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Existiert Zeit und ist sie absolut?

Einsamer23

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na ja die zeit erleichtert uns viele dinge im leben besser zu managen, aber sonst seh ich keinen großen sinn.. die höhlenmenschen brauchten sowas bestimmt nicht:olol:

die rede ist hier von unterordnung. wir lassen unser leben von zeit bestimmen, wenn das moderne Schnick Schnack ausfallen würde, bräuchten wir auch keine Zeit (Uhren, Kalender).

nun ja, so ein leben wäre sowieso unvorstellbar, weil wir nichts anderes kennen. habt ihr schonmal mitgezählt wie oft ihr am tag auf die uhr schaut??
 

lajosz

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schon die höhlenmenschen mussten mit zeit umgehen können, nämlich jagen und sammeln von frühling bis herbst, um im winter nicht zu sterben.

unser leben wird natürlich auch ohne technischen "schnick-schnack" von der zeit beeinflusst. so wachen wir morgens mit der sonne auf, gehen abends mit ihrem untergang zu bett, wenn wir was zu essen brauchen müssen wir wissen wann im jahr man es pflanzen muss und wann ernten....
 

Einsamer23

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na ja gut, das ist ja aber nicht direkt die Zeit die du da ansprichst.
nicht nur wir menschen, auch tiere haben den überlebensinstinkt.. ich bin überzeugt, dass die höhlenmenschen das auch erst lernen mussten den Ablauf "Winter-Frühling-Sommer-Herbst" und viele haben bestimmt einige winter auch nicht überlebt..was ich damit sagen möchte ist, dass wir die zeit erfunden haben um das leben besser im griff zu haben!
aber wann wir aufstehen und wann wir hunger kriegen und müde werden bestimmt nicht die zeit, sondern wir selbst! wenn dein leben nicht geordnet wäre dann würdest du verstehen wovon ich spreche!

eine andere frage: hattest du schon mal urlaub und eine phase, in der du dich einfach zurückziehen wolltest und nur deine ruhe haben wolltest??
 

viennatourer

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nämlich jagen und sammeln von frühling bis herbst, um im winter nicht zu sterben.
Machen aber Tiere auch seit Ewigkeiten,ohne Kenntnis des Begriffs.....-Zeit-

mfg.vt
 

lajosz

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ist also das vorhandensein der zeit abhängig davon ob wir den begriff dafür kennen?

@ einsamer: jo gibts selten, ich mag eher wenn was abgeht wenn ich schon mal ferien hab :) warum die frage?
 

viennatourer

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Für mich ist sie abhängig von einem Beobachter,der auch fähig ist die Definition zb via Messtechnik zu erfassen.

mfg.vt
 
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Wolfsheld

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schon die höhlenmenschen mussten mit zeit umgehen können, nämlich jagen und sammeln von frühling bis herbst, um im winter nicht zu sterben.
Schuld ist bloß ein überdimensionierter Himmelskörper der die Erde traf und den Achsengrad veränderte. Erst dadurch entstanden die Jahreszeiten.
Was wäre wenn die Erde wie der Mond immer die selbe Seite der Sonne zuwenden würde? Dann gäbe es auf einer Erdhälfte überhaupt keine Nacht und auf der anderen Seite keinen Tag. Die Sonne geht auf und geht unter Theorie würde ebenfalls zusammenbrechen.
Ich muss "Einsamer" zustimmen. Wären diese Faktoren nicht vorhanden und würden wir nicht Termin besessen sein, dann wäre Zeit unwichtig.
 

viennatourer

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:owink: genau dafür gibt´s eigentlich den-Danke-Button unterhalb der Postings(nur mal so als Anregung) :admin:

mfg.vt
 

FreeMind

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ich seh das genau wie Einsamer23, die zeit ist meines erachtens eine illusion..vergangenheit, gegenwart und zukunft spielen sich auf einer ebene ab und sind nicht voneinander getrennt, nur für unseren verstand ist das schwer nachvollziehbar. Genau wie die zeit ist ja auch unsere existens hier auf erden ebenso eine illusion..aber das wäre jetzt ein anderes thema :)
 

infosammler

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Licht hat zeit und raum erschaffen. Seit milliarden von jahren dehnt
Code:
sich das licht aus, in ihm entsteht und auch durch ihm ensteht raum und zeit. Zeit und zeiteinteilung ist etwas anderes. Zeiteinteilung wurde von uns erschaffen. Stunden, minuten, sek, tage wochen jahre usw. Zeit ansich, so wie der raum, sind distanzlos, aber trotzdem vorhanden, aber niemals ohne licht. Zeit und raumdistanz erschaffen wir.
Zeit spielt sehr wohl eine rolle. Vergangenheit, gegenwart und zukunft, sind für das licht ein und dasselbe, weil licht keine atome aufweist oder über wellen verfügt. Aber alles was im licht existiert, also auch wir und alles was wir kennen, besteht aus atome oder wellen, und das alles ist an zeit gebunden wie auch im raum. Hätten wir keine atome, wären wir licht (vielleicht die wahre beschaffenheit der seele), würde zeit nicht nützlich sein und auch nicht existieren.
Ja, die materie ist der beobachter der zeit.
 

lajosz

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zeiteinteilung wurde von uns erschaffen? wie lange die jahreszeiten dauern, wie lange die erde für eine umrundung der sonne hat?
 

viennatourer

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Tages und Jahreszeiten sind ja eigentlich keine fixe Größe,sondern laufen in Zyklen bzw.circannualen,seminularen und saisonalen Rhythmen
(Jahreszyklus-ca. 365,25 Tage),die zwar periodisch,aber doch-variabel-sind.
Sonst bräuchten wir ja keine Zeitkorrekturen am Jahresende bzw. Schaltjahre.
Chronobiologie ist der Fachbereich,der sich damit auseinandersetzt.

In den sog. biologischen Rhythmen finden sich deshalb auch keine-exakt-definierten Angaben,
die Kategorien(4) sind in ihren lat.Bezeichnungen......unter-ober-circa-...

Tip..., Das-Uhrwerk-der-Natur

mfg.vt
 
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aeon

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Schwarzes Löcher dehnen die Zeit

Man ist schon soweit mit der Forschung, dass man weiß das sich die Raumzeit um ein schwarzes Loch krümmt und wieso. Man hat dadurch berechnet das ein Zwillingspaar, einer von der Geburt aus ins Weltall geschossen und kommt nach 15 Jahren wieder, der andere bleibt auf der Erde, ein Altersunterschied von 65 bestehen würde. Mit anderen Worten Zeit kann sich dehnen und damit kommen wir wieder zur Relativitätstheorie. Wer mehr darüber lesen möchte: Google ist dein Freund :)
 

Bandit

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Also habe mir das mal so durchgelesen und es hat mich echt mal zum nachdenken gebracht weil Zeit ja so normal ist. :gruebel:
Auch wenn der letzte post längere Zeit her ist schreibe ich mal meine Gedanken dazu.
Also Zeit existiert meiner Meinung nach überhaubt nicht.
Zeit ist ein reines empfinden des Menschen.Kann nur vom Menschen oder Menschenähnlichen Bewustsein empfunden werden.
Zeit ist etwas oder jemanden vermissen, die Angst etwas oder jemanden zu verlieren. Empfindungen wie Kälte, Hitze Hunger Durst Schmerz Glück.
Besonders die Angst vor der Vergänglichkeit.
Das einzige was das Zeitempfinden meiner Meinung nach nicht beeinflust ist Freude. Also wenn ich nicht sterben kann ich nichts und niemanden vermissen kann. Keinen Hunger oder durst keine schmerz oder sonstetwas was ich oben beschrieben habe dann kann es mir egal sein ob ich Wochenlang an einem Punkt verweile oder ich die ganze Zeit durch die Gegend laufe.
Kann man auch mit dem vergleichen was wir Jenseits nennen und die Personen erleben die Nahtoterfahrungen haben.
 

infosammler

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Wenn man veränderungen wahrnimmt, kann man sie einteilen. Da gibts ein indigenes volk, das keine vergangenheit kennt und auch keine wörter hat für die vergangenheit. Man könnze sagen die leben ohne zeit.
Die haben auch keine zahlen, da gibts nur 1 und mehr als 1.
Witzigerweise wollte ein christ sie missionarisieren, am ende hat er mehr von ihnen glernt, als sie von ihm.
Die haben kein zeitempfinden wie wir und gelten als glücklichstes volk der welt.
Übrigens haben sie auch keine worte für neid, rache....
 
G

grimlock

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@infosammler: guter punkt! *thumbs.up* es gibt auch indigene Völker, in deren sprache es kein Wort für "mein" und "dein" gibt. Ist ziemlich interessant, wenn man sich das unter dem Aspekt ansieht, dass ein Volk diesen Unterschied (er nennt sich "Eigentum") gleich so gar nicht braucht, dass es nicht einmal einen Begriff dafür hat...

Aber zum Thema "Zeit": Zeit ist ein Organisationsprinzip des menschlichen Geistes. Und zwar braucht der Mensch Zeit, um Ereignisse in das Schema vorher-nachher zu bekommen. That's it. Zeit ist also keine Illusion oder Erfindung, wie wir die Begriffe normal gebrauchen, sondern Zeit ist eine notwendige Bedingung des rationalen Denkens. Weiß nicht, ob das schon mal so umfassend gesagt worden ist bzw. wollte nur mal den philosophischen Rahmen der Diskussion abstecken. Dieser Gedanke ist übrigens nicht auf meinem "Mist" gewachsen, das ist Immanuel Kant. Die Frage, was Zeit ist, ist - also philosophisch gesehen - schon beantwortet.

so, genug kluggeschi**en; zurück zum Thema. :owink:
 

infosammler

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@grimlock

Ja genau, das volk das ich da meinte kennt auch den unterschied zwischen mein und dein nicht.
http://www.google.at/url?sa=t&sourc...xoD4CA&usg=AFQjCNGV7U87G5XDJfzhfwq4fCe2_K_h7w

Das mit rationalem denken leuchtet mir ein. Ohne zeit würde chaos entstehen, schon deshalb alleine, weil man termine nicht einhalten kann.
Aber ich persönlich denke mir oft, es ist schon so spät, ich muss das und das noch machen...
Die vorstellung ohne solch einen "zwang" zu leben ist reizvoll.
 

Bandit

neugierig
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Von dem Volk das keine Zeit kennt habe ich mal vor längerer Zeit einen Bericht im Fernsehen gesehen. War echt interessant.
Das wir eine Zeitrechnung brauchen um alles zu Organiesiren ist klar.
Umso größer die Weltbevölgerung geworden ist und die Menschen sich über größerer entfernung verständigen konnten und kommunizieren, umso wichtiger wurde es eine gemeinsame Zeitrechnung zu haben.
Ansonsten würde nichts mehr laufen.
Sieht man an Samoa .
http://www.stern.de/panorama/inselstaat-laesst-30-dezember-aus-in-samoa-ist-heute-schon-morgen-1768058.html
Die haben Ihre Datumsgrenze nur geändert um mit Australien und Neuseeland besser Handeln zu können.
 

Seok

Inventar
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Habe mir alle Beiträge nun mal durchgelesen, vor allem auch die Links die zu Artikel führten.

Ich bin noch nicht 100% überzeugt, aber auf guten wege dahin, dass es keine Zeit gibt.

Wobei das so platt ausgedrückt ist.
Anscheinend gibt es nur veränderung / Zustände. Ein vorher / nachher gibt es wohl nur weil wir es so benennen. Ob ich nun 6 Monate für ein Jahr habe oder 12 ist egal, ich kann am ende nur sagen ich bin älter als ihr alle geworden - war ein zitat von irgend einem poster was ich sehr interessant fand.

also ich spekuliere noch ob das alles stimmt, tendiere momentan aber dazu dass es stimmt. was mein "weltbild" schon stark verändert..
 
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