.

Schaut euch mal die Videos an, außer bissi creepy
stinkt das stark nach Schauspieler und üblichen Crap.
Warum hat er überhaupt sowas am Kopf?
Und die Geräusche, Rauschen und Stimmen im Hintergrund, die wohl nicht von ihm Stammen, wozu überhaupt wenn er denn eh nichts hört ... höchst amüsant.
.n.
 

Topsy_Krett

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Also, wenn das der Wirklichkeit entspricht, ist es kein Wunder, dass der Mann durchdreht und alles sagt, was die Wissenschaftler hören wollen. Aber, wie Nerzul schon anmerkte, glaube ich auch eher an einen Fake bzw. schauspielerische "Künste".

Warum hat er überhaupt sowas am Kopf?
Das habe ich mich auch gefragt.
 

Steven Inferno

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Es ist Creepypasta. Eine urbane Legende. Deswegen ist es auch in dieser Area. Also die Geschichte wird ungefähr so wahr sein, wie der Babysitter und die Clownspuppe, die ich in einer anderen Version übrigens auch hier gefunden habe. :owink: Wurde hobbymäßig verfilmt.
 

Fred

Inventar
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In einer aufwendigen Operation trennten die Wissenschaftler die sensorischen Nerven vom Gehirn.
Weiß ich nicht, ob das möglich ist, aber erlaubt wohl eher nicht.

Er konnte detaillierte Informationen nennen, die nur die Wissenschaftler und ihre Angehörigen hätten wissen können. An diesem Punkt wollten einige Wissenschaftler mit dem Experiment nichts mehr zu tun haben und verließen die Gruppe.
Das kann ich mir vorstellen. Die allmächtigen Wissenschaftler fühlen sich plötzlich ganz klein, und flüchten.

Nach einer Woche schien das Subjekt so viele Stimmen zu hören, dass er wahnsinnig wurde.
Das und der Rest hören sich eher nach blühender Fantasie an.
 

!Xabbu

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Das und der Rest hören sich eher nach blühender Fantasie an.
Leider nicht, Fred. Man nennt dies "Sensorische Deprivation" und wird auch als Foltermethode eingesetzt. Die vollkommene Isolation führt zu schweren psychischen Schäden, auch zu Halluzinationen. So kann es also dazu kommen, dass man Stimmen hört und wahnsinnig wird. Ob dies nach einer Woche oder später auftritt ist mir allerdings nicht bekannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sensorische_Deprivation

Natürlich gebe ich Dir Recht hinsichtlich der gesamten Geschichte - die hört sich schon nach einer erfundenen Geschichte an.
 

Steven Inferno

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In dem Video, dass bei dem Artikel über Gateway of the mind präsentiert wird, wird ja dieser Mann gezeigt. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass es sich dabei mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um den Künstler Olivier de Sagazan handelt. Ob das Material mit seinem Einverständnis dafür verwendet wurde oder ob er sogar selbst aktiv mitgemacht hat, weiß ich leider nicht.

Hier mal was als Vergleich:
performance Olivier de Sagazan 2008 - YouTube
 

ExtaseGirl

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Gibt es da nicht einen Raum der völlig frei von Geräuschen ist, und so verstörend auf die Menschen wirkt das sie es nur kurze Zeit darin aushalten? Hab da mal was gehört gesehen oder gelesen.... Weiss nicht mehr was von alle dem!
 

Eileen

Lolita
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Ich würd mich glaub ich nicht in den raum trauen :S
Nur mit mir selbst und dann auch noch in dunkelheit puuuuh ne das wär nichts für mich. Ws würd ich ne panikattacke bekommen xD

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TaikuriVeli

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Ich denke nicht das ich es dort lang drin aushalte, aber ich würd da auch gern mal rein, weil mich schon interessiert wie sich das anfühlt...
Wir könnten ja ne WXA-Städtereise machen xD
 

Morow

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-9db. Oh man, da wird man ja selbst zu seinem Störsender.

Sollte man nicht dann sogar infraschall aussenden, den eigenen spüren und halluzinieren?

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Nono

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Ob echt oder fake, ich find das horrorgruselig, schon wenn ich drüber nachdenk', auf was für Ideen einige Leut kommem, wird mir echt anders.
 

Sun❂Gazer

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yfw creepypasta doesn't scare you ( ´_ゝ`)

Nein im Ernst. Einer creepypasta würde ich nichtmal eine Sekunde geben. Die eigentliche Kunst ist doch, die Leute den Blödsinn bis zum Ende lesen zu lassen.
 

TaikuriVeli

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Wieso so abwertend Sungazer?
Ich les creepypastas zur Unterhaltung, so wie ich gern Horrorfilme schau...kann man ja nix für das es so viele gibt die meinen daran glauben zu müssen^^
 

Sun❂Gazer

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Unterhaltsam? Na gut, da hat jeder seinen persönlichen Geschmack. Ich glaube ich hab' einfach schon zu viel Zeit dmit verbracht Leuten zu erklären, dass die Dinger per Definition frei erfunden sind :V
 
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